Hinter dem Lächeln des Dalai-Lama

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ich ehrlich gesagt empfinde ich es als eine Diskriminierung auf Äußerlicheiten

es scheint als hätte er was ganz nettes gesagt und dann sowas.
und sowas kann man sich einfach nicht leisten.

es scheint als könnte er den größten Mist erzählen mit seinem süßen Lächeln und man findet immer noch eine "nette" Erklärung dafür.
Da gäbe es noch einiges mehr, was für unsere Ohren diskriminierend klingen mag. Denk mal an die Karmalehre. Dafür ist bei anderen Religionen Gott anscheinend unfair. Da gibt es Arme, Reiche, Hässliche, Hübsche, usw. und man rätselt, warum der alte Herr das zulässt. Beim Buddhismus geht man davon aus, das jeder Umstand selbst erschaffen ist und sich auch körperlich ausdrückt. Der eine findet das fair, der andere diskriminierend.
Tatsächlich ist die Konsequenz aber nicht Herabsetzung sondern Mitgefühl. Da gibts eine Geschichte von einer buddhistischen Nonne. Sie wurde auf ihrem Weg fünf mal vergewaltigt und hatte bei allem unerträglichen Schmerz großes Mitgefühl mit ihren Tätern. Im Kontext dessen sahen sie viel deutlicher ihre Missetat , schlossen sich dem Buddhismus an und fanden Erleuchtung.
Es geht bei dieser Sichtweise also grundsätzlich nicht um Diskriminierung, sondern Mitgefühl. Für Täter genauso wie Opfer , denn sie erschaffen sich gruselige Umstände für ihr nächstes Leben.
Die Wahl des Lamas ist ebenfalls den Umständen geschuldet. Vermutlich könnte es auch kein Behinderter sein, was für unsere Ohren ebenfalls diskriminierend klingt. Vielleicht haken an der Stelle auch gern die Nazis ein, vergessen aber, das sie mit ihrer Herabsetzung oder gar Vernichtung die absolut falsche Konsequenz ziehen und der Lehre nach nun selbst zu dem werden, was sie herabsetzen.

Ob das nun die richtige Erklärung für das Verhalten des Dalai Lamas ist, weiß ich nicht, ist nur so ein Gefühl. Vielleicht war es auch ein Fehler, aber dann ist er in so hoher Position eine Fehlbesetzung.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Die Kritik muss sich jeder gefallen lassen,
der schon selbstgefällig auf seinen Arsch sitzen kann,
und zwar dass der Dalai Lama dafür sorgt,
dass das Mental nicht nur den Erfahrenen gehört,
und ich sage dass dies heilige und göttliche Attribute
hat, nämlich die Arbeit des HL DL

Die Situationen wo man Risiken nehmen muss,
sind in Wahrheit weniger.

Risiken zu nehmen kann auch dazu führen das
Gut das da ist nicht zu erhalten.

Warum sollten die einen Dalai Lama brauchen,
Risiken nehmen, dass weiß Gouldner eher.
 
Zuletzt bearbeitet:
Meinst Du das "Tibetische Buch vom Leben und vom Sterben" von Sogyal Rinpoche?

Generell meinte ich das Bardo Thödröl ((tib.: bar do thos grol; deutsch: „Befreiung durch Hören im Zwischenzustand“)

https://de.wikipedia.org/wiki/Bardo_Thödröl

Die Übersetzung "tibetanisches Totenbuch" ist eine namentliche Anlehnung an das ägyptische Totenbuch.

Praktische Anwendung/Bedeutung:

Dem Verstorbenen wird das Buch von einem Lama vorgelesen. Der Lama erinnert ihn daran, dass die Visionen Projektionen seines eigenen Geistes sind. Erkennt der Verstorbene dies im Zwischenzustand, kann er eine gute Wiedergeburt oder sogar völlige Befreiung erlangen. Voraussetzung ist, dass er sich bereits zu Lebzeiten in die beschriebenen Erscheinungen versenkt haben muss, um bereits im Leben durch das Erlebnis des Todes gegangen zu sein.

Der westliche Leser kann aber dennoch von diesem Buch profitieren. Es erweitert das Bewusstsein über die Vielschichtigkeit des eigenen Geistes...alleine das kann schon viel bewirken.

LG Tiger
 
Da gäbe es noch einiges mehr, was für unsere Ohren diskriminierend klingen mag. Denk mal an die Karmalehre. Dafür ist bei anderen Religionen Gott anscheinend unfair. Da gibt es Arme, Reiche, Hässliche, Hübsche, usw. und man rätselt, warum der alte Herr das zulässt. Beim Buddhismus geht man davon aus, das jeder Umstand selbst erschaffen ist und sich auch körperlich ausdrückt. Der eine findet das fair, der andere diskriminierend.
Tatsächlich ist die Konsequenz aber nicht Herabsetzung sondern Mitgefühl. Da gibts eine Geschichte von einer buddhistischen Nonne. Sie wurde auf ihrem Weg fünf mal vergewaltigt und hatte bei allem unerträglichen Schmerz großes Mitgefühl mit ihren Tätern. Im Kontext dessen sahen sie viel deutlicher ihre Missetat , schlossen sich dem Buddhismus an und fanden Erleuchtung.
Es geht bei dieser Sichtweise also grundsätzlich nicht um Diskriminierung, sondern Mitgefühl. Für Täter genauso wie Opfer , denn sie erschaffen sich gruselige Umstände für ihr nächstes Leben.
Die Wahl des Lamas ist ebenfalls den Umständen geschuldet. Vermutlich könnte es auch kein Behinderter sein, was für unsere Ohren ebenfalls diskriminierend klingt. Vielleicht haken an der Stelle auch gern die Nazis ein, vergessen aber, das sie mit ihrer Herabsetzung oder gar Vernichtung die absolut falsche Konsequenz ziehen und der Lehre nach nun selbst zu dem werden, was sie herabsetzen.

