Olympia Boykott gegen China

Olympia Boykott wegen Völkermord in Tibet

  • Bin dafür die olympischen Spiele zu boykotierne um China in die Schranken zu weisen

    Stimmen: 67 77,9%
  • Ich bin dagegen denn die Sportler können nichts dafür und Olympia ist doch super

    Stimmen: 19 22,1%

  • Umfrageteilnehmer
    86
mir gefällt deine ansicht zu diesem thema ....

Ja, das ist ja nun wirklich Ignoranz par Excellence!
Mit dem Hinweis auf Profilierungssucht kann man jeglichen Protest bequem von vornherein diskreditieren.

Und dann lassen wir uns brav und geduldig zur Schlachtbank führen, weil wir Angst haben, es könnte uns jemand Profilierungssucht vorwerfen. Hoho!

Wenn sich jemand zu profilieren versucht, ist es eindeutig China mit der Ausrichtung der olympischen Spielen.
 
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ignoranz?! .. falsch! .. ich war zweimal und über monaten in tibet unterwegs und liebe diese menschen .. merke es dir ..

aber ich werde sicher nicht in einem spiel "tibet gut und china böse" mitspielen .. ich lasse mich nicht von mehrheit führen und bin alles anderes als mediengesteuert .. das ist der unterschied ..

lg
PT
 
Ich bin dagegen ...

Wo waren diese Protestanten denn, als China die Spiele zugesprochen bekommen hat? Da hätte ich das alles verstanden. Jetzt ist es zu spät.

Die Vergabe der Olympischen Spiele an China war an Versprechen Chinas gekoppelt, die es nicht eingehalten hat:

Als 2001 China den Zuschlag für das größte Sportereignis der Welt bekam, versprachen Führer der Kommunistischen Partei eine Verbesserung der Menschenrechte, mehr soziale Gerechtigkeit und eine Lockerung der staatlichen Zensur. Es war diese Hoffnung auf eine politische Öffnung, die viele Länder damals bewog, die Olympischen Spiele nach Peking zu vergeben.

Bislang haben Pekings Führer keines dieser Versprechen eingelöst. Im Gegenteil, in vielen Bereichen hat sich die Situation sogar verschlechtert.

http://netzpolitik.org/2007/olympische-spiele-in-china-und-die-menschenrechte/
 
Wenn es jemand für richtig empfindet China deswegen abzulehnen, da sie ihre Politik betreiben und dafür sorgen möchten, dass ihre Interessen so bleiben wie die lieben Machthaber dies eben gerne hätten kann er doch gerne tun. Nur ändert sich deswegen etwas. Wird die Welt deswegen besser oder bessert sich etwas für die Chinesen oder Tibeter??? Ich glaube nicht, dass es gerade an der Zeit ist, dass sich diejenigen die die Macht dazu hätten etwas zu ändern dies auch tun werden. Wir Menschen können keinen anderen Menschen ändern, wir können ihm Grenzen aufzeigen, die er überschreitet oder annimmt. Weshalb soll deswegen dann jemand verurteilt werden.
Da der Olympische Gedanke schon seit nach dem zweiten Weltkrieg komerzialisiert wurde ist der Ursprung der eigentlichen Idee der Spiele wohl eh schon den Bach runter. Es geht doch dabei nun nur noch um Geld. Früher ging es noch um Macht. Heute nur noch um die Kohle bei diesen Dingen, ums konsumieren, um n rießen Medienspektaker in dem die Athleten da die Majonetten sind. Könnte nun da weiter machen, nur das ist eben zur Zeit so wie es ist. Wird sich etwas verändern wird es zu der Zeit sein, wo die Zeit dazu auch reif ist, bzw. die Leute die was daran ändern können Reif dafür sind.
Ist doch wie mit vielen Dingen auch. Weshalb isst ein Vegetarier kein Fleisch. Nah dazu gibt es viele Gründe. Er boykotiert gewissermaßen die Industrien,die die Ware Fleisch auf den Markt bringen. Machen deswegen diejenigen die die Macht dazu hätten keinen Handel mehr mit Fleisch??? Ne. Solange ein Mensch auf unserer Erde so etwas noch verzehrt, wird es jemand geben der dies auch anbietet. Ich denke mir jeder einzelen ist noch weiterhin in rießen Lernschritten dabei an sich zu arbeiten um eine bessere Welt zu kreiieren.
Aber eben alles zu seiner Zeit.
 
ignoranz?! .. falsch! .. ich war zweimal und über monaten in tibet unterwegs und liebe diese menschen .. merke es dir ..

