Weil nichts sein kann, dass du nicht vorher erdacht hast.....selber bist...
Gedanke -> Gefühl -> Erleben
Ansonsten wärst du nicht Magie, nicht schöpferisch, sondern die, die annimmt was ist...was andere erschaffen und nur so darauf wartet das etwas passiert, das dich glücklich macht.
Klingt nach Kontrollfreak.
Säuglinge erleben auch. Denken können sie noch nicht, denn das Denken (wie wir es kennen und benennen) bedarf der Sprache.
Es wäre also einseitiges Schöpfertum, ausschliesslich aus dem Denken heraus zu agieren.
Das Schöpferische geschieht auch nicht zwangsweise aus dem Denken heraus, sondern aus dem Tun. Das ist ja genau das, was ich immer bemängele. Seitenweise Ausführungen und wenn es dann ums Benennen geht, Leere.
SO braucht es nicht sein.
Auch Gefühle sind ursprünglich- nicht zu verwechseln mit Emotionen.
"Ich trinke meinen Kaffee schwarz, mit Zucker," ist nicht gedacht, sondern gelebt. Dafür braucht es keine jahrelange Vorbereitung durch Lesen. Und überhaupt fühlen Kinder bis zum 7. Lebensjahr ca. viel weiser als die meisten Erwachsenen, weil sie diese Ursprünglichkeit noch leben.
"Werdet wie die Kinder", warum wohl?
Am Anschaulichsten lebt es sich imho auf dem Beobachterposten. Der Beobachter kann fliessen lassen... immerhin eine Fähigkeit, die es sich als Erwachsener erneut anzueignen gilt (denn wir alle haben sie verlernt).
Manche versuchen es durch Bildung (ich lese mir Beobachtertum an), andere durch Drogen (ich bin immer noch, auch wenn ich nicht bin) und wiederum andere erfinden ganze Fahrräder neu (kreativ).
S.
