Martin Schulz, Kanzlerkandidat

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Und was Schulz betrifft: Ich finde ihn als Typ irgendwie sympathisch, aber seine EU-Verehrung finde ich schon fast gefährlich. Würde es voll nach ihm gehen dann könnten wir auch Juncker zum deutschen Kanzler wählen und morgen Eurobonds einführen und ne EU-Regierung. M.A.n. sind das Typen die hart an der Grenze zur Euro-Ideologie stehen und dabei irgendwie nicht erkennen was gerade passiert, dass der Euro, so wie er ist, schon mathematisch nicht gerettet werden kann. Wobei sie das vermutlich irgendwie selbst wissen, aber keine Alternative sehen.

Genauso empfinde/sehe ich es auch. Ich finde ihn auch nicht unsympathisch, aber seine EU-Politik sehe ich auch kritisch.

Wie, denkst Du, stehen seine Chancen Bundeskanzler zu werden? Im Moment ist der Hype ja noch groß, aber das kann sich auch bald wieder ändern. So oder so: Ändern wird sich grundlegend erst einmal nicht viel und das ist schon irgendwie frustrierend.
 
Der Mann ist einfach ein Raffke, der jede Gelegenheit nutzt, sich auf Steuerzahlerkosten zu bereichern. Einen entsprechenden Beitrag habe ich mal verlinkt.
Du meinst sicher das hier:


In dem Artikel wird lediglich aufgelistet, was man als Präsident des Europäischen Parlaments, wie Martin Schulz einer war, inklusive aller Zulagen und Pauschalen verdient. Die Höhe dieser Bezüge ist öffentlich bekannt, er hat sie nicht festgelegt und er bekommt nicht mehr und nicht weniger als andere, die dieses Amt bekleiden. Ich verstehe nicht so ganz, weshalb er deshalb ein "Heuchler" und "Raffke" sein soll.

Man kann ja darüber streiten, ob die 322.544 Euro im Jahr, die der FOCUS da errechnet hat, zu viel sind. Die Summe klingt natürlich gewaltig, relativiert sich aber ein bisschen, wenn man sie z.B. mit den 388.000 Euro vergleicht, die der Chef der Sparkasse Paderborn im Jahr verdient. Grundsätzlich kann man es doch aber niemandem zum Vorwurf machen, dass er nicht freiwillig auf Gehalt verzichtet.
Apropos:

Nach seinem Ausscheiden aus dem EU-Parlament verzichtet SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz auf das ihm zustehende Übergangsgeld. Der frühere EU-Parlamentspräsident hat das der zuständigen Bundestagsverwaltung schriftlich mitgeteilt, wie die „Bild“-Zeitung am Samstag berichtete. Dem designierten SPD-Chef hätten demnach knapp 170.000 Euro zugestanden.

http://www.goettinger-tageblatt.de/...tet-auf-Uebergangsgeld-fuer-Ex-Parlamentarier

Im übrigen ist mir der Mann regelrecht widerlich.
Das allein ist für mich fast schon Grund genug, im September SPD zu wählen.
 
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