Leere ... das ätherische Element?

  • Ersteller Ersteller Nica1
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Wäre der Ansatz nicht gut, wozu würde einer dazu ermutigen noch etwas weiter zu gehen, dort wo dann wahre Leere, und wahres Sehen aufkommt. Keine Notwendigkeit von Abhängigkeit, Empfangen, dort wo kein Tausch und "Tiergeschäft" bedingt, sondern Klarheit und zum Wohle aller und einem selbst, guter Hazshälter. Bereitstehen ist leidvoll und von Nahrung, anderen abhängig. Mag er gut achtgeben:
Verbalisierte Verdeutschlichung vom Bedingten Mitaufkommen

Ich bin nicht sicher, ob ich Dich richtig verstehe oder ob wir aneinander vorbeireden. Wovon Du sprichst, denke ich mal, ist die sogenannte Erleuchtung, oder? Das ist das, auf das ja Viele hinarbeiten und diese als unbedingt zu erreichendes und einzigstes Ziel ansehen, wofür es sich zu leben/meditieren/was auch immer lohnt.

Was ist denn die "wahre" Leere? und das "wahre" Sehen? Ich kann´s mir schon ungefähr denken, was Du damit meinst, dennoch sehe ich die Dinge vielleicht ein wenig anders. Ich fühle mich weder abhängig noch unfrei, ich übe mich im ruhigen Geist und das macht vieles einfach leichter, auch das Leid, das einem halt mal widerfährt, … ich glaube ich schweife ab, aber egal...

Ich sehe auch nicht, dass ich bereitstehe.. wofür? Ich erwarte ja nichts, das ist ja das schöne, es war nicht leicht, dies zu erlernen, grade wenn man eher etwas ungeduldig ist und es fällt mir heute noch nicht leicht... so ganz ohne Erwartung... aber es geht immer besser...

Und, ja klar, solange man lebt ist man abhängig von Nahrung, wenn man die weglässt, lebt man nicht mehr lange.. aber vielleicht versteh ich Dich doch nicht richtig. Deine Links, wo Du einen da immer hinführst, finde ich (für mich persönlich) too much, aber einiges lese ich...
 
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Deine Links, wo Du einen da immer hinführst, finde ich (für mich persönlich) too much, aber einiges lese ich...
Hat etwas mit zu voll zu tun, guter Haushälter. So vielleicht motivierendes in Einfache Sprache zum Thema:

Das Glas abstellen
Praktiziere, indem du loslässt. Halte nicht daran. Wenn du doch daran hältst, halte nicht daran fest. Verstehst du nicht-daran-halten? Dieses Glas hier: Wir halten es, um es hoch zu heben und es anzusehen. Wenn wir alles darüber wissen, stellen wir es hin. Das nennt man, nicht daran halten - in anderen Worten: es halten, aber nicht festhalten. Du hältst es, um es anzusehen und zu verstehen, und dann stellst du es ab. Du fühlst dich leicht. Es ist das gleiche wie mit diesem...​
 
Ich sehe es so, wie schon gesagt, dass erst die Leere im Geist da sein muss, um überhaupt empfangen zu können, weil sonst kein Platz ist... wenn tausend Gedanken durch´s Hirn schiessen, wird´s nicht möglich sein, etwas zu empfangen. Wenn dann empfangen wird / wurde, ist klar, dass der Geist nicht mehr leer ist... ich seh´s halt so und ich erleb´s auch nicht anders... zumindest funktioniert es bei mir nicht, ohne die Leere, ohne einen ruhigen Geist.

Und daran solltest du "festhalten und nicht loslassen" ;):)(y)
 
Ich bin nicht sicher, ob ich Dich richtig verstehe oder ob wir aneinander vorbeireden. Wovon Du sprichst, denke ich mal, ist die sogenannte Erleuchtung, oder? Das ist das, auf das ja Viele hinarbeiten und diese als unbedingt zu erreichendes und einzigstes Ziel ansehen, wofür es sich zu leben/meditieren/was auch immer lohnt.

Was ist denn die "wahre" Leere? und das "wahre" Sehen? Ich kann´s mir schon ungefähr denken, was Du damit meinst, dennoch sehe ich die Dinge vielleicht ein wenig anders. Ich fühle mich weder abhängig noch unfrei, ich übe mich im ruhigen Geist und das macht vieles einfach leichter, auch das Leid, das einem halt mal widerfährt, … ich glaube ich schweife ab, aber egal...

