Mythos Lemuria

Hallo Groovy,

es stimmt, was du schreibst. Deshalb schreibe ich auch sehr oft, dass dieses Wirtschaftssystem vollständig zusammenbrechen wird, wenn man diesen Weg weiterbeschreitet. Dann gibt es auch keine Grundlage mehr für Materialisten.

Man scheint mir nicht zu glauben, davon unabhängig kann es aber passieren (wenn man nicht bald etwas am momentanen Weg ändert).
 
Werbung:
Man scheint mir nicht zu glauben, davon unabhängig kann es aber passieren (wenn man nicht bald etwas am momentanen Weg ändert).
Das wird auch passieren - weil, an dem weg gibt es nicht mehr viel zu ändern.
Dazu ist die Karre schon viel zu tief in den dreck gefahren und das ganze hat sich schon soweit verselbstständigt das da auch nicht mehr viel aufzuhalten ist.

Das wird kein Flickschustern und Schönreden mehr helfen.
 
was ich nicht verstehe ist allerdings, wie sich die Macht des Geldes auflösen soll, wenn vom System nach jeder Hyperinflation gleich mit einer neueren noch besseren globaleren Währung kommt?
 
Das wird auch passieren - weil, an dem weg gibt es nicht mehr viel zu ändern.
Dazu ist die Karre schon viel zu tief in den dreck gefahren und das ganze hat sich schon soweit verselbstständigt das da auch nicht mehr viel aufzuhalten ist.

Das wird kein Flickschustern und Schönreden mehr helfen.


Ich würde mir sehr einen schönen und friedlichen Übergang wünschen, da ich selbst auch unter dem jetzigen System leide. Tatsache ist aber, dass das Leid von dem momentanen System ausgeht und solange dieses System nicht seine Macht verliert, ist es schwierig Änderungen herbeizuführen, denn dann würden ja alle glauben, es sei ohnehin alles in bester Ordnung.

Meist muss immer erst alles zusammenbrechen, bevor man an einen Neuaufbau denkt. Das muss nicht sein, man könnte auch schon jetzt renovieren, wenn man die Renovierungsarbeiten zulassen würde.
 
Ich würde mir sehr einen schönen und friedlichen Übergang wünschen, da ich selbst auch unter dem jetzigen System leide. Tatsache ist aber, dass das Leid von dem momentanen System ausgeht und solange dieses System nicht seine Macht verliert, ist es schwierig Änderungen herbeizuführen, denn dann würden ja alle glauben, es sei ohnehin alles in bester Ordnung.
ALLES geht von dir selber aus.
Solange du glaubst das Leid vom System ausgeht, wird es auch seine Macht (über dich) nicht verlieren - und damit wird auch keine Änderung möglich sein.

Friede ist ein zustand, den du nur in dir selbst finden kannst - und nicht von äußeren umständen abhängig ist, oder dadurch geschaffen werden kann, das du ihn von etwas abhängig machst.
Meist muss immer erst alles zusammenbrechen, bevor man an einen Neuaufbau denkt. Das muss nicht sein, man könnte auch schon jetzt renovieren, wenn man die Renovierungsarbeiten zulassen würde.
Eben, es ist das Konzept, was jeder einzelne im kopf mit sich rumschleppt (wie immer das auch aussehen mag) von dem er sich trennen muß - es ist der eigene innere zusammenbruch (eines weltbildes).

Eine Änderung muß erst in den Köpfen eines jeden einzelnen stattfinden, bevor sich was ändern kann.
 
Geld hat gar keine Macht (wenn du selbst sie ihm nicht gibst) - das ist fiktiv.

ich gebe ihm keine Macht, aber viele andere tun das.
Und ob sie jemals davon ablassen?
Für mich ist Geld unwichtig - ich besorge mir immer das, was ich gerade zum Leben brauche. Rest ist mir egal - ich spare kein virituelles Papier, hab keine Aktien, Anleihen oder sonstigen Firlefanz.
Ich bin frei - hab nichts aber auch keine Schulden.
Das wiederum ist mir die liebste Form.
Wenn ich Deinen Satz lese, dann verstärkt das in mir das Gefühl, daß sich alles erst von uns innenraus ändern muss.
D.h. erst wenn die Mehrheit der Menschen von Grund auf neu eingestellt wird und somit nicht länger nur geld/macht-fixiert sind, erst dann wird sich eine spürbare Änderung für alle abspielen.
 
