ist der kranke schuld an seiner krankheit?


Stirbt ein Mensch im Krankenhaus unter der Chemotherapie, ist das akzeptiert, stirbt ein Krebskranker ohne Chemo unter einem alternativen Mediziner, ist es ein Skandal!

Weil Chemotherapie bei Krebs die einzige realistische Chance ist, den Krebs los zu werden und noch eine gewisse Zeit weiter zu leben - länger als ohne. Im Idealfall sogar noch mehrere Jahrzehnte, also gut Vergleichbar mit einer kompletten Heilung. Je nach Krebsart sind diese Chancen auf 5 Jahre krebsfrei leben zwischen 10% und 90%.

Welche alternative Heilmethode kann das von sich behaupten? Wenn Du eine kennst: Wo gibt es belastbare Zahlen, die das belegen?
 
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Weil Chemotherapie bei Krebs die einzige realistische Chance ist, den Krebs los zu werden und noch eine gewisse Zeit weiter zu leben - länger als ohne. Im Idealfall sogar noch mehrere Jahrzehnte, also gut Vergleichbar mit einer kompletten Heilung. Je nach Krebsart sind diese Chancen auf 5 Jahre krebsfrei leben zwischen 10% und 90%.

Welche alternative Heilmethode kann das von sich behaupten? Wenn Du eine kennst: Wo gibt es belastbare Zahlen, die das belegen?

Was mir das verleidet, ist die Tatsache, dass niemand weiss, wieviele von diesen Fällen ohne Chemo wie lange gelebt hätten. Kann ja keiner wissen, denn sie bekamen ja eine.
Dasselbe gilt natürlich für alternative Methoden.
 
Nur noch kurz zum Fettgedruckten:

Jedem Menschen, der Chemotherapie erhält, werden die Chancen (die Wahrscheinlichkeiten zu gesunden/ zu sterben sind gut berechnet) bei dieser Behandlung mitgeteilt.
Somit ist es kein Skandal, wenn dabei jemand stirbt (traurig ist es immer), sondern (je nach Grunderkrankung) mehr oder weniger wahrscheinlich.

So, und wenn nun ein Geistheiler oder vergleichbar seinem Patienten mitteilt, dass er weder Diagnosen stellen darf, noch Medizinisch behandeln und nur geistig wirkt und dies keine medizinische Behandlung ersetzt, ist das auch kein Skandal.

Und wenn der Patient sich aus freien Stücken gegen eine schulmedizinische Behandlung entscheidet und darüber hinaus stirbt, ist das auch kein Skandal. Menschen dürfen destruktive Entscheidungen für sich treffen, das ist nicht verboten und kann dem Geistheiler usw. nicht angelastet werden, sofern der sich an die Gesetze hält und entsprechend informiert.

Lg
Any
 
Nur noch kurz zum Fettgedruckten:

Jedem Menschen, der Chemotherapie erhält, werden die Chancen (die Wahrscheinlichkeiten zu gesunden/ zu sterben sind gut berechnet) bei dieser Behandlung mitgeteilt.
Somit ist es kein Skandal, wenn dabei jemand stirbt (traurig ist es immer), sondern (je nach Grunderkrankung) mehr oder weniger wahrscheinlich.

Die meisten Heiler sagen, ich kann nicht versprechen, das es eine Heilung geschieht. Ich betone geschieht! Und da ist der Punkt wo Ärzte und Heiler zusammen Arbeiten können. Der Arzt gibt dem Patienten alles was in seiner Möglichkeit steht. Und da wo er nicht weiter weiß, kann ein Alternativer Arzt, Heilpraktiker oder Heiler seine Möglichkeiten ausüben. So kann jeder sagen es ist alles für den Patienten getan worden. Und so erhöht sich auch die Chance des Patienten Heilung zu erfahren. Ja Erfahren, den es ist eine Erfahrung, die jemand der in seiner Heilung geht. Und es wäre vll. Sinnvoll beide Seiten zu sehen.
 
Was mir das verleidet, ist die Tatsache, dass niemand weiss, wieviele von diesen Fällen ohne Chemo wie lange gelebt hätten. Kann ja keiner wissen, denn sie bekamen ja eine.