Ich sehe auch nicht, dass ich bereitstehe.. wofür? Ich erwarte ja nichts, das ist ja das schöne, es war nicht leicht, dies zu erlernen, grade wenn man eher etwas ungeduldig ist und es fällt mir heute noch nicht leicht... so ganz ohne Erwartung... aber es geht immer besser...

Und, ja klar, solange man lebt ist man abhängig von Nahrung, wenn man die weglässt, lebt man nicht mehr lange.. aber vielleicht versteh ich Dich doch nicht richtig. Deine Links, wo Du einen da immer hinführst, finde ich (für mich persönlich) too much, aber einiges lese ich...


Ich lese in deinen Beiträgen oft, so viele Ähnlichkeiten meiner eigenen Erfahrungen, dass ich manchmal gar nichts schreiben kann, weil du es schon treffend beschrieben hast. (y):)(y)

Allerdings habe ich über die vielen Jahre der Erfahrung gelernt, die Leere zu "fördern", im Sinne von "leer machen"
oder "Gedanken vorbei ziehen zu lassen" oder so ähnlich. Ist nicht immer einfach, für ALLES Worte zu gebrauchen.
Manchmal reicht es auch, einfach nur zu tun.
Und das ist wahre Wahrhaftigkeit (in meiner Erfahrung) und mit wahrer Wahrhaftigkeit, eckt man auch immer wieder an. Eine logische Gegebenheit, da jeder Mensch seinen Geist, auf seine eigene Art und Weise nutzt. Manche gut, manche mittelmäßig und manche schlecht. Ist keine Wertung im Sinne von: "Du" oder "Du" oder "Du" im Gegenteil, "Ich" oder "Ich" oder "Ich" schließe mich da nicht aus. Das ist wohl eine Gegebenheit, die zu überwinden ist. Und dazu ist eine öfters herbeigeführte "geistige Leere" sehr sinnvoll.

meine bescheidenen Gedanken dazu.

LG vom otter
 
Zuletzt bearbeitet:
@Samana Johann

Ich folge hier im Forum prinzipiell keinem Link, da ich meine Erfahrungen selbst machen möchte, ohne mich durch zeitaufwendige Recherche auch noch vom Wesentlichen ablenken zu lassen.
Deine Worte stelle ich nicht in Frage, doch habe ich nicht immer eine Antwort für dich parat.

Belesen sein ist schön und gut. Praktisch Erfahren, für mich jedoch besser.
 
Allerdings habe ich über die vielen Jahre der Erfahrung gelernt, die Leere zu "fördern", im Sinne von "leer machen"
oder "Gedanken vorbei ziehen zu lassen" oder so ähnlich. Ist nicht immer einfach, für ALLES Worte zu gebrauchen.
Manchmal reicht es auch, einfach nur zu tun.

Die Leere zu fördern und "leer machen" geht bei mir fast nur in der Meditation oder in der totalen Bewusstheit, wenn ich mir zB die Frage stelle: "Was ist mein nächster Gedanke"? … Dann ist mal Funkstille und zwar für ne ganze Weile, probier´s mal aus … nur der eine Satz... da fällt einem dann nichts ein, Gedankenleere sozusagen...
 
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Und daran solltest du "festhalten und nicht loslassen" ;):)(y)

:) ...
was aber nichts mit "Anhaftung" zu tun hat, oder?
Wobei man ja nur loslassen sollte (so sehe ich das), was nicht mehr von Nutzen ist, damit meine ich aber keine Gegenstände, sondern auch Gefühle und Gedanken, weil sie einen nicht weiterbringen, sondern im Gegenteil, sie hemmen dann eher... was aber nicht heisst, dass man mit "dieser Sache" nichts mehr zu tun haben möchte, sondern ausschließlich, dass man dankbar ist, dies oder jenes erlebt, erfahren, was auch immer zu haben, aber man braucht die Gedanken daran, jetzt nicht mehr, zumindest nicht in der Präsenz oder Intensität, dass sie einen daran hindern, voranzukommen oder weiterzugehen...

Ja.. das mit "in Worte fassen" ist oft nicht leicht, wem sagst Du das :) … das Verstehen meiner Worte ist aber, denke ich, auch manchmal etwas schwierig.
 
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