mitleidlose liebe

:) hab ich dir schon mal gesagt, daß ich deinen Pragmatismus einfach genial finde.
;)
was ich bei den zahlreichen, ellenlangen Threads zum Thema mitleidlose, allumfassende, bedingungslose Liebe immer sehr lustig finde, ist das diejenigen, die behaupten zu wissen, was das denn nu sein soll, trennen, verurteilen, moralisieren, kategorisieren usw. das die Schwarte der beschworenen Liepähh nur so kracht und ächzt und seitenlang darüber diskutieren, wer denn nu mehr Recht hat und am genauesten Bescheid weiß.

:D

Weil's reine Kopfgeburten sind und nix mit dem Leben an sich zu tun haben.
 
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Ersteres bezog sich auf die Person... zweiteres auf Sinn und Zweck dieser zwischenzeitlich 94 seitigen Schlacht um 2 popelige Wörtchen, die dann obendrein noch aus dem Kontext gerissen, rumgezappelt wird. Als hätte man irgendeine Erkenntnis erhalten, die ansatzweise einen Nutzen hätte oder bringen würde. Ähnlich sinnfrei wie um den Begriff "Leere" hier im Forum schon so oft herumgeeiert wurde.
Ich bekam dazu seinerzeit den sehr nützlichen Tipp... "Genieße es solange es anhält und danach lebste weiter." :D

Die Kunst ist nicht sich in Verbaldiarrhöe zu üben, sondern praktisch einen Nutzen aus dem, womit man sich beschäftigt (so es über's Lesen überhaupt hinausgeht) für's Leben zu erhalten. Hier wären wir dann bei der mitleidlosen Liebe angekommen.

Sehe ich auch so: ohne eine Definition von "Mitleid" ist jede Diskussion sinnlos (wenn man den Begriff, der von der FS formuliert wurde, schon aus seinem Kontext herauszieht und jeder auf seine Weise versucht, ihn sich in sein Konzept passend zu biegen).
SCHLIMM sowas!!!!!
 
Sehe ich auch so: ohne eine Definition von "Mitleid" ist jede Diskussion sinnlos (wenn man den Begriff, der von der FS formuliert wurde, schon aus seinem Kontext herauszieht und jeder auf seine Weise versucht, ihn sich in sein Konzept passend zu biegen).
SCHLIMM sowas!!!!!

Mir geht es nicht darum, eine Definition zu finden, auf die sich alle einigen, sonder nachvollziehen zu können, wer was meint, wenn er von (z.B.) Mitleid(en), mitleidlose Liebe 'spricht'.

Ein nächster Punkt, kann dann sein, ob/ wie der Einzelne die, in sein Leben integriert und weshalb. :)
 
;)


Weil's reine Kopfgeburten sind und nix mit dem Leben an sich zu tun haben.

Das sehe ich anders, da, zumindest ich, etwas mit mitleidlose Liebe verbinde (s. u.a. S. 1-3, wie ich erinnere) - und diese entweder 'im Außen', (Er)Leben, Verhalten wiederkenne oder eben nicht. :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Mir geht es nicht darum, eine Definition zu finden, auf die sich alle einigen, sonder nachvollziehen zu können, wer was meint, wenn er von (z.B.) Mitleid(en), mitleidlose Liebe 'spricht'.

Ein nächster Punkt, kann dann sein, ob/ wie der Einzelne die, in sein Leben integriert und weshalb. :)

"Wer was meint" wäre ja schon mal ein Anfang ... . ;)

Aber Du siehst ja, was dabei herausgekommen ist. :rolleyes:

Man kann Begriffe nicht auf rein emotionaler und subjektiver Ebene, ohne Bezugsrahmen und Hintergrundinformationen abhandeln.

Jeder glaubt, zu wissen, was "Mitleid" bedeutet und doch ist es für jeden ein ganz anderer Begriff mit anderen Assoziationen.
Der eine hat jammernde Elendsgestalten vor Augen, der nächste interpretiert "streng" im Kontext der FS (und viel dazwischen).
Manche sind der Ansicht, sie hätten es besser raus als andere ... und ein absolut sinnloser Streit um nichts zieht sich seitenweise dahin.
 
