Magische energie und der angstdämon

schau, es ist einfach so, dass das kind die bindungsperson nachmacht...
in dem sinne ist es völlig egal, wie diese person "drauf" ist,
die glaubenssätze werden übergeben, damit meine ich v.a. die lebensweise.
und deine lebensweise ist für dich alpha und omega... inklusive zweifel.

Dann wären wir ja alle 1:1 Abbilder unserer Eltern; aber trotzdem hat man ja noch seinen eigenen Charakter. Oder du meinst was anderes. :rolleyes:
 
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Ja... genau das meine ich ja, aber genau deshalb differenziere ich eben auch. Denn das Absolute ist ja in dieser Form nicht erfahrbar. Es sei denn man sagt: Man erfährt es ständig, der ständige zeitlose Wandel. Fakt bleibt aber, dass wir all das was ich "reinbringe" ja auch wahrnehmen. Wir denken in Zeit, nehmen zeitlichen Ablauf wahr, wir fühlen und denken Angst, wir agieren in einem begrenzten Rahmen usw.

Die Liebe ist m.A.n. nicht magisch nutzbar zu machen, sondern sie ist die Basis, das reine Sein, ein bisschen wie ein Raum der unterschiedslos allem Raum gibt. Unsere Erfahrungen wiederum werden vom Inhalt geprägt und da hat man eine Art "Dreiheit".
1. Raum
2. Inhalt/Teil
3. Die Verbindung, ein "Einzelwesen", Existenz

Der Rauminhalt enthält schon die gesamte Palette von extremer Begrenzung, extremer Negativität bis hin zu größtmöglicher Annäherung an das Absolute. Die beiden Extreme beinhalten jeweils noch einen Funken des jeweiligen Gegenteils... da wo es wegfällt treffen sie sich im Absoluten.

Und Raum verhält sich zu Inhalt ebenso.

Das hört sich sehr theoretisch an, aber was ich damit sagen will ist etwas für die Praxis. Mal an einem Beispiel: Gesundheit

Wir denken uns Gesundheit und Krankheit oft als Gegensätze. Der Zustand sehr fit zu sein, die ganzen für uns positiven Eigenschaften eines solchen Zustands, stellen wir dem gegenüber was es bedeutet krank zu sein. Also simpel gesagt wie plus und minus. Aber wahre Gesundheit ist der Ausgleich zwischen beidem. All die Eigenschaften die für Gesundheit sprechen spielen ebenso wenig eine Rolle wie die die für Krankheit sprechen. Es bedeutet das sozusagen ein ganzes Thema verschwindet. Was im Gleichgewicht ist, nimmt man nicht einmal mehr wahr... das bedeutet aber nicht Abwesenheit, da es trotzdem wirkt und zwar vollkommen im eigenen Sinne. Wie ein gesundes Organ, dass Du weder fühlst noch irgendwie anders wahrnimmst, das aber vollkommen reibungslos seine Funktion ausfüllt.

Selbes Prinzip bei einer jeden Fähigkeit. Es geht m.A.n. nicht darum sich das Plus im Kampf gegen das Minus anzueignen, sondern beides gegeneinander aufzulösen... Ein gutes Beispiel ist Freiheit: Freiheit beinhaltet Begrenzung, löst sich Begrenzung gegen Freiheit auf, bleibt aber Freiheit. Vollkommene Macht beinhaltet die Möglichkeit zu vollkommener Ohnmacht. Das gesamte Thema aufgelöst bleibt vollkommene Macht. Dasselbe mit Liebe und Angst...

Liebe, Freiheit, Macht sind im Absoluten daher auch synonym.

Und das was wir sind... ist ein sich ständig ausagierendes Ungleichgewicht das sozusagen zur Auflösung strebt, daher auch das Streben nach "sich verbinden", das Streben nach Aufmerksamkeit die ein Zeichen dafür ist, das Fürchten davor abgelehnt oder schlimmer noch ignoriert zu werden usw.

Damit will ich sagen, dass das alles nicht nur philosophisches Gerede ist. Es stellt sich im alltäglichen sehr klar dar. Und alles was wir tun können ist, mehr Energie in ein Ungleichgewicht zu geben und den Zustand dadurch zu verschlechtern oder durch loslassen der Auflösung entgegenstreben zu lassen. Es ist im Grunde unser eigenes Eingreifen das Leid erzeugt, und dieses Eingreifen basiert auf der blossen Vorstellung das Leid überhaupt existiert. Die Reaktion auf etwas entspricht dabei einem "wahrmachen" und sie erfolgt auf der Basis von Urteil (Einteilen in gut und schlecht) und Überzeugungen (objektiv unabhängige Existenz), wobei das ein und derselbe Vorgang ist.

