Jahr 2012

ja also , wir waren in diesem Thread über 2012 schon mal so weit, daß wir Dualität als den nicht passenden Ausdruck sehen konnten. Polarität ist richtig. Polarität kann neutralisiert werden, indem wir beide Seiten zulassen und ganz im Hier und Jetzt sind.

Auch wenn „ihr“ offensichtlich schon weiter seid, aber Dualität und Polarität ist exakt das Gleiche, da wir uns, in unserem Denken und Fühlen, NUR im Wechselspiel zwischen den beiden (zwei=dual) Polen Angst-Liebe bewegen können.

Noch einmal ganz klar:
Die Dualität, wie wir sie jetzt in den Formen oder Polaritäten Liebe-Angst wahrnehmen, ist die einzige Existenzbasis unseres menschlichen Seins. Darüber orientieren wir uns, bilden unsere Urteile und definieren uns als Persönlichkeit. Diese Dualität ist auch die Basis jeglicher geistiger und spiritueller Entwicklung. Dualität oder Widersprüche, erzeugen die Energie und sind der Motor etwas zu verändern! Das ist ein Gesetz, welches jetzt genauso gültig ist, wie in Jahrtausenden.
Daraus ergibt sich, dass die Auflösung dieser Dualität keine höhere Entwicklungsstufe, sondern das Ende, den absoluten Stillstand, exakter den Tod unseres Universums bedeuten würde.
Es kann also nicht darum gehen, diese
Dualität=Probleme=Lösungen suchen=sich weiter entwickeln=Dualität=Probleme…..;
aufzulösen, um eine Welt ohne Widersprüche und Probleme erschaffen zu wollen.

Wer glaubt, dass der Sinn oder das Ziel des Neuen Bewusstseins oder der Zeitenwende wäre, dann ohne Probleme zu sein, hat diesen Prozess gründlich falsch verstanden!!!
Wir werden dann „nur“ andere Möglichkeiten haben, mit unseren Problemen umzugehen.:liebe1:
 
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Die Erde hat schon seit 3 Milliarden Jahre ALLES überlebt.
Es geht einzig und allein um das Überleben unserer eigenen Rasse auf diesem Planet, mehr nicht.

Sicher braucht die Erde – aus deiner Sicht - den Menschen nicht.
Du schreibst so, dass dann eben die menschliche Rasse verschwinden würde, als ob es darum ginge, sich am Kopf zu kratzen. Ich denke, du hast dabei übersehen, was es bedeutet, wenn diese Rasse verschwindet.
Doch wenn der Tod ganz konkret an deine eigene Tür klopfen sollte, oder die deiner liebsten Angehörigen, deiner Frau, Partnerin, Kinder, Eltern, wer auch immer dir am nächsten steht, dann wird dir sehr schnell deutlich werden, was dieses Verschwinden der Rasse bedeutet.

Noch ein Gedanke:
Ich habe das Gefühl, als stellst du die Esoteriker als etwas leichtgläubige, unrealistische Fantasten dar, die noch nicht gemerkt haben, wo es im Leben lang geht. In meiner persönlichen mail an dich habe ich mich u.A. zu den Fragen der Wahrnehmung, Spiritualität und Gott schon geäußert.
Auch wenn es sicher gut ist, die Dinge immer wieder in Frage zu stellen und neues Nachdenken anzuregen, sind doch die sog. Esoteriker momentan die Einzigen, die ernsthaft nach Lösungen für diese offensichtlichen, globalen Probleme suchen.
Die Vertreter der sog. wissenschaftlich fundierten Welt, denen du im Moment den alleinigen Glauben zu schenken scheinst, haben diesen zerstörerischen Prozessen absolut nichts entgegen zu setzen, weder jetzt noch in der Zukunft.
Das du in diesem Forum bist zeigt, dass du auch auf der Suche bist, wie auch immer dein persönlicher Weg dabei aussehen mag. Allein das Suchen ist entscheidend, denn wer nicht sucht, wird bekanntlich auch nichts finden.


:liebe1:
 
also so wie das aussieht, hat keiner wirklich einen plan.