"Wer was meint" wäre ja schon mal ein Anfang ... . ;)

Aber Du siehst ja, was dabei herausgekommen ist. :rolleyes:

Man kann Begriffe nicht auf rein emotionaler und subjektiver Ebene, ohne Bezugsrahmen und Hintergrundinformationen abhandeln.

Jeder glaubt, zu wissen, was "Mitleid" bedeutet und doch ist es für jeden ein ganz anderer Begriff mit anderen Assoziationen.
Der eine hat jammernde Elendsgestalten vor Augen, der nächste interpretiert "streng" im Kontext der FS (und viel dazwischen).
Manche sind der Ansicht, sie hätten es besser raus als andere ... und ein absolut sinnloser Streit um nichts zieht sich seitenweise dahin.

Ja (sehe ich) und da es jeder 'etwas anders' definiert (es geht mir nicht um 'richtig/falsch', wer weiß es 'besser',..), erachte ich einen Austausch darüber für sinnvoll.

Dass Nebenschauplätze entstehen ist für mich nicht überraschend - gleichzeitig liegt es an jedem selbst, ob und wann er zum Thema zurückkehrt. ;)

Mal schauen - evtl. eröffne ich einen Thread mit Raum zur individuellen Interpretation (darum gehts mir, da wir als Individuen (inter)agieren).

Es gibt ne Menge Begriffe die jeder 'etwas' anders sieht, füllt - gerade bei so abstrakten Begriffen (so sehe ich es) wie Liebe, Respekt, Akzeptanz,...

So - die Arbeit ruft ;)

Biba :kiss4:
 
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Ja (sehe ich) und da es jeder 'etwas anders' definiert (es geht mir nicht um 'richtig/falsch', wer weiß es 'besser',..), erachte ich einen Austausch darüber für sinnvoll.

Dass Nebenschauplätze entstehen ist für mich nicht überraschend - gleichzeitig liegt es an jedem selbst, ob und wann er zum Thema zurückkehrt. ;)

Mal schauen - evtl. eröffne ich einen Thread mit Raum zur individuellen Interpretation (darum gehts mir, da wir als Individuen agieren).

Es gibt ne Menge Begriffe die jeder etwas anders sieht, füllt - gerade bei so abstrakten Begriffen (so sehe ich es) wie Liebe, Respekt, Akzeptanz,...

So - die Arbeit ruft ;)

Biba :kiss4:

Ok, dann verstehe ich Dein Anliegen.

Ich bin (wahrscheinlich fälschlicherweise) davon ausgegangen, daß "mitleidlose Liebe" in magischem Kontext (da in diesem UF eingestellt und geprägter Begriff der FS) betrachtet werden soll.

Die Kommunikationslehren zeigen auf, daß Kommunikation bei Unklarheiten über Intention UND Begrifflichkeiten sehr viel Wohlwollen und Klarheit in der Argumentation vorraussetzt, um dann überhaupt möglich zu sein.

Wünsch Dir nen schönen Tag. :kiss4:
 
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Aber Du hast recht, über subjektive Wahrnehmungen kann nicht gut streiten - ohne gegenseitiges Wohlwollen (zumindest ein klitzekleines bißchen) kann man jede Diskussion sofort beenden. :)
Du hast selbst mal recht ausführlich ge(be)schrieben, wie peinlich es ist, wenn Erwachsene die Elternrolle gegenüber Erwachsenen einnehmen als wären diese unmündige oder zu beschützende Kinder (kannst dich noch erinnern?). Genauso weißt du über Gruppendynamiken und Gruppenbildung bescheid sowie wie sich das äußert.

Lt. deinem (sehr fundierten) Wissen dazu dürftest du selbst in diese Fallen nicht trapsen. Ich kann mir das nur insofern erklären, als ich meine, dass du das Wissen darüber verstandesmäßig zwar erfasst hast aber selbst für dich nicht wirklich verinnerlicht hast um da kongruent zu wirken. Es erstaunt mich zuweilen und ja ich messe dich an deinem Wissen, deiner Bildung und deiner Proffesion, auch wenn du immer wieder betonst hier nur als Privatperson zu schreiben. Solche einfachen "Dinge" wie "Elternbindung" oder "Gruppendruck" dürften dir nicht so häufig passieren wie einem Laien.