Unterm Strich bleiben da für mich praktisch gesehen zwei Erkenntnisse für die Praxis:

1. Alles was wir wahrnehmen geschieht auf der Basis von Überzeugungen. Nicht eine davon ist ausschließlich wahr, sondern Wahrheit bleibt sozusagen als Ergebnis der aufgelösten Gegensätze... und an "dieser Stelle" bleibt dann Liebe, Macht, Freiheit.

2. Der einzige Weg ist m.A.n. bewusst zu sein, sich all die vermeintlichen Wahrheiten bewusst zu machen an die man so alles glaubt und zu hinterfragen. Solange man sie für wahr hält führen sie eine Art Eigenexistenz. Bzw. es ist vielleicht vergleichbar mit Programmfunktionen... ein Auslöser und daraufhin findet ein ganzer Ablauf statt der nicht kontrollierbar ist. Genau das kann man z.B. manipulativ sehr nutzen und unser Verstand wird von uns selbst auf diese Art "missbraucht". Und das ist nicht nur psychisch begrenzt... die gesamte Realität funktioniert nach diesem Prinzip. Die physische Realität hat m.A.n. viel mehr gemeinsam mit Psyche, mit Traum, als mit irgendwelchen Newtonschen Vorstellungen.. bzw. sind diese Vorstellungen ebenfalls Inhalt... letztlich unbedeutende Gedanken, die aber erfahren werden können. Und Erfahrung beinhaltet dann auch ein für wahr halten.

Und insgesamt kann man dann sogar sagen: Es ist durchaus eindeutig, aber deshalb noch lange nicht ohne Paradoxe. Und in seiner Absolutheit enthält es durchaus so einiges an Relativität. Da einen klaren Standpunkt zu beziehen kann in praktischer Hinsicht Sinn machen, aber das eine für wahr und das andere für falsch/unwahr zu halten ist falsch/unwahr. :D ;)

VG;
C.

also, ich schreibe hier nur von dingen, wie ich sie erfahre. mir ist dieser bewußtseinszustand absoluter liebe bekannt. so ziemlich jeder mensch wird sich wenigstens mal davon streifen lassen in seinem Leben. es ist also nix besonderes.

du betrachtest es aus der mangelposition dann als ideal und nicht in gänze erfahrbar, da teilen sich dann unsere wahrnehmungen. sicher erfährt sich der mensch so üblicher weise, der magier halt immer weniger und weniger.
liebe ist die basisgrundlage, aus welcher erst freie wahl möglich ist, weil du eben nicht mehr mit ausagieren beschäftigt bist. bis dahin erlebt man sich als opfer, als geworfen sein, als von gott getrennt - oder wie auch immer man es benennen mag. in diesem zustand aber kann sich der wahre wille erfahren und die dämonen sind alle zahnlos, yeah!
 
Und genau das ist der Grund, warum unser Gehirn paradoxe Volten schlägt mit Aussagen wie:
"Dies ist mein Gehirn"
Das ist vollkommen unlogisch aber ein Resultat der intrapersonellen Kommunikation. Man erschafft quasi gespaltene Zustände innerhalb eines Selbstes.

Ja, das leuchtet mir ein. Mir stellte sich auch die Frage, wozu ich das wirklich brauche, dieses "mein Gehirn". Dann kam auch eine ähnliche Antwort.
Jedwede Schutzmassnahme ist so gesehen ein Paradox insich. Denn wer sich nicht getrennt weiss, wird sich nicht schützen brauchen / wollen / müssen.
Ich meinte jedoch nicht das Denken ansich, sondern das Dasein. Ich redete von einem brauchen und gebraucht werden- welches ich für mich einfach überprüft habe.
Es ist vermutlich so, dass Freiheit eben aus der Überprüfung bestehender Abhängigkeiten und Los-lösung derselben resultiert. Darauf wollte ich hinaus.
Was Denken angeht, so sagt man ja eh, dass es frei ist. Und das ist es auch: Gedanken kommen und gehen- Gefühle aber auch, habe ich beobachtet. Es ist alles nicht sooo wichtig zu nehmen, eben weil es aus sich selbst heraus wichtig genug ist, sich zu wahren. Das betrifft Verletzungen ebenso wie vermeintlich positive Erfahrungen. Schaue ich 2 Wochen später auf beide, ist das Konto erstaunlicherweise schon wieder ausgeglichen. Wer hat das gemacht- mein Gehirn?
Das war dann der Punkt, wo ich mal irgendwann eingestiegen bin zu gucken...
Ich kann es nicht wirklich beschreiben... noch nicht.
 
also, ich schreibe hier nur von dingen, wie ich sie erfahre. mir ist dieser bewußtseinszustand absoluter liebe bekannt. so ziemlich jeder mensch wird sich wenigstens mal davon streifen lassen in seinem Leben. es ist also nix besonderes.

du betrachtest es aus der mangelposition dann als ideal und nicht in gänze erfahrbar, da teilen sich dann unsere wahrnehmungen. sicher erfährt sich der mensch so üblicher weise, der magier halt immer weniger und weniger.
liebe ist die basisgrundlage, aus welcher erst freie wahl möglich ist, weil du eben nicht mehr mit ausagieren beschäftigt bist. bis dahin erlebt man sich als opfer, als geworfen sein, als von gott getrennt - oder wie auch immer man es benennen mag. in diesem zustand aber kann sich der wahre wille erfahren und die dämonen sind alle zahnlos, yeah!

