Mut

Hallo Mara :):)

Oh , ich kann Dich sehr gut verstehen. Hab auch einen Sohn von inzwischen 19 Jahren. Und ich habe auch das Thema Realsschule (hinschmeißen) und alles andere , was in dem Alter mit dazu gehört mitgemacht.:rolleyes:

Er wollte ein halbes Jahr vor der Anbschlußprüfung die Schule einfach schmeißen.Er hatte auch sehr oft den Unterricht geschwänzt.
Da ich guten Kontakt zu seiner Klassenlehrerein hatte , erfuhr ich auch durch sie , wann immer er fehlte. Es war in unterschiedlichen Fächern. Tja und als es Spitz auf Knapp stand , weil er wirklich alles hinschmeißen wollte , rief ich den Schuldirektor zu einem Gespräch an.
Der war zuerst verwundert , warum ich bei ihm einen Termin wollte.
Als ich jedoch mit meinem Sohn bei ihm erschien , war ihm das inzwischen klar. Er hatte all seine Fehlstunden vor sich liegen und meinte , er könne von Glück reden , dass er dass nicht schon früher mitbekommen hatte, denn dann wäre ein schönes Busgeld auf uns zugekommen.
Als der Rektor anfing , auf einen Sohn mit Vorwürfen loszugehen , versuchte ich Ruhe reinzubringen , indem ich ihm erklärte , dass ich aus diesem Grund jetzt mit meinem Sohn zu ihm gekommen bin , um von ihm zu erfahren , wie es bei ihm weiter gehen würde , wenn er den Abschluß nicht schaffen oder machen würde. Mein Sohn saß gelangweilt auf seinem Stuhl und man hatte das Gefühl , dass es in diesem Gespräch nicht um ihn sondern um jemand Fremden ging. Der Rektor veränderte seine Machtposition mit einemmal , und versuchte dann in ruhigem Ton auf meinen Sohn einzugehen.
Er gab sogar zu , dass er in dem Alter auch solche Dinge tat , und oft auch mal einen Bock baute.

Mein Sohn meinte , als wir wieder nach Hause fuhren , dass der Rektor ein Trottel sei :rolleyes:

Naja , jedenfalls machte er den Abschluß , und schwänzte auch den Unterricht nicht mehr.


Liebe Grüße
Tina:)
 
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Liebe mara,

Ich hab zuerst an mir ganz intensiv gearbeitet und jetzt geht es halt da weiter, wo ich meine Spuren hinterlassen hab. Aber manchmal wie jetzt - dann bricht es einfach über mir zusammen und mir fehlt die Kraft oder schon auch mal jemand, der übernehmen könnte. Aber da ist leider weit und breit nichts in Sicht.

Solange sich bei uns da noch immer weiter was zum Guten tut und ich sehe, wie wir alle beide Fortschritte machen und lösen, will ich noch nicht in Therapie gehen ... das ist erst dann für mich eine Möglichkeit, wenn ich sehe, das wir allein feststecken und uns nicht mehr aus eigener Kraft befreien können.

....der letzte Satz könnte von mir sein.......

Manchmal merkt man nicht, dass man schon in der Sackgasse IST ;)

Bin da auch sehr stolz und lasse mir nur ungern helfen, nur ist es eigentlich keine liebevolle Einstellung sich selbst gegenüber........eher ziemlich hart......

Lieben Gruß,
Fischemond
 
Hallo Mara :):)

Oh , ich kann Dich sehr gut verstehen. Hab auch einen Sohn von inzwischen 19 Jahren. Und ich habe auch das Thema Realsschule (hinschmeißen) und alles andere , was in dem Alter mit dazu gehört mitgemacht.:rolleyes:

Er wollte ein halbes Jahr vor der Anbschlußprüfung die Schule einfach schmeißen.Er hatte auch sehr oft den Unterricht geschwänzt.
Da ich guten Kontakt zu seiner Klassenlehrerein hatte , erfuhr ich auch durch sie , wann immer er fehlte. Es war in unterschiedlichen Fächern. Tja und als es Spitz auf Knapp stand , weil er wirklich alles hinschmeißen wollte , rief ich den Schuldirektor zu einem Gespräch an.
Der war zuerst verwundert , warum ich bei ihm einen Termin wollte.
Als ich jedoch mit meinem Sohn bei ihm erschien , war ihm das inzwischen klar. Er hatte all seine Fehlstunden vor sich liegen und meinte , er könne von Glück reden , dass er dass nicht schon früher mitbekommen hatte, denn dann wäre ein schönes Busgeld auf uns zugekommen.
Als der Rektor anfing , auf einen Sohn mit Vorwürfen loszugehen , versuchte ich Ruhe reinzubringen , indem ich ihm erklärte , dass ich aus diesem Grund jetzt mit meinem Sohn zu ihm gekommen bin , um von ihm zu erfahren , wie es bei ihm weiter gehen würde , wenn er den Abschluß nicht schaffen oder machen würde. Mein Sohn saß gelangweilt auf seinem Stuhl und man hatte das Gefühl , dass es in diesem Gespräch nicht um ihn sondern um jemand Fremden ging. Der Rektor veränderte seine Machtposition mit einemmal , und versuchte dann in ruhigem Ton auf meinen Sohn einzugehen.
Er gab sogar zu , dass er in dem Alter auch solche Dinge tat , und oft auch mal einen Bock baute.

