reinsch
Sehr aktives Mitglied
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Dabei handelt es sich um eine klassische Störung der Objektpermanenz, würde ich vermuten. Der Borderliner glaubt - bewusst oder unbewusst -, dass eine Bezugsperson nicht mehr die ursprüngliche Sympathie empfindet, sobald sie sich jemand Anderem zugewendet hat. Soweit ich weiß, entstehen Defizite der Objektkonstanz vor allem durch ein Misslingen der Eltern-Kind-Beziehung. Eltern mit Stimmungsschwankungen, die vielleicht selber psychisch krank sind, können dem Kind z. B. widersprüchliche Botschaften in Form von diametralen Verhaltensweisen oder Gefühlen übermitteln, so dass eine Erdung oder ein Urvertrauen in soziale Beziehungen nicht generiert werden kann.
Und damit beginnt das Pendel zu schwingen. Bewußt oder unbewußt. Auf beiden Seiten.
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