Partnerrückführung und Liebeszauber

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Nein, das muss man eben NICHT. Es ÜBEN zu wollen, bedeutet schon wieder eine Form des Angestrengt-seins, des sich-abmühens. Und das hat nun eben nicht etwas mit loslassen zu tun.


Ich kann ja nur meine Meinung schreiben, die keinen Anspruch hat als absolut dazustehen, aber so wie ich das sehe, ist Loslassen sehr sehr anstrengend.

Vielleicht ein Vergleich, wenn auch auf körperlicher Ebene: Viele Menschen ziehen beim Laufen die Schultern hoch, nehmen also eine Fehlstellung ein. Das Natürliche ist eigentlich die Schultern "loszulassen", also arbeitet jemand, der die Schultern hochzieht entgegen der Schwerkraft. Meist ist er innerlich verkrampft. Es ist sehr anstrengend, sich die natürliche und eigentlich auch bequemere Position der Schultern wieder anzutrainieren. Man muß ständig wachsam die Tendenz, die Schultern doch wieder hochzuziehen korrigieren.

Oder beim Klavierspielen: wirklich entspannt zu spielen erfordert viel Konzentration, eine Unachtsamkeit und schnell verspannt man wieder irgendwo...mit viel Training klappts immer besser.
 
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Nicht wirklich anstrengend... ungewohnt. Das ist auch der Grund weswegen ich es für richtig halte hier von Übung zu sprechen.
 
Ich kann ja nur meine Meinung schreiben, die keinen Anspruch hat als absolut dazustehen, aber so wie ich das sehe, ist Loslassen sehr sehr anstrengend.

Vielleicht ein Vergleich, wenn auch auf körperlicher Ebene: Viele Menschen ziehen beim Laufen die Schultern hoch, nehmen also eine Fehlstellung ein. Das Natürliche ist eigentlich die Schultern "loszulassen", also arbeitet jemand, der die Schultern hochzieht entgegen der Schwerkraft. Meist ist er innerlich verkrampft. Es ist sehr anstrengend, sich die natürliche und eigentlich auch bequemere Position der Schultern wieder anzutrainieren. Man muß ständig wachsam die Tendenz, die Schultern doch wieder hochzuziehen korrigieren.

Oder beim Klavierspielen: wirklich entspannt zu spielen erfordert viel Konzentration, eine Unachtsamkeit und schnell verspannt man wieder irgendwo...mit viel Training klappts immer besser.

Ich ahne, worauf du hinaus willst. 'Übung' macht den Meister. Alles, was man perfekt eingeübt hat (wie beispielsweise das Autofahren), geschieht 'automatisch' und wie von selbst. Ohne dabei noch verspannen zu müssen.

Auch dies hat gewissermaßen etwas mit Loslassen zu tun. Da hast du Recht.

'Loslassen', wie ich es meine (beispielsweise in der Meditation), hat meiner Erfahrung nach nichts mit Anstrengung oder Einüben zu tun.
 
Interessant die verschiedenen Ideen...


@Vicky: Ich kenne mich mit Meditation nicht aus. Meinem Gefühl nach müßte das Loslassen in der Meditation ähnlich sein wie das Loslassen über das wir hier sprechen. Ist das so, falls Du antworten magst? Also bekommt man durch Meditation Abstand von bestimmten Dingen/Grübeleien und fühlt sich befreiter? Würde mich mal interessieren. Auch falls jemand anderes hier antworten möchte...
 
Ich ahne, worauf du hinaus willst. 'Übung' macht den Meister. Alles, was man perfekt eingeübt hat (wie beispielsweise das Autofahren), geschieht 'automatisch' und wie von selbst. Ohne dabei noch verspannen zu müssen.

Auch dies hat gewissermaßen etwas mit Loslassen zu tun. Da hast du Recht.

'Loslassen', wie ich es meine (beispielsweise in der Meditation), hat meiner Erfahrung nach nichts mit Anstrengung oder Einüben zu tun.

Ja, ich möchte antworten, weil ich schon eine Weile meditiere.

Eben durch die Meditation kann ich zumindest für mich feststellen, dass Loslassen Übung bedarf würde aber Übung keinesfalls mit Verbissenheit gleichsetzen.
Was wir Meditation nennen und bestimmte östliche Techniken meinen bedeutet in der sinngemäßen Übersetzung auch Kultivation.
 
Ich muß jetzt noch mal fragen: ist es so bei der Meditaion, dass man dabei innerlich frei wird von seinen Belastungen in dem Moment der Meditation und dann nach der Meditation einen "weiseren Blick" auf die Dinge hat? Mehr den Fluß des Lebens sieht und sich selbst ein wenig wie mit einem liebevollen Blick von außen betrachtet?
 
ist es so bei der Meditaion, dass man dabei innerlich frei wird von seinen Belastungen in dem Moment der Meditation

Ja durchaus. Also ich erreiche da einen Zustand, in dem der Alltag (Sorgen, Nöte etc.) keine Rolle spielen bzw. nicht vorhanden sind. Ich beziehe mich hier gerade auf gewöhnliche Achtsamkeitsmeditation.

und dann nach der Meditation einen "weiseren Blick" auf die Dinge hat?

Für mich stellt es sich so dar, dass dieser Zustand einige Zeit nach der Meditation noch deutlich nachwirkt. Es kommt manchmal vor, dass ich dann, wenn ich z.B. nach dem Meditieren noch raus gehe, wieder weiterarbeite etc. ich selbst überrascht von diesem "Modus" bin.
Zudem merke ich eine größere Entspanntheit insgesant bei anspannenden Situationen.

sich selbst ein wenig wie mit einem liebevollen Blick von außen betrachtet?

Das würde ich nicht sagen. Es ist aber generell sinnvoller selber mal einen Monat täglich zu meditieren und zu sehen, was es mit einem macht.
 
Vielen Dank für Deine Antwort! Ich finde das sehr interessant und habe auch vor, es selbst auszuprobieren. Bisher habe ich es immer ein wenig gescheut, weil ich denke, man muß auch gut geerdet sein und vielleicht ist Meditation nicht unbedingt für jeden geeignet wie ich auch denke, nicht jeder kann sich unbeschadet in Trancezustände begeben...man muß auch gut wieder daraus zurückfinden.
 
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Vielen Dank für Deine Antwort! Ich finde das sehr interessant und habe auch vor, es selbst auszuprobieren. Bisher habe ich es immer ein wenig gescheut, weil ich denke, man muß auch gut geerdet sein und vielleicht ist Meditation nicht unbedingt für jeden geeignet wie ich auch denke, nicht jeder kann sich unbeschadet in Trancezustände begeben...man muß auch gut wieder daraus zurückfinden.

Sehr gerne.
Mach einfach. Es ist ehr so, dass man das nutzen kann, um sich zu erden. Anleitungen findest du massig im Netz.
 
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