Persönlichkeitsmerkmale und dessen Wertschätzung

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@Laguz je nachdem woher man kommt hat ein Frotzeln eine unterschiedliche Bedeutung. :)

Eigentlich sind damit spöttische oder anzügliche Bemerkungen gemeint. In unseren Breitengraden beutet das eher ein freundliches und manchmal sogar liebevolles Necken. :)

Thomas Gottschalk erntete gerade einen Shitstorm, weil er in einem Podcast etwas gegen Maite Kelly gefrotzelt hat.

Und anhand diesem Beispiel zeigt sich mMm auch deutlich, was ich in meinem ersten Post in diesem Thread angesprochen habe: Was Gottschalk erntet, hängt nicht viel von seinen echten Charaktereigenschaften ab.

Wer ihn mag, wird seinen Spruch, für den er Kritik und Shitstorm erntete, als harmlosen Witz oder eben leichte Frotzelei betrachten, vielleicht etwas schmunzeln... und "gut is".

Wer ihn nicht mag, sieht darin übelstes Body-Shaming und wird ihn deswege kritisieren und beschimpfen.

Wer auf welcher Seite ist, hängt einzig und alleine davon ab, ob man Gottschalk vorher mochte oder nicht, und niemand wird die eigene Meinung über ihn alleine aufgrund dieses Vorfalles ändern. Dass Gottschalk diesen Shitstorm geerntet hat, liegt nicht daran, dass sein Charakter sich stark verschlechtert hätte, sondern daran, dass er mit seinem Älter-Werden aus welchen Gründen auch immer unbeliebter wurde. Frotzeln und freche Sprüche loslassen konnte er früher auch - nur da wurde er mehr dafür gefeiert als dafür kritisiert.
 

Ich meinte aber wirklich das Partizip Perfekt von einschleifen und nicht von einschleichen.

Mit einem engeschliffenen Fehler meine ich ein Wort, was ich ständig und andauernd falsch schreibe, weil ich die falsche Schreibweise aus welchen gründen auch immer für die richtige halte. Der Fehler "schleift" sich dann ein.
 
Ich meinte aber wirklich das Partizip Perfekt von einschleifen und nicht von einschleichen.

Mit einem engeschliffenen Fehler meine ich ein Wort, was ich ständig und andauernd falsch schreibe, weil ich die falsche Schreibweise aus welchen gründen auch immer für die richtige halte. Der Fehler "schleift" sich dann ein.
Okay, jetzt darfst du wieder aufstehen. :)
 
Hast du - Kompensation gelungen.
Hast du eine Therapie gemacht?

Nein. Wurde letztendlich dadurch besser, dass ich im Studium viel lesen und schreiben musste, was dann gnadenloser als in der Schule begutachtet und korrigiert wurde. Noch in meiner Doktorarbeit, als ich diese zusammengeschrieben und Kollegen für Kommentierung und Kritik vorab vorgelegt habe, kam häufiger der Kommentar, ich möge doch bitte eine Rechtschreibprüfung drüber laufen lassen, bevor ich es weiter gebe... Das peinliche daran: Das habe ich gemacht, aber einige meiner Fehler sind irgendwie durch diese Prüfung doch durchgerutscht, so dass danach immernoch mehr als ein Fehler pro Seite da übrig blieb (was so allgemein als die Schwelle gilt, was als akzeptabel gilt in solchen Arbeiten). Später im Berufsleben etc. hat sich dass dann beinahe automatisch immer weiter verbessert.
 
Thomas Gottschalk erntete gerade einen Shitstorm, weil er in einem Podcast etwas gegen Maite Kelly gefrotzelt hat.
Hmmm, da hat er sich aber in ihrer Abwesenheit in der Öffentlichkeit über sie lustig gemacht und nicht mit ihr rumgefrotzelt.

Siehe:
 
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