Offenbarung Gott-Vaters vom 27.02.2001

Ohne Verstand sind wir hilflos.
Er ist wichtig um zu unterscheiden was gut oder nicht gut für uns ist.

Er untersteht keiner Moral.
Dem untersteht unser Herz.

Erst wenn unser Verstand in die Schulung des Herzen geht, wird er weise.

Viele unserer Kinder werden z. Z. schon weise geboren und "Gott sei's gedankt" lassen sie sich nicht mehr verbiegen.

Also bilden Herz (Moral) und Verstand (Unterscheidungefähigkeit) eine Einheit, ja, so kann ich das gut verstehen.

Weisheit ist für mich genau das Ergebnis dieser "Zusammenarbeit" von Herz und Verstand, denn sie erkennt Zusammenhänge und Bedingtheiten und kann daraus die richtigen Schlüsse ziehen. Ob man das als "von Gott gegeben" ansehen kann, weiß ich nicht, ich glaube nicht an einen von uns getrennten Gott, der "da oben" sitzt und uns bei unseren Taten beobachtet und beurteilt. So einen distanzierten, unbeteiligten Gott kann ich mir einfach nicht vorstellen...
 
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Und die Frage, wie Gott sich offenbart, stellt sich mir weiter. Gott offenbart sich immer, er ist ein redender Gott, durch alles, was er geschaffen hat, spricht er zu uns, immerzu, unverkennbar. Nur wir, die wir nur auf uns selbst und die Befriedigungung unserer Ego-Bedürnisse fixiert sind, sehen einfach die größeren Zusammenhänge nicht...



Hey, Danke, jemand geht auf meinen Beitrag ein! :)

Manchmal, wenn ich entscheide, kommt es mir so vor, als wäre das eine freie Entscheidung gewesen, vorzugsweise, wenn sie gute Früchte trägt. Wenn ich mich falsch entschieden habe, neige ich mehr dazu, dass den "Umständen" zuzuschieben. Nach der Wahl ist vor der Wahl. Hinterher, wenn ihc gewählt habe, kann ich viel denken: das habe ich gut oder schlecht entschieden. Oder: meine Entscheidung hat zu guten Ergebnissen geführt, weil sie auch für andere nützlich war. Doch wie kann ich mir je sicher sein, dass eine für mich gute und frei gewählte Entscheidung auch dauerhaft gute Ergebnisse zeitigt? Vielleicht habe ichs gut gemeint, aber meine Entscheidung hat vielleicht doch eine ganze Menge Mist zur Folge...

Ich kenne doch das Ende der ZEiten gar nicht, das Endergebniss dieser Welt, wie kann ich je wissen, ob meine Entscheidung gut war oder schlecht? Hier wird ja viel über Tiere und Fleisch essen diskutiert und wie gut es wäre, wenn wir endlich damit aufhören könnten. Ich sehe das auch so, ja, ganz sicher bin ich davon überzeugt, dass wir die Tiere nicht essen sollten und überhaupt uns immer gut und moralisch verhalten sollten. Nur, wie will ich, da ich nicht Gott bin, wissen, zu welchen Ergebnissen mein Handeln führen wird und ob es für Gott gut genug sein wird. Vielleicht werden alle Menschen eines Tages Veganer und durch und durch gut und Gott schickt trotzdem einen Kometen auf Kollisionskurs mit der Erde... Ich meine, was weiß ich schon, was Gott vor hat, wenn er halt seine eigenen Pläne hat, meinen freien Willen hin oder her...
:D
Mein Rat aus dem was ich verstanden habe?

Lebe einfach.

Tue das was du heute mit guten Gewissen vertreten kannst.
Tue das was du morgen mit guten Gewissen vertreten kannst.
Tue übermorgen das was du mit guten Gewissen vertreten kannst.
Tue ..........
 
:D
Mein Rat aus dem was ich verstanden habe?

Lebe einfach.

Tue das was du heute mit guten Gewissen vertreten kannst.
Tue das was du morgen mit guten Gewissen vertreten kannst.
Tue übermorgen das was du mit guten Gewissen vertreten kannst.
Tue ..........

Das mit dem Gewissen interessiert mich. Was ist das Gewissen für Dich?
 
