Mut




verstehen
versteh ich alles:umarmen:


:umarmen: ;)



NEIN!
es geht darum
dass du endlich mal beginnst
die guten Dinge wertzuschätzen
dass du endlich mal beginnst dich SELBST wertzuschätzen

Du meine Liebe.
Ich habe angefangen zu saufen, da war ich 14. Ich habe mit 16 bereits meinen Vater unter den Tisch gesoffen und ihn dann nach Hause gfahren mit dem Auto, weil ich noch stehen konnte.
Ich habe seit dem Zeitpunkt 3 Schachteln Zigs am Tag geraucht.

Meine Ernährung bestand aus 3 Kannen Kaffee bis ich ins Bett ging und Fleisch. Wenn ich keinen Bock hatte in die Schule zu gehen, hat meine Mutter mir beim Metzger Wurst oder Fleisch geholt, es mir mundgerecht auf dem Teller geschnipelt und ich bin mit einem Buch einfach im Bett geblieben.

Mein Vater war verantwortungslos - ein Halodri, der jeder Frau nachstieg - auch vor meinen Freundinnen machte er nicht Halt. Meine Mutter ist und war manisch depressiv, heute ausgewachsen zu einer Sozialphobie. Ich bin seit ich 8 Jahre war sexuell belästigt worden von erwachsenen Männern. Damals war das völlig normal und ich hatte ja niemanden, der mich beschützte, außer mir selbst. Das ich nicht auf Drogen gekommen bin oder mit 16 schwanger war - das war meine Stärke ...

Meine Beziehungen zu Männern waren Katastrophen, ich war völlig verhaltensgestört und unnahbar - dennoch hab ich immer ganz viel gegeben - alles was ich hatte. Ich wußte ja wie es sich anfühlt, wenn man nichts bekommt. Ich habe meine Jugend und Kindheit auf dem Rücken meines Pferdes verbracht - allein - stundenlang in Wäldern ... wenn sich jemand Gedanken um mich machte, dann als Frau - auch schon als ich 14 war. Ich hatte immer diese Ausstrahlung und zog Männer magisch an ... sie vergaßen in meiner Nähe einfach, dass ich noch ein Kind war.

Ich nahm die Pille, die mir kein Arzt verschrieben hatte, sondern meine Mutter gegeben, um mich vor dem Arzt zu schützen, so sah ich auch nie eine Zahnarztpraxis von innen, damit mir kein Schmerz zugefügt wurde. Mit 16 wurde ich an einem Geburtsfehler operiert, beide Nieren waren angegriffen - ein Teil mußte entfernt werden, die andere regenerierte sich. Ich habe einmal im Jahr Nierenbeckenentzündung gehabt und lag dann zu Hause - damit ich nicht ins Krankenhaus mußte und bekam Penecillin, gegen das ich allergisch bin.

Ich habe Streit, Neid, Mißgunst und üble Nachrede erlebt in der Familie war das völlig normal. Ich kannte kein Verständnis, Mitgefühl oder ein gegenseitiges Helfen oder Unterstützen. Ich trug von Kind an, die Verantwortung für die Menschen um mich rum, verstand, verband und liebte ...

Ich hatte eine schöne Kindheit. Ich war ein Kind der Wälder. ich ging morgens raus und kam heim, wenn es dunkel war. Ich hatte viele Freunde - Jungs, die mir treu ergeben waren und mit mir durch dick und dünn gingen und auch Mädchen, mit denen ich alles teilte - die intimsten Gedanken und mit denen ich meine Zeit verbrachte. Ich war nie allein. Ich wuchs auf einem Bauernhof auf, durfte auf Kühen reiten, die Tiere versorgen und Tracker fahren und bei der Ernte helfen. Ich war überall gern gesehen bei den Bauern hier im Dorf und bekam überall zu Essen und ein offenes Ohr.

Man vertraute mir schon seit frühen Jahren die schwierigsten und wildesten Pferde an, ich bekam viel Freiheit und Vertrauen entgegengebracht. Ich bekam immer Extrawürste, als einzige eine Wiese für mein Pflegepferd, einen eigenen Stall in Eigenregie gemeinsam mit meinem Vater ... Wir haben unzählige Wanderritte gemacht mit einem harten Kern - wir waren Tage unterwegs, haben im Freien geschlafen und sind im Regen durch Städte gelaufen, mit den Pferden an der Hand.