Ignoranz bezog sich auf die Bemerkung "Hier geht es nur um Profilierungssucht auf Kosten anderer", die du gut fandest.

Von wem oder was du dich manipulieren oder nicht lässt, hat damit gar nichts zu tun. Das hat auch nichts mit Mehrheiten zu tun und auch nichts mit "gut oder böse".

Zu protestieren ist unser aller gutes Recht und in den meisten Fällen leider schon fast Pflicht! Wer das mit Profilierungssucht verwechselt ist in meinen Augen nichts anderes als ignorant. Tut mir leid!

Gruß Smartsoul
 
Zu protestieren ist unser aller gutes Recht und in den meisten Fällen leider schon fast Pflicht!

Und vielleicht hat der Druck der Weltöffentlichkeit auf China ja etwas gebracht. Bis vor kurzem reagierte Peking mit cholerischen Anfällen auf die zahlreich vorgetragene Empfehlung, sich mit dem Dalai Lama zu treffen und nach Lösungen zu suchen.

Jetzt kann man plötzlich folgendes lesen (brandaktuelle Nachricht):

Die chinesische Regierung zeigt sich gesprächsbereit. Schon in den nächsten Tagen will Peking den Dalai Lama zur Unterredung bitten. Das geistliche und weltliche Oberhaupt der Tibeter hat das Angebot angenommen. EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso, derzeit zu Gast in Peking, bezeichnet die Ankündigung Chinas als bedeutenden Schritt.

http://www.n-tv.de/Peking_offen_fuer_TibetFragen_Gut_Wetter_machen/250420085120/954784.html

Obs was bringt, steht noch in den Sternen, aber daß Peking so reagiert, zeigt doch schon, daß Proteste nicht gänzlich verpuffen.
 
Ignoranz bezog sich auf die Bemerkung "Hier geht es nur um Profilierungssucht auf Kosten anderer", die du gut fandest.

Von wem oder was du dich manipulieren oder nicht lässt, hat damit gar nichts zu tun. Das hat auch nichts mit Mehrheiten zu tun und auch nichts mit "gut oder böse".

Zu protestieren ist unser aller gutes Recht und in den meisten Fällen leider schon fast Pflicht! Wer das mit Profilierungssucht verwechselt ist in meinen Augen nichts anderes als ignorant. Tut mir leid!

Gruß Smartsoul

deine behauptung ist in dieser verallgemeinernden form grundfalsch .. bist du dir über deine eigene motivation wirklich im klaren? .. oder ist protest für dich und deinesgleichen nur eine zurechtgelegte ausrede? ..

du hälst dich in einem atemzug für einen gegner und verurteiler von ignoranz, unterdrückung und gewalt und schürst im nächsten atemzug vorurteile und machst stimmung gegen etwas, was du für die ursache von untredrückung und gewalt hältst, leider aber nicht wirklich verstehst, wo die gewalt und unterrdrückung herkommt und implizierst so leichtfertig deine verurteilung ..

von der realität der zustände in tibet scheinst du ebenfalls wirklich keine ahnung und noch dazu hoffnungslose überzeugung zu haben, und kennst höchstwahrscheinlich auch ihre probleme aus direktem kontakt nicht .. es tut mir leid, das ist mir mehr als zuwenig ..

lieben gruß
PT
 
Die Vergabe der Olympischen Spiele an China war an Versprechen Chinas gekoppelt, die es nicht eingehalten hat:

Das ist ja durchaus richtig was Du sagst Tommy. Nur wer mit ein wenig gesunden Menschenverstand die Entwicklung Chinas angeschaut hätte, der hätte sich an allen ihm zur Verfügung stehenden Fingern abzählen können, dass Versprechen dort nichts Wert sind. Und protestiert hat zum damaligen Zeitpunkt keiner. Da wäre es wesentlich sinnvoller gewesen.

