ist der kranke schuld an seiner krankheit?

Wie soll man die Schuldenergie denn wegnehmen? Sie steht immer im Raum.
Das ist doch nur ein abstrakter Wunsch.

Außerdem, warum soll der Mensch noch was lernen, wofür, wenns mit dem Tod dann aus sein soll? Macht ja dann alles keinen Sinn.

Kann mich schwer in solche Menschen hinein versetzen.

Wer würde heute noch ein Haus bauen, wenn er wüsste, alles für die Katz, morgen wird es eh wieder eingerissen.

Nein, sicher nicht!

..

Man lernt um zu leben? Und um glücklich zu sein? In diesem Leben.
Das Haus baust auch um in diesem Leben darin zu wohnen, oder? Für die Kinder? Nach deiner "Theorie" sind Schwerstbehinderte ja potenziell reinkarnierte Nazis, Leben diese Schwerstbehinderten reinkarnierten Nazis dann in dem selben Haus und somit ists nicht für die Katz, dass der Nazi ein Haus gebaut hat oder dürfen nur die guten Seelen, dann genau so reinkarnieren, dass sie im Erwachsenenalter genau das Haus beziehen was sie im Vorleben gebaut haben, damit es für dich Sinn macht. Du schreibst echt an... zum kotzen!
 
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Da schreibst Du was ganz wichtiges, meines Erachtens nach einer der Hauptgründe, warum viele Esoteriker sich so an die Schuldfrage klammern, weil damit das Leben berechenbarer wird und sie besser mit ihrer Angst, daß ihnen was passiert oder daß sie krank werden, umgehen können.

Mit der Ungerechtigkeit des Lebens umzugehen ist auch nicht leicht, ein Kind wird in einer liebevollen Familie im Luxus geboren, ein anderes im Krieg, die Eltern werden ermordet und das Kind dann im Flüchtlingslager missbraucht.
Manche Kinder haben nie einen Schnupfen, andere werden krank geboren und haben jeden Tag Schmerzen.

Ich spür die Hilflosigkeit auch, und Wut über die Ungerechtigkeit. Wahrscheinlich haben die Menschen auch aus diesem Grund irgendwann Religionen erfunden, um Antworten zu bekommen und Anweisungen, wie sie sich richtig verhalten können, um ein bißchen das Gefühl von Gerechtigkeit zu bekommen und die Hilflosigkeit zu vermindern.

Wenn der Karmagedanke einem persönlich hilft oder Gedanke an den Himmel oder ein Paradies bei "guter Führung", dann ist das in meinen Augen auch völlig in Ordnung, aber anderen Menschen diesen Glauben überzustülpen ist eine andere Sache, damit kann man die sehr verletzen, das ist auch sehr grausam.
Eben, wenn man einem anderen, der krank ist oder der in schwierigen Lebensumständen lebt, die Schuld daran gibt
.

Teils teils. Ich persönlich habe in meinem Leben auch schon Ungerechtigkeiten erfahren. Hätte ich nicht eine christlich-anthropsophische Sicht auf das Leben, wäre ich zum Täter geworden, um der Ungerechtigkeit zu begegnen.
Ich wäre sicher kriminell geworden, weil ich Ungerechtigkeit nicht ausstehen kann.

Als ich mir aber dann sagte, wer weiß was Du in anderen Leben alles an Unrechtes selbst geschaffen hast, was Du jetzt nur selbst erfährst, ist dieser Gedanke großer Trost für mich gewesen. Und ich konnte die Ungerechtigkeit ertragen.
Überhaupt, das tröstet sehr.

Kenne alte Menschen die in großem Leid stecken, in diesem Leiden aber einen Sinn sehen und es deshalb völlig anders, positiver erfahren.

Und klar soll jeder an das glauben was er will. Derjenige sollte sich aber dann nicht über die angebliche Ungerechtigkeit des Lebens beschweren, bzw. jammern!


..
 
Musikuss schrieb:
Wie soll man die Schuldenergie denn wegnehmen? Sie steht immer im Raum. Das ist doch nur ein abstrakter Wunsch.