Wir Menschen sind nicht so weit von den Tieren entfernt, nur weil wir diese wortgebundene Begrifflichkeit haben, die uns von ihnen unterscheiden mag. Unser Handeln ist, genau wie bei den Tieren, meist sehr unmittelbar und spontan aus der jeweiligen Situation heraus bestimmt, allein schon was die Belange unseres Körpers angeht, der Wunsch nach Sicherheit, Nahrung, Wärme, Einbezogen sein in die Gruppe, , das "Soziale", dann die ganze Biologie und Chemie in uns, die Umweltbedingungen, die doch ihren eigenen Gesetzmäßigkeiten folgt, ohne dass wir mit unserem Verstand Zugriff darauf haben.... Oder kann jemand von uns sehen, wie die Mitochondrien in unseren Muskelzellen arbeiten, wenn wir etwas greifen, wie die Nervenzellen, unser senorisches System arbeiten, wenn wir etwas spüren, wie die Sinneszellen in unseren Ohren funktionieren, wenn Schall in sie eintritt, können wir direkt erfassen, wie unser Verhalten in der Gruppe gesteuert ist, was es genau bewirkt, wie es so etwas wie "Gesellschaft" und "Kultur" erschafft? Nicht so viel unterscheidet uns von den Tieren, selbst wenn wir meinen, wir hätten Wahlmöglichkeiten kraft unseres Verstands und unserer Moral.
 
Was ist das Gewissen für dich?

Haha, lustig, erst frage ich Dich, dann fragst Du mich zurück - ok!

Das Gewissen ist das, was mir in meinen Gedanken und meinem Gefühl sagt, was richtig oder falsch ist. Es meldet sich besonders lebhaft, wenn ich wieder besseren Wissens Mist baue und es ist ruhig, wenn sich in mir keine Widersprüche ergeben zwischen dem was ich denke, wie ich handeln sollte und wie ich konkret handle. D.h. die meiste Zeit ist es still aber manchmal meldet es sich mit lauter Stimme: nein, das solltest Du nicht tun, es wäre besser, wenn Du...

So etwa.

Und für Dich?
 
Für mich?
Wenn ich so handel wie ich nicht will dass einer mich so behandelt wie ich es grade tue oder tun will.
 
Für mich?
Wenn ich so handel wie ich nicht will das einer mich so behandelt wie ich es grade tue oder tun will.

Und das Du das eigentlich gar nicht willst, das weißt Du dann? Ich weiß dass nicht immer gleich, erst wenn ich sehe, dass der andere irritiert reagiert oder sich verletzt fühlt, merke ich es im Nachhinein und es tut mir Leid, das ist dann das Gewissen, dass mich zurückholt bzw. versucht, die Sache zu befrieden. Nicht immer weiß ich es gleich beim Handeln. Manchmal meine ich es ja gut und denke mir nichts Schlechtes, aber aus der Reaktion des anderen lerne ich, das hat den jetzt verletzt, das war nicht gut.
 
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Dann habe ich ein schlechtes Gefühl.
Handel ich vorher so, habe ich ein schlechtes Gewissen und versuche es nächstes mal zu vermeiden oder gleich nach zu fühlen wie es mir damit geht.


Und kennst Du das, dass Du immer wieder in den selben Fehler reinläufst, obwohl Du vorher schon erkannt hast, dass Dein Handeln nicht gut war? Ich denke, wenn das passiert, fehlt die Kraft der Weisheit, die wirklich weitreichend genug ist, um die Konsequenzen Deines Handelns zu sehen, das ist so eine Art Blindheit gegenüber dem Ursache-Wirkungs-Prinzip. Man denkt dann vielleicht so was wie "naja, war ja doch nicht so schlimm, wird schon nicht so schlimm sein", oder so, weil die Fähigkeit zur Weitsicht fehlt und man die Konsequenzen nicht so ernst nimmt oder sie einfach verdrängt. Dann fehlt auch dem Handeln die entsprechende Kraft, es das nächste Mal anders zu machen. Ich weiß z.B. oft, dass dies und das nicht gut ist, theoretisch, aber wenn die Situation eintritt und die richtigen "Knöpfe" gedrückt werden, mache ich es doch wieder gleich oder doch sehr ähnlihc. Das Lernen geht nur langsam und mir scheint, es braucht irgendwie viel Erfahrung durch Schmerz und Leid, bis man es richtig checkt und dann auch wirklich anders handeln kann.
 
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