Meditation und Enthaltsamkeit

Es macht für mich einen Unterschied, ob ich mich selbst als Niemand fühle und bezeichne oder ob mir das jemand von außen überstülpen will oder über mich drübermarschiert ...


Ach so ist das also...........

Bei mir darf das keiner, aber ich darf das schon............denkst du dir...

Alles klar !!!
 
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Ach so ist das also...........

Bei mir darf das keiner, aber ich darf das schon............denkst du dir...

Alles klar !!!

Ah - hast du mich zu deinem persönlichen Blitzableiter auserkoren ? :weihna1



Bei mir darf das jeder - aber ich bin im Gegensatz zu Dir in der Lage mich dann vernünftig zu artikulieren und die Sache aus der Welt zu schaffen ... denn mir geht es nicht um Streit und ich brauche auch meine schlechte Laune nicht woanders abzulassen, weil ich mir meiner Bewußt bin.

Somit sage ich - wie hier: Hoppla, dass hat mich getroffen und der andere weiß jetzt Bescheid und kann re-agieren oder es bleiben lassen. Ich zwinge niemandem meine Sichtweise auf und ich verfolge auch niemanden im Anschluß mit meinem Unmut, wenn ich nicht bekomme, was ich mir erhofft habe ...

Ist das verständlich für dich, Sternchen ?

Es ist - um den Bogen zum Thema zu kriegen :D - eine Folge von Meditation und auch und vor allen Dingen von Enthaltsamkeit. ;) Es lohnt sich also ...
 
Ach echt jetzt Marachen,:weihna1

da haste was falsch verstanden mE.
Ich hab gar nix gegen dich als Mensch.
Bist halt auch nur ein Mensch so wie ich.

Weißt noch deine Aussage?
Ja deshalb geht’s mir ja jetzt so besonders gut, weil es dir grad so besonders scheiße geht.
Und ich hätte halt kein bisschen Verständnis, ich kleines dummes Kind, selbst schuld.

Dann bist du auf einen Beitrag meinerseits zu einem Thema, das mit dir gar nix zu tun hatte, plötzlich auf die Idee gekommen mich darauf hinzuweisen, dass ich mich in der falschen Ecke des Forums befinde.

Wer ist denn da wem hinterher gestiegen?

Ach ja mittlerweile weiß ich es ja: Du darfst das, ich nicht. :escape:
 
***Bitte. Wenn es irgendwelche Mißverständnisse zu klären gibt, ist dafür in "Unter uns" ein Riesenplatz, und ich bin mir sicher, alles kann man miteinander ausreden. Aber nicht hier - hier gehts um ein anderes Thema. Danke.***
 
Hej Mara,
das was ich geschrieben habe nahm (vorallem) Bezug auf Optis Beitrag und deine Antwort:
Es bringt nur jedem selbst etwas hinzuschauen, nicht umzuschalten, die Wahrheit sehen zu wollen ... niemand kann das für einen anderen tun ...
Wir können nur immer bei uns selbst hinschauen. Es ist eine Entscheidung und jeder darf sie für sich treffen und niemand ist gezwungen, etwas zu tun oder nicht zu tun ...
passt ja da gut dazu. Den Zwinkerer habe ich entfernt.

Man kann möchten, man darf auch wegsehen. Das ist ja das Schöne. Denkst du Buddha hat sich mit den Problemen anderer Menschen beschäftigt ? Das glaub ich nicht - er hat sich mit dem Göttlichen beschäftigt ... es ist ja immer die Frage womit wir uns identifizieren
Ja sicher, jeder kann seine Entscheidungen nur auf seine Art und Weise fällen/treffen, das ist logisch.
Nun, andere Menschen und das Göttliche sind ein und das Selbe und um deine Worte zu verwenden, das ist ja das Schöne. Und ja, ich denke das Buddha seine einzige Aufgabe darin sah, dem/n Menschen aus seiner Sicht und auf seine Art und Weise einen Fingerzeig auf dem Weg in die Freiheit zu geben. Du sagtest Probleme - es sind nicht Probleme, es ist 'nur' ein Problem.

Ich finde es, im Gegensatz zu dir, jedoch absolut nicht logisch sich zu wuenschen, das/ein Problem fuer andere lösen zu wollen.
 