Loslassen, ganz einfach. ;) Bei DIR bzw. in deinem Inneren steht sie immer im Raum. Und nein, das ist kein abstrakter Wunsch. Das zu "lernen" bzw. erkennen ist Teil des bewussten spirituellen Weges.

Musikuss schrieb:
Außerdem, warum soll der Mensch noch was lernen, wofür, wenns mit dem Tod dann aus sein soll? Macht ja dann alles keinen Sinn.

Wer sagt, dass es nach dem Tod aus sei(n soll)? Du? Du kannst ja auch gerne sinnlos durch dein Leben lustwandeln, steht dir selbstverständlich frei. :)

LP
 
Man lernt um zu leben? Und um glücklich zu sein? In diesem Leben.
Das Haus baust auch um in diesem Leben darin zu wohnen, oder? Nach deiner "Theorie" sind Schwerstbehinderte ja potenziell reinkarnierte Nazis, Leben diese Schwerstbehinderten reinkarnierten Nazis dann in dem selben Haus und somit ists nicht für die Katz, dass der Nazi ein Haus gebaut hat oder dürfen nur die guten Seelen, dann genau so reinkarnieren, dass sie im Erwachsenenalter genau das Haus beziehen was sie im Vorleben gebaut haben, damit es für dich Sinn macht. Du schreibst echt an...

Du hast nicht verstanden was ich schrieb, verkehrst es geradezu.
Und, es war nur ein Beispiel.

Der Reinkarnationsgedanke, der nichts weiter als der Bruder des Aufwachens nach dem Schlafe ist, gilt natürlich für ALLE Menschen! Ebenso der Karmagedanken. Oder meinst Du Hitler wird dann in einem glücklichen Menschen wieder geboren? Glaubst Du das wirklich? Fändest Du das gerechter?

Aber häng Dich nicht an dem Extrembeispiel auf.

Und man lernt nicht um zu leben, sondern man lebt um zu lernen! Aber man lernt um zu wachsen, gerade was das Thema Menschlichkeit und Liebe angeht. Das ist unser Ziel.


..
 
Da schreibst Du was ganz wichtiges, meines Erachtens nach einer der Hauptgründe, warum viele Esoteriker sich so an die Schuldfrage klammern, weil damit das Leben berechenbarer wird und sie besser mit ihrer Angst, daß ihnen was passiert oder daß sie krank werden, umgehen können.

Mit der Ungerechtigkeit des Lebens umzugehen ist auch nicht leicht, ein Kind wird in einer liebevollen Familie im Luxus geboren, ein anderes im Krieg, die Eltern werden ermordet und das Kind dann im Flüchtlingslager missbraucht.
Manche Kinder haben nie einen Schnupfen, andere werden krank geboren und haben jeden Tag Schmerzen.

Ich spür die Hilflosigkeit auch, und Wut über die Ungerechtigkeit. Wahrscheinlich haben die Menschen auch aus diesem Grund irgendwann Religionen erfunden, um Antworten zu bekommen und Anweisungen, wie sie sich richtig verhalten können, um ein bißchen das Gefühl von Gerechtigkeit zu bekommen und die Hilflosigkeit zu vermindern.

Wenn der Karmagedanke einem persönlich hilft oder Gedanke an den Himmel oder ein Paradies bei "guter Führung", dann ist das in meinen Augen auch völlig in Ordnung, aber anderen Menschen diesen Glauben überzustülpen ist eine andere Sache, damit kann man die sehr verletzen, das ist auch sehr grausam.
Eben, wenn man einem anderen, der krank ist oder der in schwierigen Lebensumständen lebt, die Schuld daran gibt.

:thumbup::thumbup:

Genauso sehe ich das auch !

Ich werde geboren, unschuldig und ich werde sterben, denn ab dem Zeitpunkt meiner Geburt beginnt das Sterben ! Wann es dann wirklich soweit sein wird /soll, liegt NICHT in meiner Macht !
Denn wenn es soweit ist , werde ich gehen müssen, ob ich will oder nicht. Und wenn es morgen IST, IST es so.

Das Leben, ist für mich ein ewiges Loslassen, verändern und annehmen.
Was ich damit mache und wie , ist jedem seine eigene Geschichte.

