OshO

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Wenn Du nicht in der Lage bist die Früchte von Osho zu erkennen, bist Du arm im Geiste, aber stark im menschlichem Dasein, denn nur ein gesunder Geist beißt nicht in die Früchte die Osho hinterlassen hat

Reinhold[/QUOTE]

Lieber Reinhold,

Osho hinterließ vieles. Eine Lehrerin von mir lebte 5 Jahre bei Osho im Ashram und löste für mich z.B. endlich diese blöde Rolls-Royce Geschichte.
Ja Osho hatte viele Rolls Royce, leider hört die Geschichte hier auf, daß er damit aber große Lotterien veranstaltete und das Geld ausschließlich wohltätigen Zwecken zu kommen ließ, wird immer verschwiegen.
In Rishikesh, indien habe ich von Indern direkt erfahren was er bauen ließ. Schulen, Waisenhäuser und Wasseraufbereitungsanlagen. Das sind tolle früchte finde ich!!! Sie sagten O-ton dass einige Städte nur durch die Hilfe von Osho aufgebaut und weiterentwickelt werden konnten.
Was hätte Osho denn mit seinem Geld gemacht? Er hielt nur Vorträge, Tag für Tag.
Und da sein Wirken für viele menschenfeindliche Systeme, die auf die Kontrolle der Individuen gebaut sind, zu gefährlich wurde, ist es vielleicht gar nicht verwunderlich das er von den USA vergiftet wurde.
..."In Amerika machte man sich Sorgen, dass wir Oregon oder den Bezirk Wasco County übernehmen würden. Ich bin nicht daran interessiert, Kleinigkeiten zu übernehmen. Wenn ich mich dafür interessieren würde, dann hätte ich die ganze Welt übernommen. Ich interessiere mich nicht für übernahmen. Aber die politischen Idioten sind schon eine sehr spezielle Art von Idioten. ..." Osho, Autobiographie eines spirituellen Provokateurs
Er wollte nur angstfreiheit und Liebe.
In Indien gibt es die sog. Osho-Society, Inder die aus der Unterdrückung des Kastensystems ausbrechen und sich von den moralischen und religiösen Dogmen befreien um frei Leben zu können, Familienplanung betreiben und Aufklärungsarbeit in ganz Indien verrichten.
Ich mag Osho einfach
Philip
 
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Hallo Mister Rasta

Ich mag Osho, aber von der ersten Rede habe ich nichts gewusst. Osho besitz die Fähigkeit, dass er viele wiedersprüchliche Eigenschaften in sich vereinigt. Ich kann mich allerdings nicht mit dem tantrischen Weg anfreunden. Da halte ich es wie Satchidananda.

B. Rasta, sag mal, wie bist Du zu deinem Namen gekommen? Trägst Du Rastalocken? Ich möchte dir ein Kompliment machen für deinen letzten Beitrag. Er beinhaltet für mich viele Informationen, die ich vorher nicht hatte. Ich wusste nicht, dass Osho seine RR für wohltätige Zwecke versteigert hat. Eine wichtige Information für mich. Das lässt Osho schon in einem ganz anderem Licht erscheinen. Was mir an dir gefällt, ist das Gefühl, dass Du sachlich bleibst und Osho nicht auf einen Sockel hebst. Sicher ist Osho etwas Besonderes, aber es sollte sich nicht in irgendeiner Form des Fanatismus Ausdruck verleihen.

Ob Osho wirklich vergiftet wurde, kann ich nicht beurteilen. Dass viele sogenannten Demokratien, allen voran natürlich die USA, ihn als Bedrohung empfanden, kann ich mir allerdings sehr gut vorstellen. Und dass sie notfalls nicht davor zurückschrecken würden, ihn auf elegantem Wege zu beseitigen, kann ich mir ebenfalls vorstellen.

