Leere ... das ätherische Element?

  • Ersteller Ersteller Nica1
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Hat etwas mit zu voll zu tun, guter Haushälter. So vielleicht motivierendes in Einfache Sprache zum Thema:

Das Glas abstellen
Praktiziere, indem du loslässt. Halte nicht daran. Wenn du doch daran hältst, halte nicht daran fest. Verstehst du nicht-daran-halten? Dieses Glas hier: Wir halten es, um es hoch zu heben und es anzusehen. Wenn wir alles darüber wissen, stellen wir es hin. Das nennt man, nicht daran halten - in anderen Worten: es halten, aber nicht festhalten. Du hältst es, um es anzusehen und zu verstehen, und dann stellst du es ab. Du fühlst dich leicht. Es ist das gleiche wie mit diesem...​
Sehr gut beschrieben gefällt mir die Interpretation.
Es ist wie die Sehnsucht nach etwas was man niemals erfassen kann. Höchstens in einem Maße aber niemals zur gänze. Als wäre ein kleiner Funken dessen schon mehr als genug. Und wenn man genug hat gibt man es einfach zurück. Man gibt es wieder dort hin wo es herkommt. Alles
 
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Man gibt es wieder dort hin wo es herkommt. Alles
Solches ist nicht möglich, jedoch ist es mögluch, wenn die Nachteile des Nehmens für sich und alle anderen sehend (also nicht jene, die in Pseudoleere zum besseren Konsumieren weilen, rücksichtslos, gedachkenlos...) nichts mehr anzunehmen und diesen Pfad beginnt man mit Absehen vom Nehmen was nicht persönluch gegeben, guter Haushälter. Vom groben ins Feine. Jene, die den Pfad erlangt, mögen vielleicht noch Gegebenes nehmen, sind jedoch über die fünf Arten von Geiz hinaus, und vermögen nicht Undankbar zu sein, halten an Ansehnen, Unterkunft, Familie (Gönner), Errungenschaften und Dhamma nicht fest, Dinge die gegeben werden können, nicht zurück.

So ist es auch, daß eine Person, Knausrigkeit nicht überwunden, gar undankbar, es nicht vermögen würde gute Vertiefung, gar Leere, Pfad und Früchte zu erlangen.
 
Völliger Unsinn, und auch von großem langfristigen Nachteil und Gefahr ist es, jetzt Form noch nicht durchdrungen, an allen Sinnen klebend, sich mit, was man HaushsHaushaltsgleichmut nennt, in "geistge Abwesenheit" zu begeben.

Einmal da festgefahren, gibt es sehr lange so gut wie keinen Weg des Wachstums aufwärts und sobald Verdienste aufgebraucht, den Fall in die Abgründe die man sich während dessen geschaufelt hat.

Jeder kennt wohl Kamikazeflieger... nichts anderes. Zu welchem Zweck Dummes tun?
 
Die Leere zu fördern und "leer machen" geht bei mir fast nur in der Meditation oder in der totalen Bewusstheit, wenn ich mir zB die Frage stelle: "Was ist mein nächster Gedanke"? … Dann ist mal Funkstille und zwar für ne ganze Weile, probier´s mal aus … nur der eine Satz... da fällt einem dann nichts ein, Gedankenleere sozusagen...

Ich denke, dass da mehrere Möglichkeiten existent sind und ein jeder für sich rausfinden muss oder sollte, was am besten klappt. Nicht unbedingt das Einfachste, muss den besten Erfolg bringen. Wenn ich mich zum Beispiel sehr stark darauf konzentriere, geht gar nix. Bin ich jedoch tiefenentspannt und drumherum ist auch alles stimmig, perfekt.(y)(y)(y)
Allerdings geht es manchmal auch spontan, wenn es mal schnell gehen muss (hatte ich, glaub ich, im Thread "Reisen ohne Hilfsmittel" ja schon mal erwähnt). Da hab ich keine Zeit, andere Gedanken zu zulassen. So geht's auch, jedenfalls bei mir.
 
:) ...
was aber nichts mit "Anhaftung" zu tun hat, oder?
Wobei man ja nur loslassen sollte (so sehe ich das), was nicht mehr von Nutzen ist, damit meine ich aber keine Gegenstände, sondern auch Gefühle und Gedanken, weil sie einen nicht weiterbringen, sondern im Gegenteil, sie hemmen dann eher... was aber nicht heisst, dass man mit "dieser Sache" nichts mehr zu tun haben möchte, sondern ausschließlich, dass man dankbar ist, dies oder jenes erlebt, erfahren, was auch immer zu haben, aber man braucht die Gedanken daran, jetzt nicht mehr, zumindest nicht in der Präsenz oder Intensität, dass sie einen daran hindern, voranzukommen oder weiterzugehen...

Ja.. das mit "in Worte fassen" ist oft nicht leicht, wem sagst Du das :) … das Verstehen meiner Worte ist aber, denke ich, auch manchmal etwas schwierig.


Genau so, ist es. (y)(y)(y)
Und wenn man seine "verschobenen" Gedanken wieder braucht, ruft man sie sich wieder in die Erinnerung.
Eigentlich ganz einfach zu lesen. :):):) Die Umsetzung jedoch, braucht etwas Übung.
 
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