Österreich NR-Wahl 2013 - wen wählt Ihr?

Österreich NR-Wahl 2013 - wen wählt Ihr?

  • BZÖ

    Stimmen: 0 0,0%
  • Christliche Partei

    Stimmen: 0 0,0%
  • EU-Austrittspartei

    Stimmen: 1 3,4%
  • FPÖ

    Stimmen: 3 10,3%
  • Grüne

    Stimmen: 6 20,7%
  • KPÖ

    Stimmen: 3 10,3%
  • Männerpartei

    Stimmen: 0 0,0%
  • NEOS

    Stimmen: 3 10,3%
  • ÖVP

    Stimmen: 0 0,0%
  • Piraten

    Stimmen: 0 0,0%
  • Sozialistische LinksPartei (SLP)

    Stimmen: 0 0,0%
  • SPÖ

    Stimmen: 3 10,3%
  • Team Stronach

    Stimmen: 0 0,0%
  • Wandel

    Stimmen: 1 3,4%
  • Ich wähle ungültig

    Stimmen: 2 6,9%
  • Ich geh gar nicht hin

    Stimmen: 7 24,1%

  • Umfrageteilnehmer
    29
  • Umfrage geschlossen .
@Tarbagan :thumbup: seh das im Großen und Ganzen wie Du. Frank hätt jetzt von mir nicht soviel Symphatie.

Was die Wähler der FPÖ angeht, liegst Du nicht so falsch. Sie haben die meisten unter 29-jährigen Wähler und deutlich mehr Arbeiter als Angestellte in ihrer Wählerschaft. Populismus zieht anscheinend.

Ich hab die Neos zwar nicht gewählt, bin aber gespannt wie sie sich tun werden. Das BZÖ wird mir nicht abgehen.


Ich befürchte, dass sich die große Koalition nach den nächsten 5 Jahren total abgenützt hat und dann ist der Weg frei für Strache....:confused:
 
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Ich befürchte, dass sich die große Koalition nach den nächsten 5 Jahren total abgenützt hat und dann ist der Weg frei für Strache....:confused:
Kann leicht sein, denn rot/schwarz wird auch diesmal nichts besser machen. Ich glaube auch, dass die Wahl in Deutschland Einfluss hatte. Da haben sich manche Österreicher wahrscheinlich gedacht, wenn die wieder die nixnutze Obama-Anhängsel wählen, dann wählen wir unsere Deppen auch wieder
 
@Tarbagan :thumbup: seh das im Großen und Ganzen wie Du. Frank hätt jetzt von mir nicht soviel Symphatie.

Was die Wähler der FPÖ angeht, liegst Du nicht so falsch. Sie haben die meisten unter 29-jährigen Wähler und deutlich mehr Arbeiter als Angestellte in ihrer Wählerschaft. Populismus zieht anscheinend.

Ich hab die Neos zwar nicht gewählt, bin aber gespannt wie sie sich tun werden. Das BZÖ wird mir nicht abgehen.


Wie man an meinem Beispiel sieht, kann es aber auch andere Gründe geben, warum Menschen die FPÖ wählen. Es muß nicht immer was negatives sein.

Leider haben die Piraten es nicht geschafft, die hätte ich mir im Parlament gewünscht.
 
Ich befürchte, dass sich die große Koalition nach den nächsten 5 Jahren total abgenützt hat und dann ist der Weg frei für Strache....:confused:

In 5 Jahren kann viel passieren. Kann gut sein, daß sich Faymann bis dahin Sympathien zurückholt. Wichtig ist, daß die Rechten nicht weiter zulegen.

Von Faymann finde ich gut, daß er die Rechten als das benennt, was sie sind: eben Rechte, auch wenn sie für Momente Kreide gefressen haben.
 
Parallel zu ORF 2, wo jetzt die Elefantenrunde läuft, gibts auf ORF 1 "Planet der Affen".

Zufall oder versteckter Seitenhieb? :D
 
bin gespannt, ob die neo(s)liberalen zu ökologischen aspekten bei ihren auftritten im parlament auch was zu sagen haben werden oder ob es das "wirtschaft hurra!"-geblöke wird, das ich befürchte.
 