Alles Liebe. Gerrit
 
Ich meditiere nicht oft, nur dann wenn ich mich danach sehne es zu tun. Ich glaube es ist bald wieder soweit.
Ich will mich dazu nicht zwingen müssen.
Ich lese sehr viel. Und beim Lesen geschieht bei mir schon sehr viel. Ich sauge manche Bücher auf.
Vermutlich braucht man nicht unbedingt Kontakt zu einem "Meister"...es reicht schon Worte von Erwachten wie Nisargadatta, Osho, Balsekar, Pyar, usw. in sich aufzusaugen, aaahhhh, das war so herrlich, ich konnte anfangs nicht genug bekommen von so manchen Worten, und ich hatte anfangs so viele Fragen, wollte Satsangs besuchen etc. etc.....nun haben sich alle Fragen im Nichts aufgelöst....
Bei manchen Büchern fiel es mir wie Schuppen von den Augen.....
Und dann kam die Phase der Ich-Losigkeit. Es war jenseits jedes Gedankens. Ein paar mal. Sie dauerte unterschiedlich lange, längstens 3Tage. Ich kann nur sagen mir gelingt es noch nicht diesen Zustand in Worte zu fassen, vielleicht will ich das auch gar nicht. Aber eines kann ich sagen, der Blickwinkel der hier eingenommen wird ist mehr als nur interessant.
Ich könnte diesen Zustand nie und nimmer mit dem Willen herbeiführen.
Vielleicht wäre dieser Zustand nicht gekommen, hätte ich nicht soviel darüber gelesen? Ich weiss es nicht.
Aber eines weiss ich. Ich muss nichts von all dem tun, das von so manchen Menschen als "DER WEG ZUR ERLEUCHTUNG" angepriesen wird.
Ich muss nicht enthaltsam leben oder in Ashrams mein Dasein fristen, wenn ich das will, dann natürlich schon.
Noch oft überkommen auch mich Phasen wie fckw das so schön formuliert hat - Phasen von von tiefster Unlust, Langeweile und "existentiellem Brechreiz". Doch was dagegen tun? Jedwede Ablenkung von diesem Zustand wäre nur eine Flucht. Und Fluchtversuche in diverse Richtungen habe ich schon einige hinter mir.
 
Hallo Placebo

Ist das Lesen von spiritueller bzw. religiöser Literatur nicht auch eine Ausrichtung auf Gott und damit eine spirituelle Handlung? Kann das Lesen nicht auch sehr meditativ sein oder sogar Formen des Gebetes annehmen?

@Diana

Ich glaube, dass am Anfang immer ein spirituelles, meditatives Handeln steht. Hast Du diese Meditation verinnerlicht, dann gibt es nichts mehr zu tun. Es gehört zu deinem Wesen und alles was Du machst ist meditativ. Wie ist es bei dir gewesen? Gab es ein Vorher und ein Nachher? Wie sah dieses Vorher aus und wie kam es zum Nachher?

Alles Liebe. Gerrit
 
Medi- tation ist immer , mal mehr und mal weniger tief , bis sie ganz von selbst tief bleibt , immer tief ist - so gibts weder vorher noch nachher, Gerrit ;-)
 
Ein paar Vermutungen zu meinem letzten Eintrag:

Leider wissen wir heutzutage noch immer sehr wenig über das Funktionieren unseres Gehirns. Was wir heutzutage schon mehr oder weniger rausgefunden haben ist, dass die eine Gehirnhälfte (ich glaube, das war die linke) v.a. für räumliches und logisches Denken zuständig ist, die rechte Hirnhälfte eher für kreatives Denken. Vielleicht kann das jemand anderer als ich noch genauer erklären.

Ich vermute, dass das Erlebnis, welches ich hatte, eine Art Ausfall der linken Hirnhälfte gewesen war. Ich glaube, dass unser Gehirn nicht dafür geschaffen ist, dass der Mensch wiederholt an seinen eigenen Gedanken zweifelt und an seinem eigenen Denken zweifelt. Sowas führt sozusagen in eine Art Rückkoppelung oder Schleife. Bei mir führte das dazu, dass mein Denken sich unnatürlich beschleunigte, rasend wurde, wobei ich persönlich mir sogar Mühe gab, nur ja nicht mit diesem Vorgang aufzuhören. Ständig führte ich Energie zu und dadurch wurde einfach mein Denken in einem solch grossen Massen angetrieben, dass es irgendwann wie ein Automotor reagierte und es abwürgte.