Ob das nun die richtige Erklärung für das Verhalten des Dalai Lamas ist, weiß ich nicht, ist nur so ein Gefühl. Vielleicht war es auch ein Fehler, aber dann ist er in so hoher Position eine Fehlbesetzung.
Hey :)

genau! Karma so wie hier auch von Dir gedeutet wird, kann in der Art nur von einem äußerst grausamen Charakter erdacht worden sein!

Deshalb versteh ich auch nicht weshalb Du mir mit "karmischen ausdruck" kommst
das ist wiedermal dasselbe als wenn einem die Christen von der Hölle erzählen, mit der man gar nichts anfangen kann!
Du versuchst etwas in Begrifflichkeiten zu erklären, die hier aber gerade stark in Frage gestellt werden.

verstehst Du die Misere?

ich weiß durchaus was man im Buddhismus und auch woanders glaubt, lerne aber gerne noch dazu.

Weißt Du, das Du gar nichts für sich allein betrachten kannst? der Apfel wär nicht da ohne same, sonne regen Baum ect
Selbst erschaffen? eine Situation wird nie nur von einer Person erschaffen, es gibt ein davor und auch andere Menschen die da dran beteiligt sind.
 
Hey :)

genau! Karma so wie hier auch von Dir gedeutet wird, kann in der Art nur von einem äußerst grausamen Charakter erdacht worden sein!

Deshalb versteh ich auch nicht weshalb Du mir mit "karmischen ausdruck" kommst
das ist wiedermal dasselbe als wenn einem die Christen von der Hölle erzählen, mit der man gar nichts anfangen kann!
Du versuchst etwas in Begrifflichkeiten zu erklären, die hier aber gerade stark in Frage gestellt werden.

verstehst Du die Misere?

ich weiß durchaus was man im Buddhismus und auch woanders glaubt, lerne aber gerne noch dazu.

Weißt Du, das Du gar nichts für sich allein betrachten kannst? der Apfel wär nicht da ohne same, sonne regen Baum ect
Selbst erschaffen? eine Situation wird nie nur von einer Person erschaffen, es gibt ein davor und auch andere Menschen die da dran beteiligt sind.
Karma kann auch grausam sein, ja. Das passt uns natürlich nicht und Mitleid ist eigentlich Angst vor dieser Grausamkeit. Wir wollen diese Konsequenz beseitigen, letztlich aus der unbewussten Angst vor dem eigenen 'Schicksal',was 'völlig zufällig' auf uns herniederprasselt. Es gibt die Hölle, von der auch die Christen erzählen. Nur sollte diese Hölle weder von dem einen Verein, noch dem anderen für den eigenen Vorteil missbraucht werden. Leider gab es dies reichlich.
Karma ist ne ganz nüchterne Sache, frei von Mitleid und Gnade. Es ist radikale Selbstverantwortung und gleichzeitig die Erkenntnis, das da kein Ich für sich existiert und somit nicht wirklich ein Selbst zu verantworten ist, sondern nur ein Muster, was meint 'Ich' sagen zu können.Der Geist ist völlig frei, nur das Fake-Ich erfährt diese Hölle, das miese oder auch das gute Karma.
Eben, man kann gar nichts für sich alleine betrachten. Du hast in vielen Punkten recht, bist Dir aber über die Konsequenz nicht klar. Du hättest es gerne netter und sanfter:)
 
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Definition von Karma (eig. heisst es Karman):

Handlung, Tat/Tun; Arbeit, Werk, Opfer.
Das "Gesetz des Karan" impliziert, dass jedes Tun oder Nichttun zu Resultaten führt die an die Welt der Phänomene bindet, oder von ihr befreit.
Deshalb sind Karman alle Entwicklungen, die aus den Tat-Impulsen der Vergangenheit entstehen.
Im alten Denken ein subtiles Prinzip, das sich dem Jiva anhängt und ihn von Leben zu Leben begleitet.
Später im Sinne von moralischen Werten interpretiert: "gutes" und "schlechtes" Karma.... welches Verdienst und Verdammung erzeugt ist eine relativ neue Idee.
Die meisten Seher der Upanisadenzeit wollten überhaupt KEIN Karman anerkennen.

Def. Karmana: Magie, Zauberwerk

Alle Definitionen Überstzungen aus dem Sanskrta ins D. (verschiedene Schriften)
 
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