Mobbing Opfer/Täter

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Ich bin in der Schule auch gemobbt worden. Hab es noch nicht verarbeiten können, schon beim lesen hier kommt alles hoch und ich muß heulen, na toll.
Am schlimmsten ist die Angst auf der Straße.
 
In der vierten und fünften Klasse bin ich auch nicht gerne in die Schule gegangen, da ich da die Außenseiterin in der Klasse war und dementsprechend gehänselt. Ich hatte allerdings auch ein Hobby, das nicht auf Verständnis gestoßen ist, ich habe Insekten gesammelt und so wurde ich dann die "Insektenkuh" genannt. Wenn meine Klassenkameraden etwas von mir wollten, dass ich z.B. etwas für sie malen sollte, dann waren sie nett zu mir und ich dumme Nuss tat es dann auch, weil ich dann immer hoffte, dass ich dann akzeptiert werde. Hat aber nie etwas genutzt. Hat dann auch lange gedauert, bis ich wieder Freunde hatte und Zutrauen zu Mitschülern gewann.

Aber fremd fühle ich mich noch heute, dieses Gefühl ist nie weggegangen.
 
Ich bin in der Schule auch gemobbt worden. Hab es noch nicht verarbeiten können, schon beim lesen hier kommt alles hoch und ich muß heulen, na toll.
Am schlimmsten ist die Angst auf der Straße.


Kann ich verstehen, ich bekomme Angst, wenn mehrere junge Leute, wenn möglich noch männlich, in einer eng zusammen laufenden Gruppe auf mich zukommen.
 
hab mir mal alles durchgelesen...

kann das nur bestätigen, dass wenn man als ausenseiter von der schule an gemobbt wurde, oder sich einfach schwer tat sich zu integrieren, man diese probleme weiter ins leben zieht - ich weiß nicht wie oft ich einen freundeskreis aufgegeben hatte, ich zähle nicht mehr mit - jetzt bin ich an einem punkt angelangt wo ich sage ich will gar keine freunde mehr, nichtmal mit nachbarn oder verwandten will ich groß zu tun haben...
mir scheint den leuten geht es allen noch zu gut um humanistische werte höher zustellen, statt der gier am ausbeuten und unterdrücken...

manchmal kommts mir so vor als wenn man sich bemüht ein guter, freundlicher liebevoller, zuvorkommender, hilfsbereiter mensch zu sein, dann ist man sehr gefährdet
für alle möglichen angriffe - mag es mobbing oder psychoterror oder psychische vergewaltigung heißen im grunde sinds schmerzen die einem zugefügt werden...

ich kenne dass nur zu gut wenn man sich dann als letzte gegenwehr vorstellt der oder demjenigen mal kräftig ins gesicht zu spucken - solche gedanken hatte auch ich schon...
doch ich gehe dann lieber auf nie mehr wiedersehen aus dem weg! (aus schutz meines gegenübers vor affekthandlung - sag ich da schmunzelnd dazu)- schließlich muss ich mir nicht alles gefallen lassen! ...und das hat mir bereits meine soziale existenz geraubt...
doch was solls - bis zu meinem letzten tag denke ich dass grundlegende menschenrechte verteidigt werden müssen - wer körperliche schmerzen aufgrund machtmissbrauch/mobbing an seinem leib gespürt hat, der kommt sich wie ins mittelalter versetzt vor - mir gings damals so.
(und wenn man es anprangert ist man selbst der psych. gestörte dass darf man nie vergessen - das ist hart aber es ist so wenn der eigene innere frieden gestört wurde!)

im grunde ist die wirtschaft aggressiv aufgebaut, da geht es um fressen und gefressen werden, und es wäre wirklich naiv zu glauben dass die menschen davon nicht abfärben und sich ebenso verhalten...
jedoch weiß ich nicht welcher gau eintreten muss, damit die menschen lernen wie man miteinander umgeht - eigentlich sollte man das als kind lernen...
meiner meinung nach sollte in der pflichtschule 1/3 auf umgang mit menschen/psychologie/konfliktmanagement usw. unterrichtet und ganz wichtig "erarbeitet" werden um

ich denke aber es lohnt sich für seine MENSCHEN-rechte zu kämpfen...
doch mittlerweile gehe ich einfach nur mehr wenn wer mit mir kämpfen möchte - hab mich sogar aus meiner heimat verscheuchen lassen wegen meiner üblen nachbarschaft die psychterror praktizierten...

