Meditation und Enthaltsamkeit

Jedes Verlangen ist Bindung, auch das Verlangen nach Erleuchtung.


Verlangen liegt an der Wurzel der Unwissenheit, und solange Verlangen besteht, muß das Gefühl für das Annehmbare und Nichtannehmbare, das die Zweige und Knospen vom Baume des Samsara sind, notwendigerweise bestehen.

Wie kann es etwas Vergleichbares zu einem Befreiten geben, in dessen Herz es keine Spur von Verlangen irgendwelcher Art mehr gibt, der zufrieden und völlig gleichgültig gegenüber allen Objekten ist?
Kann es irgend jemand anderen geben, außer demjenigen, der aller persönlichen Wünsche beraubt ist, der weiß und doch nicht weiß, der empfängt und doch nicht empfängt, der spricht und dennoch nicht spricht?
Sei er ein Bettler oder König, glorreich ist der, der völlig ungebunden und völlig frei von der konzeptionellen Dualität der miteinander verbundenen Gegensätze von gut und schlecht ist.
Für den Yogi, der seine wahre Natur erkannt hat und der daher die Verkörperung von Unschuld und Aufrichtigkeit ist, wo gibt es für ihn eine Frage von Zügellosigkeit oder Einschränkung; wo ist die Frage einer Entscheidung zwischen dem, was wahr ist, und was nicht? Wie und wem kann die innere Erfahrung desjenigen, der völlig wunschlos ist, der alle Sorgen transzendiert hat, der fortwährend im Selbst verweilt, beschrieben werden?
Der Selbst-Verwirklichte schläft nicht, selbst wenn er schläft, er liegt nicht, selbst wenn er träumt, er ist nicht wach, selbst im Wachzustand. Dies ist der Zustand dessen, der unter allen Gegebenheiten zufrieden ist.
(aus dem Ashtavakra Gita Dialog)
:liebe1:


Inshallah!



Ali:liebe1: :liebe1: :liebe1:
 
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Kameltreiber Ali

beim Barte des Propheten
DICH möge Allah segnen

mir ist eine Göttin lieber die nicht Anordnungen gibt wo ich eine Burka tragen müßte

die Hals WIRBEL säule
und die Höcker der Kamele
sind ein gerechter Ausgleich

Myanar ist eine Reise wert
tragen deine Kamele bis dorthin?

Ali ist auch sehr neugierig
und fragt daher: warum führt Enthaltsamkeit zu
diesem Halswirbelsyndrom?

nun ich denke die Kundalini kann nicht durchschießen

bright blessings und genug oasen mit den besten Dattelbäumen!
 
annara:

mir ist eine Göttin lieber die nicht Anordnungen gibt wo ich eine Burka tragen müßte


Göttin?
Bei Allah und seinem Propheten
Ali wusste gar nicht dass Allah
verheiratet ist...

Oh welch Wunder der Wunder!
Und ob meine Kamele bis in die Berge von Burma
reiten?
Das vermag Ali dir zu beteuern!



Burka?
Ali kennt mehr die Abaaya und den Shaila...