Ich habe vor 11 Jahren aufgehört mit dem Alkohol und dem Rauchen. Ich bekam ein Kind - allein und auf Entzug. Ich stellte meine Ernährung um, trinke keinen Kaffee mehr - seit 15 Jahren nehme ich keine Pille und keine Chemie mehr. Ich habe mich gelöst von allen alten Strukturen und Programmen - immer wieder ein bisschen. Seit 5 Jahren bin ich in Kontakt mit der Quelle - der bedingungslosen Liebe und werde geführt. Ich heile jeden Tag ein bisschen mehr. Ich kann wieder Lust empfinden. Ich bin wieder ein Mensch. Ich fühle - Freude, Schmerz, Leid, Liebe, Frieden, Wut. Was immer gerade da ist. Ich kann abgrundtief hassen und himmelhoch lieben. Ich kann tanzen und am Boden liegen ...

Es gibt Menschen für die würde ich sterben und sie würden dasselbe für mich tun. Ich habe meine Kreativität ... ich liebe meine Bilder, meine Musik, meine Texte. Ich habe Wissen, ich kann mir und anderen helfen ... da wo ich bin verändert sich etwas - meine Energie wirkt lösend, harmonisierend ...

Ich liebe den Regen, die Sonne und den Sturm ... schon als Kind liebte ich die Natur und die Geschwindigkeit. Allein durch Wälder zu streifen, eins zu sein mit dem Tier unter mir und der Welt um mich herum, das war meine Quelle, meine Kraft.

Und seit ich ein kleines Mädchen war, trage ich diese tiefe Hingabe und Liebe an meine Dualseele in mir. Sie hat mich getragen und sie trägt mich heute.

Ich bin reich.

Wo meinst du, soll ich noch hinschauen ? Was hab ich übersehen ?



DANN ändert es sich
erst dann

WAS soll sich ändern, deiner Meinung nach ?

ich spreche aus Erfahrung
die ich dir eben nicht vermitteln kann
ich war ausgebrannt
ausgehölt
von meiner Arbeit mit 12-16 Stunden
und drei Kindern

Ich habe aufgehört zu arbeiten, als ich mein Kind bekam. Ich habe meinen Sohn zweieinhalb Jahre gestillt ... er hat nie geweint, er hat vertraut und lebte lange Zeit aus der Fülle. Das änderte sich erst, als er in den Kindergarten kam. Aber er hat eine gute Grundlage.

Ich habe das Telefon ausgemacht, die Klingel abgestellt, mit eine große Kanne Kräutertee gekocht, ein Buch genommen und mit ihm 2 Jahre auf der Couch verbracht. Ich hab auch schon während der Schwangerschaft keine Probleme und Nervereien an mich herangelassen. Ich habe ihn geschützt und behütet, solange ich konnte.

Es war die schönste Zeit in meinem Leben - auch wenn es viele Widrigkeiten gab :) ... ich hatte die Kraft dazu, sie durchzustehen und immer wieder Heilung daraus zu machen. Zu vergeben, zu verstehen ...

was dann half war Meditation und Bücher Kurse
trozdem
hing ich nochmals fest
und niemand konnte mir helfen
bis ich es selbst endlich begriff
transparennte Überzeugungen
sind für einen selbst unsichtbar!!!

sie zeigen sich doch im Leben. Man muss nur hinschauen. ABer tun kann man nichts. Nur schauen, erkennen, verstehen und annehmen.

ich begriff erst
als die Zeit reif war
ich klopfe dir auf die Schulter
du bist mutig und tatkräftig

Yep.


und du wirst es machen:umarmen:
ich bewundere deine schonungslose Ehrlichkeit
mit dir selbst
aber wertschätze dich mehr
du hast das verdient
Ali:umarmen:

Deshalb dieser lange Text - kann man sich noch mehr wertschätzen, als ich das getan hab und tue ? Ich bin auf meinem Weg und ich werde auch weiterhin meine Träume und Visionen in die Tat umsetzen. Das liebevolle daran ist, nichts vor der Zeit zu wollen odermehr zu wollen, als DA ist.