Diesen Prozess kann zwar jeder, der es mochte spüren und im Umgang mit den Menschen direkt wahrnehmen, doch die Dinge sind wirklich so unvorstellbar komplex, dass es schwer ist, sich zu orientieren.
Die bisher einzig klaren Gedanken und Hinweise zu diesem Thema, was wir konkret in dieser Zeit tun sollten, habe ich bisher nur bei der Durchsage von Johannes gelesen: „Die Aufgaben für die Erschaffung des Neuen Zeitalters“. Vielleicht schaust du mal rein.
Ich denke auch, dass dieser Prozess der globalen Veränderungen nicht besonderen Menschen vorbehalten ist, sondern jeden Einzelnen von uns im tiefsten Wesen betreffen wird. Es geht einzig und allein um die persönliche Entwicklung in uns. Erst dann werden größere Veränderungen möglich.
Problematisch dabei ist auch, dass damit zwei vollkommen unterschiedliche Arten von Wissen aufeinander treffen, wie auch in diesem Forum immer wieder deutlich wird.

Es gibt also zwei Arten von Wissen.
1. Die eine Art des Wissens, ist all das, was wir lernen, wie etwas funktioniert, wie der Körper aufgebaut ist, also Massen, Massen, Massen von Daten und Informationen, mit ihren Theorien, erkannten Gesetzen usw., unueberschaubare Wissenszweige und Wissensgebiete, wissenschaftlich Erkenntnisse usw. Man kann es auch ganz knapp als reines Daten und Faktenwissen beschreiben, denn mehr ist es nicht. Nun trimmt uns unsere derzeitige Welt, mit all ihr zur Verfügung stehenden Macht dazu, dieses Daten und Faktenwissen als einzige Wahrheit anzuerkennen. Noch extremer, kluge Menschen sind nur solche, die sich viele Dinge merken können, wie unzählige Shows beweisen. Die höchste Stufe dabei ist, das nur das als Wahrheit akzeptiert wir, was den Stempel; wissenschaftlich erwiesen trägt, selbst wenn es der offensichtlichste Unsinn ist, den man sich nur vorstellen kann. Als ein Beispiel sei nur die Entdeckung der Medizinwissenschaft, das sog. „Sissi-Syndroms“ genannt, für deren erfolgreiche Einführung auf den Verbrauchermarkt, sich eine Marketingfirma öffentlich selbst gerühmt hat. Dieser aufgezwungene Glaube, an diese Daten und Faktenwahrheit hat das Problem, dass das, was heute richtig ist, morgen widerlegt wurde, was zwangsläufig zu einer vollkommenen Verunsicherung der Menschen führen muss. Auch das ist sehr bewusst gewollt! Tragisch daran ist aber, dass somit der Mensch in seiner Persönlichkeit auf das Niveau einer biologischen Datenverarbeitungsmaschine reduziert wird. Schussfolgerung daraus: Man kann nur sagen, dass man eigentlich nur weiß, dass man NICHTS weiß. Wie soll sich auf solch einer Erkenntnis, die auch noch öffentlich als normal und richtig propagiert wird, wie soll sich darauf eine selbstbewusste, stabile Persönlichkeit entwickeln?

Dieses Daten-Wissen ist nur die Wahrheitsillusion eines erstarrten Glaubens.

2. Es gibt aber noch eine andere Art von Wissen. Mann kann es das Wahre Wissen nennen, denn es ist unumstößlich in jedem von uns vorhanden und frei verfügbar. Beispiel: du weißt einfach, wenn du jemanden liebst oder hasst, und brauchst dazu keine Beweise, du weißt wenn du traurig bist, du weißt wenn du dich freust, weißt wenn du glücklich bist, du weißt wenn du Angst hast, du weißt wenn du Sehnsucht hast usw. usw. du weißt es einfach, weil es deine tiefste innere Stimme ist, die dir vollkommen untrüglich sagt, was in dir wahr ist. Deine Gefühle sind dein sicherster und untrüglichster Kompass, den du in deinem Leben hast. Sie sagen dir immer die Wahrheit. Deine Gefühle irren sich nie, auch wenn es den Menschen, denen du sie mitteilst, vielleicht nicht recht oder sogar unangenehm ist. Wenn das ohne jeden Zweifel klar ist, werden wir irgendwann erkennen, dass das wahre Wissen in uns liegt und nicht erlernt werden braucht. Wir werden die vollkommene innere Klarheit entdecken, und die unvorstellbare Power in uns entfalten, die außerhalb des Daten und Faktenwissens ist und eine absolut stabile Entwicklung der Persönlichkeit ermöglicht.