Jesus und die Essener

Heute ist es unter Wissenschaftlern auf dem Gebiet der Theologie eine allgemein akzeptierte Tatsache, dass Jesus Christus der Gemeinschaft der Nazarener angehörte, welche ein Zweig der Essener Glaubensgemeinschaft war (aus diesem Grunde müsste sein Beiname "Jesus von Nazareth" korrigiert werden zur wohl richtigeren Bezeichnung "Jesus der Nazarener", da zudem keinerlei Hinweise gefunden werden können, dass ein Dorf namens Nazareth in Jesus' Tagen existierte).

1974 wurden in den Höhlen der Quaratania-Bergen über dem Toten Meer Pergamenthandschriften und Papyrusrollen entdeckt, welche nachweisliche Überreste einer großen Schriftensammlung dieser religiösen Gemeinschaft der Essener sind. Obwohl die Schriften bis heute noch nicht vollständig übersetzt und ausgewertet worden sind, kann man eine große Ähnlichkeit zwischen der Lehre der Essener und der Lehre Jesu finden. Besonders interessant ist, dass sich die meisten der Jesus Christus in der Bergpredigt zugeschriebenen Seligpreisungen schon in diesen Schriftrollen vom Toten Meer finden, welche teilweise schon mehrere Generationen vor Jesus Leben verfasst worden sind! Hier stellt sich die Frage nach dem Ursprung dieser Lehren. Lassen sie sich noch weiter zurückführen als bis zur Glaubensgemeinschaft der Essener?

Bereits um etwa 150 vor Christus breitete sich die jüdischen Essener (die Frommen), eine aramäische religiöse Gruppierung innerhalb des Judentums, in Damaskus (Syrien) aus. Sie bildeten bis 70 n. Chr. neben den Pharisäern und den Sadduzäern eine dritte bedeutende jüdische Gruppierung. Sie lebten meist ehelos in Klostergemeinschaften zusammen und mussten sich vielen Reinheitsvorschriften unterziehen. Die Essener können als Vorläufer späterer Mönchsorden angesehen werden, die es aber im jüdischen Selbstverständnis damals noch nicht gab.

Nach den antiken Quellen lebten sie getrennt vom offiziellen Tempeljudentum in klösterlicher Einsamkeit. Sie forderten asketische Ordensgemeinschaft mit Gütergemeinschaft. Voll Eifer in einem Leben des Gebetes, der Enthaltsamkeit und der Arbeit erwarteten die Essener die nahe Ankunft des Messias.

yga-vidya journal
Essener
 
Der Guru

Ich möchte euch eine Begebenheit über einen Guru, in diesem Fall war Ramana Maharshi der Guru, erzählen, die euch vielleicht genau nachdenklich stimmt, wie sie mich nachdenklich gestimmt hat.

Kunju Swami (1897-1992) war einer der bekannten Schüler Sri Ramana Maharshis, des Weisen vom Berg Arunachala, und lebte 30 Jahre bei ihm.

Beim ersten Mal schlich Kunju Swami heimlich zu Ramana Maharshi, ohne seinen Eltern etwas davon zu sagen. Er blieb 18 Tage und erhielt reiche Belehrung von seinem neuen Meister. Da die Pest viele der Einwohner vertrieben hatte und es nur wenige Besucher gab, war Kunju Swami oft mit Ramana alleine. "Wenn wir beisammen waren, schaute er mich oft an. Ich bemerkte, daß seine Augen seltsam strahlten und faszinierend waren. Immer wenn ich in seine Augen blickte, bemerkte ich eine strahlende Leuchtkraft. Ich konnte nicht sagen, woher sie kam, aber sie ließ mich alles vergessen. Es war nicht wie Schlaf, denn ich war vollkommen bei Bewußtsein. Auch war ich von einem eigentümlichen Frieden und Glück erfüllt."

Nach jedem solchen Erlebnis kam ich mit einem Zittern wieder zu meinem normalen physischen Zustand zurück. Dies wiederholte sich an jedem der 18 Tage, die ich mit Sri Bhagavan (ehrenvolle Anrede Sri Ramanas) verbrachte. Ich war wie im Rausch. Ich war allem gegenüber völlig indifferent (teilnahmslos, gleichgültig), verspürte keine Neugierde auf irgendetwas, keinen irgendwie gearteten Wunsch. Was ich auch immer tat, erledigte ich sehr mechanisch. Kunju Swami glaubte schließlich, dieser glückliche Zustand sei bleibend und er wäre auch zuhause fähig, ohne Unterbrechung zu meditieren. Hinzu kam noch, daß er auf Dauer nicht im Ashram essen wollte, ohne für den Guru irgendeinen Dienst zu verrichten. Deshalb beschlossen er wieder nach Hause zurückzukehren und dort weiterzumeditieren.