Ich vermute, dass wir an einen Punkt kommen können, an welchem unser Körper das ausser Rand und Band geratene Denken (bzw. die damit verbundenen Hirnströme) abschalten MUSS, weil eine Art Fehlfunktion vorliegt, die es nicht beheben kann. Und irgendwann kommt man an den Punkt, da bricht das Funktionieren der linken Hirnhälfte einfach komplett zusammen, fällt für den Bruchteil einer Sekunde aus und die eine Hirnhälfte ist tatsächlich sowas wie hirntot. In jenem Moment funktioniert aber die rechte Hirnhälfte tadellos weiter -

und zum allerersten Mal im Leben nimmt man die Welt auf eine wunderbare Weise ganz ohne irgendeinen Gedanken wahr. Dieser Moment ist umwerfend, er verändert deine Weltsicht nachhaltig. Ob das jetzt Erleuchtung ist oder nicht ist völlig egal, es ist jedenfalls befreiend. Gerade für einen ziemlich rationalen Menschen wie mich, ist es einfach ein Akt der Befreiung vom Diktat des Denkens für einen Moment befreit worden zu sein und zu wissen - hey, es gibt etwas jenseits des Denkens, nämlich das Sein.

Was danach kommt, so vermute ich, ist eine Art hin- und herschwanken. Zum erstenmal funktioniert unser Hirn jetzt möglicherweise so, wie es funktionieren soll, nämlich dass harmonisch beide Hirnhälften miteinander das Sein des Menschen regeln. Bloss fällt man immer wieder in alte Verhaltensmuster zurück, die "logische" Hirnhälfte übernimmt wiedermal das Kommando und es ist aus mit dem Frieden, man ist wieder unausgeglichen. Vermutlich ist das ein Lernprozess. Nach und nach gleichen sich die beiden Hirnhälften ab und endlich entsteht sowas wie ein dauerhaftes Gleichgewicht. Ein solcher Mensch KANN bloss ausgeglichener sein als ein anderer. In dieser Phase befinde ich mich momentan und anscheinend Placebo auch.

Ich muss übrigens betonen, dass trotz dieser eher trockenen Schilderungen das alles gar nichts von der Qualität wegnimmt, welche die Erfahrung des Ausgleichs beider (bzw. des Ausfalls der einen) Hirnhälfte für den Menschen darstellen. Egal wie sehr man sich bemüht, wissenschaftliche Erkenntnisse zur Beschreibung eines Drogentrips oder eines Orgasmus' zu geben, dem subjektiven Empfinden dabei tut eine solche Schilderung keinerlei Abbruch.

Ich möchte darauf hinweisen, dass diese meine Schilderung immerhin den Vorteil hat, dass sie theoretisch von Neurowissenschaftlern bestätigt oder widerlegt werden kann. Hingegen fährt die Esoterik meist mit Theorien auf, welche schlicht und ergreifend nicht widerlegt oder bestätigt werden können. Es ist wichtig zu sehen, dass trotz dieser meiner Schilderungen (unter der Annahme, dass sie wahr wären), längst nicht bewiesen oder widerlegt wäre, dass dieser Akt der Erkenntnis ein höchst spiritueller Akt ist, in welchem sich Gott dem Menschen offenbart. Aber man muss schon sehen, dass dies eine Interpretation der Dinge ist, die letztlich blosse Behauptungen sind.

Weil nun Meditation im Speziellen wahrscheinlich einen ähnliche Situation im Hirn schafft (Abschaltung der linken Gehirnhälfte), kann wohl jenes von mir geschilderte Erlebnis sozusagen begünstigt werden. Durch regelmässiges Meditieren wird aktiv der einen Gehirnhälfte Macht weggenommenn und so kann eine Harmonisierung beider Hälften stattfinden, was sehr heilsam und wohltuend für den Entsprechenden ist.