Es ist wichtig, beide Wissensarten zu kennen, um sich besser und sicherer orientieren zu können.
Der hier diskutierte Prozess der globalen Veränderungen, ist auf der Basis des Daten und Faktenwissens vollkommen unbegreiflich! :liebe1:
 
Auch wenn „ihr“ offensichtlich schon weiter seid, aber Dualität und Polarität ist exakt das Gleiche, da wir uns, in unserem Denken und Fühlen, NUR im Wechselspiel zwischen den beiden (zwei=dual) Polen Angst-Liebe bewegen können.
Wie kommst Du denn darauf? Bloss weil Du das so empfindest, dass das so sei muss das doch nicht richtig sein. Ich erlebe das anders, muss ich sagen. Schau- Du kannst an Dir selber sehen und hören, dass Du das "Nur" betonen musst. Alles was man nicht ganz normal sagen kann- ohne jeden dualen Druck im Widersprechen auf die Meinung eines anderen- ist meist schon mal nicht "wahr". Daran kannst Du in Dir selber "messen" wie "weit" Du bist.

Wahrnehmung ist vollkommen unabhängig von Dualität und Polarität, ich überlebe wirklich keinen Wechsel in meinen Emotionen oder so. Da ist nie irgendein Ereignis, das jetzt irgendetwas grosartig in mir zum Schwingen bringt. Mein Körper schwingt, ja. Meine Emotionen schwingen auch, ja. Aber ich selber- mein Geist- der bleibt wie er ist. Und der ist nicht polar nicht, das ist leider nur eine "Vorstellung", die man aber einfach als grundsätzlich immer schon überwunden annehmen darf. (das ist damit gemeint, dass wir alle "erleuchtet" seien, erinnerste Dich?)
 
Ich halte diese Zeiteilung des Wissens für nicht ganz zutreffend. Ich würde hinzufügen oder ergänzen wollen, dass es sich da um die sogenannte zweite Erinnerung handelt, die das Wissen darüber enthält, wie das sogenannte "paradiesische Lebensempfinden" sich anfühlt. Mit dem Zulassen dieses Seins- und Erkenntniszustandes in der eigenen Geistkörperseele erscheint ein neues emotionales und bildliches Darstellungsniveau- wir werden in der Nutzung unserer Geisteskraft dreidimensional. Das heisst ganz konkret, dass man vollkommen anders ins Leben eingebunden ist als man das heute in unserer Gesellschaft kennt. Unsere heutige "Mediengesellschaft" mit ihrem Bücherwissen zerplatzt durch die zweite Erinnerung wie eine Seifenblase aus lachenden Lächerlichkeiten.:zauberer1
 
Wie kommst Du denn darauf? Bloss weil Du das so empfindest, dass das so sei muss das doch nicht richtig sein. Ich erlebe das anders, muss ich sagen.

Danke, du hast mir eine Erkenntnis beschert, wobei ich zugeben möchte, dass ich erst meine Frau bitten musste, mir deine Gedanken zu „übersetzen“, ehe ich sie richtig verstehen konnte. Dieses „nur“ ist wirklich ein sehr interessantes Wahrheitsbarometer! Schon toll.
Aber dieses „nur“ ist in dem Zusammenhang mit der Dualität/ Polarität als Einschränkung bewusst so gemeint, denn es gibt einfach vieles, was nur so ist. Wir haben nur eine begrenzte Zeit zu leben, jeder kann nur seine persönlich begrenzte Last tragen, nur eine begrenzte Menge essen, nur eine begrenzte Schmerzschwelle aushalten usw., du weißt sicher, was ich meine.
Ja, wie komme ich darauf diese Dualität/ Polarität mit solcher Sicherheit verkünden zu wollen, das ist ja deine Frage. Ich weiß es einfach, auch wenn dir das nicht gerade weiter hilft. Es ist ein sehr tief in mir entstandene Klarheit der Prozesse unseres menschlichen Seins, in dieser Welt.
Warum?
Es gibt drei Dinge, oder drei Zahlen die man als Grundbausteine betrachten kann. Die Null, ist das Nichts, die Leere; die Eins ist der Anfang von allem; die Zwei ist die Dualität/ Polarität; und die Drei ist das sog. Triviat, wie Körper Geist Seele, hier dort und dazwischen, Vergangenheit Gegenwart Zukunft, Energie Materie Antimaterie usw….