die folgen:
- schlafstörungen
- panikattacken
- soziophobie, KEINEN freundeskreis, will auch keine mehr!!! lieber ein haustier als freunde!
- depressionen
- existenzängste
- psychosomatische körperl. beschwerden mal da mal dort - ich dulde es nur noch...
- weiß nicht mehr was vertrauen ist
- führerscheinentzug
- kaum jobchancen
- kaum arbeitsfähig, meine arbeitstauglichkeit konnte vor 2 jahren nicht festgestellt werden:D
- nur noch erholungsjob -arbeitswillig:rolleyes:

nach meiner letzten attacke als ich vor 2 jahren bei einen saisonjob probierte, lag ich nur noch im bett, konnte nicht schlafen und dachte mir wenn Arbeitsplätze nur noch für derart DUMMEn menschen sind, die ihre pers. probleme an unschuldigen menschen ausleben müssen, dann gehe ich in frühpension weil die es so wollen!

Im Prinzip weiß ich gar nicht ob das alles überhaupt verarbeitbar oder heilbar ist, was sich in den letzen 30 jahren so angesammelt hat. ich bin eben zu dem geworden was ich jetzt bin. Aus meiner subjektiven Sicht kommt es mir immer so vor als würde man mich meiner Lebensfreude berauben wollen.
Im Grunde kann ich alles vergessen, wenn ich meine Ruhe habe, tun und lassen kann was ICH will...
doch der führerscheinentzug (der nicht auf ein praktisches ereignis im straßenverkehr oder einer unfähigkeit sondern auf einen psychiatrieaufenthalt zurückzuführen ist) bindet mich unweigerlich an traumatische erlebnisse (klassisches Zivi-Mobbing mit Folter), sodass ich mich sogar schon bürokratisch gehindert sehe meine vergangenheit abschliesen zu können... ich wünsche keinem dass es soweit kam wie bei mir - dass man daran gefesselt ist oder erpresst wird - dass tut weh!

Und jetzt ist es soweit dass ich alles im aussen abgestoßen habe, bei mir angelangt bin und mir dass erste mal einen Therapeuten gesucht habe, weil ich vom System auch ausgespuckt wurde, und selbst nicht mehr weiss wie ich damit zurecht kommen soll ... mal sehen - vielleicht hilfts damit mein leben wieder ein wenig perspektive bekommt

liebe grüße in diesem sinne
daway
 
hab mir mal alles durchgelesen...

kann das nur bestätigen, dass wenn man als ausenseiter von der schule an gemobbt wurde, oder sich einfach schwer tat sich zu integrieren, man diese probleme weiter ins leben zieht - ich weiß nicht wie oft ich einen freundeskreis aufgegeben hatte, ich zähle nicht mehr mit - jetzt bin ich an einem punkt angelangt wo ich sage ich will gar keine freunde mehr, nichtmal mit nachbarn oder verwandten will ich groß zu tun haben...
mir scheint den leuten geht es allen noch zu gut um humanistische werte höher zustellen, statt der gier am ausbeuten und unterdrücken...

manchmal kommts mir so vor als wenn man sich bemüht ein guter, freundlicher liebevoller, zuvorkommender, hilfsbereiter mensch zu sein, dann ist man sehr gefährdet
für alle möglichen angriffe - mag es mobbing oder psychoterror oder psychische vergewaltigung heißen im grunde sinds schmerzen die einem zugefügt werden...

ich kenne dass nur zu gut wenn man sich dann als letzte gegenwehr vorstellt der oder demjenigen mal kräftig ins gesicht zu spucken - solche gedanken hatte auch ich schon...
doch ich gehe dann lieber auf nie mehr wiedersehen aus dem weg! (aus schutz meines gegenübers vor affekthandlung - sag ich da schmunzelnd dazu)- schließlich muss ich mir nicht alles gefallen lassen! ...und das hat mir bereits meine soziale existenz geraubt...
doch was solls - bis zu meinem letzten tag denke ich dass grundlegende menschenrechte verteidigt werden müssen - wer körperliche schmerzen aufgrund machtmissbrauch/mobbing an seinem leib gespürt hat, der kommt sich wie ins mittelalter versetzt vor - mir gings damals so.
(und wenn man es anprangert ist man selbst der psych. gestörte dass darf man nie vergessen - das ist hart aber es ist so wenn der eigene innere frieden gestört wurde!)

im grunde ist die wirtschaft aggressiv aufgebaut, da geht es um fressen und gefressen werden, und es wäre wirklich naiv zu glauben dass die menschen davon nicht abfärben und sich ebenso verhalten...
jedoch weiß ich nicht welcher gau eintreten muss, damit die menschen lernen wie man miteinander umgeht - eigentlich sollte man das als kind lernen...
meiner meinung nach sollte in der pflichtschule 1/3 auf umgang mit menschen/psychologie/konfliktmanagement usw. unterrichtet und ganz wichtig "erarbeitet" werden um

ich denke aber es lohnt sich für seine MENSCHEN-rechte zu kämpfen...
doch mittlerweile gehe ich einfach nur mehr wenn wer mit mir kämpfen möchte - hab mich sogar aus meiner heimat verscheuchen lassen wegen meiner üblen nachbarschaft die psychterror praktizierten...