Mein Sohn meinte , als wir wieder nach Hause fuhren , dass der Rektor ein Trottel sei :rolleyes:

Naja , jedenfalls machte er den Abschluß , und schwänzte auch den Unterricht nicht mehr.


Liebe Grüße
Tina:)


Ich will gar nicht mehr an diese Zeit denken - meine Tochter hat ein ganzes Jahr lang die Schule geschwänzt und ich will auch gar nicht mehr dran denken, was sie in dieser Zeit so alles gemacht hat - sie hatte dann ein Zeugnis mit 14 mal "nicht beurteilt" - bin ich froh, dass wir diese Zeit hinter uns haben und wir heute noch leben und glücklich sind .....


:)
Mandy
 
Ich will gar nicht mehr an diese Zeit denken - meine Tochter hat ein ganzes Jahr lang die Schule geschwänzt und ich will auch gar nicht mehr dran denken, was sie in dieser Zeit so alles gemacht hat - sie hatte dann ein Zeugnis mit 14 mal "nicht beurteilt" - bin ich froh, dass wir diese Zeit hinter uns haben und wir heute noch leben und glücklich sind .....


:)
Mandy

Und trotzdem haben wir auch diese anstrengende Zeit hinter uns gebracht :)
Und vielleicht haben wir , sowie auch unsere Kinder etwas davon mitgenommen....;)

Grüßle
Tina:)
 
Ich finde, an dieser Stelle wird es Zeit,
dass wir uns bei uns selbst einmal bedanken
für unseren


MUT,

den wir bis hierhin bewiesen haben
und der uns die Kraft
und die Lebensfreude gibt
zum *Weitermachen*.
 
Ich finde, an dieser Stelle wird es Zeit,
dass wir uns bei uns selbst einmal bedanken
für unseren


MUT,

den wir bis hierhin bewiesen haben
und der uns die Kraft
und die Lebensfreude gibt
zum *Weitermachen*.

Hallo Sayalla ...

Stimmt !!

*Schulterklopfen mal mir tu *


Liebe Grüße
Tina:umarmen:
 
Himmel Ali. Komm von deiner Schiene. Denkst ich weiß nicht, wann ich eine Programmierung fahre. Logo - in der ersten Sekunde wo sie hochkommt weiß ich was das ist. Aber Trixi hat mich danach gefragt - also schreib ich es nieder ... verstehst du ?




verstehen
versteh ich alles:umarmen:

Ich kann doch nichts anderes tun, als das in mir zuzulassen, was nunmal DA ist. Die Lösungen kommen dann schon - wenn auch für meinen Geschmack viiiiiiiiel zu langsam.

Hier geht es mir jetzt vor allem darum, mich zu zeigen, darüber zu sprechen, um von meiner Schiene runterzukommen: Du musst alles alleine lösen, regeln, und mit dir selbst ausmachen. Du darfst andere nicht belasten und du darfst dir keine unnötige Aufmerksamkeit holen.

Darum geht es. Okay ?

NEIN!

es geht darum
dass du endlich mal beginnst
die guten Dinge wertzuschätzen
dass du endlich mal beginnst dich SELBST wertzuschätzen



DANN ändert es sich
erst dann


ich spreche aus Erfahrung
die ich dir eben nicht vermitteln kann

ich war ausgebrannt
ausgehölt
von meiner Arbeit mit 12-16 Stunden
und drei Kindern

was dann half war Meditation und Bücher Kurse

trozdem
hing ich nochmals fest
und niemand konnte mir helfen
bis ich es selbst endlich begriff

transparennte Überzeugungen
sind für einen selbst unsichtbar!!!

ich begriff erst
als die Zeit reif war


ich klopfe dir auf die Schulter
du bist mutig und tatkräftig


und du wirst es machen:umarmen:
ich bewundere deine schonungslose Ehrlichkeit
mit dir selbst
aber wertschätze dich mehr
du hast das verdient



Ali:umarmen:
 
Guten Morgen miteinander,

da mach ich auch mit - Mut bedeutet für mich, etwas zu tun, wo mein innerer Schweinehund eigentlich "nein" sagt oder die inneren Konditionierungen auf
"das kann man... doch nicht tun" programmiert sind. - Für mich ist z.B. eine große
Portion Mut, allein wohinzugehen, alleine etwas zu tun, was "man" normalerweise
zu Zweit oder mit mehreren Personen macht.

