Pendel mehr vertraut als Medizin => tot

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Und auch diese einzelnen Könner würden es zuverlässig reproduzierbar schaffen.
Es ist von mehreren Tests die Rede, in denen die einzelnen Könner ihre Resultate zuverlässig reproduziert haben. Ich sehe das Problem nicht. Offenbar konnten sie ja ihre Treffsicherheit wiederholen.
 
Es ist von mehreren Tests die Rede, in denen die einzelnen Könner ihre Resultate zuverlässig reproduziert haben. Ich sehe das Problem nicht. Offenbar konnten sie ja ihre Treffsicherheit wiederholen.

Nein. Es ist nicht explizit die Rede davon, dass jeder dieser "Könner" mehrere Versuchsreihen durchlief, und in allen diesen Versuchsreihen überzufällig gut abschnitt, sondern nur, dass es mehrere Versuchsreihen zu mehreren Personen gab - wieviele testreihen pro Person ist nicht explizit angegeben - und dass einzelne dabei ein überzufällig gutes Ergebnis erzielten.

Weitere zu beachtende Punkte sind dabei auch: Wo wurde das veröffentlicht? War das Versuchsdesign (Verblindung etc.) wirklich ausreichend dicht? Das müssen dann kritische Revies betrachten.
 
Wenn da von einer Trefferquote von 85 % eines Heilers die Rede ist, dann wird es wohl um mehrere Versuche einer Person gehen und nicht um einen Treffer, der zu 85 % einer medizinischen Diagnose entspricht.
 
Wenn da von einer Trefferquote von 85 % eines Heilers die Rede ist, dann wird es wohl um mehrere Versuche einer Person gehen und nicht um einen Treffer, der zu 85 % einer medizinischen Diagnose entspricht.

Es geht dabei um eine Versuchs-Reihe, richtig - also, das ein Teilnehmer mehrere Diagnosen stellen muss und dann hinterher die Trefferquote dieser N Durchläufe ermittelt wird.

Und Versuchsreihen müssen reproduzierbar sein.

Und Vwersuchsreihen müssen möglichst gute Methodik aufweisen, was auch nicht immer gegebben ist.
 
Nein. Es ist nicht explizit die Rede davon, dass jeder dieser "Könner" mehrere Versuchsreihen durchlief,
Dann schauen wir uns doch erstmal den interessanteren Teil des auf der verlinkten Seite verlinkten Versuchs des Autors an:
Die schier unglaubliche Treffsicherheit von
Drossinakis ́Diagnosen weckte bei manchen
Besuchern Zweifel, ob dabei alles mit rechten
Dingen zugegangen sein kann: Hatte sich der
Heiler insgeheim Einblick in die Unterlagen
verschafft, welche die fünf Versuchspersonen
den Veranstaltern eingereicht hatten?
Doch gingen seine Aussagen in vielen Details
noch darüber hinaus, was er zuvor irgendwo
hätte nachlesen können: “Ich bin erstaunt über
die präzisen Aussagen von Herrn Drossinakis”,
so äusserte sich eine der Patientinnen, Heidi P.,
zwei Wochen später in einer schriftlichen
Erklärung. “Sie waren nicht in den medizini-
schen Unterlagen zu finden, die ich an das
Gremium der Psi-Tage nach Basel geschickt
hatte.” Mehr noch: Während des Tests traf
Drossinakis diagnostische Aussagen, deren
Richtigkeit sich erst im nachhinein heraus-
stellte.
http://www.psi-infos.de/Geistheiler_als_Diagnostiker_-_Test_Psi-Tage.pdf
 
Also, dass wir jetzt auch noch anfangen Heilpraktiker zu unterstützen wäre ja noch schöner. Die sollen gefälligst ihre Hausaufgaben machen, oder eben aufhören an Menschen rumzupfuschen.

Die Information Carzinom hätte er ja den Unterlagen entnehmen können MÜSSEN. Dass er das ganz offenbar nicht konnte spricht eine eindeutige Sprache gegen Heilpraktiker.
Ehrlich Lichtpriester, eine Krankenschwester hätte es wohl erkannt, ein Medizinstudent hätte es erkannt und vllt. sogar ein belesener Laie. Die alle dürfen aber nicht selbstständig therapieren, der Heilpraktiker, der es nicht erkennt soll es dürfen, vielleicht sogar noch Unterstützung von uns erhalten? Und dann kommt so einer in so ein Forum, wie dieses hier und erzählt, wie "ganzheitlih" doch Heilpraktiker seien und wie dumm und rein symptomtherapierend Ärzte? Oder er brüstet sich mit der "Zusammenarbeit" und nutzt das zur Legitimierung seiner Methoden. Also ne, bei aller Liebe nicht.

