Kritik an der Borderline-Störung?

Wehren können sich nur Kinder, die geliebt wurden, denen die Eltern einen Selbstwert suggeriert hatten. Diese Kinder sind in den Augen der Eltern "etwas wert". Und genau das werden die Kinder in ihr späteres Leben mitnehmen und gewappnet sein gegen alle späteren Übergriffe.

Die Kinder jedoch, die bereits im Kindesalter eingeschüchtert, bedrängt und sexuell missbraucht wurden, werden ihr ganzes Leben mit den Übergriffen zu leben haben. Da ihr Selbstbewusstsein bereits in der Kindheit unterdrückt oder zerstört wurde, können die Spätfolgen z.B. Fremdausbeutung sein: durch ihre Chefs, durch ihre Partner, durch Sekten, ganz verschiedener (scheinbar gegensätzlicher) Art. Die Übergriffe anderer setzen sich oft dadurch auch im Erwachsenenalter fort, weil kein Selbstwert aufgebaut werden konnte, diese Person nie gelernt hat, sich selbst als etwas kostbares, unantastbares zu sehen.


LG
Urajup
 
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Das glaube ich auch, dass es so ist. Nur bei Männern ist es ja auch so, dass sie sich manchmal gar nicht trauen darüber zu reden (noch weniger als Frauen vielleicht), weil wegen das starke Geschlecht und so. Ich hab's auch mal auf einer Seite gelesen, dass mehr Jungs missbraucht werden als überhaupt angenommen. Bin nur gerade am Überlegen, wo das noch mal war ...

http://www.aufrecht.net/utu/index.html

Weiß nicht, ob's da war ... ist sehr umfangreich, aber auch sehr hilfreich, diese Seite.

Ich guck gleich noch mal.

Bei Jungens kommt dann noch dazu, dass sie sich durch "sowas" nicht mehr als Männer fühlen (können). Und dann entsteht dieser "schöne" Frauenhass, aber das Weiblein hasst ja auch Mama und DEN Mann.

Natürlich werden sie nicht nur von ihren Müttern mißbraucht...

so macht man dann die Pseudoschwulen - und Pseudolesben...

Ich kann dieses Geheuchel der sog. Gutmenschen echt nicht ab und mal sollte "IHNEN" aus dem Weg gehen. Es ist sinnlos, sind ja auch nicht therapierbar.
 
Ja stimmt, hatte ich ganz vergessen, die Mütter sind an allem Schuld.

Zumindest kann die Mutter einen großen Einfluss auf die Kinderseelen ausüben - positiv wie negativ -, der dann auch ausgesprochen prägsam und strukturgebend ist. Wenn ein Kind z. B. die ödipale Liebe zur Mutter nicht sublimieren kann, bleibt es vermutlich auch in der Zukunft regressiv an die Mutter fixiert, was die individuelle Selbstwerdung des Kindes massiv stört.
 
Ich glaub, dass es hier war ...

http://www.tauwetter.de/infobera/artikel/frauen.htm

"Viele, die sich dem Thema sexuelle Gewalt gegen Jungen durch Frauen nähern, gehen erst mal wie selbstverständlich davon aus, dass es sich fast ausschließlich um Mütter handelt, die missbrauchen. Ähnlich wie jahrelang davon ausgegangen wurde, dass die meisten Täter die Väter sind. - Beides ist so nicht richtig."

Tauwetter ist eine Anlaufstelle für Männer, die als Junge missbraucht wurden.



"Knapp 98 Prozent der angezeigten Missbrauchstäter sind Männer. Frauen werden seltener entdeckt. Doch auch sie gehören zu den Tätern. Mehr als man bisher glaubte."

http://www.kbbe.de/info/missbrauch/missbrauch_durch_frauen.htm
 
Was den Kindesmissbrauch anbelangt: Jedes fünfte Mädchen und jeder zwanzigste Junge wird im Kindesalter missbraucht. Soviel zu den Opfern.
Die Täter sind zu 93 % Männer, die fast immer aus dem persönlichen Umfeld der Kinder stammen: Väter, Stiefväter, Onkel, Großväter, Brüder, Cousins....