Mut bedeutet für mich aber auch das zu tun, wohin meine innere Stimme mich führt -
und das kann dann schon mal zu diesem Engelchen-Teufelchen Spiel im Geiste kommen.
Dann aber der inneren Stimme nachgegeben zu haben, auch mal gegen den Strom zu schwimmen, um sich selbst treu zu bleiben, das ist für mich MUT.

Schwitz...
luna
 
Mara
Jedesmal wenn ich tierisch gut drauf bin, werde ich soooo blöd angemacht, und sooooo lange, bis ich platze und dann *puff* - weg is Kraft, weg ist gute Laune, weg ist Zufriedenheit.
Hier siehst du die Schuld, heißt Verantwortung für das was in die passiert bei den anderen aber:
Ich schäume so vor mich hin.

Ich bin nicht sauer auf "die anderen" - ich bin sauer auf mich.
warum bist du sauer auf dich, wenn die anderen deine Situation "gemacht" haben?

erstens du darfst auch mal sauer sein auf die anderen, denn sie sind die "Auslöser", aber du hats richtig erkannt, die Ursache dieser Reaktion auf diese Auslöser steckt in DIR, deshalb meinst du sauer auf dich selber sein zu müssen. Mach es lieber umgekehrt, sei ruhig mal sauer auf die anderen aber erkenne deine inneren Ursachen und ändere sie indem du sie annimmst und heilst, anstatt dass du dich verurteilst (wie Ali auch anspricht).
dann bade ich das aus - was ja auch schon kein Zuckerschlecken ist - im Gegenteil - halte Schmerz aus, nehme alles in Kauf, was mit meinen Themen zusammenhängt und was ist. Jetzt bin ich fertig und krieg immer noch Klöppe
nimm halt nicht alles in Kauf, sondern steh auch zu deinen Schwächen
Mir möcht ichs recht machen. Und nein, den "anderen" scheint es nur gut zu gehen, wenn ich mies drauf bin !
klar, wenn man Macht über die Gefühle anderer hat ist das ein Sieg.
Sich selbst. Ich liebe mein Kind. Ich krieg das nicht getrennt. Ich möchte so gerne sagen: Mach was du willst, das ist dein Leben - aber ich schaff das nicht. Ich sehe doch, was er sich da baut und ich sehe auch, wenn ich mich reinhänge, mach ich es nur schlimmer, weil er dann genau das hat, was er will: Aufmerksamkeit ...
ein Kind hat ein Recht auf Aufmerksamkeit und Hilfe und auch Eltern haben ein Recht auf Aufmerksamkeit und Hilfe - wenn Du das nicht schaffst dann hol dir Hilfe.
Ja - du hast Recht. Und das ist ja das beknackte an der Sache - ich weiß es ja. Er ist in der Erprobungsstufe Realschule, wenn er sich selbst weiter so ins Aus schießt, dann geht er auf die Hauptschule und glaub mir - da möchte ich nicht 5 Jahre abgemalt sein.
nicht die Art der Schule ist ein Problem, sondern wie sie auf dich und deinen Sohn wirkt und der erste Punkt wäre zu klären wo die Wichtigkeiten liegen und die liegen in der Art und Weise wie ich zulasse, dass bestimmte Glaubensätze mein Leben bestimmen wie z.B. "Hauptschule ist was ganz schlimmes". Ich bin auch ein Spätentwickler und habe mein Abitur auf dem 2. Bildungsweg gemacht, nachdem mir klar wurde, dass ich mein Leben selbst in die Hand nehmen muss. Also lass dich nicht von Außen in irgenwelche Zwangsjacken stecken.
mir hat keiner geholfen, mir hat keiner mal kräftig in den Hintern getreten.
manchmal ist das was Mütter meinen was ihren Kindern helfen würde, genau das Gegenteil von dem was ihnen wirklich helfen könnte. Ich geh mal davon aus, dass deinem Sohnemann schon von genug anderen in den Hintern getreten wird, dass musst du nicht auch noch - Konsequenzen klarmachen ist in Ordnung aber wenn es dann nicht klappt trösten. Das Dilemma der Eltern ist immer eine Balance zu finden zwischen "zu viel Umsorgung und Verantworrtung abnehmen" auf der einen Seite und "zu viel Druck ausüben und Forderungen stellen" auf der anderen Seite. Weder die eine Seite noch die andere Seite ist das Ideal, sondern die Mitte zwischen beiden - ein kind braucht einen Rahmen in dem es sich sicher fühlt, dieser Rahmen besteht aus Richtlinien, die dem Kind Sicherheit geben, aber gegen die sich das Kind natürlich auflehnt, weil es seine Freiheit beschränkt, diese Richtlinien werden nach und nach gelockert, d.h. dem Kind nach und nach eine Verantwortung übertragen, denn das ist etwas was Kinder lernen müssen. Sie sind überfordert wenn sie zu früh damit konfrontiert werden, aber sie werden unselbständig wenn dieses "Verantwortung übernehmen" zu spät erfolgt.
immer schmeißt man mir Steine in den Weg.
nicht die Steine an sich sind das Problem sondern wie du damit umgehst.
Eher Situationen. Ich koche Essen - Sohn sagt: "Ich hab keinen Hunger." ich koche kein Essen, Sohn sagt: "Warum ist das Essen nicht fertig. Ich hab Hunger."
lange Zeit war ich für das Essen machen bei uns zuständig und lange Zeit hab ich fü die eine Tocher Fleisch ja aber kein Gemüse gemacht, die andere Tocher hat vegetarisch gegessen und für mich hab ich alles zusammengeworfen. Ich musste also alles getrennt anrichten oder aber 3 verschiedene Pfannen, Eintöpfe oder Aufläufe machen. Irgendwann hab ich gestreikt und dann hab ich die Gerichte gemacht, die ich wollte und jeder konnte essen oder nicht essen wie und was er wollte. Manchmal gab es auch gar nix, wenn es grad nicht passte, dann assen wir halt Brot. Und dann gab es Gespräche über Wünsche und Bedürfnisse der einzelnen Beteiligten und es gab Kompromisse.

