Magische energie und der angstdämon

hm, genau dann, wenn etwas unter unserer fürsorge steht ist es besonders schwierig, diese annahme herzustellen. "elternliebe" sehe ich mehr instinkthaft. ein rudeltrieb.


liebe ist nicht nur "keine ablehnung", sie ist auch keine befürwortung.


angst kann nur in einer gefühlten trennung sich entfalten.
klar, letztlich ist nichts getrennt. deswegen ist angst eine illusion ähnlich dem teufel.
liebe kennt aber keine illusion m.e.

Ja... ich sehe das genauso. Aber was Liebe IST, was das Absolute IST, ist eben unterschiedlich davon wie es sich ausdrückt. Wenn man sagt, Liebe drückt sich selbst auch über ihr eigenes Gegenteil aus, so wie die totale Freiheit nur vollkommen sein kann, wenn sie auch Unfreiheit beinhaltet, dann gibt es eine ganze Palette an Ausdrucksmöglichkeiten von "nahzu Gegenteilig" bis hin zu einer höchstmöglichen Annäherung an wahrhaftige Liebe im spirituellen Sinne.

Und der Ausdruck der Fürsorge kann genauso auf der Basis von großer Angst wie auch von Liebe stattfinden. Entscheidend ist, inwiefern "pro Moment" Ablehnung gegenüber "irgendetwas" (dem kleinsten Gedanken) existiert oder nicht. Die Vermischung und das Unscharfe ist ein Resultat des zeitlichen Ablaufs... Denk Dir Du schaust Deine Freundin an und bist voller Liebe ohne auch nur irgendeinen Gedanken, im nächsten Moment rettest Du sie vor einem Zug weil sie gerade auf den Schienen steht. Aus Liebe.. klar, aber vor allem aus Angst. :D

Und die Unterscheidung zwischen Liebe in diesem Sinne und "magischer Liebe" halte ich für Quatsch. Das was IST muss nur sauber von dem differenziert werden wie es sich ausdrückt und was zu sein nur vorgibt. Und in der Basis ist Liebe, das Absolute... Alles was folgt kann wie Existenz erscheinen und sich auch so anfühlen, aber es ist immer nur eine Annäherung.
 
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Ich denke auch, dass nur der mut, alles für sich zu überprüfen und zu hinterfragen einem wirklich erkenntnis bringt. Man muss es selbt er-kennen, keiner kann einem dies abnehmen. Es ist richtig, dass das mut benötigt, weil man sich keinen vorgefertigten meinungen anschliessen kann oder mal ne ganz abstruse vertritt, wofür man im besten fall belächelt wird.

Aber eben - so viel reife muss in diesem leben platz haben.:)

Ich glaube, es braucht vor allem eine wesentliche Erkenntnis. Und zwar, dass man nie etwas anderes hat als die Wahrheit der eigenen Perspektive im jeweiligen Moment und das es anderen ebenfalls so geht... Das ist keine absolute Wahrheit, aber m.A.n. geht es eben nicht um Wahrheit sondern um Effektivität... Und effektiv ist, was Leid auflöst, beendet, zumindest lindert. Und wenn man das so sieht, dann kann man erkennen dass es vor allem um "Einstellung" geht... mehr um das WIE als um das WAS. Die meisten Menschen suchen nach der perfekten Methode, dem perfekten Weg, kurz: nach dem was RICHTIG ist... Aber unter dem Strich wird "etwas" erst durch einen selbst zu richtig oder falsch gemacht. Und in den allermeisten Fällen scheitert es an einem Mangel an Konsequenz, der wiederum auf einen Mangel an Zuversicht zurückführbar ist. Und ein Mangel an Zuversicht hat sehr viel mit einem Mangel an Selbstwert zu tun. Das alles jeweils in beide Richtungen.