Rangdynamische Positionen

In Gruppen treten charakteristische Positionen auf. Raoul Schindler entwickelte das rangdynamische Positionsmodell und beschreibt die einzelnen Positionen:

  • Alpha (Anführer)
  • Beta (Experte)
  • Gamma (einfaches Gruppenmitglied)
  • Omega (Gegenposition zu Alpha - nicht zu verwechseln mit dem in der Biologie als Omega bezeichnetem rangniedrigsten Individuum).
  • „G“ (Gruppenaufgabe, bzw. Gegenüber, bzw. Gegner)
Eine Gruppe ist als solche zu verstehen, erst durch eine gemeinsame Aufgabe, wie einen Gegner oder ein gemeinsames Gegenüber, beispielsweise ein gemeinsames Ziel.
Manche Positionen werden immer besetzt. Wenn beispielsweise der Omega ausgeschlossen wird, tritt ein anderes Gruppenmitglied an dessen Stelle. Dies gilt nicht unbedingt für einen Experten (Beta). Diese Rolle muss in einer Gruppe nicht unbedingt zu besetzen sein.
Rollen

Daneben gibt es noch weitere Rollen, die bestimmte Funktionen im Gruppenprozess erfüllen. Bekannt sind: der „Sündenbock“, der „Klassenkasper“, der „Intrigant“, der „Mitläufer“, der „Beliebte“. Solche Rollen werden im Gruppenprozess einzelnen Mitgliedern zugewiesen, sie haben erst in zweiter Linie auch mit den Persönlichkeitseigenschaften der Rollenträger zu tun.
http://de.wikipedia.org/wiki/Gruppendynamik

*kicher, als ich das mit dem Alpha, Beta...etc. Man kann das um graue Eminenzen etc ausweiten: Hinweis auf die Gruppensignatur:D Is schon witzig ...deshalb habe ich mich gestern wirklich köstlich amüsiert bei der Intaraktion zwischen Euch und Tribut. Vor allem aber auch darüber, dass ihr selbst meint, das mit den Signaturen wäre nur euer Sarkasmus als Reaktion auf diverse Statements anderer. Dahinter steht ne unbewußte fette Unsicherheit sowie der Wunsch nach Unterstützung und Schutz. Sowie dieses "Wir hier-ihr da". Und natürlich ist es so: "Wir haben selbstverständlich den Durchblick und die anderen Interpretieren, haben nur Kopfgeburten sowie haben es mitnichten in ihr Leben intergrieren können und nehmen schlicht nur subjektiv wahr!" :D Und das beste ist noch, dass genau du das anderen hier vorgeworfen hast.

Ich habe im Prinzip nix gegen Gruppenverhalten/dynamik solange dieses auf einem förderlichen gemeinsamen Konsens beruht und sich nicht aggressiv oder übergriffig gegen Einzelne oder andere Gruppen richtet.

Bin gespannt ........

Btw: Wenn man zuerst die möglichen Interpretationen von Begriffen zu einem "Ding an sich" (mitleidlose Liebe) erst untereinander abklären muß (was ist in dem Zusammenhang Wahrnehmen, Mitleid, Mitgefühl, Liebe, etc....Endlosdiscu.....) kann man gar nicht so weit sein, das "Ding an sich" begriffen zu haben, geschweige denn, als in sein Leben integriert betrachten. Und deshalb stimme ich hier Palo zu:
... zweiteres auf Sinn und Zweck dieser zwischenzeitlich 94 seitigen Schlacht um 2 popelige Wörtchen, die dann obendrein noch aus dem Kontext gerissen, rumgezappelt wird. Als hätte man irgendeine Erkenntnis erhalten, die ansatzweise einen Nutzen hätte oder bringen würde. Ähnlich sinnfrei wie um den Begriff "Leere" hier im Forum schon so oft herumgeeiert wurde.
Ich bekam dazu seinerzeit den sehr nützlichen Tipp... "Genieße es solange es anhält und danach lebste weiter." :D

Die Kunst ist nicht sich in Verbaldiarrhöe zu üben, sondern praktisch einen Nutzen aus dem, womit man sich beschäftigt (so es über's Lesen überhaupt hinausgeht) für's Leben zu erhalten. Hier wären wir dann bei der mitleidlosen Liebe angekommen.

Ich sehe wer da hier rum rumzappelt.;)
 
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