Dazu sei noch angemerkt: Das Risiko eines Kindes, einen sexuellen Missbrauch durch den Stiefvater zu erleiden, ist um das Siebenfache höher als bei dem leiblichen Vater...

Familie ade... scheiden tut weh...
 
Zumindest kann die Mutter einen großen Einfluss auf die Kinderseelen ausüben - positiv wie negativ -, der dann auch ausgesprochen prägsam und strukturgebend ist. Wenn ein Kind z. B. die ödipale Liebe zur Mutter nicht sublimieren kann, bleibt es vermutlich auch in der Zukunft regressiv an die Mutter fixiert, was die individuelle Selbstwerdung des Kindes massiv stört.

Das hat die ironisch gemeint, aber ich weiß wenigstens wo sowas herkommt...
und ja, für MICH sind die Mütter SCHULD! Wer denn sonst, wenn nicht die?
Wer bekommt die, verbringt die meiste Zeit mit und erzieht die Kinder?

Mutterprobleme ziehen sich nur Generationen, genauso wie der Mißbrauch und das Borderline-Syndrom.
 
Bei Jungens kommt dann noch dazu, dass sie sich durch "sowas" nicht mehr als Männer fühlen (können).

Ja, hab ich auch drüber gelesen, über die Auswirkungen und dass Männer damit wohl auch anders umgehen.

"Jede Form von sexueller Gewalt gegen Jungen stellt einen massiven Angriff auf seine Männlichkeit dar. Es gilt: Ein Mann ist kein Opfer. Dies betrifft Jungen die Opfer eines Mannes wurden, genauso wie für die, die Opfer einer Frau wurden."
 
und ja, für MICH sind die Mütter SCHULD! Wer denn sonst, wenn nicht die?
Wer bekommt die, verbringt die meiste Zeit mit und erzieht die Kinder?

Den Schuldbegriff halte ich in diesem Zusammenhang für deplatziert. Es ist besser, von persönlicher Verantwortung zu sprechen, zumal die Schuld ja oftmals auch religiös getüncht ist.

Ich glaube nicht, dass irgendeiner Mutter daran liegt, psychisch kranke Kinder zu züchten, ihnen zu schaden, sie zu binden, sie zu misshandeln, sie ihres eigenen Lebens zu berauben.

Ich vermute vielmehr, dass solche Mütter selbst unter massiven psychiatrischen Problemen leiden, die ihnen zumeist gar nicht bewusst sind, weil sie die Erkenntnis geschickt mittels diverser Mechanismen abwehren. So vererben diese Mütter ihren Kindern auf psychologischer Ebene ihre eigenen Störungen und Dysfunktionen. Die Verantwortung jener Mütter liegt aus meiner Sicht darin, sich im Rahmen einer psychotherapeutischen Behandlung mit ihren emotionalen Problematiken zu konfrontieren und an ihrem destruktiv-neurotischen Verhalten zu arbeiten, eben auch im Sinne der Kinder.
 
Dazu sei noch angemerkt: Das Risiko eines Kindes, einen sexuellen Missbrauch durch den Stiefvater zu erleiden, ist um das Siebenfache höher als bei dem leiblichen Vater...

Familie ade... scheiden tut weh...

die Frauen sind schuld, weil sie weggucken, weil sie ihren Ernährer verlieren....

bei einem Freund von mir war es Nachbar, die ganze Sippe ist pervers... da machte der Cousin mit... der Bruder nahm sich ein Mädchen, der jüngste Bruder wurde auch vernascht, der ist zurückgeblieben...

wir haben keine Gesetze, deshalb fühlen sich alle sicher!

und oft wird der Mißbrauchte zum Mißbraucher und das ist eine Tatsache.
 
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Ja, hab ich auch drüber gelesen, über die Auswirkungen und dass Männer damit wohl auch anders umgehen.

"Jede Form von sexueller Gewalt gegen Jungen stellt einen massiven Angriff auf seine Männlichkeit dar. Es gilt: Ein Mann ist kein Opfer. Dies betrifft Jungen die Opfer eines Mannes wurden, genauso wie für die, die Opfer einer Frau wurden."

Überlege mal wielange ein Mann damit durch sein Leben gehen muss ohne es jemandem zu erzählen, gerade jetzt die aus den 40ern, 50ern, 60ern...
 
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