Ist die gesamte Geschichte vielleicht ein Lügenwerk??

  • Ersteller Ersteller aschiema
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Ach......und wer sind die anderen Imperialisten?
Du machst es dir sehr einfach, oder glaubst du dass nur zionisten imperialisten sind?
Das bezweifel ich sehr stark

Natürlich ist das zweifelhaft.
Das was imperialistisch ist unterliegt immer nur der eigenen Weltanschauung und der eigenen Ideologie.
Sicher,man kann die eigene Weltanschauung,die eigene Ideologie,mit anderen Menschen teilen.Aber letztlich teilt man,meiner Ansicht nach,mit anderen Menschen nur die Konzeption von dessen was imperialistisch zu gelten hat und dann somit (scheinbar) auch ist.
Der Imperialismus ist nicht nur ein Feindbild sondern auch ein Feind.Nämlich ein Feind der eigenen Weltanschauung und der eigenen antiimperialistischen Ideologie.
Bekämpft wird dabei immer das was im Moment am stärksten wirkt.
Und für Hellequin,aber auch für viele Anderen,scheint das im Moment die Neocons bzw. die Zionisten der us-amerikanischen Ostküste,namentlich New York-Mannhatten-Wall Street zu sein.

Es wird scheinbar geglaubt mann müsse die Wall Street nur bekämpfen und ihr ihre imperialistische Macht nehmen,
weil sie scheinbar das (einzige) Übel der Welt ist,
und alle anderen imperialistischen Machtstrukturen auf der Welt würden dann sich von alleine auflösen.
Aber das ist,in meinen Augen,nur Wunschdenken.
Wenn die Macht der Wall Street beseitigt wird ensteht erstmal ein imperialistisches Vakuum welches sobald von irgendwo anders auf der Welt gefüllt bzw. ersetzt wird.

Der Kampf gegen Imperialismus und letztlich auch gegen Kapitalismus ist wie ein Kampf gegen die Hydra.
http://de.wikipedia.org/wiki/Hydra_(Mythologie)
 
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Wenn man nach Napoleon Bonaparte geht,der folgendes Zitat "Geschichte ist die Lüge auf die man sich geeinigt hat" von Voltaire übernommen hat,wird die Geschichte an sich nicht von den Siegern geschrieben.
Denn zum einen besteht Geschichte/Historie ja nicht nur aus Zusammenhängen von Kriegshandlungen mitsamt Ursachen wo es Sieger und Verlierer gibt.
Geschichte/Historie zu erfassen ist ein sehr komplexes Werk.Je älter die geschichtlichen Vorgänge sind,umso schwieriger und komplexer sind sie -> um sie in einem allgmeingültig-wahren Kontext zu erfassen.

Ist die Geschichte/Historie noch recht jung wirkt sie auch in die Gegenwart hinein und Einzelinteressen könnten an der aufklärung hinderlich sein.
Das ist dann der von dir,Solis,genannte Aspekt,dass die gewünschte Interpretation zur Manipulation führt.

Erst wenn die Geschichte/Historie nicht mehr in die Gegenwart einwirkt,wie z.B. die Geschehnisse bis zum 30.jährigem Krieg (17.Jahrh.),können noch vorhandendene dokumentierte Berichte zur endgültigen Geschichtsschreibung herrangezogen werden.
Das heisst also,es muss eine lange Zeit vergehen damit man sich allgemein auf die oder eine Geschichte einigen kann.Da aber durch den langen Zeitraum viele Dokumente nicht mehr vorhanden sind werden auch dadurch Fakten weg gelassen,ohne dass die forschenden Historiker dies überhaupt wollen.
So entstehen dann ungewollt Halbwahrheiten,und wir wissen das eine Halbwahrheit nichts anderes als eine Lüge ist.
Somit hat der Ausspruch von Voltaire "Geschichte ist die Lüge auf die man sich geeinigt hat" auch seine Berechtigung.

Was die Geschehnisse des 20.Jahrhunderts und auch bis heute betrifft,wird man sie wohl frühestens in 150 Jahren historisch neutral betrachten können,und das natürlich auch immer nur unter der Prämisse was den zukünftigen Historikern dann noch als Informationsmaterial aus der heutigen Zeit zur Verfügung steht.