Trixi
Um Optimalität zu erreichen müssen die Verhältnisse untereinander "angemessen" sein. Das heißt auch, daß man sich untereinander austauscht wie Du es sagst- ggf. muß man dafür professionelle Hilfe in Anspruch nehmen, z.B. in einer Beratungsstelle oder einen Vertrauenslehrer etc. Sonst endet es noch in Beschuldigungen und in "Du-mußt-Aber"-Gesprächen. ("Über"-Mutter-Gespräche....)

Am Ende muß jeder das Gefühl haben: "jetzt haben wir eine Lösung für das Problem erarbeitet, das dem Problem und den Personen angemessen ist." Also: individuell, so wie mit einem Centimetermaß akkurat an die Familie "angemessen".
ganz genau das Optimale ist immer an den beteiligten Individuen angepasst es ist individuell, weil es alle berücksichtigt und den kleinsten gemeinsammen Nenner findet durch Kompromisse und das ist dann das Optimale. Denn alles andere ist Perfektionismus oder maximale Forderungen, die in einer Gemeinschaft nicht funktionieren. ich halte es für wichtig seine eigenen Bedürfnisse zu kennen und es ist auch wichtig diese zu benennen, aber sie durchzusetzen weil ich die Macht dazu habe ist reine Diktatur.
Aber das Optimale ist eben nie individuell und seltenst angemessen.
das Optimale ist immer angemesssen an die jeweiligen Menschen einer Gemeinschaft.
Außerdem ist das Optimale nicht starr und statisch, sondern es wandelt sich laufend.
ganz genau - schließlich wandeln sich auch Wünsche und Bedürfnisse.
Also: in die Tonne mit dem Optimalen.
die Tonne ist schon voll und die Müllberge wachsen also besser ist es verwerten und zu recyclen.


LGInti
 
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Guten Morgen miteinander,

da mach ich auch mit - Mut bedeutet für mich, etwas zu tun, wo mein innerer Schweinehund eigentlich "nein" sagt oder die inneren Konditionierungen auf
"das kann man... doch nicht tun" programmiert sind. - Für mich ist z.B. eine große
Portion Mut, allein wohinzugehen, alleine etwas zu tun, was "man" normalerweise
zu Zweit oder mit mehreren Personen macht.

Mut bedeutet für mich aber auch das zu tun, wohin meine innere Stimme mich führt -
und das kann dann schon mal zu diesem Engelchen-Teufelchen Spiel im Geiste kommen.
Dann aber der inneren Stimme nachgegeben zu haben, auch mal gegen den Strom zu schwimmen, um sich selbst treu zu bleiben, das ist für mich MUT.

Schwitz...
luna


Huiii da haben wir wirklich was gemeinsam. Dieselben Dinge bringen mich auch ganz schön ins Schwitzen *schmunzel.:trost:

:umarmen::kiss4:
 
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