Und daher bin ich der Ansicht, dass der Mut zur totalen Subjektivität nicht nur etwas ist, dass die Folge eines guten Selbstwerts wäre, sondern auch dessen Ursache sein kann. Kann jeder ausprobieren... nur für Momente mal die Einstellung in der Hinsicht verändern, dass man die eigene Perspektive schon alleine deshalb voll annimmt, weil man sich nicht mehr vormacht, es gäbe eine bessere... Denn das ist der Vorgang der einen in die Unsicherheit führt. Und auch hier wieder umgekehrt: Unsicherheit schickt einen auf die Suche nach vermeintlicher Objektivität. Und genauso wie Wille zur Liebe ein Ausdruck VON Liebe und damit Liebe IST, ist es sinnvoll in jeder Hinsicht mutig zu sein und die Initiative zu ergreifen und zwar vollkommen subjektiv... aus der jeweiligen Perspektive heraus. Das kann man schon alleine daran sehen, dass es offensichtlich Unsicherheit/Angst ist, die davon abhält das als vollkommen natürlichen Zustand zu erfahren.
 
Es muss doch möglich sein, dass Forum verlassen zu können ohne dass Du Dir gleich ein Bild daraus zauberst. Alleine an dieser Interpretation zeigt sich das, was ich an Dir eher nicht leiden kann... Dein extremer Hang zu Projektion.

Wie um Gottes Willen kommst Du darauf ich würde auf Dich projizieren?

Ich mag dieses "Spiegeln", "Projektion" etc. Gerede deswegen nicht, weil es nichts anderes wie das "Ätsch, selber" auf dem Grundschulhof ist.


Ich denke, ich kann Dir tausendmal sagen "Du verstehst nicht" und das mehr oder weniger ernst meinen, Du umgekehrt... Und willst Du wissen wer letztlich irgendwie besser da steht? Derjenige, der SICH SELBST nicht so verdammt ernst nimmt... den anderen natürlich ebenfalls nicht.

Oh, ich bin ein Säugetier, genauer ein Primat. Ich finde das lustig. Wer mich kennt weiss, dass ich mich nicht allzu ernst nehme.
Warum ich auf Dich anders wirke werde ich gleich schreiben

Wir ticken aber sehr unterschiedlich und das kann zwar unterhaltsam sein, führt aber letztlich zu nicht sehr viel.

Wir hatten das schon mal, ich weiss nicht mehr genau mit wem, und ich stehe zu der Meinung, dass das keine Entschuldigung sein darf....

Erinnert mich auch wieder an den Schulhof (kann die Lehrerin nicht leiden, und so :D)

Wohlgemerkt: Damit will ich Dich nicht beleidigen.....


Ich kenne Dich ja nicht, aber aus der Distanz sieht es für mich nicht so aus als ob ich irgend"etwas" gerne hätte was Du hast. Sei glücklich wenn Du glücklich bist. Das würde sicher zeigen dass Du einiges richtig gemacht hast. Ich persönlich glaube es nur eher nicht.

Rein kommunikations-psychologisch ist das eine Beleidigung ;)

Auch wenn man mir unterstellt es stimmte nicht: ich bin hier a418, nicht der Mensch dahinter


Dir sollte schon aufgefallen sein, dass ich mit anderen durchaus auch konstruktive Gespräche führen kann, mit Dir eher nicht so. ;)

Jap, weiss ich. Und weisst Du was? Es liegt genau DARAN


Und wenn, dann zeigt es sich sogar eher in der A r t des Diskutierens als am Inhalt. Und genau deshalb, wegen Deiner Art mit anderen umzugehen wiederum denke ich, dass Du noch genauso viel zu lernen hast wie ich und andere hier, möglicherweise auch mehr.

Eben WEIL hier 99% aller Diskussionen wie in einer Selbsthilfegruppe ablaufen. Allen ist nur das WIE, ganz selten das WAS wichtig.

Ich bin hier allerdings nicht um mir meine Seele streicheln zu lassen.

Und das ist nun mal wirklich paradox (nein, nicht wirklich ;) ). Aber es ist halt immer wieder die Perle und die Sau (und nein, ich meine wieder nicht Dich)



"Das beste Beispiel ist vielleicht „das Absolute“... Für die meisten ist es eine Art Konsens, dass es keine klare Definition gibt. Ich persönlich denke, dass es etwas ist das absolut alles ist wie auch nicht ist, alles vereint einschließlich des eigenen Gegenteils und Abwesenheit. Es ist dann gleichzeitig Nichts und Alles, keins und etwas, kein, eins, zwei und unendlich viele.

