Hinter dem Lächeln des Dalai-Lama

Werbung:
Deswegen finde ich es wichtig, dass gerade Männer sich darüber klar werden, ob sie den weiblichen Aspekt nur versuchen und beim Versuch belassen, oder auch im Außen mit allen Konsequenzen verwirklichen wollen.
In der Kaula Tradition (welcher ich am ehesten nachgehe) wird die Frau sehr hoch geschätzt, und der weibliche Aspekt auch gelebt. Heutzutage sind die Kaulas in Indien aber in der Unterzahl, weil keiner mehr die Aspekte der Kali-Sakti offen ausspricht, ausser ein paar Wenige, die in den Bergen leben, abseits der Brahmenischen Strukturen.
Die Frau wurde erst um das 3./4. Jahd erstmals "dämonisiert), die Hauptwelle kam dann etwa um das 7.-9. Jhd.
In sehr alten Tantras steht auch noch die wichtige Rolle der Frau als Repräsent der Sakti auf Erden, die in YabYum als Siva-Sakti (innere Alchemie) angebetet und verehrt wird.
Allerdings sind solche Praktiken eher für "erfahrene" Menschen.

Die tibetische TantraPraxis fusst am meisten in der Brahmanischen Linie, rechtshändiger Pfad, wobei auch hier körperliche Vereinigungen bekannt sind. Es wird nicht alles "nur" symbolisch verstanden, sondern, je nach Schule, durchaus auch Wort für Wort.
Allerdings ist das ein sehr sehr umfassendes Thema, v.a. wenn man sich die Geschichte dahinter betrachtet.
 
bleiben wir im Kontext der Geschichte,

Da ging es nicht nur um Scheisse, sondern auch um Eiter Schleimauswürfe ect die wohl zu essen wären, so wie ich das verstanden habe
darum das man von Insekten aufgefressen wird und diese qualvolle Prozedur immer wieder aufs neue stattfindet.


ich fragte nebenbei wer sich das ausgedacht hat, und zur Antwort kommt dann niemand?*hä?
das sind nur vergleiche für das, was Du da wohl gerade erklärst.
und die muss sich trotzdem jemand aus dem Kopf geholt haben.

das allerdings erscheint mir jetzt ein bisschen weit hergeholt.
Nja, ich betrachte das von mehreren Seiten, dem Zoroastrismus, dem Avesta, dem Judentum, dem Christentum und den Überlieferungen der Sumerer.

Im Grunde waren das alles Prinzipien, die dann im Laufe der Jahrhunderte, auch durch kranke und machthungrige Geister, verunstaltet und auch missbraucht wurden.
 
Danke für den Link. Beschreibt sehr gut was ich trotz meiner Unwissendheit wahrgenommen habe.

Deswegen finde ich es wichtig, dass gerade Männer sich darüber klar werden, ob sie den weiblichen Aspekt nur versuchen und beim Versuch belassen, oder auch im Außen mit allen Konsequenzen verwirklichen wollen.
Auf die Sangha bezogen erlebe ich das gleichberechtigt. Das heißt nicht unbedingt die Aufhebung von Rollen, aber eben gleichberechtigt und das die Rollen auch anders gewählt werden können, wenn Frau oder Mann sich bzgl. Yidam oder praktischer Arbeiten (Arbeiten mit der Bohrmaschine, schwere Statuen tragen, kochen , putzen, schützen, etc) berufen fühlen.
 
Die Erklärung dazu findest Du im "Hinduismus" oder ganz konkret, im orthodoxen Brahmanentum.
Die "Oberjollies" werden dort (bzw wurden, Du weisst selber dass das Vajra-Yana sich von dort ableitet) als "Verkörperungen des Visnu", also "personifizierte Gottwesen" angesehen und so auch verehrt.
Das wurde aber nicht übernommen.
 
Dazu meine hier zuweilen belächelte oder abgewertete Erfahrung als männlicher User ganz ohne irgendeiner Lehr-Tradition.
Vorab: Auf diese Erfahrung ließ ich mich aus vielen Gründen ein. Hier ein minimaler Ausschnitt davon. Und keiner hier braucht glauben, dass sich diese Erfahrung nur auf das Forum hier beschränkte. Ganz im Gegenteil veränderte es meine Persönlichkeit und Psyche derartig, dass es auch für Andere im Reallife wahrnehmbar war und auch mich selbst und mein Leben sehr beeinflusste und da wirkte.

Eine der wichtigen Erfahrungen und Veränderungen für mich daraus war, meine abwertende Haltung Männern gegenüber aufzulösen. Die Zweite wichtige Erfahrung, meine falsche Wahrnehmung von Männern aufzulösen und die dritte sehr wichtige Erfahrung: mein ganz persönliches psychisches falsches Bild von Männern zu korrigieren.

Natürlich hat es Wirkung im Reallife jetzt. Ich betrachte Männer mit anderen Augen und nicht aus einer Determiniertheit heraus, oder zumindest nicht mehr aus der damals vorhanden Gewesenen und trete ihnen anders gegenüber.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Auf die Sangha bezogen erlebe ich das gleichberechtigt. Das heißt nicht unbedingt die Aufhebung von Rollen, aber eben gleichberechtigt und das die Rollen auch anders gewählt werden können, wenn Frau oder Mann sich bzgl. Yidam oder praktischer Arbeiten (Arbeiten mit der Bohrmaschine, schwere Statuen tragen, kochen , putzen, schützen, etc) berufen fühlen.
Wenn die Rollen anders gewählt werden können, je nach Berufung, ist es ja volkommen in Ordnung.
 
Sieht ihn Colin so, oder wird er tatsächlich im Buddhismus so gesehen? Mich würde das Erstaunen, denn dort gibts überhaupt keinen Gott. Man kann auch nicht als ein Gott inkarnieren, bestenfalls als Reinkarnation eines hohen Lamas ( wo nebenbei erwähnt auch eine Menge Unfug von einigen Lamas getrieben wurde, indem sie 'zufällig ' gern bei den reichen Familien eine hohe Inkarnation fanden, um entsprechende Spenden fürs Kloster zu bekommen)
ich kann nur das verwenden was ich zu lesen bekomme, ich weiß gar nichts >wie ein leeres blatt papier

und da wird gesagt >Ein Dalai Lama ist nach tibetischer Tradition als Trülku ein hochrangiger Wiedergeborener, ganz konkret als Reinkarnation des Avalokiteshvara

gehen wir dieser sache nun weiter nach, müssen wir ja die entwicklung betrachten
woher kommt was, wie hat es sich entwickelt usw.
und da kann man schon entdecken, das Gottheiten "umgewandelt" wurden...bzw übertragen auf den Bodhisattva

Ein Avatar zb wird als Inkarnation einer Gottheit betrachtet und der Buddhismus an sich ist ja nicht einfach plopp dagewesen sondern hat sich entwickelt aus was genau?
und wieso genau gibt es nur ein Dalei Lama?
wie kommt diese unerklärliche Hierarchie zustande?
 
Werbung:
Ja, in fast jedem Fall. Manchmal ist es der Gnade wegen besser jemanden in der Täuschungzu belassen.

Kannst du das präzisieren? Ich verstehe nicht ganz, worauf du hinaus willst.
um sich selbst auf die Spur zu kommen, braucht man auch die anderen.
Es geht nicht ohne die anderen.
Im gespräch mit dem anderen und indem man dem anderen zuhört, kann man sich selbst reflektieren.
Da sollte man nicht immer nur Leute zulassen, die sowieso die gleiche Meinung haben, sondern auch mal jene Sicht zulassen, die diametral gegenüber steht.
 
Zurück
Oben