In dieser Einheit von Körper Geist Seele (drei), brauchen wir Bezugspunkte, oder Eckpunkte, oder Extreme, an denen wir uns orientieren können. Natürlich gibt es dazwischen unendlich viele Möglichkeiten, aber erfassen, verstehen und erfahren können wir es nur über diese Eckpunkte Dualität/ Polarität (zwei). Als Kinder lernen wir, was Angst+Liebe ist, gut+schlecht, was richtig+falsch, groß+klein, heiß+kalt usw. Wenn ein Kind fragt, ob es über die Strasse gehen kann oder nicht, braucht es ein Ja oder Nein, um am Leben zu bleiben! Dieses Ja-Nein-Wissen ist unsere Dualität/ Polarität, über die wir uns erkennen, definieren, mit anderen kommunizieren und entwickeln können.
Lässt uns unsere Welt eine andere Möglichkeit uns zu erkennen und zu definieren?
Unsere Erfahrungen sind demnach zu einem sehr sehr großen Teil, auf diesen Ja-Nein-Entscheidungen aufgebaut, womit diese Dualität/ Polarität uns elementar prägt.
Deine Feststellung: „Wahrnehmung ist vollkommen unabhängig von Dualität und Polarität“ kann also nicht zutreffend sein, denn wie sollen wir uns anders orientieren, eigenen Entscheidungen treffen, wenn nicht aus unseren Erfahrungen, die wieder durch die Dualität geprägt sind? Auch heute, wenn du aus den zehn Paar roten Schuhen, das passende Paar für dein rotes Kostüm aussuchst, dann findest du all die anderen Paare als unpassend, also fällst du eine Ja-Nein Entscheidung, die diesmal tief in deinem Gefühl begründet ist. Diese Dualität hat überhaupt nichts Negatives.
Vielleicht ist es auch einfach ein Wunsch in der Esoterik, diese Dualität mit der Polarität zu beschreiben, um das Gefühl zu erzeugen, da schon etwas „überwunden“ zu haben.
Das ist leider eine Illusion. Denn überwunden haben hieße ja, dass dieser Mensch keine Zweifel, keine Sorge, keinen Verlust, keine Angst, keinen Schmerz usw. spüren würde. Einem solchen Menschen/einer Mutter z.B., wäre der Verlust des eigenen, vollkommen gesunden und fröhlichen Kindes durch einen Unfall z.B., völlig gleichgültig, es würde keine Emotionen, außer „reine Liebe“ erzeugen und das ist doch wohl mehr als unwahrscheinlich!!!
Ich kenne kaum einen Menschen, der diese Dualität/ Polarität in sich überwunden hat und ich fürchte, du kennst auch, oder?
Diese Dualität/ Polarität ist etwas ganz normale unseres Universums, so ist es aufgebaut und so wird es auch nach der bewussten Zeitenwende weiter gehen, wenn auch natürlich auf einer hören Stufe…

Ich möchte noch etwas dazu sagen, dass: „….Da ist nie irgendein Ereignis, das jetzt irgendetwas grosartig in mir zum Schwingen bringt…..“
Natürlich empfindet nicht jeder diese Veränderungen gleich, der eine spürt es stark, ein Anderer wieder nicht. Das ist nun mal so.
Du wirst diese Veränderungen spüren, je mehr du dich mit den „Aufgaben für die Erschaffung des neuen Zeitalters“ beschäftigst. Dann wird es dich irgendwann zum Schwingen bringen, dass du es direkt fühlen kannst. Das ist wirklich sicher, denn ich habe es am eigenen Leib erlebt. Es lohnt sich, denn es sind ganz besonders schöne Veränderungen, die dann in dir, mit dir und mit deinem Leben passieren!
Ich freue mich auch dazu, auf deine inspirierenden Gedanken.
Liebe Grüsse

:liebe1:
 
Ich halte diese Zeiteilung des Wissens für nicht ganz zutreffend. Ich würde hinzufügen oder ergänzen wollen, dass es sich da um die sogenannte zweite Erinnerung handelt, die das Wissen darüber enthält, wie das sogenannte "paradiesische Lebensempfinden" sich anfühlt. 1

