ist der kranke schuld an seiner krankheit?

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Für mich nicht, weil das derzeit die einzige bekannte Methode ist, mit der eine gut bekannte realistische Chance besteht.

Ein bisschen kann ich Sayalla auch verstehen, glaube ich.

Der Oberarzt Dr. Rilling - in diesem Video - hätte auch so manches Mal, wenn er an des Menschen Stelle gewesen wäre, nichts mehr weiter gemacht und die restliche Zeit einfach noch sein Leben gelebt - so wie ich ihn verstanden habe.

(da geht es um Krebspatienten, drei)

Aber bei seinem über 90-jährigen Vater war die Entscheidung des Vaters doch auch gut gewesen, entgegen der Entscheidung des Sohnes (dem Oberarzt).

Ich würde es nicht entscheiden wollen, wann es noch was bringt und wann nicht, wann es nur Lebenserschwerend ist, wenn man das so nennen kann.

Vielen hat ja sicher auch geholfen, helfen können. :thumbup:
 
Ich habe darauf schon ausführlich geantwortet!

Ein zusätzlicher Punkt: man kann eine Chance auf Gesundung nicht vom Geldbeutel abhängig machen.

Soweit ich im Forum gelesen habe (und selbst als Begleiterin einer Kranken erlebt habe), verlangt ein HP 80-150 Euronen pro Stunde/ Sitzung, andere Heiler weitaus mehr (ich habe schon Beträge bis zu 1000 Euronen gelesen, was - hoffentlich - eine Ausnahme ist).
Besagte Kranke hat in recht kurzer Zeit 10000 Euronen in diverse Heiler/ HPs investiert - mit NULL Erfolg, aber ziemlich schlimmen/ menschenverachtenden Erfahrungen (ich habe davon im Forum ausführlich berichtet).

Das sind Summen, die kein "Normalo" mt einem "normalen" Gehalt aufbringen kann.

Da gebe ich dir Recht! Daher sehe ich auch für Notwendig die Spreu vom Weizen zu trennen. Dabei sollten Heilpraktiker genauso wie Ärzte eine Praktische Ausbildung machen. Auch sollten Heiler eine Staatlich Prüfung ablegen die eben auch neben einer Theoretischen Prüfung einer Praktischen angegliedert ist. Und dann haben auch die Gesundheitssysteme die Möglichkeit diese Methoden in ihren Leistungskatalog mit aufzunehmen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Da gebe ich dir Recht! Daher sehe ich auch für Notwendig die Spreu vom Weizen zu trennen. Dabei sollten Heilpraktiker genauso wie Ärzte eine Praktische Ausbildung machen. Auch sollten Heiler eine Staatlich Prüfung ablegen die eben auch neben einer Theoretischen Prüfung einer Praktischen angegliedert ist. Und dann haben auch die Gesundheitssysteme die Möglichkeit diese Methoden in ihren Leistungskatalog mit aufzunehmen.

Damit Methoden in den leistungskatalog aufgenommen werden, gehört aber noch ein wenig mehr. Da gibt es noch gewisse Ansprüche an die Methoden: Z.B. einen Wirknachweis - wobei einige Krankenkassen auch noch nach Beliebtheit der Methoden gehen, so dass sie bei einigen Methoden dann Abstriche an diese Nachweisforderung machen.
 
und noch was du unglaublich mitfühlendes Sterni.

Die Aussage von Wyrd



ist sowas von menschenverachtend, sowohl was Ärzte als auch die Patienten betrifft, und du klatschst küssend Beifall.

Ich werde dich bei Gelegenheit daran erinnern.

ich gebe dir recht...der umgangston ist verbesserungswürdig
daran kann man immer arbeiten und das ist auch..wichtig wie ich finde
und da kannste mich auch gerne dran erinnern..:)
nur du hast den wyrd mitbekommen...das scheint mir die sachen eher etwas leicht anzugehen...meint das nicht ganz so wie ers sagt...war zumindest mein eindruck
aber okay...wie gesagt...erinnere mich...
 
Damit Methoden in den leistungskatalog aufgenommen werden, gehört aber noch ein wenig mehr. Da gibt es noch gewisse Ansprüche an die Methoden: Z.B. einen Wirknachweis - wobei einige Krankenkassen auch noch nach Beliebtheit der Methoden gehen, so dass sie bei einigen Methoden dann Abstriche an diese Nachweisforderung machen.
Es ist alles nicht mit Kopfdenken zu erreichen. Allein die Möglichkeit zu geben für alle, es ist alles Möglich, gibt schon ein anderes Bild dar, wie mit dem Gesundheitssystem umgegangen werden kann.
 
