Zitat von Horla:
Das Etwas braucht das Nichts, um sich durch die Abgrenzung vom Nichts als Etwas zu definieren, jedoch ist das Nichts per definitionem Nichts, und da Nichts nicht ist, ist alles Etwas und in der Folge Etwas Alles.
Zitat von Crazy Monk:
Genau. Ich sag immer, das Etwas braucht einen virtuellen Raum, wo es sein kann und der ist eben das Nichts.
Warum auch nicht?
Ich weiß nicht, warum sichs der Mensch immer so schwer macht. Is eh alles ganz einfach
Das ist relativ. Abhängig von einem Stufendenken oder dem Denken in Schachteln, wenn sich eine Schachtel in der andern befindet und so weiter.
Die einfachste Form ist der Mensch selbst. Er richtet alles nach seinem Maßstab.
Etwa so: alles was der Mensch essen kann, das kann nicht über ihn stehen und ihn beherrschen.
Die Abgrenzung und ein Denken in der eingebetteten Natur sind nicht viel anders, nur mit dem Unterschied, dass es sich hier nur mehr um eine Abgrenzung handelt, der zum Sein und dem Nichts. Darum frisst die Natur das Nichts, nimmt es in sich auf. Die Philosophie die darin enthalten ist, als Natur kann ich das Nichts essen, also kann mich das Nichts nicht beherrschen. Wenn ich als Natur das Nichts in der Materie sein lassen kann. Darüber hinaus würde ich mich als Natur nie von einem Nichts bedroht fühlen, sondern es als eine willkommene Ergänzung betrachten. Im Gegensatz zu einer eventuellen rivalisierenden anderen Natur.
Erst darüber kommen wir dann zu einem Verständnis, in dem die Natur und das Nichts als eine Einheit verstanden werden. Realitäten und Fantasien eine Einteilung erfahren. Wirkliche Wahrheiten gefunden werden: es ist möglich alles zu verlieren als Mensch, aber es ist nicht möglich alles zu bekommen, in einem materiell begründeten Verhalten, und dabei erfährt der Mensch, das Nichts ist wesentlich größer und damit stärker als jede Form der Natur.
Damit sind erst einmal drei Stufen skizziert: je nach dem in welcher sich der Mensch erlaubt zu denken werden die dabei aufgestellten Formulierungen unterschiedlich verstanden werden, kann es zu einer Übereinstimmung kommen oder zu Gegensätzen, zum Beispiel in den Erwartungen eines Gottesbildes.
Etwa so:
2 + 2 = ?
2 x 2 = ?
2² = ?
in dieser Variante ist es das Gleiche, nämlich 4.
3 + 3 = ?
3 x 3 = ?
3³ = ?
hier stimmt es nicht mehr mit der Gleichheit, nämlich 6, 9 und 27.
Da hat der Teufel keinen Platz mehr.
Das Teuflische steckt aber bereits im Detail.
In den Resten und alten Behauptungen,
die eine bestimmte Wahrheit und Berechtigung haben,
aber in der weiteren Folge nicht mehr festgehalten werden können,
nicht mehr manifestiert werden dürfen,
sonst ist der Fortschritt verwehrt.
Im Sein und im Denken.
So kann es dann passieren, dass ein Mensch vom Christentum, wo versucht wird ein Verständnis zu entwickeln,
der Mensch spricht mit dem Menschen, die Menschen kommunizieren, zum Islam übertritt, wo die oberste Maxime lautet,
Gott ist groß.
No na, was sage ich denn, was sonst ?!!
und ein