Sehr interessant !
Ich meine genau dieses Wissen, das ist für mich eine Wissensform, die sich auch über die Emotionen z.B. ausdrückt. Das ist das Wissen, das in der Geistkoerperseele steckt, was ich mit den Worten „wahres Wissen“ beschrieben habe. Es ist dieses Wissen, der vollkommenen inneren Klarheit, der Erinnerung, ohne jeden Schatten eines Zweifels zu wissen, dass es so ist. Ich denke, dass es ohnehin nur dieses eine Wissen gibt, weshalb ich das andere Wissen, als Daten- und Faktenwissen bezeichnet habe, dass uns Menschen zu biologischen Computern degenerieren lässt. Dieses „wahre Wissen“ kennen wir von Schamanen, Meistern und anderen Menschen, die spirituelle sehr weit in ihrer individuellen Persönlichkeitsentwicklung vorangekommen sind. Es ist das Wissen, dass jeder in sich hat, womit ich mit dir wieder vollkommen übereinstimme.
Vielleicht können wir: „Unsere heutige "Mediengesellschaft" mit ihrem Bücherwissen zerplatzt durch die zweite Erinnerung wie eine Seifenblase aus lachenden Lächerlichkeiten.“ noch nicht so ganz als Lächerlichkeiten abtun, da dies unsere unvermeidliche gegenwärtige Umwelt ist, mit der wir uns arrangieren müssen, ob uns das gefällt oder nicht. Die Zeitenwende ist zwar in der Entfaltung, doch bis ein Neues Bewusstsein entstanden ist, dass sich dann auch wirklich entfalten kann, was jetzt noch nicht annähernd möglich ist, wird es sicher noch einige Zeit dauern.
Aber wie siehst du ganz persönlich diese Veränderungen, was machst du jetzt vielleicht anders als früher, und was würdest du jemandem raten, der dich fragt, was soll ich tun?
Mir ist deine Antwort sehr wichtig, da sehr sehr viel über Spiritualität und all die Dinge gesprochen wird, aber fast keiner sagt, was er selbst konkret dafür tut.
Ich freue mich auf deine wieder interessante Antwort.
Herzlichen Dank!


:liebe1:
 
:liebe1: So, hol mal Deine Frau wieder an den Bildschirm :-))
Danke, du hast mir eine Erkenntnis beschert, wobei ich zugeben möchte, dass ich erst meine Frau bitten musste, mir deine Gedanken zu „übersetzen“, ehe ich sie richtig verstehen konnte. Dieses „nur“ ist wirklich ein sehr interessantes Wahrheitsbarometer! Schon toll.
Aber dieses „nur“ ist in dem Zusammenhang mit der Dualität/ Polarität als Einschränkung bewusst so gemeint, denn es gibt einfach vieles, was nur so ist. Wir haben nur eine begrenzte Zeit zu leben, jeder kann nur seine persönlich begrenzte Last tragen, nur eine begrenzte Menge essen, nur eine begrenzte Schmerzschwelle aushalten usw., du weißt sicher, was ich meine.
Sogar sehr genau, aus meiner eigenen Lebenserfahrung heraus. Nur geht die eben über dieses "Ja- und Nein-Erleben" mittlerweile auch hinaus. Ich nenne das "Fluss"- beim Schreiben kann ich das zum Beipsiel sehr gut üben. Da gibt es verschiedene Quellen für die Worte: ängstliche, suchende, differenzierende, verneinende, annehmende, verständnisvolle Quellen. Und natürlich die Quellen der Frau, die Emotion. Die hab ich auch ;-) hat aber nicht jeder Mann, das weiss ich wohl (ganz im Gegensatz zu vielen Frauen:clown: )

starbiketour schrieb:
Ja, wie komme ich darauf diese Dualität/ Polarität mit solcher Sicherheit verkünden zu wollen, das ist ja deine Frage. Ich weiß es einfach, auch wenn dir das nicht gerade weiter hilft. Es ist ein sehr tief in mir entstandene Klarheit der Prozesse unseres menschlichen Seins, in dieser Welt.
Warum?
Es gibt drei Dinge, oder drei Zahlen die man als Grundbausteine betrachten kann. Die Null, ist das Nichts, die Leere; die Eins ist der Anfang von allem; die Zwei ist die Dualität/ Polarität; und die Drei ist das sog. Triviat, wie Körper Geist Seele, hier dort und dazwischen, Vergangenheit Gegenwart Zukunft, Energie Materie Antimaterie usw….
0,1,2,3- das sind für mich schon einmal 4 Aspekte und nicht drei :-)))
Wir meinen aber das Gleiche, mein Lieber: A und B sind die beiden Pole, zwischen denen unsere Wahrnehmung schwankt. Setze ich die beiden Pole gedanklich an den Anfang und das Ende einer Linie, dann kann ich in der Mitte zwischen beiden Aspekten beides sehen, wenn ich mich oder meinen Kopf drehe: A oder B. Und bin "in meiner Mitte", wie man so schön sagt. Das Problem ist eben nur und man bemerkt das ja nach einer Weile: man tut nicht wirklich etwas im Leben. Man fliesst schön vor sich hin auf seinem Punkt in der Mitte und das Leben vergeht wie ein Atemhauch unter vielen. Erweitert man jetzt aber die Linie in ein Dreieck und setzt über den in der Mitte sitzenden Mann den Punkt C (Deine "3"), dann wird ein weiterer Punkt sichtbar, von dem aus- ohne ein "Zwischensein" zwischen A und B ein freier Blick auf A und auf B möglich ist, ohne dabei ständig den Wendehals zu machen (z.B. weil man sich gesellschaftlichen Umständen anzupassen hat in der eigenen Denkweise. Heute: kauf mich oder kauf mich nicht: 1 oder 0 (sog. Binärität: 10101011010111100011100101011100100010111010- kennen wir, gell?))
Sitzt man auf C, dann sieht man A und B sehr gelassen in einem Holo-Feeling für beide Aspekte und hat nix mehr mit dieser Polarität da unten am Hut. Man ist "frei" und die Wahrnehmung ist in einem "Fluss"- es ist ein bisschen so als hätte man etwas Gras geraucht (früher war im Hopfen noch THC und Hopfenbier gehörte zu den Grundnahrungsmitteln, man war also ständig "breit". Durch den dritten Punkt entsteht gewissermassen eine "Heilige Haltung" des Geistes. (Vater, Sohn, Heiliger Geist/ Mann, Frau, Kind/ Familie, Staat, Gesellschaft)

