Opferhaltung

Ich weiß ehrlich gesagt nicht ganz, ob Tagmond dasselbe Bild, diesebe Definition von Opfer(haltung) vertritt wie ich. Mamches ist für mich nicht stimmig.
Allerdings weiß ich von mir, dass ich manches Mal verharrt bin, weil mir noch der Mut zur Veränderung fehlte, die Gelegenheit bot sich nicht, da mir eine Alternative fehlte.
Ja, ich gestehe, ich wollte eine Krücke, um erstmal zu lernen, ohne mein Opfer-Dasein laufen lernen zu können.
Und daran sehe ich nichts Verwerfliches.

Nein, daran ist nichts Verwerfliches! Für den Mut zur Veränderung brauchst du Alternativen. Diese kommen vor dem Willen! Ich weiss wovon du sprichst.
 
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Ich weiß ehrlich gesagt nicht ganz, ob Tagmond dasselbe Bild, diesebe Definition von Opfer(haltung) vertritt wie ich. Mamches ist für mich nicht stimmig.
Allerdings weiß ich von mir, dass ich manches Mal verharrt bin, weil mir noch der Mut zur Veränderung fehlte, die Gelegenheit bot sich nicht, da mir eine Alternative fehlte.
Ja, ich gestehe, ich wollte eine Krücke, um erstmal zu lernen, ohne mein Opfer-Dasein laufen lernen zu können.
Und daran sehe ich nichts Verwerfliches.
Du das ist absolut OK was du da schreibst, ich gehe davon aus dass es niemanden gibt, der nicht in irgendeiner Situation mal ganz gewaltig in Selbstmitleod verfällt, und wenn es besonders schmerzhaft war/ist, dauert das"Rauskommen" auch schon mal etwas länger.

Das halte ich für absolut normal und menschlich.

Es gibt aber ne Menge Menschen, die sich grundsätzlich und in jeglicher Konstellation als Opfer sehen. Egal ob das Wetter im Urlaub schlecht ist, der Chef sie schief anguckt, die Autobahn voll ist, ein anderer mehr hat als sie etc.
In einem Satz gesagt "Das ganze Leben ist gegen mich!"

Ich empfinde Menschen die immer und bei allem Opfer sind als passiv und nicht bereit Selbstverantwortung zu übernehmen. Aber ich sehe das halt auch nicht als bewusste Entscheidung, sondern eher als Persönlichkeitsmerkmal, wie auch immer es sich so entwickelt hat.

R.
 
Ich weiß ehrlich gesagt nicht ganz, ob Tagmond dasselbe Bild, diesebe Definition von Opfer(haltung) vertritt wie ich. Mamches ist für mich nicht stimmig.
Allerdings weiß ich von mir, dass ich manches Mal verharrt bin, weil mir noch der Mut zur Veränderung fehlte, die Gelegenheit bot sich nicht, da mir eine Alternative fehlte.
Ja, ich gestehe, ich wollte eine Krücke, um erstmal zu lernen, ohne mein Opfer-Dasein laufen lernen zu können.
Und daran sehe ich nichts Verwerfliches.

ich denke es gibt viele die Hilfe bräuchten und ja eigentlich bekommen könnten.
Therapeut hört sich immer so schräg an, aber es sind Personen die einen zur Seite stehen können und es ist ihr Job, Menschen aus ihren Löchern heraus zu holen.

Ich denke viele sind einfach so erzogen worden, haben das eigene Durchsetzen, das Finden von neuen Perspektiven nicht gelernt in der Kindheit, und wenn dann jemand in so einem Loch steckt ists schwierig, weil nicht gewußt wird was soll ich tun und vorallem wie.

Es geht eh nur Schritt für Schritt, vielleicht auch mal wieder zwei zurück, aber glaube mir es wird sich lohnen.

Vielleicht hilft manchmal auch sich ein schönes Ziele zu setzen , äusserlich zu verändern, oder auch leute kennen lernen die in gleicher Lage sind.

Ich denke das vorwärtsgehen ist bestimmt sehr individuell.

Ich wünsche dir alles Liebe
flimm
 
Ich muss Leistung bringen, um geliebt zu werden, um wahrgenommen zu werden.
Wobei, bei einer Niederlage werde ich bestraft- mit Liebesentzug.

Und mir ist bewusst, dass ich auch auf diese Weise mit Menschen verfahre.
Genau, dass sind die hermetischen Gesetze. Daher solltest du in deinem Leben eine Änderung vollziehen.
Denn wenn du dich änderst, verändert sich dein Leben.
Liebst du dich`?
 
Warum willst du helfen, hat man dich in einem solchen Fall um Hilfe gebeten? Bist du Therapeutin o. ä.?

Man kann nur jemandem Helfen, der auch Hilfe haben möchte, das setzt allerdings voraus, dass er sein Verhalten erkennt und ändern will.

Also ich könnte da niemandem helfen, nichtmal wenn mich jemand darum bitten würde, denn mir fehlt jegliche professionelle Sachkompetenz.

R.
nein natürlich nicht therapeutin .....aber freundin und fam.angehörige

unter "helfen" fällt bei mir auch schon, wenn man tipps geben kann, wo man hilfe bekommt - was dann für den betreffenden wirklich passt, muss er doch selbst entscheiden

und nein unaufgefordert natürlich nicht, da gebe ich dir recht!


aber da ich eben keine therapeutin bin und keine sein kann, blieb mir nur mehr der rückzug, als es zu "strange" wurde

eine freundin bekam von einer anderen den dringenden tipp, professionelle hilfe in anspruch zu nehmen und sie tat das dann auch anonym

und berichtete mir begeistert vom erfolg der gesprächstherapie.....

das freut mich natürlich dann auch!
 
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