Als mein Partner starb, suchte ich auch nach Erklärungen, viel wird dir geboten in Glaubenskonstrukten und im Esoterischen. Weitergeholfen - hat mir im Endefekt NIX. Sicherlich gab es vieles was eben grad in mein Leben passte und für mich dann stimmig erschien, aber erst durch die Sterbebegleitung kam ich darauf, dass Leben und Sterben ein völlig natürlicher Prozess ist. NIX mit Schuld, Nix mit Karma etc.;
Einen Sterbenden würde ich aber dennoch nicht seinen Glauben nehmen wollen, wenn er es gerade braucht, weil derjenige Angst hat, Trost braucht, Annahme braucht in seinem Sein , ABER ich würde ihn auch nicht belügen wollen, wie zum Beispiel bei einer Krebserkrankung mit 100ert prozentiger Todesfolge. Denn da hilft das schönste Reden nicht , das schönste positiv denken nimmer, wenn es unweigerlich zum Tode kommen wird. Diesen Menschen versuche ich den Weg der Annahme zu zeigen , ob er jetzt seinen Glauben hat oder nicht.

Ich denke, auch Sternenatemzug, wollte nicht das Thema Schuld aufgreifen , sondern suchte ebenso nach Antworten in diesem Thread, und dass er eben in bestimmten Dingen sein Missionieren net lassen kann, ok, ist seins, und jeder nehme sich was davon für einen stimmig ist, dennoch , ich bin nicht Jesus - gläubig und Halte NIX von Verfechtern der "neuen Medizin" .

Das Körper , Seele , Geist auch in der Allgemeinmedizin BESTAND haben, schon lange , sollte eigentlich schon längst bekannt sein und daran halte ich mich ebenso !

Positiv denken, gut und schön , aber bei Erkrankung bitte auf dem Boden der Realitäten bleiben und sich fachliche Hilfe suchen , nebenbei kann man immer noch positiv denken praktizieren, doch wird irgendwann für JEDEN der Zeitpunkt kommen- anzunehmen - und sich Realitäten zu stellen .

Also was hat das Leben für einen Sinn ?

Meiner Meinung nach : LEBE jeden Tag dein Leben, denn es könnte auch der letzte sein , sich mit dem Tod zu beschäftigen ( wenn man Freunde verliert oder im beruflichen tut man es eh soo oft ) , ja, aber erst wenn es wirklich soweit sein sollte, sich mit Krankheiten ausseinandersetzen , ja wenn es für mich soweit ist, aber nicht immer , sondern Leben !

Ich habe nur das EINE .
 
Zuletzt bearbeitet:
Du hast nicht verstanden was ich schrieb, verkehrst es geradezu.
Und, es war nur ein Beispiel.

Der Reinkarnationsgedanke, der nichts weiter als der Bruder des Aufwachens nach dem Schlafe ist, gilt natürlich für ALLE Menschen! Ebenso der Karmagedanken. Oder meinst Du Hitler wird dann in einem glücklichen Menschen wieder geboren? Glaubst Du das wirklich? Fändest Du das gerechter?

Aber häng Dich nicht an dem Extrembeispiel auf.

Und man lernt nicht um zu leben, sondern man lebt um zu lernen! Aber man lernt um zu wachsen, gerade was das Thema Menschlichkeit und Liebe angeht. Das ist unser Ziel.


..


...und wenn dat Adolf und Konsorten drüben solange durch´s "Fegefeuer" müssen, bis sie gelernt haben...und erst dann wieder inkarnieren dürfen...und dann eben wieder bei null anfangen...und allenfalls während dieses neuen lebens "Karma" ansammeln, das sie im Laufe des betreffenden lebens abarbeiten bzw. anschließend dann eben wieder drüben "abarbeiten"...
Nach Deiner Theorie ist das wie dieser mittelalterliche Spruch von in Sünde geboren und mit dem ersten schrei, den sie tun, sind sie der Sünde anheim gefallen.
Von Menschlichkeit und Liebe les ich in Deinen Worten sehr wenig...


Sage
 
Musikuss schrieb:
Das stimmt eben nicht. Es gibt Menschen, die das beurteilen können, die in die geistige Welt sehen und einem die Zusammanhänge mitteilen können, was dann sehr wohl nachvollziehbar ist.