starbiketour schrieb:
In dieser Einheit von Körper Geist Seele (drei), brauchen wir Bezugspunkte, oder Eckpunkte, oder Extreme, an denen wir uns orientieren können. Natürlich gibt es dazwischen unendlich viele Möglichkeiten, aber erfassen, verstehen und erfahren können wir es nur über diese Eckpunkte Dualität/ Polarität (zwei). Als Kinder lernen wir, was Angst+Liebe ist, gut+schlecht, was richtig+falsch, groß+klein, heiß+kalt usw. Wenn ein Kind fragt, ob es über die Strasse gehen kann oder nicht, braucht es ein Ja oder Nein, um am Leben zu bleiben!
Das finde ich nicht unbedingt. Wenn ein Kind alt genug ist um zu fragen, dann hat es auch eine vollständige Antwort verdient und keine Orientierungshilfe. Es fragt ja nicht nach Orientierung, sondern nach einer Erklärung dafür, wie man heil über die Strasse kommt. Weil es ganz von selber so klug ist zu sehen, dass man nicht gut dabei wegkommt, wenn man da einfach vorrennt. Solange Kinder nicht fragen, sind sie auch nicht bereit, Verständnis zu empfangen und müssen daher "behütet" werden. "Beschützen" ergibt sich als Notwendigkeit eigentlich nur aus der Tatsache, dass wir Strassen und Autos haben. Früher machte sich keine Mutter und kein Vater Sorgen um ein Kind, solange es zum Essen nach Hause kam. Ansonsten war klar, dass ein Kind spielen geht. Heute ist a) nicht mehr bekannt, dass Kinder nicht durch Konsumgüter beschäftigt werden müssen und b) sind die Eltern durch die täglichen Medien-Nachrichten "gebrannte Kinder". Und diesen Brand entfachen sie notwendigerweise in unserer Gesellschaft heute auch in ihren Kindern. Die brennen heute schon, wenn sie auf die Welt kommen: mit allergischer Haut und dennoch auch flammend in Liebe, weil sie eigentlich kommen um uns zu helfen. Damit wir wieder die Augen aufmachen und alle gemeinsam ganz öffentlich sagen: wir wollen in dieser Welt nicht leben. Wir verändern die jetzt. Wir gehen jetzt auf "Starbike-Tour"! AUM

-->geht noch weiter, ist so viel bei Dir :-)
 