Du sprichst gleich eine ganze Menge an.
Ob der Sieger die Geschichtsschreibung diktiert, sehe ich als Spekulation, das schließt aber auch die Möglichkeit der Richtigkeit mit ein. Es wird z. B. in den Medien berichtet, dass die spanischen Eroberer Aufzeichnungen über ihre Eroberung über die Majas und deren Vernichtung machten. Aus denen könne einiges abgeleitet werden, andererseits sollen die Aufzeichnungen subjektiv aus Sicht der Spanier geschrieben worden sein. Ich habe die Aussagen nicht nachgeprüft, aber durch meine generelle Lebenserfahrung weiß ich, wie leicht man subjektiv aus seiner Sicht etwas sieht und interpretiert.
Macht man sich bewusst, dass solche Aufzeichnungen der Subjektivität unterlaufen sein können, kann mit ihnen anders umgegangen werden. Nicht aber polarisierend, sondern man denkt im Bereich der Möglichkeiten und sucht nach weiteren Hinweisen, die bestätigend sind oder ob nicht.
Auch hier leicht der Irrtum entstehen, der durch fahrlässig gemachte Vorstellungen entstehen kann. Von einer Lüge würde ich nicht gleich sprechen wollen, da sie ja etwas Absichtliches ist, aber ausgeschlossen kann sie ja auch nicht werden.
Die Geschichte kann ich aus den genannten Gründen nicht grundsätzlich als Halbwahrheit ansehen, sonst würde ich polarisieren, sondern muss ihr einerseits Zugeständnisse machen und andererseits nicht. Das polarisiert dennoch wie breiter Spagat, aber eine hohe Kunst ist es, wie damit konstruktiv umgegangen werden kann.
 
sollte man auf alle faelle mal gesehen haben.........

lg

shido

Das eine nichtausweitung der Nato auf die damaligen Staaten des Warschauer Paktes wie Polen z.B. versprochen wurde,
müsste eigentlich historisch durch Dokumente,Verträge oder sogar durch Gesprächsprotokolle die historisch nachgwiesen werden müssten,nachgewiesen werden.
Der Herr Gysie kann dies aber nicht nachweisen,sondern labert nur.

Dokumente,Verträge oder sogar Gesprächsprotokolle sind diesbezüglich aber nicht vorhanden.

Von daher frage ich mich,woher der Herr Gysie seine Information nimmt !?
 
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Du sprichst gleich eine ganze Menge an.

Genau das ist die Kunst im Umgang mit Geschichte/Historie.
Da wirken eine unmengen Aspekte in das letztliche Bild,um ein letztliches Bild zu bilden.

Die Geschichte kann ich aus den genannten Gründen nicht grundsätzlich als Halbwahrheit ansehen, sonst würde ich polarisieren,

Das kann ich nicht nachvollziehen,weil eine Halbwahrheit in meinen Augen nicht polarisierend ist.Denn solange man sie als Halbwahrheit sieht und versteht sieht und versteht man auch immer einen nur nicht nachvollziehbaren Gegenaspekt.
Erst wenn der Gegenaspekt nicht vorhanden wäre,könnte man von polarisieren sprechen.

Das polarisiert dennoch wie breiter Spagat, aber eine hohe Kunst ist es, wie damit konstruktiv umgegangen werden kann.

Ein Spagat ist ein Spagat.Egal wie breit er auch ist.
Solange ein Spagat vorhanden ist,ist in meinen Augen auch keine polarsierung vorhanden.
 
Das eine nichtausweitung der Nato auf die damaligen Staaten des Warschauer Paktes wie Polen z.B. versprochen wurde,
müsste eigentlich historisch durch Dokumente,Verträge oder sogar durch Gesprächsprotokolle die historisch nachgwiesen werden müssten,nachgewiesen werden.
Der Herr Gysie kann dies aber nicht nachweisen,sondern labert nur.

Dokumente,Verträge oder sogar Gesprächsprotokolle sind diesbezüglich aber nicht vorhanden.

Von daher frage ich mich,woher der Herr Gysie seine Information nimmt !?

Hier z.B.

http://de.wikipedia.org/wiki/NATO-Osterweiterung
 
Demagogen, Volksverhetzer und Manipulateure gibt es bereits seit Menschenbeginn, die ihr Redetalent dafür mißbrauchen, den Menschen die Lügen als Wahrheit aufzutischen ... Anwälte zum Beispiel sind ein gutes Paradebeispiel dafür, dass alles nur ein Spiel von Worten ist, und wie man sie stellt, so fällt das Licht oder die Dunkelheit darauf.

Jeder Mensch sollte für sich selbst die Wahrheit suchen, und das Außen nur zur Kenntnis nehmen, sich davon aber nicht infizieren lassen!
 
Das eine nichtausweitung der Nato auf die damaligen Staaten des Warschauer Paktes wie Polen z.B. versprochen wurde,
müsste eigentlich historisch durch Dokumente,Verträge oder sogar durch Gesprächsprotokolle die historisch nachgwiesen werden müssten,nachgewiesen werden.
Der Herr Gysie kann dies aber nicht nachweisen,sondern labert nur.

Dokumente,Verträge oder sogar Gesprächsprotokolle sind diesbezüglich aber nicht vorhanden.

Von daher frage ich mich,woher der Herr Gysie seine Information nimmt !?

Im Rahmen der Verhandlungen zur deutschen Wiedervereinigung im Jahre 1990 hatte es Zusagen westlicher Außenminister, federführend von Hans-Dietrich Genscher, an die sowjetische Seite unter Michail Gorbatschow gegeben, wonach eine Erweiterung der NATO infolge der Wiedervereinigung nicht betrieben werde.

http://de.wikipedia.org/wiki/NATO-Osterweiterung
 
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