Jou, vereinzelt. Kannst ja schon mal versuchen, die Nadel im Heuhaufen zu suchen, wenn du deine x-tausende von Leben aufdröseln willst. :D

Natürlich kann man gewissen Zusammenhänge erkennen, aber bei Krankheiten geht es um EINZELschicksale. Und da sehe ich schon einen Unterschied. Du willst doch nicht etwa erzählen, dass jemand von Einzelpersonen XXX Leben auseinanderklaubt (um nicht zu sagen seziert), um genauestens die einzelnen Ursachen und Zusammenhänge für diese und jene Befindlichkeit/en zu erfahren? Ich wage zu bezweifeln, dass es einen Menschen gibt, der einen derart großen Einblick in die Akasha Chronik hat.

Musikuss schrieb:
Und man erfährt, dass es ebenso im geistigen Gesetze gibt wie im Physischen. Und vor allem, dass alles einen Zusammenhang hat. Und der Dachziegel, der einem wie "zufällig" auf den Kopf fällt plötzlich kein Zufall ist,wie man immer denkt, sondern durch eine sinnhafte Ursache ausgelöst wurde.

Das stelle ich nicht in Frage, sonst würde ich an den berühmten Mister Zufall glauben.

Musikuss schrieb:
Und das was Du altes Denken nennst, ist teilweise neues Denken. Denn altes Denken nenne ich das materialistische Denken des 19. Jahrhunderts, das den Sinn des Lebens ad absurdum führt.

Schuldenergie = ALTE ENERGIE. Und diese Schuldenergie begleitet uns hier auf der Erde quasi durchs ganze Leben. Schau dich doch mal um, wie die Kirchen argumentieren, was Ämter, Behörden, Firmen etc. für Energie sind. Da gehts um Schuld, da gehts um "klein halten" usw. usf. Allein schon die innere Einstellung vieler Menschen, Karma als Strafe zu interpretieren.

Musikuss schrieb:
Die katholische Kirche hat vieles übertrieben oder mit Macht hantiert, aber nicht alles war falsch, was sie auch im Mittelalter sagte.

Das ist nicht Vergangenheit, das tut sie auch heute noch. Ich gehe mal davon aus (bzw. hoffe), dass sich das mit dem neuen Papst ein wenig lockert. Weil so, wie es war, kann es nicht bleiben.

Musikuss schrieb:
Beispielsweise man würde im Fegefeuer brennen. Der spirituelle Mesnch kommt zu sehr ähnlichen Ergebnissen.

Beispiel: Wenn der Mensch stirbt, legt er seinen physischen Körper ab, die anderen Körper hat er aber immer noch. Und die Begierden sind eben auch nicht physischer Natur, auch wenn sie hauptsächlich durch den physischen Körper befriedigt werden.

So wird ein Verstorbener, der von Süßigkeiten abhängig war, nach dem Tod die selbe Sucht verspüren wie vor dem Tod. Nur, das Problem, ihm fehlt jetzt der physische Körper um diese Sucht zeitweise zu befriedigen, ihm fehlt der physische Gaumen, die physische Zunge.

Da er das nicht mehr hat, brennt die Begierde im Nachtodlichen aus. So als würde man im normalen Leben keine Schokolade (Zigarette oder anderes) mehr erhalten, obwohl einen danach dürstet.

Und so gesehen widersprechen sich in diesem Punkt die alte Katholische Kirche und die moderne Esoterik in keinster Weise!

Das Fegefeuer ist die Kamaloka-Zeit im Nachtodlichen.

Ich war noch nie katholisch, und diese katholische Kirche ist mir ehrlich gesagt egal. Fegefeuer ist etwas, was ich persönlich sicher nicht mit körperlichen Süchten und Begierden interpretieren würde, aber jeder wie er meint. Wenn du das für dich so glauben willst, dann ist es so - für dich.

LP
 
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Loop + Asaliah :danke:

Ich kann mich dem nur anschließen.

Prinzipiell finde ich es mittlerweile sehr bedenklich, welch geistige Abgründe sich unter dem Deckmäntelchen der Spiritualität auftun.
 
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