Hach* das finde ich wunderschön- eben weil das nicht die romantisch verklärte oder mütterlich- kindliche Version ist, die gemeint ist... sondern,
und so sehe ich das, die tatsächliche, ursprüngliche.
Ja, die eigene Entwicklung dahin ist wirklich nützlich. Alles andere erscheint mir mittlerweile dagegen als nichtig.
 
Hach* das finde ich wunderschön- eben weil das nicht die romantisch verklärte oder mütterlich- kindliche Version ist, die gemeint ist... sondern,
und so sehe ich das, die tatsächliche, ursprüngliche.
Ja, die eigene Entwicklung dahin ist wirklich nützlich. Alles andere erscheint mir mittlerweile dagegen als nichtig.

Mir ist durchaus klar, dass ara nicht die mütterliche oder romantische liebe meint. Das meine ich auch nicht. Allerdings ist gegen beide arten (die gerade von dir erwähnt werden) für sich überhaupt nichts einzuwenden und sie einfach auzuklammern und eine universelle/getrennt-lose/distanzlose/bewertungslose liebe etc. zu proklamieren, wertet die liebe als ganzes ab. Jeder (an)teil der liebe ist in der liebe enthalten.
Im übrigen schafft diese argumentation in mir den gedanken: "Ich habe eine besondere liebe gefunden, die liebe, die du hast, ist zweitrangig und bringt dich letztlich nicht weiter, weil nur meine liebe "die grösste ist", weil - deine ist romantisch, begehrend, anbetend etc.- eben trennend. Und genau diese trennung kann ich nicht sehen - oder nicht in dem hier erwähnten umfang.

:)
 
Mir ist durchaus klar, dass ara nicht die mütterliche oder romantische liebe meint. Das meine ich auch nicht. Allerdings ist gegen beide arten (die gerade von dir erwähnt werden) für sich überhaupt nichts einzuwenden und sie einfach auzuklammern und eine universelle/getrennt-lose/distanzlose/bewertungslose etc. zu proklamieren, wertet die liebe als ganzes ab. Diese argumentation schafft in mir den gedanken: "Ich habe eine besondere liebe gefunden, die liebe, die du hast, ist zweitrangig und bringt dich letztlich nicht weiter, weil nur meine liebe "die grösste ist", weil - deine ist romantisch, begehrend, anbetend etc.- eben trennend. Und genau diese trennung kann ich nicht sehen - oder nicht in dem hier erwähnten umfang.

:)

Ich sehe darin keine Ab- sondern eine Aufwertung, kann aber verstehen, dass du das so empfindest.
:)
 
Ich sehe darin keine Ab- sondern eine Aufwertung, kann aber verstehen, dass du das so empfindest.
:)

Ich sehe es auch als auf-wertung, aber nur, wenn man die magische liebe nicht so explizit von der liebe als ganzes unterscheidet.
Wenn man das tut, trennt man "liebe und liebe" und jeder teil für sich wird kleiner.

:)
 
Mir ist durchaus klar, dass ara nicht die mütterliche oder romantische liebe meint. Das meine ich auch nicht. Allerdings ist gegen beide arten (die gerade von dir erwähnt werden) für sich überhaupt nichts einzuwenden und sie einfach auzuklammern und eine universelle/getrennt-lose/distanzlose/bewertungslose liebe etc. zu proklamieren, wertet die liebe als ganzes ab. Jeder (an)teil der liebe ist in der liebe enthalten.
Im übrigen schafft diese argumentation in mir den gedanken: "Ich habe eine besondere liebe gefunden, die liebe, die du hast, ist zweitrangig und bringt dich letztlich nicht weiter, weil nur meine liebe "die grösste ist", weil - deine ist romantisch, begehrend, anbetend etc.- eben trennend. Und genau diese trennung kann ich nicht sehen - oder nicht in dem hier erwähnten umfang.

:)


Ara meint imho v.a. eine Liebe, die um die Einheit weiss, und nicht eine Liebe, die sich zu jemandem oder etwas hingezogen fühlt.
 
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Ara meint imho v.a. eine Liebe, die um die Einheit weiss, und nicht eine Liebe, die sich zu jemandem oder etwas hingezogen fühlt.


Daher habe ich für diese Form der Liebe mal den Begriff "Liebe, der kosmische Leim" übernommen. The cosmic glue.

Hat nichts mit der (an jemanden oder etwas) gerichteten Liebe zu tun. Und mit "Worshipping" schon gar nicht. Es ist außerhalb davon.

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