Martin Schulz, Kanzlerkandidat

In den USA gibt es Hochbegabtenschulen mit staatlicher Förderung, in D werden solche Kinder nicht gefördert, jedenfalls nicht staatlich, sondern nur elterlich, soweit es finanzierbar ist. Dann sind wir schon wieder beim Thema Geld. Du siehst, wir drehen uns im Kreis, so oder so.
Und das von Dir? Ich dachte, du magst keine Eliten?
Das war nämlich die Begründung (von irgend einem Sozialisten oder einer GrünIn (ist länger her, ich weiß nicht mehr, wer es war)), das Bildungsniveau immer weiter zu senken: Es soll keine Bildungseliten geben, weil die geistig Minderbegabten sich dann nicht mehr so minderbegabt vorkommen.

Ein Originalton eines Lehrers auf einem Gymnasium:" Hier kommt nur die Elite weiter!"
Richtig! "Sieben" nennt man das. Das Gymnasium ist nicht dafür da, Leute, die nicht das Zeug dafür haben, zum Abi durchzuschleppen (s.o.)! Mit Elite ist hier "geistige Elite" gemeint: Hoher IQ, Fleiß, Engagement, und mit dem Abitur soll die Studierfähigkeit erreicht werden, etwas, das schon zu meiner Zeit als Assistent an der Uni teilweise nicht mehr gegeben war.
Meine Gefährtin hat mir von einem Professor erzählt, der an der Uni die Erstsemester fragte, wer z.B. eine Gesamtschule besucht hat. Einige meldeten sich. Der Professor trocken: "Ich glaube nicht, daß Sie das Studium schaffen werden." Er behielt übrigens recht... :rolleyes:
Das passiert, wenn man Hinz und Kunz zum Abi durchschleift, obwohl's dafür eigentlich trotz abgesenktem Bildungsniveau nicht reicht.
 
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Viele Eltern wissen um die Schwächen des staatlichen Schulsystems: Laut einer Forsa-Umfrage wollte im vergangenen Jahr jede vierte Familie ihre Kinder lieber auf eine Privatschule schicken.

auf einer Privatschule wird nichts anderes vermittelt wie auf einer staatlichen Schule.

Früher wurden Kinder die eben nur mit Mühe und Not den Lehrstoff erlernten mit bis zum Abi geschleift.

Heute ist es nicht mehr, da der Lehrstoff an beiden Schulen gleich ist.

Auf Internaten sieht es anders aus.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie sich die Zeiten doch ändern, als ich vor über 25 Jahren zur Schule ging, gab es auch Empfehlungen für das Gymnasium bei Kindern, deren Eltern nicht viel Kohle hatten. So erhielt ich auch eine, kam aber auf die Realschule, weil meine Eltern das besser fanden, wegen dem Leistungsdruck und so.
Wann war das? Mein Sohn; Jahrgang 1979; hatte noch eine Schulempfehlung für's Gymnasium, bei meiner Tochter, Jahrgang 1980 war diese Empfehlung bereits abgeschafft.

R.
 
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