die folgen:
- schlafstörungen
- panikattacken
- soziophobie, KEINEN freundeskreis, will auch keine mehr!!! lieber ein haustier als freunde!
- depressionen
- existenzängste
- psychosomatische körperl. beschwerden mal da mal dort - ich dulde es nur noch...
- weiß nicht mehr was vertrauen ist
- führerscheinentzug
- kaum jobchancen
- kaum arbeitsfähig, meine arbeitstauglichkeit konnte vor 2 jahren nicht festgestellt werden:D
- nur noch erholungsjob -arbeitswillig:rolleyes:

nach meiner letzten attacke als ich vor 2 jahren bei einen saisonjob probierte, lag ich nur noch im bett, konnte nicht schlafen und dachte mir wenn Arbeitsplätze nur noch für derart DUMMEn menschen sind, die ihre pers. probleme an unschuldigen menschen ausleben müssen, dann gehe ich in frühpension weil die es so wollen!

Im Prinzip weiß ich gar nicht ob das alles überhaupt verarbeitbar oder heilbar ist, was sich in den letzen 30 jahren so angesammelt hat. ich bin eben zu dem geworden was ich jetzt bin. Aus meiner subjektiven Sicht kommt es mir immer so vor als würde man mich meiner Lebensfreude berauben wollen.
Im Grunde kann ich alles vergessen, wenn ich meine Ruhe habe, tun und lassen kann was ICH will...
doch der führerscheinentzug (der nicht auf ein praktisches ereignis im straßenverkehr oder einer unfähigkeit sondern auf einen psychiatrieaufenthalt zurückzuführen ist) bindet mich unweigerlich an traumatische erlebnisse (klassisches Zivi-Mobbing mit Folter), sodass ich mich sogar schon bürokratisch gehindert sehe meine vergangenheit abschliesen zu können... ich wünsche keinem dass es soweit kam wie bei mir - dass man daran gefesselt ist oder erpresst wird - dass tut weh!

Und jetzt ist es soweit dass ich alles im aussen abgestoßen habe, bei mir angelangt bin und mir dass erste mal einen Therapeuten gesucht habe, weil ich vom System auch ausgespuckt wurde, und selbst nicht mehr weiss wie ich damit zurecht kommen soll ... mal sehen - vielleicht hilfts damit mein leben wieder ein wenig perspektive bekommt

liebe grüße in diesem sinne
daway

Es scheint dich sehr zu beschäftigen und zu belasten und das verständlicherweise und ich wünsche dir einen Weg und eben den mit der Therapie finde ich gut , das du dich wieder selbst schätzen lernst und einiges für dich klären kannst !

Alles erdenklich Gut dir !
Auch allen anderen hier , die noch leiden!

LG:)
 
Ich hatte das Thema Mobbing auch in meinem leben.
Im letzten Job wurde ich von 2 alten Mitarbeiterinnen als neue nicht akzeptiert, obwohl ich von mir sagen kann, ich tat mein bestes.
Versuchte die chefleute zu aktivieren- keine Chance. 2 Monate und 6 Tage später wurde ich wieder gekündigt und meine Nachfolgerin ist das neue opfer.

Mich würde interessieren, wie man sich im akkutfall gegen Mobbing wehren kann!
Im Normalfall hät ich mich noch mehr gewehrt (früher meine Grenze gezeigt!), oder wär selber gegangen bzw hät dort nie gearbeitet nur das letzte Jahr war nicht so ein einfaches Jahr, nach 2 Fehlgeburten (3 und 5 Monat) bei meiner Mutter wurde Alzheimer/Demenz festgestellt und wurde grad als ich wieder mit Arbeit begann ein vollpflegefall ( bin ihre hauptbezugsperson) - tja und nebenher noch Mobbing.

Ich bin nach dem Rauswurf mal elegant in Krankenstand gegangen und der auf der Krankenkasse hat sich mächtig über die umgangsweise mit mir aufgeregt! Anscheinend soll er selber aber auch wen gemobbt haben :/
War dann im familienhospizkarenz und nun ist unsere Mutter Tip Top versorgt im Altenheim. Ich zieh grad um, werden heiraten und die Familienplanung neu starten.