Bei den Bekleidungsgeschäften zeigte er ihr Tschadors, große Kopftücher, die von den Frauen im arabischen Raum getragen werden.
„Du solltest dir ein paar kaufen“, schlug er vor.
„Glaubst du, dass sie mich kleiden?“, fragte sie, zog skeptisch die Brauen hoch.
Sie nahm zögernd einen Tschador, legte ihn über den Kopf und betrachtete sich im Spiegel. Das Tuch fiel weit über ihre Schultern, sie schlug die Enden um den Hals und wendete sich dann zu Mahoud um.
„Du siehst wie eine Einheimische aus“, strahlte er.
Stella kaufte mehrere Tschadors in verschiedenen Farben und meinte:
„Gehen wir weiter.“
„Nein, Stella, du brauchst für morgen unbedingt eine Abaaya. Es ist in Saudi Arabien Pflicht für jede Frau“, er lächelte, „und einen Schleier.“
Sie sah ihn mit großen Augen an. Verständnislos fragte sie, ob er das im Ernst gemeint hätte. Er nickte.
„Ich lasse mich nicht einsperren, Mahoud!“
„Stella“, beruhigte er sie, „es ist besser und auch sicherer, wenn du dich anpasst, glaube mir. Ist doch nur für die Öffentlichkeit.“
„Mahoud!“, entgegnete sie aufgebracht, „ich werde mich nicht hinter so einem Vorhang verstecken, wie sie im Fernsehen beim Afghanistan-Krieg gezeigt wurden.“
„Der Schleier in Saudi Arabien darf hauchdünn sein und erspart uns eine Menge Ärger. Es geht ja nur um die Strasse.“
Er wechselte ein paar Worte mit dem Verkäufer, der mit zwei Abaayas wiederkam.
Neugierig befühlte sie den Stoff: schwarze, halbschwere Seide und ausgezeichnet verarbeitet. Ein Muster war eingewebt und der Rand mit Brokatborte verziert.
Stella zog kurz entschlossen eine Abaaya über und betrachtete sich erneut im Spiegel. Ja, das war die totale Verwandlung, und irgendwie begann es ihr zu gefallen. Die Abbaya reichte bis zum Boden.
Als der Verkäufer mit den Schleiern kam, suchte sie einen leichten aus. Sie band ihn um den Kopf und wickelte ihn vorne so, dass nur noch ihre Augen frei waren. Aber dann entschied sie sich anders und drapierte den Schleier um. Nunmehr war ihr ganzes Gesicht verhüllt.
Stella stand da, völlig schockiert. Schockiert darüber, an sich selbst erkannt zu haben, wie man einfach verschwindet, weil Männer mit alten Köpfen ihre Frauen lieber verstecken, als sie stolz der Öffentlichkeit zu zeigen. Aber da war ein anderer Teil von ihr, der begann sich zu begeistern. Dieser Teil war fasziniert von der für sie exotisch anmutenden Maskerade. Stella beschloss, in den nächsten Wochen das Spielchen mitzumachen, um dann wieder in ihre alten Kleider zu schlüpfen.
„Stella, mein Vögelein.“, hörte sie wie aus weiter Ferne Mahouds Stimme. „Du siehst fantastisch aus.“
Ich sehe fantastisch aus. Sie fragte sich bange, ob der Schleier Einfluss auf ihre Persönlichkeit haben könne?
„Er steht dir gut!“, sagte Mahoud sichtlich zufrieden. „Komm, wir gehen.“

aus "Kismet"
von K.Ali 2006



Auch Ali grüsst dich
und wünscht dir viele reife Dattelpalmen
und kühle Brunnen auf deinen Wegen


Sallam Alleikum,



Ali:zauberer1 :schaf: :schaf: :schaf: :schaf:
 
Gopi Krishna spricht über Kundalini - Teil 6

Ich war jetzt der Zuschauer eines seltsamen Dramas, das sich in meinem eigenen Körper abspielte. Eine unermeßlich aktive und leistungsfähige vitale Kraft, die plötzlich durch die Meditation ausgelöst wurde, und immerzu am Wirken war, übernahm die Kontrolle über aller Organe und das Gehirn, und hämmerte und stampfte es in verschiedene Formen. Ich beobachtete bloß die sonderbare Aufführung, die lichtblitzartigen Bewegungen der strahlenden und intelligenten Energie, die absolutes Wissens und Herrschaft über meinen Körper besaß.

Ich weiß nicht, wie es geschah, daß ich selbst in diesem extrem anormalen Zustand meines Verstandes, ständig neue Wege fand, um mich besser den verändernden Umständen anzupassen. Ich suchte häufig nach dem rechten Verhalten, um mit den unerwarteten und schwierigen Situationen des Alltags besser umgehen zu können. Wenn ich allerdings gegenüber den Kollegen zu viel über meine Abnormalität sprach, und die seltsamen Äusserungen, die jetzt eine regelmäßige Eigenschaft meines Lebens waren, andeutete, wurde ich mitunter als Geisteskranker bezeichnet und dementsprechend behandelt.

Den unangenehmen Anfragen, die sich auf meine Erfahrungen bezogen, zeigte ich normalerweise ein taubes Ohr und hielt mich bedeckt. Da ich ihre Neugier nicht befriedigen und keine bemerkenswerte Änderung in mir finden konnte, wurde die Geschichte meines sprituellen Abenteuers als Mythos behandelt. Für einige wurde ich zum Gespött, die meine körperliche Unpäßlichkeit für eine göttliche Fügung hielten.

