Hinter dem Lächeln des Dalai-Lama

Es gibt die Geschichte von einem Bauern, der von einem Schatz träumt, sich auf den Weg macht um ihn zu finden und ihn letztendlich an seinem Haus findet. Hätte er sich nicht aufgemacht, hätte er ihn nicht gefunden. In der Freimaurerei bekommst Du als Lehrling einen weissen Schurz, der über die verschieden Erkenntnisstufen nach und nach ausgeschmückt wird und am Ende der Erkenntnisstufen wird der Schurz wieder weiss. Man muss erstmal erwachsen werden, um sich von Jesus Christus empfehlen zu lassen, wieder wie ein Kind zu sein.
Du hast also keinen Umweg gemacht, sondern etwas Not-wendiges.
:thumbup::)
 
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Hallo! winke winke

wie könnten wir denn davon erfahren, wenn sich die niemand ausgedacht hat?
irgendwo müssen die geschichten doch herkommen, sonst wüßten wir nichts davon

??


Es gab und gibt Leute, die ihre Empfindungen in Bilder und Geschichten kleiden.
Ist nicht in dem Sinne ein Ausdenken, denn es basiert auf tatsächlicher Erfahrung.
 
Hab schon gewartet:umarmen:
(y)
So ist die Tara ein weiblicher Aspekt als Erleuchtungsweg im Buddhismus.
Ja, aber nur für Männer.
Zu kritisieren bleibt, das es keine weiblichen Lamas gibt und sich die innere Gleichberechtigung überhaupt nicht auf der äußeren Ebene ausdrückt.
Und was sagt Dir das?

Im Grunde wäre das sehr stark zu kritisieren, denn was sich nicht wirklich^^ auf der äußeren Ebene ausdrückt ist weder wahrhaftig noch verstanden noch durchdrungen noch ins Leben gebracht. Es ist vielmehr ein Versuch der Männer sich die weiblichen Kräfte einzuverleiben um ihren eigenen weiblichen Anteil (anderssprech: ihre innere Anima) zu stimulieren und zu aktivieren. In dem Moment, in dem es sich nicht auf der äußeren Ebene manifestiert, bleibt es aber nur beim Versuch.

Viele Frauen wären, da sie selbst der weibliche Aspekt/ die Anima sind, und somit in der Hinsicht schon erleuchtet sind (also keiner Erleuchtung, was den weiblichen Aspekt betrifft, bedürfen) sicherlich eine Bereicherung für den männlichen Buddhisten. Dies aber nicht in der Form der "Ausnutzung" (wie es geschieht), sondern Anerkennung dieser Tatsache, Achtung der Frau in dieser Hinsicht und Einbindung auf Augenhöhe. Da kann der Mann nicht nur über den weiblichen Aspekt von der Frau direkt lernen, sondern muß sie als vollkommen gleichwertig (in ihrer Weiblichkeit als Gegenpol zum Männlichen) ansehen.

Und so kann man sich weiter fragen, was so Alles noch sich im Original NICHT auf der äußeren Ebene zeigt, also nicht wahrhaftig ist.

Nur wir ( du sagst immer "wir im Westen") sind dazu fähig diese patriarchalen Religionen von ihren äußeren Widersprüchen zu trennen und diese mehr als einen inneren "Weg" zu betrachten/gehen. Im Osten sind die Menschen in ihre Religion (in dem Fall den versch. buddhistischen Richtungen) und Traditionen meist von Geburt an sehr eingebunden und davon geprimmt. Auch diese Menschen sind mehr das Produkt ihrer Traditionen, als ihrer Religion. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es da sehr schwer ist eine andere Haltung (in dem Fall der Frau und dem Weiblichen gegenüber) einzunehmen. Und das diese Religionen (kritisiere ich zb. auch im Hinduismus) den patriarchalen Traditionen unterworfen sind, ist ein großer Widerspruch zu ihrer Hauptaussage--> dem in Kraft kommen beider Anteile, UND das eben auch als Ziel auf der äußerlichen Ebene, also: Nutzung dieser. Dies funktioniert aber nicht, wenn man im Grunde einen Anteil, in dem Fall den Weiblichen, auf der äußeren Ebene missachtend und verachtend gegenüber eingestellt ist.

Wir im Westen können mitunter von einer uns eigentlich fremden Religion diese vermaledeiten frauenverachtenden Traditionen trennen und konzentrieren uns auf die ursprünglichen Werte dieser Religion (oder Lehr-Traditionen), auf das (unser) innere Wachstum und Entwicklung, so wie es eigentlich sein sollte.

Auch der Hinduismus (aus dem sich der Buddhismus abspaltete) ist eine im Grunde, im Urprinzip, sehr weibliche Religion (außer man macht "traditionell" anderes draus und will diese Tatsache nicht sehen). Ich für mich persönlich kann die äußere Wirklichkeit des verachtenden Kastensystems und die Frauenverachtung damit nicht übereinstimmen. Es ist so, dass viele Menschen, die in diese Traditionen hineingeboren wurden, ihrer eigenen Religion im Grunde zuwider handeln.

Dies erscheint uns, die sich mit den ursprünglichen Aussagen der Religion(en) - Buddhismus u. Hinduismus - und Lehrtraditionen befassen kritisierenswert. Und es gehört auch verdeutlicht. Auch wenn dort Vieles in Traditionen eingebunden ist und erst dadurch Sinn ergibt, so ist ebenso so Einiges nicht in Ordnung und "verstümmelt", aber nicht von uns Westlern (obwohl wir das zuweilen auch sehr gut können), sondern von den Menschen, die Teil dieser Religion/Lehr-Traditionen sind.
 
An sich genügt es aber völlig, mit sich selbst ehrlich zu sein.

"Die Wahrheit wird euch freimachen!"

Jesus
Nuzubesuch.
Jesus zu zitieren ohne den Kontext zu erwähnen ist unsinnig.

Jesus sprach nun zu den Juden, welche ihm geglaubt hatten: Wenn ihr in meinem Worte bleibet, so seid ihr wahrhaft meine Jünger; und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen. Sie antworteten ihm: Wir sind Abrahams Same und sind nie jemandes Knechte gewesen; wie sagst du: Ihr sollt frei werden? Jesus antwortete ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Jeder, der die Sünde tut, ist der Sünde Knecht. Der Knecht aber bleibt nicht für immer in dem Hause; der Sohn bleibt für immer, wenn nun der Sohn euch frei machen wird, so werdet ihr wirklich frei sein.” (Johannes 8:31 - 35)

und Du verwendest das jetzt für was genau?
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Buddhismus ist m.E. inhaltlich betrachtet kein Patriarchat. Es geht um Erleuchtung und das funktioniert mit ausgeglichen weiblichen und männlichen Aspekten, welche beide gleichermaßen angeboten werden.
Ja, nur wird es so praktiziert, dass sich Männer den weiblichen Anteil schlicht einverleiben. Solange dies auf der äußeren Ebene nicht dazu führt, dass die Frau als Repräsentant dieser Weiblichkeit vollkommen auf Augenhöhe angenommen und behandelt wird ist es nur Quaquaqu und scheinbarer Ausgleich.
Der Buddhismus ist m.E. inhaltlich betrachtet kein Patriarchat.
Eben!
 
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