Ich weiss, dass Du das denkst. Das sage ich doch die ganze Zeit.
Und DAS ist paradox, also kann nur sein, dass die Grundannahmen falsch sind.

Ich gebe hier ein paar Hinweise, da man schlecht darüber schreiben kann (das wirst Du verstehen)

Du schreibst IST, das Absolute definiert sich durch SEIN

SEIN ist ein Prozess, IST ist ein Ding.

Das Absolute ist KEIN (Ding), da es ein Prozess ist.

ALLES was wir als IST (im Sinne von Existenz) annehmen, ist DESWEGEN Illusion, weil es eigentlich ein Prozess ist.


So sagt es das Kybalion, so sagt es AC, so sagt es die Rosenkreuzer Tradition (und AC war ein verdammter RCler ;) )
So sagt es erstaunlicherweise auch ein buddh. Khenpo (was ich sehr spannend fand).
Im übrigen ist das auch die Bedeutung von IHVH

Im übrigen nähert sich die Wissenschaft dem mit grossen Schritten an, was ich faszinierend finde (Beispiel Genetik oder QM)

Ausgehend von dieser ungreifbaren und undefinierbaren Basis denken wir in Dualität. Sobald wir aber die Dinge versuchen ins Wesentliche zu bringen, umfassender zu denken, erscheint vieles paradox."

Klar, weil es das Wesentliche nicht gibt im Sinne vom Wesen eines Dinges, und wenn es das Universum ist... (Platon!)

Und selbst wenn es das gäbe, dann könnten wir dies nie erfahren und somit ist es wirkungs- und sinnlos (Kant, Wittgenstein, Buddha)


Beispiel... Nimm mal den Satz "Alles ist relativ." Kann er wahr sein, wenn tatsächlich alles relativ ist? In der Chaosmagie gibt es das Credo "Nichts ist wahr. Alles ist erlaubt." Da steckt sehr viel Wahrheit drin... ist aber ebenfalls paradox.

In beiden Fällen ist da nichts paradox, da Satz 1 die Relativität in der Physik beschreibt, und das bedeutet das System aufeinander bezogen sind. AE kann ja nichts dafür, dass der Volksmund das anders interpretiert.
Und Satz 2 hat ein ganz klare Aussage: NICHTS ist wahr....

NICHTS ist wahr, und zwar weil alles, das WESENTLICH ist, also eine von uns zugeschriebene Existenz hat, Illusion ist, nur der Prozess ist's der SEIEND ist (ich habe hier bewusst nicht IST geschrieben)

Oder... Vor allem auch zeitlicher Ablauf bringt zumindest den Anschein von Paradox mit sich. Das, was man von Moment zu Moment vollkommen klar zu erkennen glaubt, und sei es auch nur der Gedanke "Ich erkenne GAR NICHTS klar!" kann sich schon auf kurze zeitliche Distanz widersprechen. Der Fehler ist, die Wahrheit eines Moments auf Zeit ausdehnen zu wollen, andere Momente der vermeintlichen Wahrheit eines vorherigen unterordnen zu wollen. Wahrheit ist innerhalb der Wahr-Nehmung eine Frage der Perspektive und auch ein und dieselbe Perspektive verändert sich durch Zeit.

Das ist mein Argument, weil unser Gehirn nicht wahr-nimmt, sondern konstruiert ;)

Man kann sogar Erinnerungen und Traumata verschieben, erzeugen usw....

Deshalb ist auch Dein Argument, Du habest früher mal gedacht wie ich heute denke, aber nach 20 Jahren Forschung usw. glaubst Du nun sozusagen weiter zu sein etc. für mich irrelevant.

Das weiss ich Condemn, denn sonst wärst Du kein Mensch :D
Hab auch so gedacht....
Mann, wat nahm ich mich ernst :D

Such ein paar Fehler, aber warte nicht mehr unbedingt auf Antwort. Heute habe ich zwar noch Zeit, aber ab morgen leider wieder weniger. ;)

VG,
C.