Von meinem Bewusstsein her betrachtet, an das ich mich seit meiner Kindheit gewöhnt hatte, und das selbstverständlich vom Egoismus geprägt war, hatte ich mich in einem Zug in eine glühende Kugel aus Bewusstsein verwandelt, die größer und größer wurde, bis ein Maximum erreicht war. Das Ich blieb, was es war. Aber anstelle einer begrenzenden Einheit, war es von einer strahlenden Kugel aus Bewusstsein mit einer beträchtlichen Dimension umgeben. Etwas präziser gesagt, gab es dort einerseits das Egobewußtsein und andererseits ein ebenso enorm erweitertes Feld aus Bewußtsein, die beide nebeneinander existierten, die sich aber deutlich voneinander unterschieden.

Da ich immer ein gewöhnlicher Mann, mit einem bescheidenen Lebenswandel war, der sich den täglichen Verantwortlichkeiten stellte, erlaubte ich niemals einer falschen Idee, sich in meinem Verstand festzusetzen, wenn sich keine neuen Erkenntnisse in mir entwickelt hatten. Auf der anderen Seite, gab es diese absolute Hilflosigkeit, vor der erwachten Energie, die in mir das Gefühl der Demütigung auslöste, und den kleinen Rest von Stolz, den ich noch besaß, ins Wanken brachte.
 
Stella der Stern
ups jetzt hatte ich mich verschrieben und Stalle ist da gestanden

Ali ich würde gerne die Fortsetzung lesen ob sich Stellas Persönlichkeit verändert hat - auch in 1000 und 1 Episoden

Quellwasser aus der Oase und ein Wüstensonnenuntergang - mein Herz begehrt nicht mehr

:liebe1:
 
Der Aufstieg der Kundalini zum Sahasrara-Chakra, dem tausendblättrigen Lotos am Scheitel des Kopfes, geschieht normalerweise relativ unauffällig. Die Erweckung offenbart sich als erleuchtender Moment im Samadhi-Zustand. Die ganzen Aufregungen über die Kundalini-Symptome sind deshalb völlig unangebracht. Das einzige, was von Bedeutung ist, ist die glückselige Vereinigung von Energie und Bewusstsein. Im unerleuchteten Menschen sind Energie und Bewusstsein getrennt, so dass man Körper und Geist als begrenzte Teile erlebt. Die Energie, die uns als unerleuchtete Wesen zugänglich ist, ist minimaler Natur. Es ist, als ob wir nur mit einer 12-Volt-Batterie arbeiten...

http://www.wegdermitte.de/index.htm?/veroeffentlichungen/kundalini.htm


Bei Allah!
Ali will nichts mit diesen Fata Morgana Lichtblitzen
die einem leicht im gleissenden Sonnenlicht
erscheinen... zu tun haben!:clown:

aber Alis Turban hällt auch die gröbste Hitze ab...

möge Allah euch gute Kundalini Erfahrungen schenken



its a big difference to have a good trip
or a bad trip:party02:




Ali:liebe1: :liebe1: :liebe1:
 
Der Aufstieg der Kundalini zum Sahasrara-Chakra, dem tausendblättrigen Lotos am Scheitel des Kopfes, geschieht normalerweise relativ unauffällig. Die Erweckung offenbart sich als erleuchtender Moment im Samadhi-Zustand. Die ganzen Aufregungen über die Kundalini-Symptome sind deshalb völlig unangebracht. Das einzige, was von Bedeutung ist, ist die glückselige Vereinigung von Energie und Bewusstsein. Im unerleuchteten Menschen sind Energie und Bewusstsein getrennt, so dass man Körper und Geist als begrenzte Teile erlebt. Die Energie, die uns als unerleuchtete Wesen zugänglich ist, ist minimaler Natur. Es ist, als ob wir nur mit einer 12-Volt-Batterie arbeiten...

http://www.wegdermitte.de/index.htm?/veroeffentlichungen/kundalini.htm

Bei Allah!
Ali will nichts mit diesen Fata Morgana Lichtblitzen
die einem leicht im gleissenden Sonnenlicht
erscheinen... zu tun haben!:clown:

aber Alis Turban hällt auch die gröbste Hitze ab...

möge Allah euch gute Kundalini Erfahrungen schenken

its a big difference to have a good trip
or a bad trip:party02:

Ali:liebe1: :liebe1: :liebe1:

Ach, wie gut, Ali, dass du einen Turban hast. Aber hilft der auch gegen das aufsteigende Feuer der Kundalini? Vielleicht solltest du deinen Turban manchmal ins Eiswasser legen. Das soll ja gut gegen die innere und äußere Hitze sein. Es kühlt die Stirn und die Kundalini, die dann nicht mehr so großen Schaden anrichten kann (wie bei Gopi).

