Kirchenaustritt

wie sieht es mit kirchenaustritt bei euch aus?

  • ich bin ausgetreten

    Stimmen: 46 63,9%
  • ich erwäge auszutreten

    Stimmen: 11 15,3%
  • ich bin und bleibe in der kirche

    Stimmen: 12 16,7%
  • schon immer ohne bekenntnis oder andere religion

    Stimmen: 3 4,2%

  • Umfrageteilnehmer
    72
  • Umfrage geschlossen .
Ich bin vor 18 Jahren aus der katholischen Kirche ausgetreten, weil mir das Geld zu schade ist, es diesen ( tut mir leid, wenn es überzeugte Katholiken lesen ) Popanzen zuzustecken. Jeder Cent ist mir dafür zu schade. Diese Scheinheiligkeit und Pomp, der hat mit dem, was Jesus gesagt hat, absolut nichts zu tun. Das ist nur Machtdemonstration und ich bin froh, dass die Kirche keine Macht mehr hat, sonst hätten wir nichts zu lachen.
Man braucht für wahre Spiritualität keine Institution, keinen, der einem vorsagt, wie ich zu denken und zu glauben habe, das finde ich in mir selber.
lg Siriuskind

:thumbup: Genau meine Meinung :)
 
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Hallo,



Ist wahrscheinlich eine Frage des Selbstbewusstseins. Wer andere abwertet, um den eigenen Glauben zu rechtfertigen hat nicht allzu viel davon.

Oder wieso funktioniert es sonst nicht mit "Leben und leben lassen"?

LG


Dafür muss eins sich doch bewusst sein, um sich wieder geistig aufleben lassen zu können. Denn nur bewusstlos vor sich hin marschieren, hilft dabei nicht. Dir unverwechselbar SELBST bewusst sein, schenkt Dir doch erst absolute Sicherheit und damit innersten Rückhalt. Wer nicht hinter sich selber stehen kann, klammert sich dann an andere - so wie leibhaftige Kleinkinder das noch aufgrund ihrer Hilflosigkeit tun müssen. Unsere Spezie kann sich KOLLEKTIV NICHT leben lassen. Und so sieht es dann in unserer Alltagswelt zwischenmenschlich trostlos aus...
 
Hallo,

Wer nicht hinter sich selber stehen kann, klammert sich dann an andere - so wie leibhaftige Kleinkinder das noch aufgrund ihrer Hilflosigkeit tun müssen. Unsere Spezie kann sich KOLLEKTIV NICHT leben lassen. Und so sieht es dann in unserer Alltagswelt zwischenmenschlich trostlos aus...

Wer perfekt und ach so erwachsen sein will, sieht die eigenen Schwächen nicht. Selbstbewusst ist, wer sich diese eingestehen kann und trotzdem zu sich steht. Dann darf man auch wieder auf andere angewiesen sein, ohne sich zu schämen :D.
 
Hallo,



Wer perfekt und ach so erwachsen sein will, sieht die eigenen Schwächen nicht. Selbstbewusst ist, wer sich diese eingestehen kann und trotzdem zu sich steht. Dann darf man auch wieder auf andere angewiesen sein, ohne sich zu schämen :D.

Oh - Tigermotte - Du verkennst mich absolut.

Wenn Du Dich Deiner nicht mehr schämen mußt und Dich Dir wieder würdig weißt, weißt Du Dich geistig erwachsen. Und wie das auch leibhaftig so ist, ist dann das einstige Kleinkind ganz allein auf sich gestellt und kann FREIHÄNDIG laufen, ohne sich noch an andere klammern zu müssen...

Erst dann ist zwischenmenschlich erwachsene oder SELBST-verantwortungsbewusste Begegnung möglich, anstatt die Verantwortung für sich und die Stillung der eigenen Bedürfnisse anderen zuschieben zu wollen.

Niemand kann Dich doch MIT DIR zufrieden machen, ausser Du selbst.

Nicht geistig erwachsen werden zu wollen, ist vergleichbar eines Rebstocks der seiner Bestimmung nicht nachkommt und sich selbst in der Reifung reinen Weines hemmt.