Auch dieses menschliche Verhalten ist umfassend erforscht (und mit einer guten Wahrscheinlichkeit vorhersagbar). :)

Es kommt auf die Gruppenstärke an und die Stärke bzw. die Argumente der "Gegenseite", inwieweit man bereit ist, Zugeständnisse zu machen, etwas zu opfern, um Unterstützung/ Zugehörigkeit zu finden.
Das alles hängt wiederum mit der Persönlichkeitsstruktur der jeweiligen Person zusammen ... .

Sehr interessantes, aber auch enorm komplexes Thema.
ich will niemanden mit der kabbala nerven
aber das ist da grundthema
die anullierung des ego...um die gruppe dadurch zu stärken
sinn von gruppe ist nicht nur das wissen und können des einzelnen
was viel wichtiger ist
dass dabei...das ego
sich in der gruppe auflöst...durch die freundesliebe...die da gepflegt werden soll
ob das hier möglich ist wage ich zu bezweifeln
aber sagen wollte ich es mal
denn wenn man schon mal beim thema medizin ist und f´drüber spricht...dann sehe ich die chance..das bewusstsein und sprache auch da seine wichtigkeit bekommen und man somit immer wieder dran erinnert wird...dass man es mit menschen zu tun hat
ja ich hab mich selbst dabei ertappt...he wat willste nur rumstänkern? und nu iss meine lippe dick...
übersezt heisst das ...ne zu dicke lippe riskiert
andererseits sehe ich die zusammenhänge zwischen symthom und sprachlichem verhalten bestätigt
leider...aber dafür wars gut
:D
 
übrigens ..das symbol der ärzteschaft ...weist auf sprache hin..der hermesstab
der hermes oder merkur ist der gott der intelligenz und des wortes
aus der schlange ist dann..die apotheke geworden:D...es kommt auf die dosis an...obs wirkt oder giftig wirkt
übersetzt heisst das-:
es kommt auf den umgang von sprache und dosis unterstützender massnahmen an
jedoch wenn man davon leben muss und will kommt eben ein wirkfaktor noch hinzu
das rechte mass an vergütung...
das sind wohl die faktoren ,die es in ein gutes verhältnis zu bringen gilt
möge es immer besser gelingen-...
und wenn hier unwissenschaftliche gefühle ne rolle mitspielen sollten...mit der zeit...dann sollte einem das nicht in panik versetzen...sondern...ach du auch wieder hier...finds ich gut...oder so ähnlich...:)
in diesem sinne...okay ich weiss ist kein kindergarten...
vielleicht hatts ja ein wenig da innere kind angesprochen...:)
 
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Richtig, das ist das Prinzip. Was zwischen den Zeilen steht, ist aber ebenfalls offensichtlich: sie bekämpfen den Patienten. Das ist für mich ethisch fragwürdig.


Na, ja, wenn du Todesangst hast....machst du einfach alles was Dir empfohlen wird.
Kürzlich hatte ich einen Patienten mit PankreasCa. Ihm wurde ein halbesJahr gegeben. Er wurde nicht mehr operiert.
Er erhielt Chemo...was und wieviel weiss ich nicht.
Und ihm ging es gut darunter.
Ein Jahr später kommt es zu uns wegen hohem Fieber nach Chemo..manche Chemos haben so eine Auswirkung...nachdem ihm mitgeteilt wurde, dass der Krebs, der zeitweise zum Stillstand kam und sich sogar zurückgebildet hatte an anderen Stellen massiv auftaucht.
Der ganze Pankreaskopf ist voll, genauso die Leber und die Lungen.

Er wußte von Anfang an was es bedeutet, da auch er vom Fach ist.
Sein Ergebnis war: wenigsten habe ich dem Tod noch ein Schnippchen schlagen können...von wegen ein halbes Jahr.

Daraufhin hat er die Chemo abgebrochen da sie ihm zu viele Beschwerden bereitet.
Weiß nicht, ob sie eine andere Chemo für ihn in betracht gezogen haben, da ich dann frei hatte....

Ich sehe viel Tote, trotz Chemo, doch die Überlebensrate ist doch deutlich gestiegen.
Es muss jeder für sich entscheiden und auch hinter der Entscheidung stehen könne. Also sich nicht überreden lassen, dann ist es gut so.

Lg
Lumen
 
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