Allerdings muss ich sagen, dass ich selber nicht allzu viel von irgendwelchen Lichterscheinungen im Gehirn halte. Das ist jedenfalls nichts, was mich persönlich interessieren würde. Vermutlich lösen irgendwelche physiologischen Vorgänge diese Lichterscheinungen aus.

Die Betroffenen haben häufig das Gefühl einer göttlichen Gegenwart, verfallen in Verzweiflung oder auch in Ekstase. Häufig ist ihre gesamte Persönlichkeit verändert, sie sind arrogant, ichbezogen, humorlos und sehen selbst in den trivialsten Dingen kosmische Zusammenhänge. Auch sensorische Störungen wie Lichteindrücke und akustische Wahrnehmungen während der Anfälle sind typische Phänomene, wie sie auch viele Religionsstifter oder stark religiöse Persönlichkeiten der Geschichte beschreiben.

So hatte der spätere Apostel Paulus beispielsweise eine Lichterscheinung und hörte die Stimme Jesu, Mohammed ließ sich den Koran von einem Engel diktieren und auch Johanna von Orleans handelte auf Befehl einer göttlichen Stimme. Eine Schlüsselrolle bei diesen Erscheinungen schreiben Psychologen dem Limbischen System im Schläfenlappen zu, das für die Verarbeitung von Gefühlen zuständig ist.

Man kann solche Erfahrungen sogar teilweise mittels eines schwachen elektromagnetischen Wechselfeldes künstlich erzeugen. Solche Erfahrungen werden teilweise der Epelepsie zugeordnet bzw. sind dort anzutreffen.

(siehe Neurotheologie)

In einem Punkt stimme ich mit dem Autor des Artikels, der ja hier auch schon gelegentlich im Forum geschrieben, nicht überein. Es mag ja sein, dass die Energie, die uns als erleuchtete Wesen zugänglich ist, minimaler Natur ist (12 Volt). Das sagt aber nichts über die Wirkung aus, die sie im Gehirn auslösen kann.

Ali, versuchs doch einmal mit Solarenergie. An Sonne scheint es ja bei dir nicht zu mangeln. Vielleicht findest du ja heraus, was ich meine.
 
Oh Oh Oh!
Bei Allah!

opti, Allah sei dir gnädig
du scheinst ein weiser Mann zu sein
aber der Erzengel Gabriel - der Mohammedh
in der Grotte des Berges Hira erschien
war kein Lichtblitz!


Ali hat zur Zeit recht sonderbare Zustände im Kopf
der Kopf ist leicht benebelt...


aber während der Meditation
steigt Kundalini auf
ohne zu brennen
es ist eher ein sanftes Glühen

aus diesem Grund
nehmen wir Muslime den Turban
beim Beten ab...



"In den Tiefen des Seins
negiere ich Ihn.

Aber dort wo ich Ihn negiere
erkennt Er mich"


Ibn Arabi
XXII





Sallam,




Ali:liebe1: :liebe1: :liebe1:
 
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Ali, du scheinst ein weiser Mann zu sein. Es war tatsächlich nur eine physiologische Fata Morgana.

Bei Allah!
Jetzt wird es schwierig


nur Bonobo und Le Baron wären in der Lage
dieses Ereignis zu beweisen!:party02: :zauberer1



Ich Ali aber glaube es!






Zwei Dinge sind unendlich,
das Universum und die menschliche Dummheit,
aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.


Albert Einstein

aber Einstein meinte auch:

Phantasie ist wichtiger als Wissen,
denn Wissen ist begrenzt.





Sallam Alleikum,



Ali:liebe1: :liebe1: :liebe1:
 
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