Hinter dem Lächeln des Dalai-Lama

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gibt es da Beweise, dass die Dame, dass so gemacht hat?
Was genau würde uns das bringen?
Wäre es nicht dennoch eine tatsache, dass sie unzählige sterbende von der strasse geholt hat, heime aufgebaut hat, etc.?
Würde man mit beweisen aufrechnen, was neben dem 'schlechten' alles hilfreich gewesen ist und wäre das dann weniger wert?
Haben wir mit beweisen mehr einblick, was tagtäglich in Kalkutta oder anderswo in Indien sonst so abgegangen ist?

Bitte nicht falsch verstehen: Es geht darum, dass hochtrabende emotionen und schuldzuweisungen nicht hilfreich sind, sondern den blick aufs ganze beschränken und dem mitgefühl dienen sie auch nicht.
 
Was genau würde uns das bringen?
Wäre es nicht dennoch eine tatsache, dass sie unzählige sterbende von der strasse geholt hat, heime aufgebaut hat, etc.?
Würde man mit beweisen aufrechnen, was neben dem 'schlechten' alles hilfreich gewesen ist und wäre das dann weniger wert?
Haben wir mit beweisen mehr einblick, was tagtäglich in Kalkutta oder anderswo in Indien sonst so abgegangen ist?

Bitte nicht falsch verstehen: Es geht darum, dass hochtrabende emotionen und schuldzuweisungen nicht hilfreich sind, sondern den blick aufs ganze beschränken und dem mitgefühl dienen sie auch nicht.


Verstehe ich nicht.
Hast du kein Mitgefühl mit Sterbenden, denen bei großen Schmerzen Medikamente verweigert werden?
 
Verstehe ich nicht.
Hast du kein Mitgefühl mit Sterbenden, denen bei großen Schmerzen Medikamente verweigert werden?
Doch das habe ich und es ist das allerletzte.
Dennoch trübt mein mitgefühl nicht den blick auf die ganze arbeit, die von MT und ihren ordensschwestern geleistet wurde. Wir wissen viel zu wenig darüber, als das wir hier bequem hinter dem pc irgendwas be- oder aburteilen könnten.

Mitgefühl zeigen oder in mitleid zerfliessen sind zwei paar schuhe. Zweitere ziehe ich mir nicht an.
 
Bist Du ein Siamesischer Zwilling?
Klar meine ich mich, wenn ich von mir selbst spreche.
Aber wenn ich auf mich selbst verweise, heißt das nicht, dass ich mich von anderen abgrenze.
Wir sind der Sache mit der Bestimmung noch nicht wirklich auf den Grund gegangen,
aber wir lassen es gut sein, sonst sprengen wir das Thema, vielleicht sollten wir ein Neues Thema aufmachen,

was ist eine Grenze und wozu ist sie nötig oder auch nicht?
 
Doch das habe ich und es ist das allerletzte.
Dennoch trübt mein mitgefühl nicht den blick auf die ganze arbeit, die von MT und ihren ordensschwestern geleistet wurde. Wir wissen viel zu wenig darüber, als das wir hier bequem hinter dem pc irgendwas be- oder aburteilen könnten.

Mitgefühl zeigen oder in mitleid zerfliessen sind zwei paar schuhe. Zweitere ziehe ich mir nicht an.

Nun ja, wenn ich nicht wüsste, dass man in der RKK nicht nach oben kommt, wenn man WIRKLICH Jesus nachfolgt, würde ich den Berichten ja nicht glauben.
Und dass dem so ist, habe ich in mehreren Fällen selbst mitbekommen.
 
Nein haben sie nicht. Sie hatten keine Wahl. MT hat sie von der Straße aufgelesen wo sie jämmerlich verreckt wären.
So sind sie dann nach Meinung der Mutter T. menschenwürdig gestorben. Nix da mit "verweigern", die hatten keine Wahl etwas zu verweigern.
Habe eine diesbezüglichen Bericht einmal im FS gesehen.
In Indien gehen die Uhren für die Ärmsten ja anders.....

LG
Das heißt sie haben keine Schmerzmittel angeboten bekommen, weil keine da waren?
 
Bist Du ein Siamesischer Zwilling?

Nein. ;)

Wir sind der Sache mit der Bestimmung noch nicht wirklich auf den Grund gegangen,
aber wir lassen es gut sein, sonst sprengen wir das Thema, vielleicht sollten wir ein Neues Thema aufmachen,

was ist eine Grenze und wozu ist sie nötig oder auch nicht?

Ja, gute Idee. :)

Für mich sind Grenzen etwas physisches.
Das Ich ist aber nichts physisches.
Man kann die Gefühle von anderen Menschen auffangen, auch Gedanken, wo ist denn da eine Grenze?
 
Das heißt sie haben keine Schmerzmittel angeboten bekommen, weil keine da waren?


Es heißt, sie bekamen keine, damit sie das Leiden Christi nachempfinden konnten.

„Zu sehen, wie sie ihr Schicksal ertragen, hat auch etwas ganz Wundervolles“, zitieren die Forscher sie aus einem der mehr als 500 Berichte. „Sie leiden damit so wie Jesus Christus am Kreuz und kommen ihm damit näher.“ Mutter Teresa dagegen, so sagt Wissenschaftler Larivée, habe sich am Ende ihrer Lebens in den USA behandeln lassen und ihr eigenes Leiden sogar mit palliativen Methoden gelindert.

Besonders kritisch sehen die Forscher auch das Management der weltweiten Missionen von Mutter Teresa. Insgesamt 517 Armen- und Krankenhäuser in mehr als hundert Ländern hatte sie nach ihrem Tod am 5. September 1997 im indischen Kalkutta hinterlassen. „Das waren Häuser für die Sterbenden“, sagen die Wissenschaftler. Und die lebten ihre letzten Tage unter schlimmsten und geradezu unmenschlichen Zuständen. „Nach Berichten von Ärzten“, heißt es in der Studie, „sollen die Armen und Kranken dort unter katastrophalen und unhygienischen Zuständen dahinvegetiert haben.“

Wie es in der Studie weiter heißt, wurden den Schwerkranken und Todgeweihten in den Häusern von Mutter Teresa sogar Schmerzmittel und andere wichtige Medikamente verweigert. Und das, obwohl es in den meisten Unterkünften keine Engpässe gegeben habe.

https://www.welt.de/vermischtes/article114200253/Die-dunkle-Seite-von-Mutter-Teresa.html
 
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Nun ja, wenn ich nicht wüsste, dass man in der RKK nicht nach oben kommt, wenn man WIRKLICH Jesus nachfolgt, würde ich den Berichten ja nicht glauben.
Und dass dem so ist, habe ich in mehreren Fällen selbst mitbekommen.

Wenn es so wäre - und jetzt? Macht diese info alles zunichte, was gut war?
Waren wir dort, in den gassen, wo inmitten von unrat und fäkalien sterbende, alte und todkranke lagen, verstossen, alleingelassen, ausgehungert, verwundet, von keinem mehr gewollt?
Hast du oder ich ein dach über dem kopf angeboten, dir dafür die hände mehr als nur schmutzig gemacht? Eine suppe oder reis gefüttert? Eine decke gebracht? Dich dabei selbst krankheit ausgesetzt?

Echtes mitgefühl orientiert sich am handeln, anders machen, vorsehen, nicht am jammern und anprangern. Das kann man natürlich im nachhinein immer gut und bequem.
 
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