Wenn Du geistig Dich zu kurz gekommen und noch klein und schwach fühlst, so kannst nur Du Dir selber dabei helfen, darüber hinauszuwachsen und Dich wieder in Dir richtig groß und stark zu fühlen. ;)

Davon hast Du doch geschrieben, dass es jenen, die Du geistig arrogant glaubst, an SELBST-Bewusstsein fehlen würde und nun bist Du mit Dir selber im Widerspruch, wenn es Dir auch wieder nicht passt...:rolleyes:
 
Hi DiaBowLow,

ich habe gerade keinen Bock auf Scheingefechte und Windmühlenkämpfe :D! Die Zeit nutze ich lieber, um mir ganz selbstbewusst ein schönes heisses Bad zu gönnen.

Wünsch euch noch einen schönen Streitabend hier :D!

PS: Mir musst gar nichts beweisen. Ich glaube sowieso was ich glaube und das ist weder katholisch noch superspirituell.
 
Ich war nie in der Kirche, ich meine "Glaubensangehörichkeit" als Steur und damit Pflicht-Verbunden-sein.

Zum Glück, dürfte ich frei entscheiden, ob ich gläubig, oder atheistisch sein, oder bleiben darf, bzw. gläubig. Das haben für mich meine Eltern und Großmütter entschieden - christlich.

Doch die Schule hat mir beigebracht, nicht an Gott zu glauben, jedoch meine eigenen Erfahrungen haben mich immer mehr überzeugt, dass es eine Übermacht über uns, Menschen gibt.

Nun stehe ich da: ein Glauben gehört zu einem Mensch, aber nicht die Kirche.

Kirche ist nur ein Haus, die von einem Mensch gebaut wurde, wie ein Theater. Jedoch der Eintitt Geld kostet. So einen Theater kann ich auch zuhause haben. In dem ich einfach mit Gott ganz alleine bin.
 
Hi DiaBowLow,

ich habe gerade keinen Bock auf Scheingefechte und Windmühlenkämpfe :D! Die Zeit nutze ich lieber, um mir ganz selbstbewusst ein schönes heisses Bad zu gönnen.

Wünsch euch noch einen schönen Streitabend hier :D!

PS: Mir musst gar nichts beweisen. Ich glaube sowieso was ich glaube und das ist weder katholisch noch superspirituell.

:confused:


Welches Scheingefecht und welche Windmühlenkämpfe? :dontknow:
Ich habe nur mein Verständnis näher erläutert.

Das Wort STREIT dient Dir zur Abwertung und Disqualifikation, so dass Du Dich inhaltlich nicht mehr beziehen mußt und mit dem Wort STREIT für Dich alles erklärt ist? Und dem anderen den Schwarzen Peter zuschieben möchtest? Anderer Meinung zu sein, ist nicht erlaubt, sondern gilt als Krieg? :escape:
 
:confused:


Welches Scheingefecht und welche Windmühlenkämpfe? :dontknow:
Ich habe nur mein Verständnis näher erläutert.

Das Wort STREIT dient Dir zur Abwertung und Disqualifikation, so dass Du Dich inhaltlich nicht mehr beziehen mußt und mit dem Wort STREIT für Dich alles erklärt ist? Und dem anderen den Schwarzen Peter zuschieben möchtest? Anderer Meinung zu sein, ist nicht erlaubt, sondern gilt als Krieg? :escape:

unterschiedliche meinungen und ansichten zu konstatieren ist das eine - aus diesen heraus einen überzeugungskampf zu führen kann man durchaus streit nennen.
 
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unterschiedliche meinungen und ansichten zu konstatieren ist das eine - aus diesen heraus einen überzeugungskampf zu führen kann man durchaus streit nennen.


:umarmen: Lange nicht gelesen. :)

Mir scheint, dass Du grundsätzlich Glauben und Bewusstsein verwechselst.
Ich kenne Gott und muss deswegen nicht mehr Vermutungen und Spekulationen geistig zum Opfer fallen. Und darin bin ich nunmal unglaublich standfest. Weil nur Gott absolute geistige Sicherheit schenkt. :)

Dann ist es auch viel einfacher, mich disqualifiziert sehen und verstehen zu wollen, anstatt wirklich inhaltlich Bezug zu nehmen, peterle...Ich hatte bereits irgendwo vermerkt, dass ich mich und alle Welt von INNEN kenne...:rolleyes:

Und das INWÄNDIGE weiß ich nun AUSWÄNDIG zu schreiben...;)
 
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