starbiketour schrieb:
Dieses Ja-Nein-Wissen ist unsere Dualität/ Polarität, über die wir uns erkennen, definieren, mit anderen kommunizieren und entwickeln können.
Lässt uns unsere Welt eine andere Möglichkeit uns zu erkennen und zu definieren?
Ja, ich mache es gerade mit Dir. Ich "verändere" Dich nicht, ich "fülle Dich auf", merkste? Was Du schreibst ist für mich alles richtig, in mir gibt es keine "Streitkultur". Ich stehe stattdessen auf einem grossen rollenden Wagen mit brennenden Rädern aus vier Swastiken und schlage meine Peitsche knallend in die Luft über den 12 Pferden meines Wagens. Ein weisses Einhorn ist das dreizehnte Pferd, das vorne weg fliegt. Hinter dem Wagen her laufen geifernd drei grosse schwarze Hunde und halten mir den Rücken frei. Ich fahre einfach, verstehst Du? Die Strasse ist frei, wenn man so unterwegs ist. Es gibt da keine Streikultur, es gibt nur eine gemeinsame "Bewegung" in der Kommunikation. Das ist wesentlich ertragreicher ;-) "C"-Kommunikation... trinitäre Kommunikation, nicht 1010101010110000110100001011011101000 Holo-Feeling...Friedenskommunikation...
(ich hoffe Du bist nicht böse, dass ich ein "Bild" wähle um zu beschreiben, was ich meine)
starbiketour schrieb:
Unsere Erfahrungen sind demnach zu einem sehr sehr großen Teil, auf diesen Ja-Nein-Entscheidungen aufgebaut, womit diese Dualität/ Polarität uns elementar prägt.
Ja, aber nicht für immer und ewig. Der Tod symbolisiert die dritte mögliche Geist-Haltung, die während des Lebens eingenommen werden kann. Christusgeschichten und viele andere Geschichten machen uns darauf aufmerksam, dass in unserem Geist Heilung ist und das bedeutet, dass Krankheiten nur "entstehen", dass es sie aber nicht gibt. Würde man sie nicht entstehen lassen, gäbe es sie nicht. Dafür wäre eine andere Erdengemeinschaft oder wenigstens eine andere Volkskultur notwendig. Aber das ist schon einmal schief gegangen. Deshalb können nur erfahrene und reife Menschen bewirken, die ganz Mann und ganz Frau sind, dass heile Kinder in einer heilen Gesellschaft bestehen. Und diese Frauen und Männer müssen aus allen gesellschaftlichen Schichten kommen und jedwedes Alter haben und friedlich sollten sie sein, das mal vorneweg.
starbiketour schrieb:
Deine Feststellung: „Wahrnehmung ist vollkommen unabhängig von Dualität und Polarität“ kann also nicht zutreffend sein, denn wie sollen wir uns anders orientieren, eigenen Entscheidungen treffen, wenn nicht aus unseren Erfahrungen, die wieder durch die Dualität geprägt sind? Auch heute, wenn du aus den zehn Paar roten Schuhen, das passende Paar für dein rotes Kostüm aussuchst, dann findest du all die anderen Paare als unpassend, also fällst du eine Ja-Nein Entscheidung, die diesmal tief in deinem Gefühl begründet ist. Diese Dualität hat überhaupt nichts Negatives.
Vielleicht ist es auch einfach ein Wunsch in der Esoterik, diese Dualität mit der Polarität zu beschreiben, um das Gefühl zu erzeugen, da schon etwas „überwunden“ zu haben.
Dem Kleid ist egal, welche Schuhe darunter sind. Wenn man nicht weiss, was man anziehen soll, weil der Kleiderschrank zu voll ist, entsteht dieses Problem. Die meisten Menschen haben diese Entscheidungsmöglichkeit nicht und ziehen an, was da ist. Ein "Luxus-Problem" ist es, das Du beschreibst, gell? Nicht natürlich, würde ich vermuten, also nicht vorhanden, wenn der Luxus weg fiele bzw. die gesellschaftlichen Konventionen überwunden werden, dass man zum Cocktail das Cocktailkleid anziehen muss.
starbiketour schrieb:
Das ist leider eine Illusion.
Da stimme ich Dir uneingeschränkt zu, aber das gilt für alles, auch für die Trinität. Die Trinität ist nur "realer", weil man hier zeitgleich die Gesamtheit betrachtet und nicht nur einen Teil der Möglichkeiten nach dem anderen, um dann eine ENtscheidung zu treffen. Wenn man die Gesamtheit betrachtet, fällt die Entscheidung weg. Als Beispiel: in welcher Kleidung fühle ich mich heute wohl? Und das dann anziehen. Dann ist das Unwohlsein in den anderen und entsteht nicht in den eigenen Stöckelfüssen.
Zu den Ampeln spukt mir grade noch in den Kopf: geh mal in Paris über den Champs-Elysèe mit dem, was Du in Deutschland gelernt hast, wie Du über die Strasse kommst. Da stehst Du ewig am Rand... da heisst es geradeaus gucken und drüber.
starbiketour schrieb:
Denn überwunden haben hieße ja, dass dieser Mensch keine Zweifel, keine Sorge, keinen Verlust, keine Angst, keinen Schmerz usw. spüren würde. Einem solchen Menschen/einer Mutter z.B., wäre der Verlust des eigenen, vollkommen gesunden und fröhlichen Kindes durch einen Unfall z.B., völlig gleichgültig, es würde keine Emotionen, außer „reine Liebe“ erzeugen und das ist doch wohl mehr als unwahrscheinlich!!!
"Trauer" ist ein Prozess, der mehrstufig verläuft, Elisabeth Kübler-Ross hat da z.B. viel drüber geschrieben. Ich kann aus meiner Lebens- und besonder aus Berufserfahrung heraus sagen, dass der Verlust von Familienangehörigen nur "angenommen" werden kann, weil man ja nichts daran ändern kann. Letztlich habe ich für mich gelernt, dass man selber derjenige sein darf, den man verloren hat und dass dieser Verlorene in einem selber weiterlebt. Das kann man nur erfahren mit vielen Tränen, darüber kann man nicht erzählen, höchstens gemeinsam weinen, mein Lieber.
"Emotionen" sind für mich etwas anderes. Sie sind die, die mir meine Streitkultur mit meiner eigenen Lebensgeschichte machen, mit dem, den man aus mir als gottgleiche, kristalline Kinderseele gemacht hat. Sich hier zu "versöhnen" mit allen eigenen Erfahrungen ist ein erster, schmerzhafter aber vereinender Prozess, um danach die Erfahrungen anderer vorbehaltlos teilen zu können und zu sehen, woran es eigentlich hakt. Ich stimme Dir zu, dass die meisten Menschen die "Gnade der Wiedergeburt"- das ist wohl das Sinnbild für diese Form des "Erwachens"- nicht erleben dürfen. Für sie ist es dann aber vielleicht eher so, dass sie jemandem über den Weg laufen oder in einem Land wohnen, wo sie auf einmal eine Veränderung erfahren, die aus einer uneingeschränkten Gutheit im Umgang und im Willen und Ringen nach Frieden ist und sich damit von allen bisherigen Lebenserfahrungen ganz erheblich abhebt. Und diese Bewegungen ergeben sich immer aus Amazonen und aus Kriegern gleichermassen und nicht aus Mann oder Frau. Denn kein Mann will in Amazonien leben und keine Frau im Vaterland. Das behaupte ich einfach mal so. Die Familien sind die Keimzellen des menschlichen Lebens und man pfuscht uns heute da so dermassen rein, dass ich mich manchmal klein und hilflos fühle wie eine Maus, obwohl ich ein gestandener Mann bin. Aber "Gott sei Dank", starbiketour, habe ich mein Mundwerk, so wie Du auch.
-->noch a bisserl:weihna1
 
