Es hat auch viel damit zu tun, die Leute ans jeweilige System zu binden.
Wenn die merken würden, dass das Wissen auch anderswo billiger zu haben ist.....
Da liegst Du bzgl. dem Buddhismus, soweit ich ihn kennengelernt habe, falsch. Zum Einen haben mich die großartigsten Übertragungen nichts gekostet , außer reichlich dynamische Prozesse ( was sollte ein Lama auch mit Geld für sich selbst?), zum Anderen verjagt mein Lama regelrecht mit schwer erträglichen Aussagen Personen, welche woanders besser aufgehoben wären - was mir zugegeben gelegentlich unangenehm ist, aber immer weise war.
Mit einem relativ klar werdenden Geist spielt das Mischen keine Rolle mehr. So haben die Lamas selbst durchaus Übertragungen auch anderer Linien oder helfen sich.
Geld spielt eine gewisse Rolle beispielsweise zum Erhalt von Klöstern ( oder Wiederaufbau nach dem Erdbeben im Tibet)
Wenn mein Lama einen anderen der gleichen Linie eingeladen hat, kann man Geld spenden, muss es aber nicht. Da immer ein paar tausend Menschen anwesend sind, kommen bei einer Spende von fünf oder zehn Euro auch ein Batzen Geld zusammen. Davon wird der Flug nach Deutschland bezahlt und der Wiederaufbau , Instandhaltungskosten der Klöster, medizinische Hilfe, etc.
Die Bindung muss immer eine natürliche sein, Dein Denken ist da zu sehr durch die westliche Brille.
Niemand wird gehalten und da ein Lama mehr sieht, als die Person selbst, wird man auch gerne mal weitergeschickt. auch kann es aufgrund der Entwicklung sein, das irgendwann eine andere Linie Sinn macht. Dann bedankt man sich und wechselt. Es wird nur abgeraten, etwas gleichzeitig zu mischen, also dienstags hier und donnerstags da, ein paar Übertragungen von diesem und ein paar Übertragungen von jenem Lama - das kann ungesund sein.
Typisches Konsumdenken ist also beidseitig wenig hilfreich.