Liebe? Mitnichten. :D

Genausogut könnte man sagen, Ärzte sollen gefälligst lernen, ordentlich und LESBAR zu schreiben. Wer redet von "eurer" Unterstützung? Scheint ja mächtig Panik zu sein, man müsste vielleicht 2 graue Zellchen für einen Heilpraktiker bemühen. Sorry, das konnte ich mir jetzt nicht verkneifen.

Es gibt Heilpraktiker-VERBÄNDE. Und was ist daran so verwerflich, wenn dort ein Arzt vorhanden ist, der im Notfall auch mal Auskunft geben kann? Abgesehen davon kann hier im Forum KEINER - auch du nicht - wissen, was genau in dieser Diagnose stand, bzw. ob die Diagnose "Karzinom" tatsächlich schon feststand, oder ob es evtl. eine (von mehreren?) Verdachtstufe war.
 
Dann schauen wir uns doch erstmal den interessanteren Teil des auf der verlinkten Seite verlinkten Versuchs des Autors an:

http://www.psi-infos.de/Geistheiler_als_Diagnostiker_-_Test_Psi-Tage.pdf

Wie gut verblindet war denn der Test? Wussten beispielsweise auch die Aufpasser im Zimmer nicht, was Sache ist? Denn man erkennt zum Beispiel, dass er sich fast fragend vortastet. Wenn die Aufpasser durch subtile unbewusste Signale ihm so Bestätigung/Feedback geben, ist das ein cold reading, was er da macht.

Die "nachträglichen Treffer" sind da auch nicht so beeindruckend sensationell, wie sie dargestellt werden. Zu beachten ist dabei, dass die Leute ja wollen, dass er recht hat, und deswegen z.B. Ereignisse und Symptome später nachträglich in diese Richtung nach-interpretieren.

Diese und weitere Punkte wären in einem kritischen Review des Versuchs zu betrachten. Desweiteren immernoch: Das ist dann EINE Versuchsreihe. Das ist noch kein Beweis.
 
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Wie gut verblindet war denn der Test? Wussten beispielsweise auch die Aufpasser im Zimmer nicht, was Sache ist? Denn man erkennt zum Beispiel, dass er sich fast fragend vortastet. Wenn die Aufpasser durch subtile unbewusste Signale ihm so Bestätigung/Feedback geben, ist das ein cold reading, was er da macht.

Die "nachträglichen Treffer" sind da auch nicht so beeindruckend sensationell, wie sie dargestellt werden. Zu beachten ist dabei, dass die Leute ja wollen, dass er recht hat, und deswegen z.B. Ereignisse und Symptome später nachträglich in diese Richtung nach-interpretieren.

Diese und weitere Punkte wären in einem kritischen Review des Versuchs zu betrachten. Desweiteren immernoch: Das ist dann EINE Versuchsreihe. Das ist noch kein Beweis.
wenn die Beschreibung so wie sie dargestellt ist Wort für Wort stimmt (da es ja dazu Aufnahmen gibt wäre das sogar überprüfbar), kann es sich schwerlich um "cold reading" handeln - wenn die erste Aussage ist "es handelt sich um eine Dame" (und die stimmt) oder bei einer zweiten die erste Aussage "sie hat Schmerzen.Sie hat Krebs" (und auch da ist "ohne Tasten" klar dass es sich um eine Dame handelt) fällt cold reading absolut aus.
Meiner Meinung nach die einzige "konventionelle" Möglichkeit das zu erklären wäre "sie wussten vorher bescheid" und zwar müssten sie dann sowohl darüber bescheid gewusst haben wer als Patient ausgesucht wurde, welch Krankheit die jeweils hatten, wie nummeriert wurde (und selbst dann ist das eine ziemlich gute Leistung, sich alles zu merken, richtig zuzuordnen und vor nicht nur "gläubigem" Publikum so "vorzuspielen).
Ich persönlich finde das aber auch so wie es beschrieben wird (ohne jeden "Fake") möglich und zwar ganz ohne irgendwelche "übersinnlichen" Fähigkeiten.
 
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