Etwas zum Kalachakra: Diese Praxis ist eine Vermischung schamanischer und buddhistischer Kultur.
Eine Situation zu erkennen, so wie sie ist, bedeutet einen gewissen Energieaufwand...Körnchen auf Körnchen wird präzise gesetzt. Es wird allerdings keine Situation dadurch verändert, daß es einen Überblick gibt...das entscheidende Element dieses Rituals ist die Zerstörung der Erschaffung...hierdurch wird das Potential für neue Wege freigesetzt, die gleich jung gepflanzten Bäumchen des Schutzes und der weiteren Aufmerksamkeit bedürfen.
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Weiteres zum "Totenbuch der Tibeter" und dem Höllenprinzip:
Das Buch, mit dem tatsächlichen Namen "Von der wahren Befreiung im Zwischenzustand" ist kein Werk, daß den Mönchen zum Studium dient. Dieses Buch wurde als Anleitung für das einfache Volk verfasst. Hierbei gilt, ähnlich wie im Hinduismus, daß es nur ein göttliches Prinzip gibt, das aber millionenfach in Erscheinung treten kann. Im tibetischen System sind es nun nicht so viele Erscheinungsformen wie bei den Hindi, aber sie dienen nur einem Zweck: Der Mensch soll im Zwischenzustand das klare Licht erkennen und darauf zugehen.
Für den einen mag eine rosa angemalte und nach Blumen duftende Gottheit einladend sein, für den anderen ists eine schädelspaltende, lebensverzehrende Wesenheit, die sich "in der letzten Stunde" zeigt...
So auch bei Jesus am Kreuz, auch Mörder können mit ihm in den Himmel fahren, insofern sie "in der Stunde der Wahrheit" Erkenntnis gewonnen haben.
Das tibet. Totenbuch dient zur Vorbereitung aufs richtige Sterben, für die Bevölkerung und zu nichts anderem.
LG Tiger