in der Steiermark ist FPÖ im Moment die stärkste Partei:confused:
Beimm steirischen Ergebnis is mir echt der Kakao hochgekommen. Die Wiener haben mich positiv überrascht.
Sabbah schrieb:
wie kann man mit "Patriotismus", "Christentum" und Europa-Feindlichkeit auch nur eine Stimme bekommen...? Wie?
Gar nicht. Ich sag dir mal meine persönlichen Erfahrungen. Ich habe viele potentielle FPÖ-Wähler in meinem Freundeskreis, und anders als Friedensstifter gesagt hat geht es keinem von denen die ich kenne um die Ausländerpolitik. Keiner von denen ist besonders rassistisch eingestellt. ABER sie sind alle unzufrieden mit der derzeitigen Politik. Und sie sind alle begeistert von Straches rhetorischen Fähigkeiten. Strache hat in diesem Wahlkampf so gut wie nie das angebliche "Ausländerproblem" angesprochen. Es ging nur um Banken, Euro und seine repetitive Kritik an den Großparteien. Er hat sich als politischer Rebell stilisiert, völlig weg von seinem 2008er Wahlkampf, der sehr von der "Ausländerproblematik" geprägt war. Und trotzdem hat er nochmal soviel zugelegt wie damals. Die FPÖ ist leider erste Anlaufstelle für Protestwähler, weil Strache einfach so derartig dreist auf alle anderen eindrischt. Was diese Leute übersehen ist, dass Strache keine Alternative bietet. Protestwählen ist nett, aber dann doch bitte so, dass keine Protestwählerkoalition zusammenkommt, wenn man ein Parteiprogramm nichtmal wirklich kennt (und ich glaube der Großteil der FPÖ-Wähler kennt deren Parteiprogramm in essentiellen Bereichen nicht). So erkläre ich mir das Ergebnis.
SPIRIT1964 schrieb:
@Tarbagan seh das im Großen und Ganzen wie Du. Frank hätt jetzt von mir nicht soviel Symphatie.
Ich seh das so: Frank ist nicht ernst zu nehmen. Wäre ich Protestwähler, hätte ich ihn gewählt weil er sicher am ehesten Chaos verursacht durch seine Schrulligkeit. Aber Stronach ist keine Gefahr. Die FPÖ ist eine ganz konkrete Gefahr für Österreich. Und ich rede da nicht nur vom Rassismus (denn der war in diesem Wahlkampf kaum Thema), sondern um ein massives Korruptionsnetzwerk, mit dem Strache angeblich "aufgeräumt" haben will, was einfach Schwachsinn ist. Von internationalen Beziehungen mal ganz zu schweigen, in der Hinsicht ist diese Partei ja sozusagen schwerbehindert, wenns nicht grade um Burschenschaftertreffen oder Paintballspiele mit Rechtsradikalen Szenegrößen aus anderen Ländern geht.
Friedensstifter schrieb:
Spindelegger war total schwach, hinter seinen Worten war keine Energie. Dann noch sein 12 Stunden-Tag....
Spindelegger ist rhetorisch eine Niete. Umso mehr war ich überrascht, wie gut er sich in den TV-Duellen geschlagen hat, ganz einfach mit klaren, nachvollziehbaren Argumenten.
Friedensstifter schrieb:
Die Verbrechen hat hauptsächlich Schüssel begangen(ÖVP). Er war der unnötigste und unfähigste Kanzler überhaupt.
Der Großteil der Korruptionsaffären dreht sich um 3 Protagonisten: Grasser, Meischberger, Hochegger. Die waren immer irgendwie dabei. Nicht, dass Schüssel nicht Dreck am Stecken hätte, aber die blauen Verstrickungen sind dabei viel weitreichender. Grasser war ja offiziell "parteilos", war davor aber bei der FPÖ und war davor schon in fragwürdige Geschäfte verwickelt. Man darf davon ausgehen, dass er seine früheren FPÖ-Kontakte weiter verwendet hat - Meischberger war ja auch offiziell aus der FPÖ ausgetreten (nicht vergessen: der war da nicht irgendwer, sondern Klubobmann!), bewegte sich aber noch immer in diesem Dunstkreis. Ich mein; Meischberger war ja sogar Grassers Trauzeuge. Und wie sieht es mit den Verstrickungen zur FPK aus? Was ist mit Uwe Scheuch? Harald Dobernig? Gernot Rumpold?
Und Strache tut, als hätte er aufgeräumt - dabei war er zu der Zeit dieser ganzen Affären doch selbst schon stellvertretender Klubobmann der FPÖ!
 
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ABER sie sind alle unzufrieden mit der derzeitigen Politik. Und sie sind alle begeistert von Straches rhetorischen Fähigkeiten. Strache hat in diesem Wahlkampf so gut wie nie das angebliche "Ausländerproblem" angesprochen.

das ist mir ein absolutes Rätsel. Ich würde sogar sagen, dass Strache eine ausgenommen beschissene Rhetorik zum besten gibt. Jeder Satz neigt zur Selbstwiederholung und wird im Prädikat von irgendeiner Abwandlung des Wortes "leben" gebildet. Kickl ist ein guter Redner, oder beim BZÖ der Scheibner, oder Stadler, aber der Strache hat seine einstudierten bricks, die er auf Schlagwörter hin abspulen kann und wie ein Sonderschüler aneinanderreiht; und je nach Komplexität der Fragestellung steht das Gespulte dann in einem verständigen Kontext oder nicht...
 
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