Was jetzt abgeht hat als Folge der eigentlichen Auslöser nichts mit Olympia und auch nichts mit aufrechtem Protest zu tun. Wohlgemerkt ich rede hier nicht von den Mönchen und den Tibetern, die sich auflehnten und einen friedlichen Protest anfingen. Ich rede von all jenen, die in der Sicherheit aus Ihren Löchern gekrochen kommen und Trittbrettfahrer sind. Es ist kein Protest, dann dafür fehlt das Herz und dir Überzeugung bei diesen "Aktionen".

smartsoul schrieb:
Zu protestieren ist unser aller gutes Recht und in den meisten Fällen leider schon fast Pflicht! Wer das mit Profilierungssucht verwechselt ist in meinen Augen nichts anderes als ignorant. Tut mir leid!

Ich finde Protest gut, wenn er mit Überzeugung geführt wird. Und wenn die Überzeugung da ist, dann kämpft man nämlich ständig dafür. Kann ich hier in diesem Fall aber nicht erkennen. Wie gesagt, wo waren die Menschen, als China die Olympiade bekommen hatte bzw. schon im engeren Auswahlkreis war.???

Und was Olympia und den olympischen Gedanken angeht, dann dürfte kein Land mehr auf dieser Erde diese Spiele ausführen. Denn kein Land erfüllt diese. Und nun steckt man wieder in der Klemme. Es ist ja auch so schön mit Finger auf andere zu zeigen, die ganz weit weg sind. Vor allem, weil direkt vor der eigenen Haustüre Menschen verachtende Dinge geschehen, einschließlich Folter und Menschenverhetzung im großen Stil. Gut das es China gibt, dass man hier nicht hinschauen muss. Klingt ein wenig ironisch, geb ich zu, aber ich konnte es mir leider nicht verkneifen.

Tommy schrieb:
Und vielleicht hat der Druck der Weltöffentlichkeit auf China ja etwas gebracht. Bis vor kurzem reagierte Peking mit cholerischen Anfällen auf die zahlreich vorgetragene Empfehlung, sich mit dem Dalai Lama zu treffen und nach Lösungen zu suchen.

Diese Gedanken und Einstellungen gab es auch schon 1936. Wie die Geschichte lehrte, war es ein Trugschluss. Man unterschätzt sehr leicht andere und der Mensch als Herdentier wählt gerne den für sich einfachen Weg. Alibi-Proteste kurz vor Olympia gehören für mich dazu. Und ein Schuss von Beruhigung des eigenen schlechten Gewissens ist da ja auch dabei. So das man von sich behaupten kann, man hat ja protestiert.
 
Das ist ja durchaus richtig was Du sagst Tommy. Nur wer mit ein wenig gesunden Menschenverstand die Entwicklung Chinas angeschaut hätte, der hätte sich an allen ihm zur Verfügung stehenden Fingern abzählen können, dass Versprechen dort nichts Wert sind. Und protestiert hat zum damaligen Zeitpunkt keiner. Da wäre es wesentlich sinnvoller gewesen.

Was jetzt abgeht hat als Folge der eigentlichen Auslöser nichts mit Olympia und auch nichts mit aufrechtem Protest zu tun. Wohlgemerkt ich rede hier nicht von den Mönchen und den Tibetern, die sich auflehnten und einen friedlichen Protest anfingen. Ich rede von all jenen, die in der Sicherheit aus Ihren Löchern gekrochen kommen und Trittbrettfahrer sind. Es ist kein Protest, dann dafür fehlt das Herz und dir Überzeugung bei diesen "Aktionen".


Ich finde Protest gut, wenn er mit Überzeugung geführt wird. Und wenn die Überzeugung da ist, dann kämpft man nämlich ständig dafür. Kann ich hier in diesem Fall aber nicht erkennen. Wie gesagt, wo waren die Menschen, als China die Olympiade bekommen hatte bzw. schon im engeren Auswahlkreis war.???