Du hast viel erlebt und erfahren, Ali. Ich beneide dich um dein Leben - mit Mann, mit den vielen Reisen, mit deiner Heimat, in der du jetzt lebst ... am Meer, ich liebe das Meer und hoffe, ich komme bald noch mal ein paar TAge hin - ein Tag würde mir schon reichen - ich hab das schon mal gemacht. Mit meinem Sohn, da war er so ca. 3. Ich bin einfach ad hoc an die Nordsee mit ihm gefahren ... wir waren einen Tag am Meer und es war wie 3 Wochen.
Ich vermisse das heute. Mein Auto ist weg und das meiner Mutter ist so alt, dass man nicht mehr weit damit fahren kann.

Aber kommt Zeit kommt das Meer zu mir :)

Wenn jetzt jeder von uns beiden, einfach froh ist, er selbst zu sein ... dann ist es doch gut, oder ? Man träumt wohl immer von dem, was man nicht hat. Irgendwie ist das dämlich.
Meinem Sohn hab ich gesagt: Hör auf zu wollen, was du nicht haben kannst. Das ist der beste Weg ein unzufriedenes Leben zu führen :D :D :D
 
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liebe Mara

jeder Mensch macht seine eigenen Erfahrungen
es ist heute nur noch sehr selten, dass ich Ratschläge gebe


da du aber gefragt hast, beschloss ich dir zu schreiben:umarmen:

so wie ich dich sehe bist du ein Mensch
bei dem Bewusstsein ganz oben steht

das war ich auch und trotzdem blieben Muster für
mich selbst unsichtbar

Man träumt wohl immer von dem, was man nicht hat. Irgendwie ist das dämlich.

um nochmals auf das Programmieren zu kommen:
das Wort "immer" verwendest du oft...



wenn du das wertschätzt was du hast
was dich umgibt dann wird es schöner und vermehrt sich

es geht um das bewusste Lenken der Aufmerksamkeit



Ich habe vor 11 Jahren aufgehört mit dem Alkohol und dem Rauchen. Ich bekam ein Kind - allein und auf Entzug. Ich stellte meine Ernährung um, trinke keinen Kaffee mehr - seit 15 Jahren nehme ich keine Pille und keine Chemie mehr. Ich habe mich gelöst von allen alten Strukturen und Programmen - immer wieder ein bisschen. Seit 5 Jahren bin ich in Kontakt mit der Quelle - der bedingungslosen Liebe und werde geführt. Ich heile jeden Tag ein bisschen mehr. Ich kann wieder Lust empfinden. Ich bin wieder ein Mensch. Ich fühle - Freude, Schmerz, Leid, Liebe, Frieden, Wut. Was immer gerade da ist. Ich kann abgrundtief hassen und himmelhoch lieben. Ich kann tanzen und am Boden liegen ...



du kannst dich freuen
dass du deine Vergangenheit so gut verwandelt hast
das ist ganz klar ein grosser Sieg

auch dass du das Schöne darin siehst
das sagten mir die Lamas: wenn du die Vergangenheit gut machst
wird auch die Zukunft gut
und dein Sohn, das wirst du auch auf die Reihe bekommen
das ist eine Phase und nicht immer leicht
ich habe Hochachtung davor




ich träume nicht von etwas was ich nicht habe
ich lebe erfüllt und bin voll und ganz zufrieden
dabei aber schöpferisch und tatkräftig sein


Es gibt Menschen für die würde ich sterben und sie würden dasselbe für mich tun. Ich habe meine Kreativität ... ich liebe meine Bilder, meine Musik, meine Texte. Ich habe Wissen, ich kann mir und anderen helfen ... da wo ich bin verändert sich etwas - meine Energie wirkt lösend, harmonisierend ...

Ich liebe den Regen, die Sonne und den Sturm ... schon als Kind liebte ich die Natur und die Geschwindigkeit. Allein durch Wälder zu streifen, eins zu sein mit dem Tier unter mir und der Welt um mich herum, das war meine Quelle, meine Kraft.

Und seit ich ein kleines Mädchen war, trage ich diese tiefe Hingabe und Liebe an meine Dualseele in mir. Sie hat mich getragen und sie trägt mich heute.

Ich bin reich.

Wo meinst du, soll ich noch hinschauen ? Was hab ich übersehen ?




ich freue mich aufrichtig über deine Talente
warum stellst du nicht mal ein paar Bilder ins Forum?
du bist ein wunderbarer und wertvoller Mensch


den Alltag wirst du auch noch wertvoll machen
da bin ich sicher... dieses "jeden Tag"




Ali:umarmen:

 
warum bist du sauer auf dich, wenn die anderen deine Situation "gemacht" haben?

