mitleidlose liebe

:) hab ich dir schon mal gesagt, daß ich deinen Pragmatismus einfach genial finde.

was ich bei den zahlreichen, ellenlangen Threads zum Thema mitleidlose, allumfassende, bedingungslose Liebe immer sehr lustig finde, ist das diejenigen, die behaupten zu wissen, was das denn nu sein soll, trennen, verurteilen, moralisieren, kategorisieren usw. das die Schwarte der beschworenen Liepähh nur so kracht und ächzt und seitenlang darüber diskutieren, wer denn nu mehr Recht hat und am genauesten Bescheid weiß.

:D

Entschuldige falls ich falsch posten sollte, aber woher weisst Du denn alles so genau?
Hatte ich heute morgen schon mal gefragt, deswegen bin ich ein wenig ungeduldig ;)
 
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Nachvollziehen - ist nach meinem Verständnis was Anderes als Mitleid(en).

(Das schrieb ich schon in Richtung Irrland...)

Für Dich auch?

Darum ging es doch überhaupt nicht, ich habe mich auf Tanys Aussage bezogen.
Bitte unterstelle mir nicht ich bezog mich auf "mitleiden".
Das ist sonst zu sehr manipulativ
 
Wohl weniger, weil der am offenen Herzen operierende Chirurg in dem Moment nur 'nen Situs sieht und eine Aufgabe erfüllt, die konzentration verlangt. Wenn der Situs zu einem Neugeborenen gehört, dass unmittelbar nach der Geburt operiert wird ist es vllt anders.

Ein Notarzt der nur noch tote Jugendliche im Autowrack feststellen kann, oder tut, obwohl er genau weiß, dass es nichts wird mag teilweise oder aber hinterher evtl. auch anders empfinden.

Ah, Du bist Medizin(er)(-Student)......
 
Was speziell meinst Du denn? Wenn ich das so lese habe ich eine kopfschüttelnde alte Frau im Kopf die sagt "nein, diese Jugend".

Warum distanzierst Du Dich denn?

Ich habe Dich ja schon kennen gelernt als jemand, der nichts erklärt.

Dann verstehe ich beim besten Willen nicht, warum dir so daran gelegen ist deine Erfahrung weiter zu bestätigen. Selbstverständlich erkläre ich nicht, als wäre es selbstverständlich. Und schon gar nicht mich dir.
 
Zitat:
Zitat von Tany
Ein Beispiel hatte ich ebenfalls eingestellt - S. ? - siehe Beispiel Arzt


https://www.esoterikforum.at/forum/sh...7&postcount=29


Zusatz: https://www.esoterikforum.at/forum/sh...8&postcount=15




Ireland:
Zum Arzt: die guten Ärzte, die ich kenne, leiden mit, aber das ist die Grundvorraussetzung für effektive Hilfe.
Natürlich "leiden" sie auf einer ganz anderen Ebene als der Patient!!!!

Aber - wenn man das nicht nachvollziehen kann /will, was der Patient grad durchmacht, hat man definitiv seinen Beruf verfehlt.
Ebenso hat der Arzt seinen Beruf verfehlt, wenn er sich die ganze Zeit grämt, niedergeschlagen ist, den Kummer gar mit nach Hause nimmt ... .
Das "Mitleiden" ohne persönlich zu leiden macht die Professionalität aus.

Merkse, wie schwierig das mit der Definition wird.


Tany:
Ich erkenne da einen klaren Unterschied zwischen dem Mitleiden und Nachvollziehen i.S.v. Verständnis, Empathie...

Mitleiden = z.B. den Schmerz ebenfalls empfinden > Einschränkung im Handlungsspektrum

Empathie = Nachvollziehen, Verständnis > weiteres Handlungsspektrum...





Siehe auch hier:


Also ich verstehe unter Mitleid(en), dass da jemand anderer ist und leidet (Schmerz erlebt) - und dass z.B. ich ebenfalls leide, wenn ich das mitbekomme.

Unter Mitgefühl verstehe ich, die Fähigkeit (die ich auch in einem bestimmten Moment anwende) Gefühle anderer zu übernehmen, die nicht zwangsläufig mit Leid einhergehen - also ein Wohlgefühl...

Unter Fremd-Empathie verstehe ich, dass ich wertfrei annehme, verstehe, was der andere erlebt - ganz bei ihm bin - gleichzeitig kann ich ein Erleben haben, welches mit seinem nicht identisch ist (im Unterschied zu Mitgefühl und Mitleid).

Beispiel f. Empathie: Ich kann erkennen, dass jemand anderer Hunger hat, sich unwohl fühlt und gleichzeitig satt und zufrieden sein.
 
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