Leider konnte ich gegen die mobbenden Personen auch im Nachhinein nichts bewirken. Rechtlich keine Chance- wobei darauf wärs mir eh nicht angekommen sondern nur auf den Hinweis- stop IHR habt da was falsch gemacht- so geht man NICHT mit Leuten um!!!! Niemand weiß alles vom anderen und so ist es eine natürliche Sache, jemanden so zu behandeln wie es sich gehört. Im günstigsten Fall so zu behandeln, wie man selbst behandelt werden möchte!!!

Leider sind schon viel zu viele Betriebe krank!!!!!!!!

Also seinen Sinn hatte es jedenfalls- nur schön war's auch nicht. Und geändert hat es in dem betrieb auch nix. Sie sind leider nicht wach geworden und mobben fröhlich weiter und schaden so dem betrieb und am Ende sich selber. Wenn wieder mal alle gekündigt haben und sie selber die zusätzliche Arbeit machen müssen. Also logisch ist das ganze nicht???

In der Volks und Hauptschule 2.- 8 Schuljahr, hatte ich auch schwer mit Mobbing zu kämpfen, auch da war ich machtlos. War da das Opfer, weil naja unsere Mutter litt schon vor meiner Geburt an Depressionen, somit musste ich immer selber aufstehen und mich für die Schule richten. Klar ist da nicht immer alles perfekt- nur Irgendwie hatte ich noch jungschar oder Ministrantendienste, die mich gut durch die Zeit brachten, den dort wurde ich akzeptiert. Irgendwen hatte ich als Kind immer und ab der 8. Klasse wurde ich akzeptiert und war kein Opfer mehr. Unser klassenvorstand hat es nach fast 4 Jahren geschafft, der Klasse zu erklären, wie es wohl sein muss, wenn kein Papa da ist und die Mama krank ist und man sich selber die Socken waschen muss usw. Das wurde mir jedenfalls erzählt, da ich da nicht dabei war. Ab da war es gut. Meinem klassenvorstand hab ich zumindest im letztem Jahr viel zu verdanken!
Ab da hatte ich schulisch keine Probleme mehr. Keine Angst mehr und die Noten wurden auch besser. 9. Schuljahr und Berufsschule waren wie eine andere Welt für mich.
Und das gute ist, man sieht, es liegt nicht an einem selber, man macht nichts falsch!!!

Das Problem ist, es kann jeden treffen und man kann dem nicht wirklich vorbeugen, oder sehe ich das falsch?
Man kann dann nur sein leben so verändern, das man selber wieder glücklich sein kann, meist zu einem hohen Preis, den man selber zahlen muss und die Täter? Für die ändert sich nix, nur das ein neuer kommt.
Wobei wenn man den MUT zu Veränderung gefunden hat, hat mal alle Chancen offen und man kann durch etwas schlechtes etwas sehr positives gewinnen, was man anders nicht gefunden hätte!
 
ich habe gerade die zeitung gelesen und bin über eine sehr erschütternde meldung gestolpert:

ein mann hat selbstmord begangen, weil er an seinem arbeitsplatz von seinem vorgesetzen gemobbt wurde.

die definition dieses begriffes mobbing haben wir alle schon einmal gehört.

ich fragte mich gerade, wo mobbing beginnt. wo liegt der schmale grat zwischen ärgern und mobbing?
wer wurde schon einmal gemobbt oder wer hat schon einmal gemobbt?
was sind die beweggründe dafür?
gibt es dafür ein opferschema und wonach richtet es sich?
wie können wir verhindern, selbst opfer zu werden?
wie kann man mobbingopfern helfen?

fragen über fragen……

Das Problem ist, dass wir in einer Klatsch- und Tratsch-Gesellschaft leben. Leute neigen dazu, untereinander über abwesende Andere zu reden und das seltener positiv als negativ. An fast allen Arbeitsplätzen erlebt man das Tag für Tag, in mannigfaltiger Form.

Jeder, der so drauf ist, ist ein potentieller Mobber. Gesund denkende Menschen hüten sich dagegen, über andere negativ zu sprechen, wenn diese nicht dabei sind. Gesund denkende Menschen findet man an den Arbeitsplätzen allerdings selten. Deswegen wird Mobbing am Arbeitsplatz auch selten im Keim erstickt, weil's keiner diggt, wie abartig und grundsätzlich zu verneinen das ist, erst wenn man selbst zum Opfer geworden ist.
 
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Ich stell mal frech eine Frage.
Wurde Guttenberg jetzt gemobbt?
Die Hetze in den Medien, kann man das als Mobbing bezeichnen?
Der Druck den er ausgesetzt war, hat ihn zusammenbrechen lassen und zum Ruecktritt gezwungen??
Ist das in unserer heutigen Gesellschaft vielleicht eine neue Form des Mobbings?
 
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