Liebe Emma,
das habe ich wohl falsch verstanden, denn wie man sieht, gibt es auch andere Thesen einer Flucht.
In den drei Tagen soll eigentlich dem Tod und dem Leiden Jesus gedacht werden (die Totenruhe).
Also das Leiden vor und mit der Kreuzigung. Da geht es also nicht um ein Leiden im Reich der Toten
der Unterwelt. In der jüdischen Vorstellungen des Alten Testaments fallen die Verstorbenen
in einen Schlaf.
Am Tag des Herrn (Jüngster Tag) würde dann Gott die Schlafenden im Reich der Toten wieder aus
ihrem Schlaf erwecken.
1. Korinther 15
[20] Nun ist aber Christus auferstanden von den Toten
und der Erstling geworden, unter jenen, die da schlafen.
[21] So wie durch einen Menschen der Tod und durch
einen Menschen die Auferstehung der Toten kommt.
[22] Denn gleichwie sie in Adam alle sterben, so werden
sie in Christo alle lebendig gemacht werden.
[51] Siehe, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden nicht
alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt;
[52] ... zur Zeit der letzten Posaune. Denn es wird die Posaune
schallen, und die Toten werden auferstehen unverweslich,
und wir werden verwandelt werden.
[53] Denn dies Verwesliche muss anziehen die Unverweslichkeit,
und dies Sterbliche muss anziehen die Unsterblichkeit.
Das Erscheinen Jesus, nach seinem Tod, sollte eigentlich der Tag des Herrn ankündigen
Jesus, seine Jünger und Gläubigen glaubten zunächst an das Nahe Herbeikommen*
dieses Erignisses.(*Parusie)
Markus 9
[1] Und er sprach zu ihnen: Wahrlich ich sage euch: Es stehen
etliche hier, die den Tod nicht schmecken, bis dass sie sehen
das Reich Gottes mit seiner Kraft kommen.
Merlin
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