ich gebe ihm keine Macht, aber viele andere tun das.
Und ob sie jemals davon ablassen?
Für mich ist Geld unwichtig - ich besorge mir immer das, was ich gerade zum Leben brauche. Rest ist mir egal - ich spare kein virituelles Papier, hab keine Aktien, Anleihen oder sonstigen Firlefanz.
Ich bin frei - hab nichts aber auch keine Schulden.
Das wiederum ist mir die liebste Form.
Wenn ich Deinen Satz lese, dann verstärkt das in mir das Gefühl, daß sich alles erst von uns innenraus ändern muss.
Diese Form lebe ich schon seit 40 Jahren ;)
Das kann ich aber nur, weil ich erst in mir selbst was geändert habe.
Deswegen ist das mit dem ganzen esoterischen Gefasel vom *Aufstieg* (und dann noch gemeinsam zu einem bestimmten zeitpunkt) auch für mich irrelevant, weil ich dahingehend schon längst ausgestiegen bin.
D.h. erst wenn die Mehrheit der Menschen von Grund auf neu eingestellt wird und somit nicht länger nur geld/macht-fixiert sind, erst dann wird sich eine spürbare Änderung für alle abspielen.
die Menschheit wird von nirgendwoher neu eingestellt - das muß jeder für sich selbst alleine machen.
Darin liegt ja auch der Sinn von Selbstverantwortung.
 

Spende jetzt mal die Lemuria-Geschichte, wie sie mir spirituell überbracht worden ist:

Minus 23.000 Jahre

D
er Spiegel des Mittelmeers lag zu der Zeit wesentlich tiefer als heute. Denn, auf dem Land und an den Polen herrschte das Eis. Und speicherte dort das Wasser. An der Schnittstelle zwischen Europa und Asien war dadurch eine Landbrücke entstanden, die Kleinasien um eine Halbinsel in Richtung Westen verlängerte.
Auf dieser Halbinsel lebten überwiegend Seelen, die von Ahriman geschaffen worden waren. Sie hatten sich dorthin zurückgezogen. Und freiwillig weitgehend isoliert. Um der Hektik und Unstetigkeit der anderen Stämme aus dem Weg zu gehen. Ahriman war oft bei ihnen inkarniert. Und lehrte sie die Freude an der Materie. Und ihrer Gestaltung. Und so entwickelten die Menschen dort den Gebrauch von Materialien und Werkzeugen schnell weiter.
Sie fanden auf dem trockengefallenen Meeresboden große Mengen an Raseneisenstein. Und mit Ahrimans Hilfe lernten sie, das Eisen in einfachen Schachtöfen zu schmelzen und zu reinigen.
Die neuen Eisenwerkzeuge erleichterten die Bearbeitung von Stein. Unregelmäßige Brocken konnten so einfach geformt werden. Und bald lebten sie in Häusern aus Stein. Sie schlossen ihre Halbinsel von der Außenwelt mit einer Steinmauer ab. Und waren vor den Einfällen der anderen Stämme sicher.
Die Lemurier nutzten das Eisen und erfanden den Pflug. Was die Erträge der Felder steigerte. Und die Nahrungsmittelherstellung nicht länger zur einzigen Überlebensaufgabe des Stammes notwendig machte. Bald war nur noch etwa die Hälfte der Bevölkerung in der Landwirtschaft beschäftigt. Der Rest konzentrierte sich auf die Herstellung von Gütern und Waffen.
Diese Arbeitsteilung hatte eine Strukturierung ihrer Gesellschaft zur Folge. Während die Erträge der Landwirtschaft sich mit den verfügbaren Mitteln nicht weiter steigern ließen, fand sich in den neuen Handwerksparten genügend Rationalisierungspotenzial. Was mehr Güter bei weniger Arbeit erbrachte. Und damit auch mehr Wohlstand.
Die Spezialisierung machte eine Art Zahlungsmittel notwendig. Und der neue Werkstoff Eisen bot sich dafür an. Der Bauer tauschte seine Ernte gegen Eisen. Und konnte sich so die notwenigen Werkzeuge schmieden lassen. Der Schmied wiederum tauschte die Töpferwaren gegen Eisen aus seiner Werkstatt. Der Töpfer gab das Eisen an den Bauern für Nahrungsmittel weiter. Und das Eisen wurde so zu Geld.
Man konnte also »reich« werden, wenn man über viel Eisen verfügte. Und neues Eisen entstand in den Öfen. Nun bedurfte es zum erfolgreichen Betrieb der Öfen, neben dem grundlegenden Wissen, das Ahriman vermittelt hatte, reichlich Erfahrung. Die nur in der Familie weitergegeben wurde. Und dort auch blieb. Es entstand die Gilde der Eisenmacher. Sie beschäftigten Menschen, die gezielt nach Eisen suchten und es sammelten. Andere Menschen bauten die Öfen. Und wieder Andere waren für das Feuer und den Brennstoff zuständig.
Die Eisenmacher bezahlten ihre Beschäftigten nicht mit Eisen. Sondern gaben ihnen Alles, was diese zum Leben brauchten: Nahrung, Kleidung, Unterkunft. Die sie zuvor gegen Eisen eingetauscht hatten. Ähnlich verhielt es sich mit den anderen Handwerkern und den Bauern. Arbeit wurde mit Naturalien bezahlt. Und Güter mit Eisen.
So bildeten sich zwei Schichten in Lemuria heraus. Menschen, die Zugang zum Eisen hatten. Und solche, die davon ausgeschlossen waren. Die Eisenbesitzer waren die bestimmende Schicht. Und gaben den Ton an. Nur wer Eisen besaß , konnte sich die notwendigen Werkzeuge beschaffen. Und selbst Güter herstellen.
Natürlich gab es immer wieder Individuen, die sich darüber hinwegsetzen wollten. Um den Status quo zu bewahren, bildeten sich Regeln heraus. Und um die Einhaltung der Regeln sicherzustellen, schufen die Lemurier Sanktionen. Wer gegen eine Regel verstieß, wurde bestraft. Und auf bestimmte Zeit des Landes verwiesen. Oder, in schweren Fällen, auf unbestimmte Zeit, also für immer.
Nun aber lebte es sich in Lemuria recht gut. Auch für die Menschen, die kein Eisen besaßen . Sie hatten zwar in der Regel keine Aufstiegschancen. Aber, sie bekamen alles, was sie zum Leben brauchten. Nur eben kein Eisen. Und, es stand ihnen frei, sich einen anderen Arbeitgeber zu suchen. Oder, Lemuria zu verlassen.
Die Eisenwerkzeuge wurden im Verlauf der Zeit perfektioniert. Und immer komplexer. Als die Lemurier den Effekt der aufsteigenden, heißen Luft über den Schachtöfen, den dort verwendeten Blasebalg und das Rad kombinierten, entstand der Heißluftmotor. Der für die Luftführung der Schachtöfen eingesetzt wurde. Und dann für Hammerwerke. Zum Zerteilen des Eisenerzes. Und zum Schmieden, Veredeln, des Eisens. Und so wiederum dem Einfluss der Eisenmacher unterlag. Sie vermieteten ihn auch an die Landwirtschaft. Zum Dreschen des Korns.
Die Eisenmacher bildeten so endgültig eine bestimmende Klasse. Eine Art Aristokratie. Sie entschieden, wer Eisen bekam. Und wer nicht. Man musste sich gut mit ihnen stellen. Und ihre Regeln einhalten.
Aus der Freude und Wertschätzung an und für die Materie entstand ein Ritus, in dem Fruchtbarkeit die beherrschende Rolle spielte. Man war auf gute Ernten angewiesen. Auf genügend Eisenfunde. Und Menschen.
Und so unterstützte die Gilde der Eisenmacher eine kleine Kaste von Priestern, die dafür zuständig war. Die Priester und Priesterinnen rekrutierten sich aus dem Kreis der Eisenmacher. Was das etwas mechanische Verständnis von Spiritualität erklärt.
Die Lemurier hatten den Zusammenhang von Sexualität und Nachwuchs erkannt. Wenn man einen Penis in eine Scheide einführt, kommt früher oder später ein Kind heraus. Welches im Raum hinter der weiblichen Scheide wuchs. Wie man unschwer am zunehmenden Bauch einer werdenden Mutter erkennen konnte. Diese räumliche Nähe musste mit der Fruchtbarkeit einer Frau zusammenhängen. Und so wurde die Sexualität zum Sinnbild der Fruchtbarkeit.
Was sich dann auch im jährlichen Hauptritus darstellte. Ein ausgewähltes Priesterpaar vollzog öffentlich mehrfach den Geschlechtsakt. Entstand daraus ein Kind, war die Natur den Lemuriern wohlgesinnt. Blieben die Vereinigungen ohne sichtbare Folgen, war ein schlechtes Jahr zu befürchten.
Nun erwies sich dieser Zusammenhang im Laufe der Zeit als nicht nachvollziehbar. Es gab schlechte Ernten, obwohl die öffentliche Zeugung erfolgreich verlaufen war. Und manchmal lief es ganz gut, obwohl ein Kind ausgeblieben war. Pragmatisch, wie die Lemurier waren, suchten sie nach weiteren, spirituellen Einflussgrößen.
Und fanden sie in der Sexualität der Bevölkerung. In der Zeit des jährlichen Hauptrituses wurde ihr Geschlechtsverkehr verboten. Um die Natur nicht vom wesentlichen Geschehen abzulenken. Und die Priesterschaft wurde zur ganzjährigen Enthaltsamkeit verpflichtet . Dafür durfte sie aber dann auch komplett am Hauptritus aktiv teilhaben.
Man hatte damit zwei Schwierigkeiten auf einmal beseitigt. Durch den Einsatz der gesamten Priesterschaft wurde ein Erfolg der öffentlichen Aktivitäten wahrscheinlich. Und wenn es dann doch schlecht ausging, hatte sich die Bevölkerung nicht an das Verbot gehalten. Und war selbst an der entstehenden Not schuld.

