ist der kranke schuld an seiner krankheit?

... wie lange sie mit dem Krebs gelebt haben, können wir heute noch nicht erforschen.

Doch, können wir. Zum einen über Tierversuche. Desweiteren gibt es Studien über Chemotherapie-Verweigerer. Da kommen - ebenfalls je nach Krebsart - sogar gar nicht mal so schlechte Prognosen raus (wobei eine weietre Frage ist, ob zumindest operiert wurde oder nicht).
 
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Doch, können wir. Zum einen über Tierversuche. Desweiteren gibt es Studien über Chemotherapie-Verweigerer. Da kommen - ebenfalls je nach Krebsart - sogar gar nicht mal so schlechte Prognosen raus (wobei eine weietre Frage ist, ob zumindest operiert wurde oder nicht).

An Tierversuche glaube ich nicht so ganz, da ich denke, sie sind nie 1:1 zu transportieren, sondern geben nur eine vage *in etwa Aussage*...wobei ich weiss, dass das alles äußerst schwierig ist und Mensch sein Bestes tut.
Die Chemo ansich ist nun mal noch gar nicht so alt... und bei dem Wort Senfgas denke ich allerdings immer zuerst an die Kriege, in denen es zum Einsatz kam.
 
An Tierversuche glaube ich nicht so ganz, da ich denke, sie sind nie 1:1 zu transportieren, sondern geben nur eine vage *in etwa Aussage*...wobei ich weiss, dass das alles äußerst schwierig ist und Mensch sein Bestes tut.

Klar, Tierversuche sind nicht 1:1 übertragbar. Aber sie können manchmal gute Hinweise liefern. Ethische Fragen bereiten mir in dem Punkt mehr Kopfzerbrechen.

Die Chemo ansich ist nun mal noch gar nicht so alt... und bei dem Wort Senfgas denke ich allerdings immer zuerst an die Kriege, in denen es zum Einsatz kam.

Alle Zytostatika sind Gifte; Zellgifte. Gifte, die allerdings sich schnell-teilende Zellen - wie es krebszellen nunmal sind - stärker angreifen als "normale" Zellen. Die Methode besteht also darin, den Krebs schneller zu bekämpfen als den Patienten.
 
Klar, Tierversuche sind nicht 1:1 übertragbar. Aber sie können manchmal gute Hinweise liefern. Ethische Fragen bereiten mir in dem Punkt mehr Kopfzerbrechen.

Ja, wie soll mans machen? Macht man keine Tierversuche, kommt die Forschung gar nicht weiter. Macht man welche, müssen Tiere leiden. Da gibt es keine Lösung ausser den Aspekt, ein Mittel zu finden, mit dem sich dann Geld verdienen lässt (was natürlich das Anschauen des Tierleides ertragbar(er) macht, leider)....
 
Wie machst du denn aus einem schiefen Haus ein gerades?

Das Leben bietet nun mal nicht immer eine 2. oder 3. Chance. Das magst du als grausam empfinden, dennoch ist es Realität. Um diese anzuerkennen, brauche ich keinen Gott und kein Leben nach dem Tod. Wenn es dennoch einen Gott und ein Leben nach dem Tod gibt- gut, ok- d.h. aber noch lange nicht, dass ich zu schwach bin, die Realität hier anzuerkennen. Wsa hätte ich denn von einer Verleugnung? Ich würde mir dann nur einreden, es gäbe einen strafenden Gott- und falls ich an einen gebunden sein sollte, würde das meine Liebe zu ihm empfindlich stören.
Und mal ehrlich, darüber hinaus: wir jammern hier in Mitteleuropa echt auf hohem Niveau.




Das sehe ich auch so ,.....

Auch ich bin ja nicht gefeit davor zu "sudern" ( jammern ) hin und wieder ,bis ich erkenne wie dankbar ich doch sein kann , fürs gesund sein und vielem was mir so bisher im Leben begegnete !! Aber das Gute das einem wiederfährt , wird zu schnell vergessen ,.....

Wos gefunden ,...:D

http://www.youtube.com/watch?v=4JBqmDuMr_I

:lachen:

A bisserl zum Lachen :)
 
Zitat:Richtig, das ist das Prinzip. Was zwischen den Zeilen steht, ist aber ebenfalls offensichtlich: sie bekämpfen den Patienten. Das ist für mich ethisch fragwürdig.

Krebszellen sind eben mutierte Körperzellen, die sich unkontrolliert vermehren.
Die einzigen Angriffspunkte sind dort, wo sie sich von normalen Körperzellen (zum Teil) unterscheiden. Ohne Kollateralschäden geht es daher (im Moment) nicht.
 
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