Obwohl seine Eltern nicht gewußt hatten, wo ihr Sohn steckte, machten sie ihm keine Vorwürfe und waren glücklich, ihn wiederzuhaben. Kunju Swami versuchte nun, zuhause seine intensivesn spirituellen Übungen fortzusetzen. Doch bereits nach wenigen Tagen musste er feststellen, wie sich die alte Unruhe wieder seiner bemächtigte und der innere Friede schwand. Er mußte sich einsehen, daß dieser Friede noch nicht bleibend war und er weiterhin Sri Ramanas Gegenwart brauchte. Also reiste er erneut zu seinem Guru.

Dies war die kleine Geschichte, die mich nachdenklich gestimmt hat. Sie zeigt, wie wichtig ein richtiger Guru sein kann. Und weil Swami Omkarananda auf seinen Seiten auch etwas über die Gurus sagt, möchte ich hier ein paar Worte von ihm einfügen. Aber ich muss gestehen, hätte ich die Aussage von Kunju Swami nicht bereits heute Morgen gelesen, dann hätte ich die Worte Swami Omkaranandas bestimmt nicht in dieser Weise zu würdigen gewusst, denn die Worte Swami Omkaranandas über die Gurus sind wieder einmal wunderbar. Es lohnt sich den ganzen Artikel zu lesen (Link siehe unten).

Es gibt nichts als die Wahrheit. Alle Religionen sind verschiedene Äusserungen derselben Weisheit, der gleichen Wahrheit, der gleichen Wirklichkeit, desselben Gottes.

Alles ist im OM. OM ist der Gott des Tons, des mystischen Tons. Es ist das Urlicht des Göttlichen. Es ist in allen Universen. Es ist alles und mehr als alles. Es ist das Alpha und das Omega. Es ist zeitlos, es ist raumlos und füllt doch allen Raum aus. Alles ist in OM. Es macht die ganze transzendente Wahrheit in ihrer Manifestation aus. Es ist unendliche Intelligenz, die Quelle allen Wissens, von Kunst und Wissenschaft; die Quelle aller Intuitionen, Offenbarungen und Wahrnehmungen. Es ist alles Wissen, alle Weisheit, alle Fertigkeiten, alle Kunst, alle Wahrnehmungen, alles Lernen. Es ist das unendliche schöpferische Bewusstsein, die Energie der Energien, die Kraft der Kräfte. Es ist unendliche Liebe, unendliche Schönheit, Frieden, Freiheit, Glückseligkeit und Vollkommenheit. All diese Vorzüglichkeiten sind im Herzen und in der Seele des Gurus. Das ist das wirkliche Leben des Gurus.

Kunju Swami
Der Guru - von Swami Omkarananda
 
Hi Opti,

Die Erzählung von Kunju über seine Begegnung mit Ramana Maharshi erstaunt mich nicht, weil ich weiss dass es so ist.
Deshalb wiederhole ich, man kann dies nicht wirklich verstehen, falls man nicht das Glück hatte, einen wahren "Guru", einen wahren "Meister", einen wahren "Erleuchteten" zu treffen. Zu Ramana Maharshi ist zu sagen, dass er wahrscheinlich herausragende spirituelle Kraft hatte, welche nicht bei allen "Erleuchteten" immer so stark spürbar in Erscheinung tritt. Wobei es, um diese Kraft zu spüren, genauso auch auf die Sensitivität des Schülers, des Empfängers ankommt.

Hast du schon mal einen wahren Lehrer, einen wahren Meister von Angesicht zu Angesicht getroffen? Aus deiner Kritik und deinen Zweifeln, die manchmal rüberkommen, schliesse ich, dass dem nicht so ist. Ich würde mich an deiner Stelle mal umsehen.:)
Korrigiere mich, falls ich falsch liege.

Ch'an
 
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... um an dieses Ziel zu kommen gibt es nunmal nur DIESEN EINEN Weg ... das will bloß keiner wahrhaben ;) ...

Am Ende gibt es eben nicht mehr viele Wege - alle Wege führen hin, aber irgendwann münden sie alle in demselben Weg ...

Einspruch! :weihna1

Es kommt ja auf das Ziel an,...äh...was ist eigentlich das Ziel?
Erleichtung? :D .....äh,ich meinte natürlich Erleuchtung!

Die Wege führen bzw. münden zum Ziel,und nicht in demselben Weg.
Der Weg ist das Ziel,aber der Weg ist nicht immer derselbe,nur das Ziel ist das selbe.

Grüsse vom Narren
 
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