Schließlich fand sich kein Raseneisenstein mehr. Und die Schachtöfen gingen aus. Die lemurische Gesellschaft war zu statisch, um mit den veränderten Bedingungen zurecht zu kommen. Die Eisenmacher versuchten sich mit ihrem Monopol der Heißluftmotoren zu retten. Aber ihr Einfluss schwand. Und damit auch die Ordnung, die sie aufrechterhalten hatten.
In der Folge kam es zur Unterversorgung der Bevölkerung. Und zu Unruhen. Die meisten Lemurier wanderten aus Not ab. Und nahmen ihr Teilwissen mit. Das aber eben immer bruchstückhaft war. Und so den anderen Stämmen nicht wirklich weiterhalf. Nur als Möglichkeit im Gedächtnis der Menschen blieb. Und als Erinnerung an eine bessere Zeit.

Als dann das Meer zurückkam, überspülte es überwiegend nur noch leere Häuser und kalte Öfen.

(Auszug aus Uwe Sananda, Universum Weltenwende, Seite 109 ff,mit freundlicher Genehmigung des Verlages next-books.de)

:)

crossfire
 
Werbung:
Diese Form lebe ich schon seit 40 Jahren ;)
Das kann ich aber nur, weil ich erst in mir selbst was geändert habe.
Deswegen ist das mit dem ganzen esoterischen Gefasel vom *Aufstieg* (und dann noch gemeinsam zu einem bestimmten zeitpunkt) auch für mich irrelevant, weil ich dahingehend schon längst ausgestiegen bin.
die Menschheit wird von nirgendwoher neu eingestellt - das muß jeder für sich selbst alleine machen.
Darin liegt ja auch der Sinn von Selbstverantwortung.

Ok, dann hab ich das etwas blöd dargestellt.

Mit dem Satz:

erst wenn die Mehrheit der Menschen von Grund auf neu eingestellt wird

hab ich eigentlich gemeint, daß wenn sich die Mehrheit selbst einstellt, es aber falsch ausgedrückt.
Es kommt keiner, der uns alle konfiguriert, das passiert ganz von alleine oder gar nicht. Ich denke aber, daß wir aber eine Optimalumgebung für diesen Wandel in Form von Energien bereitgestellt bekommen und das schon seit einigen Jahren.
 
Zurück
Oben