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starbiketour schrieb:
Ich kenne kaum einen Menschen, der diese Dualität/ Polarität in sich überwunden hat und ich fürchte, du kennst auch, oder?
Diese Dualität/ Polarität ist etwas ganz normale unseres Universums, so ist es aufgebaut und so wird es auch nach der bewussten Zeitenwende weiter gehen, wenn auch natürlich auf einer hören Stufe…
Siehst Du, das Universum hat Deinen Fingern das "keinen solchen Menschen" genommen. Du hast irgendetwas nicht in Deine Satteltasche gepackt auf Deiner Starbiketour: die Elliptizität ;-) "Evolution" ergibt sich aus der elliptischen Erweiterung von Bewusstsein, so wie alles im Universum elliptisch verläuft, was konstant ist. Frieden ergibt sich aus der Veränderung der kreisrunden Streitkultur in eine elliptische Friedensgesprächs-Kultur. Aber diese Einladung ist wohl schon angekommen, oder?
starbiketour schrieb:
Ich möchte noch etwas dazu sagen, dass: „….Da ist nie irgendein Ereignis, das jetzt irgendetwas grosartig in mir zum Schwingen bringt…..“
Natürlich empfindet nicht jeder diese Veränderungen gleich, der eine spürt es stark, ein Anderer wieder nicht. Das ist nun mal so.
Du wirst diese Veränderungen spüren, je mehr du dich mit den „Aufgaben für die Erschaffung des neuen Zeitalters“ beschäftigst. Dann wird es dich irgendwann zum Schwingen bringen, dass du es direkt fühlen kannst. Das ist wirklich sicher, denn ich habe es am eigenen Leib erlebt. Es lohnt sich, denn es sind ganz besonders schöne Veränderungen, die dann in dir, mit dir und mit deinem Leben passieren!
Ich freue mich auch dazu, auf deine inspirierenden Gedanken.
Liebe Grüsse
Wie gesagt, die Einladung ist wohl angekommen. "Gedanken", individuelles Erkennen und inneres Schwingen sind "nur" Übungsterritorien... lassen wir also diesen natürlichen Prozess in uns allen entstehen, bis vielleicht irgendwann ein kleines Pflänzlein wächst. Schön Dich und Deine Frau kennen zu lernen ;-)

Liebe Grüsse, Christian
:liebe1:
 
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