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Loslassen vs. Suche nach Ursachen ?

Dieses Thema im Forum "Psyche & Persönlichkeit" wurde erstellt von Emma25, 22. November 2011.

  1. pluto

    pluto Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Dezember 2004
    Beiträge:
    5.657
    Ort:
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    danke für die Aufklärung. Ja, ich habe dein post als schlimm empfunden, als Angriff. so aus dem Eltern-Ich heraus geschrieben.

    viele Grüße Pluto
     
  2. Floo

    Floo Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    29. Oktober 2011
    Beiträge:
    1.803
    Ort:
    Niederrhein
    Das darfst du auch sein. Wenn dir jemand was angetan hat, beschimpf ihn, lass deine Wut heraus. Such nach allen Schimpfwörtern, die du finden kannst. Die Anklage ist wichtig. Alice Miller nennt das "einen Zeugen für die Tat haben".

    "Vergeben" heisst nicht, darüber schweigen und so tun, als wäre nichts gewesen. "Vergeben" heisst, nicht mehr mit seiner Wut und seinem Hass herumlaufen. Das geht nur, wenn man die Tat anprangert.

    LG Floo :)
     
  3. Katze1

    Katze1 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. September 2005
    Beiträge:
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    Ort:
    Wien
    1. Fettgedruckte: :confused:

    2. Fettgedruckte: Ja! Super formuliert!
     
  4. Katze1

    Katze1 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. September 2005
    Beiträge:
    11.885
    Ort:
    Wien
    Vergeben heißt was anderes :confused:

    Das heißt jemandem ohne Gegenleistung eine Schuld zu erlassen.
    Das ist ungesund!
     
  5. flimm

    flimm Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. August 2008
    Beiträge:
    26.001
    Hallo Loop,

    ich wollte dich persönlich nicht angreifen, ich wollte aber aufgrund deines satzes , der von dir persönlich sprach, meine Gedanken dazu äussern.
    Möchte mich, falls es zu persönlich und schroff rüber kam, für meine etwas harte Art entschuldigen, obwohl es eben meine Art ist, und ich versucht habe, aufgrund deiner "persönlichen" Anmerkung den Akt der Vergebung zu erklären.


    Wut und Trauer sind ein Prozess (obwohl Wut in jedem Menschen individuell stark vorhanden sein kann), deswegen lieber Aggression und Trauer, die ausgedrückt werden wollen, verdrängt man sie, werden sie ganz sicher einen anderen Weg finden, wie bereits @Pluto erwähnte.
    Vergeben bedeutet aber nicht diese Gefühle zu unterdrücken, vergeben kann man erst wenn der Prozess der Auflösung der eigenen Gefühlsmässigkeit und des eigenen Traumas bearbeitet wurde, das kann nur jeder für sich allein, im Günstigsten Falle mit Hilfe.
    Ist die Wunde geschlossen und wird gepflegt können eben Sätze von Außen wie "vergebe Ihnen" dem Eigner nichts mehr tun, also auch keine Gefühle mehr auslösen, er wird nicht mehr angetriggert.

    Der Weg: Bearbeiten-Auflösen-Verstehen-Vergeben-Loslassen

    Jemand der sich in der Wut/Aggresions_Phase befindet kann nur wütend über solche Aussagen reagieren, weil die Wut seine Ziele braucht um ausgedrückt zu werden.
    Doch Traurig kann man nur sein, wenn man das Gefühl hat, man wird ungerecht behandelt, nicht ernstgenommen, es kann durchaus einem bemitleiden ähneln.
    Aggression ist nicht unendlich wenn man ihr Raum gibt und sie versucht zu wandeln.
    Und das ist die Eigenarbeit.
    Allerdings kann man sich an Hand der Wut auch definieren, sie füttern sich ein Bild aufbauen.
    das wäre dann allerdings stillstand, Verhärtung.
    Wer noch nie vergeben hat, kann nicht wissen oder sich vorstellen das es für sich selbst und alle anderen eine zufriedene Lösung sein kann.

    Sind meine Gedanken dazu, ich hoffe sie sind verständlicher und sachlicher .

    LG
    flimm
     
  6. pluto

    pluto Aktives Mitglied

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    Das Schicksal ist etwas Übergeordnetes, du kannst diese Instanz auch Gott nennen. Es gibt etwas größeres, als mich, und dem überlasse ich dann den Prozess. Damit werde ich frei. - auf jeden Fall hat mir dieses "Verfahren" in meinem Leben schon oft geholfen, und danach hat sich mein Leben verändert.
     
  7. pluto

    pluto Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Dezember 2004
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    dort, wo es schön ist
    Hallo Floo,

    in welchem ihrer Bücher schreibt Alice Miller davon? Wie soll man diese Anklage, das Herauslassen der Wut, durchführen? Es ist ja nicht immer möglich dem Täter direkt zu begegnen.

    Pluto
     
  8. Katze1

    Katze1 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. September 2005
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    Wien
    :danke:
     
  9. flimm

    flimm Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. August 2008
    Beiträge:
    26.001
    Hallo,

    ich halte die Unterscheidung zwischen "Täter" und "Tat" für sehr wichtig.

    LG
     
  10. Floo

    Floo Sehr aktives Mitglied

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    29. Oktober 2011
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    1.803
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    Es gibt keine Schuld. Es gibt eine Tat, aber keine Schuld. Keine Vergewaltigung, kein Mord, keine Misshandlung wird durch eine Gegenleistung "wieder gut gemacht". Wer daran glaubt oder sogar einen "finanziellen Ausgleich" erwartet, ist ein armer Mensch.
    Wie man aus vielen Kindheitsgeschichten von Tätern weiss, waren diese selbst oft genug Opfer. Auch das ist keine Entschuldigung, auch das macht die Tat nicht weniger schlimm.

    LG Floo :)
     
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