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Nun ich würde mal vermuten, er holt sich so seine Aufmerksamkeit...
oder es ist ein dezenter Hinweis an die Erwachsenen, dass sie ihm viel zu viel erklärt und gesagt haben, so dass er einfach sein Denken eingestellt hat und nun auf Input besteht ...
oder er hat zu viel Rappelkiste geschaut (Wer nicht fragt bleibt dumm - auch so ein saudummer Satz, gell).
Ich sag dann einfach: "Was meinst du, warum ?"
Also Bonobo, was meinst du, warum der Junge immer "Warum" fragt ?
Ich knuddel dich noch mal, ok ?![]()
Hallo mara
Ich knuddel dich mal zurück

Ich denke, dass der Junge fragt, weil er etwas wissen möchte, eben warum etwas so gemacht werden soll, wie es ihm die Erwachsenen sagen.
Wenn die Erwachsenen es ihm vorleben würden, also authentisch wären, dann müßte er keine Verständnisfragen stellen, sondern könnte sich an ihrem Beispiel orientieren.
Was der Buddha in diesem Zusammenhang lehrte, erscheint im Tipi·aka wie folgt.
Nachdem wir etwas gelesen oder gehört haben, müssen wir es untersuchen, bis wir den Sachverhalt klar erkannt haben.
Wenn wir ihn noch nicht klar erkennen können, müssen wir ihn durchdenken und dann für eine Weile reifen lassen. Am Anfang sollten wir also nur das glauben und praktizieren, von dem wir klar erkannt haben, daß es so ist. Allmählich werden wir dann dahin gelangen, mit mehr und mehr Klarheit zu erkennen und zu glauben.
Dies ist eine sehr populäre Lehre des Buddha. Wenn euch jemand aus einem anderen Land darüber befragt, so erklärt sie aber auch richtig. Dem Tipi·aka nicht zu glauben, dem Lehrer nicht zu glauben, Berichte und Gerüchte nicht zu glauben und auf Logik basierenden Überlegungen nicht zu glauben - das hat eine verborgene Bedeutung. Wir müssen danach suchen. Nur einfach zu glauben ist töricht; nach klarem Erkennen zu glauben ist vernünftig. Das ist die buddhistische Haltung hinsichtlich des Glaubens: Nicht blind zu glauben, sich nicht nur auf andere Leute, Lehrbücher, Vermutungen, Überlegungen zu verlassen oder auf das, was die Mehrheit auch immer glauben mag, sondern vielmehr das zu glauben, von dem wir selbst klar erkennen, daß es so ist. So wird das im Buddhismus gehandhabt
Der Buddha lehnte es ab etwas zu lehren, was man nicht selber in Praxis umsetzen kann. Aber er ermutigte dazu das zu lehren, was man wirklich praktizieren kann. Der Buddha selbst hat der Menschheit auf diese Weise gedient. Andere zu unterrichten ist vorteilhaft, denn man lernt dabei auch selbst etwas über die Verwirklichung des Buddha-Dhamma, man kultiviert Wohlwollen und freundliche Gefühle (metta) und darüber hinaus wird auch der Intellekt entwickelt. Man sollte auch wissen, daß das die Verhaltensrichtlinie ist, welche der Buddha zur idealen Verhaltensweise erklärte. Ich fordere Euch daher auf, aus Mitgefühl, anderen bei ihrer Befreiung behilflich zu sein, indem Ihr ihnen den Weg so weit zeigt, wie ihr selber gelangt seid und Euch befreit habt.
aus:
Das buddhistische ABC, Dhamma-Prinzipien für kluge Leute
von Buddhadasa Bhikkhu
und
DER WEG ZUM BUDDHA DHAMMA1
So jetzt ist es gleich 10.17 Uhr.
Richtet euren Fokus auf all das, was immer ihr wünscht. Für das Wohl der gesamten Erde und Menschheit günstig sind positive Gedanken liebevoller Art.
Viel Spaß beim "positive Gedanken denken"
und
Liebe Grüße
Bonobo