Weil ich denke, dass sie ein Recht darauf haben. Als mein Müll in mir hochkam (als ich aufhörte die Destruktivität nach innen zu richten, richtete sie sich erst mal unkontrolliert nach außen und traf halt die, die grad da waren), haben sie ja auch "aushalten" müssen.

jetzt spreche ich es ihnen ab. Bei meiner Mutter ist es was anderes ... aber mein Sohn hat ja ein Recht auf seine Verletzung und sein dem entsprechendes Verhalten. Was mir fehlt ist Vertrauen, dass wurde mir heute morgen klar. Er will sich ja "heilen" - aber wenn ich dann in meine Schuldgefühle gehe, dann hindere ich ihn, bzw. mache es ihm recht schwer.

erstens du darfst auch mal sauer sein auf die anderen, denn sie sind die "Auslöser", aber du hats richtig erkannt, die Ursache dieser Reaktion auf diese Auslöser steckt in DIR, deshalb meinst du sauer auf dich selber sein zu müssen. Mach es lieber umgekehrt, sei ruhig mal sauer auf die anderen aber erkenne deine inneren Ursachen und ändere sie indem du sie annimmst und heilst, anstatt dass du dich verurteilst (wie Ali auch anspricht).

Ja - da ist wohl was dran ... wenn ich in den vergangenen 12 Jahren nicht permanent sauer gewesen wäre, dann würde ich dem was ihr sagt, sehr wahrscheinlich mehr abgewinnen können. Aber dieses "auf andere sauer sein" hat ja genau hierin geführt. Ich will nicht mehr sauer sein - ich hab soviel Porzellan damit zerbrochen - soviel zerstört. Und es ist ja auch nicht so, dass ich nicht mehr sauer bin. Das ist ja der Punkt.

Anstatt die Bockerei meines Sohnes "normal" abzuarbeiten, flippe ich immer noch aus, brülle rum und bin hilflos meinen Emotionen ausgeliefert. Das ist der einzige Punkt, der wunde, wo ich nicht einfach beobachten und zuschauen kann, sondern einsteige und anhafte. Ich hab das Gefühl, je mehr man sich bewußt ist, desto mehr "aua" ...

nimm halt nicht alles in Kauf, sondern steh auch zu deinen Schwächenklar, wenn man Macht über die Gefühle anderer hat ist das ein Sieg.ein Kind hat ein Recht auf Aufmerksamkeit und Hilfe und auch Eltern haben ein Recht auf Aufmerksamkeit und Hilfe - wenn Du das nicht schaffst dann hol dir Hilfe.nicht die Art der Schule ist ein Problem, sondern wie sie auf dich und deinen Sohn wirkt und der erste Punkt wäre zu klären wo die Wichtigkeiten liegen und die liegen in der Art und Weise wie ich zulasse, dass bestimmte Glaubensätze mein Leben bestimmen wie z.B. "Hauptschule ist was ganz schlimmes". Ich bin auch ein Spätentwickler und habe mein Abitur auf dem 2. Bildungsweg gemacht, nachdem mir klar wurde, dass ich mein Leben selbst in die Hand nehmen muss. Also lass dich nicht von Außen in irgenwelche Zwangsjacken stecken.manchmal ist das was Mütter meinen was ihren Kindern helfen würde, genau das Gegenteil von dem was ihnen wirklich helfen könnte.