Ich suche keine Fehler, und Du darfst denken was auch immer Du denken willst (wobei ich nicht an so etwas wie einen Willen glaube ;), jedenfalls keiner, der blosse Entscheidungen trifft)
Ich wiederhole mich schon wieder: Ich schreibe das nur, damit all die anderen, die das lesen, was zu lesen und evtl nachdenken haben

418
 
Ja... ich sehe das genauso. Aber was Liebe IST, was das Absolute IST, ist eben unterschiedlich davon wie es sich ausdrückt. Wenn man sagt, Liebe drückt sich selbst auch über ihr eigenes Gegenteil aus, so wie die totale Freiheit nur vollkommen sein kann, wenn sie auch Unfreiheit beinhaltet, dann gibt es eine ganze Palette an Ausdrucksmöglichkeiten von "nahzu Gegenteilig" bis hin zu einer höchstmöglichen Annäherung an wahrhaftige Liebe im spirituellen Sinne.

Und der Ausdruck der Fürsorge kann genauso auf der Basis von großer Angst wie auch von Liebe stattfinden. Entscheidend ist, inwiefern "pro Moment" Ablehnung gegenüber "irgendetwas" (dem kleinsten Gedanken) existiert oder nicht. Die Vermischung und das Unscharfe ist ein Resultat des zeitlichen Ablaufs... Denk Dir Du schaust Deine Freundin an und bist voller Liebe ohne auch nur irgendeinen Gedanken, im nächsten Moment rettest Du sie vor einem Zug weil sie gerade auf den Schienen steht. Aus Liebe.. klar, aber vor allem aus Angst. :D

Und die Unterscheidung zwischen Liebe in diesem Sinne und "magischer Liebe" halte ich für Quatsch. Das was IST muss nur sauber von dem differenziert werden wie es sich ausdrückt und was zu sein nur vorgibt. Und in der Basis ist Liebe, das Absolute... Alles was folgt kann wie Existenz erscheinen und sich auch so anfühlen, aber es ist immer nur eine Annäherung.

mir gehts darum (im magieunterforum) den magischen nutzen der liebe zu erläutern. es ist ein bewußtseinszustand, in welchem etwas gepflanzt werden kann. in diesem bewußtseinzustand ist jegliche differenzierung unnötig. es ist alles gleichzeitig. da ist auch keine annäherung, -es ist. ich verstehe nicht, wie du einerseits vom absoluten schreibst und dann wieder differenzierst, zeitliche abläufe reinbringst,usw. da ist auch keine zeit. es drückt sich auch nicht unterschiedlich aus. absolut ist absolut. alles und gleichzeitig. angst kann da nicht gespürt werden, weil man angst VOR etwas hat.
 
mir gehts darum (im magieunterforum) den magischen nutzen der liebe zu erläutern. es ist ein bewußtseinszustand, in welchem etwas gepflanzt werden kann. in diesem bewußtseinzustand ist jegliche differenzierung unnötig. es ist alles gleichzeitig. da ist auch keine annäherung, -es ist. ich verstehe nicht, wie du einerseits vom absoluten schreibst und dann wieder differenzierst, zeitliche abläufe reinbringst,usw. da ist auch keine zeit. es drückt sich auch nicht unterschiedlich aus. absolut ist absolut. alles und gleichzeitig.

Das was Du als Liebe beschreibst tönt ähnlich wie Erleuchtung, ist es denn das Selbe?
lg
Cyrill
 
no - erleuchtung ist auch nicht zwingend ein dauerzustand.
heißt doch so schön...
vor der erleuchtung holz hacken und wasser holen.
nach der erleuchtung holz hacken und wasser holen.

:)
 
man überschreitet das alltagsbewußtsein und gelangt in eine gesamtheitliche wirklichkeit wie bei der erleuchtung, nur ist es nicht zwingend wie bei dieser ein dauerhafter zustand.

Also eine Art euphorische Wirkung, die einen überkommt, sowas in dem Sinne. Also man vergisst sich und ist im siebenten Himmel und weiss nicht was mit einem geschieht und ist ganz Anders und benimmt sich Anders.
lg
Cyrill
 
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