Diese Gedanken und Einstellungen gab es auch schon 1936. Wie die Geschichte lehrte, war es ein Trugschluss. Man unterschätzt sehr leicht andere und der Mensch als Herdentier wählt gerne den für sich einfachen Weg. Alibi-Proteste kurz vor Olympia gehören für mich dazu. Und ein Schuss von Beruhigung des eigenen schlechten Gewissens ist da ja auch dabei. So das man von sich behaupten kann, man hat ja protestiert.


Nun, das hatte ich bereits in den Nachrichten gehört, daß Peking zu "Gesprächen mit dem Vertreter des Dalai Lama bereit ist". Vermutlich oder vielleicht nur Makulatur, naja schauen wir mal.


Ich habe lange, lange über diese Reaktionen hier - so plötzlich - und weltweit und die Proteste und die Vergabe der Spiele an China, die an Versprechen gekoppelt waren nachgedacht.


Und dies hier spiegelt exakt das wieder, was ich auch darüber denke:


romyhexe schrieb:
Das ist ja durchaus richtig was Du sagst Tommy. Nur wer mit ein wenig gesunden Menschenverstand die Entwicklung Chinas angeschaut hätte, der hätte sich an allen ihm zur Verfügung stehenden Fingern abzählen können, dass Versprechen dort nichts Wert sind. Und protestiert hat zum damaligen Zeitpunkt keiner. Da wäre es wesentlich sinnvoller gewesen.


Und dies hier möchte ich auch noch einmal herausheben:

romy hexe schrieb:
Ich finde Protest gut, wenn er mit Überzeugung geführt wird. Und wenn die Überzeugung da ist, dann kämpft man nämlich ständig dafür. Kann ich hier in diesem Fall aber nicht erkennen. Wie gesagt, wo waren die Menschen, als China die Olympiade bekommen hatte bzw. schon im engeren Auswahlkreis war.???


Ein sehr guter weitsichtiger Beitrag insgesamt.

:morgen:
 
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deine behauptung ist in dieser verallgemeinernden form grundfalsch ..
Welche Behauptung?
.. dich und deinesgleichen ...
Hierbei handelt es sich um eine Pauschalisierung deinerseits und die disqualifiziert sich von selbst. Wer selber differenzierte Betrachtung verlangt, sollte sich nicht anmaßen Andere, von denen er noch dazu so gut wie gar nichts weiß, über einen Kamm zu scheren.
... schürst im nächsten atemzug vorurteile ... gegen etwas, was du für die ursache von untredrückung und gewalt hältst ...
Mit welchen meiner Äußerungen in diesem Forum ist das belegt?
... was du für die ursache von untredrückung und gewalt hältst ...
Was ich dafür halte, weißt du sicher am Besten, weil du mich, wie man sieht, so gut kennst!
... und kennst höchstwahrscheinlich auch ihre probleme aus direktem kontakt nicht .. es tut mir leid, das ist mir mehr als zuwenig ..
Stimmt! ... und wer im Dritten Reich nicht im KZ gesessen hat oder zumindest mal als privilegierter Besucher dort war, darf auch über den Holocaust nicht mitreden! BRAVO!!!


Übrigens ...
... mehr als zuwenig ...
Nach meinem mathematischen Verständnis sollte das wenigstens "genügend" oder "ausreichend" sein.

Aber was viel wichtiger ist:
Die aktuelle Ankündigung der chinesischen Führung, mit persönlichen Abgesandten des Dalai Lama Gespräche aufzunehmen, zeigt eindeutig, dass es gut und richtig war, zu protestieren und weltweit Druck zu machen.

Natürlich sind diese Gespräche keine Garantie für eine Verbesserung der Lage in Tibet, aber Gespräche zu führen ist in jedem Fall besser als in unerbittlicher Konfrontation zu verharren.

Hoffen wir auf das Beste!

Gruß Smartsoul
 
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