Jaja ... tu dies, tu das. Weißt du, es fängt doch schon beim Kinderarzt an - oder die U-Untersuchungen. "Was ihr Kind hüpft nicht auf einem Bein. Ja, das geht aber nicht. Ich empfehle ihnen mal einen Logopäden." Dann beim Zahnarzt ... "Zähneputzen, 3 Mal am Tag. Da ist ein Milchzahn - der bekommt braune Stellen. Da müssen sie als Mutter einfach mehr schauen und das Kind anhalten ... blabla." Kindergarten ... ihr Kind kann dies nicht, ihr Kind kann das nicht - da müssen sie mal schauen ... Elternabend ist abends um 20 Uhr. Wie sie können nicht, weil sie niemanden fürs Kind haben (müde von der Arbeit sind) - die Belange ihres Kindes stehen an erster Stelle, blub. Schule - ihr Kind ist unaufmerksam. Er sing während des Unterrichts. Er unterhält sich mit dem Nachbarn. Er sitzt nicht still. - Ja aber, es ist die 1. Klasse, er hat bisher singen dürfen, wanns ihm Spaß macht und stillsitzen mußte er auch nicht. - Ach, ich vermute ihr Kind sitzt den ganzen Tag vorm Fernseher ? - Äh, wir haben gar keinen Fernseher - geht auch der Computer ? - örgs. Das Kind ist hochintelligent - der muss mindestens aufs Gymnasium, wenn sie sich da nicht kümmern, wird der untergehen und Probleme machen.
Der Nachbar schüttelt den Kopf, weil das Kind mit Stöcken spielt und Waffen sammelt - er selbst schlägt sich einmal im Jahr mit anderen Männern traditionell Stöcke um die Ohren - wird dafür von den Frauen angehimmelt und bejubelt - aber das ist was anderes. Der andere Nachbar beschwert sich, weil die Kinder ums Haus gelaufen sind - die gehen an die Blumen. - Waren die Kinder an den Blumen ? Nein. Aber sie könnten ja drangehen :rolleyes:
Ich hab sicher noch etliches vergessen ... aber Schwamm drüber :D



Ich geh mal davon aus, dass deinem Sohnemann schon von genug anderen in den Hintern getreten wird, dass musst du nicht auch noch - Konsequenzen klarmachen ist in Ordnung aber wenn es dann nicht klappt trösten. Das Dilemma der Eltern ist immer eine Balance zu finden zwischen "zu viel Umsorgung und Verantworrtung abnehmen" auf der einen Seite und "zu viel Druck ausüben und Forderungen stellen" auf der anderen Seite. Weder die eine Seite noch die andere Seite ist das Ideal, sondern die Mitte zwischen beiden - ein kind braucht einen Rahmen in dem es sich sicher fühlt, dieser Rahmen besteht aus Richtlinien, die dem Kind Sicherheit geben, aber gegen die sich das Kind natürlich auflehnt, weil es seine Freiheit beschränkt, diese Richtlinien werden nach und nach gelockert, d.h. dem Kind nach und nach eine Verantwortung übertragen, denn das ist etwas was Kinder lernen müssen. Sie sind überfordert wenn sie zu früh damit konfrontiert werden, aber sie werden unselbständig wenn dieses "Verantwortung übernehmen" zu spät erfolgt.

Yep. So sehe ich das auch. Und von morgens bis abends stelle ich mein Leben so ein, damit es dem nachwuchs besser geht. Ich schaue meine Themen an, damit ich ihm nicht den Müll von Generationen mit gebe und wir haben mächtig Müll in der Familie. Währenddessen verwirklicht der Erzeuger sich munter, hat Auto, Versicherung, Haus und Freundin. Und macht mir Vorwürfe, weil ich vom Amt lebe und nicht arbeiten gehe, damit man ihn mit den ständigen Fragen nach seinem Einkommen nicht nervt.

Und dann bin ich froh Esoterikerin zu sein, weil die kann das alles weglieben, alles durchschauen, durchdenken, positiv umwandeln und findet auch noch Zeit einen Kurs für Elektiker zu belegen und einen Handwerkskurs "Frau do it yourself" und hängt sich ihre kaputten Lampen eben selber auf ... *bäääh.

Und wenn ich mir dann - esoterisch schlau - sage: Du hast dir deine Eltern und dein Leben so ausgesucht, du trägst nun mal das Karma von etlichen Generationen und was mußtest du beim Erbe von Omi (alleinerziehend seit dem 2. Weltkrieg - ohne Mann oder das jemand überhaupt wußte, wer der Vater meines Vaters ist) ... auch so laut HIER rufen, setze ich mich erstmal hin, nehme mir eine schöne heiße Tasse Tee, mach mir ein Kerzchen an und freue mich einfach der schönen Dinge.

Ich denke du verstehst, was ich meine, oder ?
Ich hab nicht mehr zu geben. Ich geb ja schon alles ...