Ich weiss nicht, ob dieser Vorgang ein natürlicher ist auf dem Weg der Entwicklung des Kindes zum Erwachsenen und auch weiss ich nicht, ob nicht in einer andern Gesellschaft zu einer andern Zeit die Menschen gar nie erst Bedarf an "Harmonisierung beider Gehirnhälften" gehabt hätten, weil sie nämlich schon seit Geburt richtig erzogen worden wären. Mag sein, dass es irgendwann eine Gesellschaft geben wird, in welcher Meditation hinfällig wird, weil die Leute schon seit je harmonisch "Denken" und "Sein" im Einklang halten können. Jene Menschen wären dann entsprechend schon immer "in Meditation". Bei uns ist das sicher nicht so.

Das (alles bezüglich Hirnvorgänge) sind aber, wie gesagt, alles blosse Vermutungen, nichts Wissenschaftliches Bestätigtes, und es wird wohl ziemlich schwierig sein, jemals dies mittels wissenschaftlichen Methoden zu fassen (schliesslich würde sich ein Proband im Zustand vorangehender äusserster Erregung und Wut schlicht und einfach die Elektroden vom Kopf reissen und davonrennen...).
 
Nein, es ist nichts das Wegfallen oder Ausfallen einer der beiden Hirnhälften, die natürlich beide wichtig und zu würdigen sind- was da passiert ist :

Beide Hirnhälften verschmelzen zu einem - Logik und Intuition sind dann eines und das ist Bewußtheit- vollkommene Bewußtheit, die eigentlich schon immer war - wir hatten es nur vergessen.

In Erschöpfungszuständen erinnert sich unser Gehirn und wenn wir`s akzeptieren, als vollkommen natürlich , göttlich, bleibts - ist doch eine praktische EINrichtung, ne ;-)

Liebe Grüße von Diana
 
Hallo fckw

Zunächst ist es eine Vermutung bzw. ein Gefühl von dir, dass die eine Gehirnhälfte abschaltet. Wie es sich wirklich verhält, kann wohl nur eine Messung mit dem EKG ergeben.

Wenn ich deinen Text lese, dann habe ich eher die Vermutung, dass es ein Konflikt zwischen Kopf und Herz sein könnte. Hat man keine liebevolle Kindheit, dann kann sich das Herzchakra nicht richtig entwickeln. Ausserdem ist unsere Gesellschaft so ausgerichtet, dass in erster Linie die Intelligenz gefördert wird.

Geht es in deinem Fall nicht eher darum, das Herzchakra zu entwickeln? Aber scheinbar versuchst Du auch diese Arbeit über das Gehirn leisten zu wollen. Es ist ja ein generelles Problem des westlichen Gesellschaften. Die Kinder bzw. Jugendlichen wachsen materiell sehr wohlbehütet auf. Die emotionale Zuwendung von Seiten der Eltern kommt aber oft zu kurz.

fckw, sei mir nicht böse, wenn ich mich getäuscht habe. Es war so ein Gefühl, eine Vermutung, das es ein Konflikt zwischen Herz und Hirn sein könnte. Aber toll finde ich deine Offenheit, mit der Du darüber sprichst.

In diesem Zusammenhang möchte ich auf den Artikel Intelligenz des Herzens von Osho verweisen. Ein Zitat daraus: "Nur die Intelligenz des Herzens ist wirkliche Intelligenz und die einzige Intelligenz, die es gibt."

Alles Liebe. Gerrit
 
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Hallo Diana

das Herz hat auch zwei Hälften und ist mit dem Gehirn natürlichst verbunden

Natürlich stehen Herz und Hirn irgendwie miteinander in Kummunion. Aber das heisst doch noch lange nicht, dass das Herzchakra gesund ist, wenn das Kehlkopfchakra, welches für die geistige Klarheit, gedankliche Ordnung, Kommunikationsfähigkeit steht, gesund ist. Deiner Überlegung nach dürfte es also z.B. auch nicht sein, dass einzelne Organe oder Körperteile von Krankheit betroffen sind, oder?

Was rät's Du denn denjenigen, die an irgendwelchen seelischen Krankheiten leiden? Das dürfte ja ein Grossteil der Bevölkerung sein.

Alles Liebe. Gerrit
 
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