Chemotherapie gibt es noch nicht so lange. Und Krebs war früher eine meist tödlich verlaufende Erkrankung. Der Anteil der Menschen, die überleben, hat sich dank Chemotherapie drastisch erhöht.
 
Ich kenne ein paar Mediziner, die sich wirklich Mühe geben. Ich finde diese Aussage nicht passend.
Und ich würde sogar glauben oder behaupten, dass kein Mensch Mediziner werden kann oder will, ohne ernsthaftes Interesse am Menschen an sich.

:thumbup:

Die Zulassungsbedingungen zum Studium sind recht heftig, das Studium ist sauschwer und dauert ziemlich lange (im Idealfall 6 Jahre), dann noch die mindestens fünfjährige Facharztausbildung und der Verdienst hält sich in gewissen Grenzen (gemessen an den Jahren, die man erstmal wieder einholen muß, besonders).

Wer schnell Karriere machen will, viel Geld verdienen will, bessere Arbeitszeiten haben will, auf eine 40-Stunden Woche und Privatleben wert legt, der sollte was anderes studieren.
 
:thumbup:

Die Zulassungsbedingungen zum Studium sind recht heftig, das Studium ist sauschwer und dauert ziemlich lange (im Idealfall 6 Jahre), dann noch die mindestens fünfjährige Facharztausbildung und der Verdienst hält sich in gewissen Grenzen (gemessen an den Jahren, die man erstmal wieder einholen muß, besonders).

Wer schnell Karriere machen will, viel Geld verdienen will, bessere Arbeitszeiten haben will, auf eine 40-Stunden Woche und Privatleben wert legt, der sollte was anderes studieren.

Ja, das muss man erst mal alles durchhalten, hinbekommen und auch wollen.

Gott sei Dank ist es nicht so, dass alle nur schnell Karriere machen wollen, viel Geld verdienen, bessere Arbeitszeiten usw. haben wollen. :thumbup:
Das mein ich ernst. Hab das auch mal zu einem Rettungsanitäter gesagt, dass es schön ist, dass es solche Menschen wie ihn gibt.
 
Chemotherapie gibt es noch nicht so lange. Und Krebs war früher eine meist tödlich verlaufende Erkrankung. Der Anteil der Menschen, die überleben, hat sich dank Chemotherapie drastisch erhöht.

Früher hat man bei vielen diese Krankheit gar nicht erkannt. Sie starben dann einfach irgendwann... wie lange sie mit dem Krebs gelebt haben, können wir heute noch nicht erforschen.
 
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Die meisten Heiler sagen, ich kann nicht versprechen, das es eine Heilung geschieht. Ich betone geschieht! Und da ist der Punkt wo Ärzte und Heiler zusammen Arbeiten können. Der Arzt gibt dem Patienten alles was in seiner Möglichkeit steht. Und da wo er nicht weiter weiß, kann ein Alternativer Arzt, Heilpraktiker oder Heiler seine Möglichkeiten ausüben. So kann jeder sagen es ist alles für den Patienten getan worden. Und so erhöht sich auch die Chance des Patienten Heilung zu erfahren. Ja Erfahren, den es ist eine Erfahrung, die jemand der in seiner Heilung geht. Und es wäre vll. Sinnvoll beide Seiten zu sehen.

Ich habe darauf schon ausführlich geantwortet!

Ein zusätzlicher Punkt: man kann eine Chance auf Gesundung nicht vom Geldbeutel abhängig machen.

Soweit ich im Forum gelesen habe (und selbst als Begleiterin einer Kranken erlebt habe), verlangt ein HP 80-150 Euronen pro Stunde/ Sitzung, andere Heiler weitaus mehr (ich habe schon Beträge bis zu 1000 Euronen gelesen, was - hoffentlich - eine Ausnahme ist).
Besagte Kranke hat in recht kurzer Zeit 10000 Euronen in diverse Heiler/ HPs investiert - mit NULL Erfolg, aber ziemlich schlimmen/ menschenverachtenden Erfahrungen (ich habe davon im Forum ausführlich berichtet).

Das sind Summen, die kein "Normalo" mt einem "normalen" Gehalt aufbringen kann.
 
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