:schmoll::)
 
Mara vielen Dank für deine Lebensbeichte auf post 81 es erfordert Mut dazu zu stehen, danke.
aber wenn ich dann in meine Schuldgefühle gehe, dann hindere ich ihn, bzw. mache es ihm recht schwer.
genau - merkst du wie du damit in eine Schuldenspirale kommst? Weil du Schuldgefühle hast machst du es ihm schwer, somit lädst du neue Schuld auf dich usw. - nehme dich an wie du bist, du bist nicht perfekt, du machst Fehler, das ist oke
Und es ist ja auch nicht so, dass ich nicht mehr sauer bin. Das ist ja der Punkt.
ganz genau - du bist jetzt sauer auf dich du schlägst nicht mehr auf die Umwelt ein sondern auf dich.
Anstatt die Bockerei meines Sohnes "normal" abzuarbeiten, flippe ich immer noch aus, brülle rum und bin hilflos meinen Emotionen ausgeliefert
ich glaube es würde die Situation sehr entlasten wenn du mit deinem Sohn über eure Verhaltensweisen lachen könntet, anstatt Schuldgefühle aufzubauen.
Das ist der einzige Punkt, der wunde, wo ich nicht einfach beobachten und zuschauen kann, sondern einsteige und anhafte. Ich hab das Gefühl, je mehr man sich bewußt ist, desto mehr "aua" ...
genau - so lange bis man annimmt und es damit heilt und dann drüber lachen kann.
Jaja ... tu dies, tu das. Weißt du, es fängt doch schon beim Kinderarzt an - oder die U-Untersuchungen. "Was ihr Kind hüpft nicht auf einem Bein.
tja wenn es nur ein Bein hätte, dann hätte das Kind das schon eher gelernt.

Ich hab sicher noch etliches vergessen ... aber Schwamm drüber
nix Schwamm - annehmen und lieben

Yep. So sehe ich das auch. Und von morgens bis abends stelle ich mein Leben so ein, damit es dem nachwuchs besser geht.
ja leider - du sagst, du hättest die ersten 2 Jahre alles abbestellt und die Zeit nur mit dem Kind auf dem Sofa verbracht - wie soll das Kind selbständig werden, wenn es so behütet und von der Welt ferngehalten wird? Du hast in deinem Leben sehr früh die Verantwortung übernommen und wolltest das deinem Kind ersparen, das war der Fehler - aber es ist oke - nimm es an.

LGInti
 
Danke Inti.

Auf das mit dem Lachen bin ich auch schon gekommen :) ... wir üben und es wird immer mehr. Es gibt jetzt ganz oft Situationen, wo wir lachen können. Mal lache ich - und er wird dann wütend - aber ich lasse mich dann nicht abbringen und mit der Zeit hat er dann mitgelacht. Oder er lacht mich aus und ich werde wütend und er hört dann nicht auf, sich über mich lustig zu machen und ich lache dann auch irgendwann mit.

Das wird schon. Annehmen und lieben ? Lieben will ich nicht mehr ... das bringt nur Ärger ... aber annehmen und mein "es ist wie es ist" leben, dass schon ...

Mir wird immer klarer, dass die Liebe sowieso DA ist. Und das es nur ums DASEIN geht, dass ist mir heute morgen klar geworden. Nicht wegzugehen - äußerlich sowieso und aber auch innerlich da zu bleiben. Die Tür immer offen zu halten und auch gefühlsmäßig lebendig zu bleiben, an-greifbar für den anderen. Das ist DA sein meines Erachtens und es ist das, was mich am meisten geheilt hat, dass jemand DA war - egal wie er da war - er war da und ist geblieben ...

Danke für Zuhören an alle. :blume:
 
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ich freue mich aufrichtig über deine Talente
warum stellst du nicht mal ein paar Bilder ins Forum?


Wozu soll das gut sein ?
Meine Fotografie war etwas, dass MIR Spaß gemacht hat,
es war meine Kommunikation mit dem was ich sehe
und um das sichtbar zu machen,
was in mir ist ...

Meine bilder kann jeder anschauen ...
der Link steht in meiner Signatur.

du bist ein wunderbarer und wertvoller Mensch

Yep. Das war ich schon immer - auch ohne Talente ... einfach weil ich BIN. Ich mochte mich immer schon gut leiden :)

Mit Drogen konnte ich mich leben, ohne destruktiv zu sein - jetzt lebe ich ohne Drogen mit meiner Destruktivität ...

Licht und Schatten ... ich bin ja jetzt erwachsen und kein Kind mehr. Und wenn ich scheitere - was solls - selbst wenn ich mein Leben völlig in den Sand setzen würde ...

Man kann auch unter der Brücke einen wunderschönen Sonnenaufgang erleben - vll. sogar besser als in der geheizten Wohnung im gemütlich warmen Bett *lach ...
 
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