Abraham ist der Picasso
es ist die Essenz von Spiritualität
ich komme aus einem anthroposophischen Elternhaus
habe Rudolf Steiner bereits als Jugendlicher gelesen
das ist harte Kost und regt das Denken ziemlich gut an
durch Steiner besitze ich den Kommpass
dass es weder zu sehr in die Materie
noch zu sehr geistig abgehoben (Weltflucht) sein sollte
aber wir müssen mit diesen beiden Kräften arbeiten
es geht um die Ballance von Materie und Geist
die letzten Jahre habe ich mich voll dem Buddhismus gewidmet
durch tibetischen Tantra Vajrayana (das ist die esoterische Richtung des Buddhismus - der innere Weg) habe ich sehr viel meditiert
Mantren rezitiert und mit den zornigen weiblichen Gottheiten
des Vajrayana (Diamantweg-Vajra - Diamant) gearbeitet
die Leere erfahre ich schon einige Jahre
ich schalte das Denken beim meditieren sehr leicht ab
arbeitet mit Energien und erfahre das Aufsteigen von Kundalini
ich bin ein skywalker eine Himmelstänzerin:
Sustain that consummation of visionary experience
and pleasure
And on the wings of perfect creativity you cross
to the other side;
Running and jumping in the meadow
of visionary appearances,
You fly into the sky matrix and vanish.
Yoshe Tsogyal
Es gibt ein Intervieuw mit Miranda Shaw, die ein Buch
über tibetisches Tantra schrieb -
das Buch heisst: "Passionate Enlightment"
Miranda Shaw lebte zwei Jahre in einem Kloster in Nepal
sie hat ihren Doktor in Harvard Philosophie -Buddhismus gemacht:
Sich zur Gottheit transformieren - was heißt das genau?
Miranda Shaw: Die Gegenwart der Gottheit auf jeder Seinsebene darzustellen: Körper, Sprache und Geist. Nicht nur geistig die Welt so sehen, wie die Gottheit sie sehen würde - harmonisch, rein und vollkommen, wie sie ist, als Reich von ästhetischer Herrlichkeit - sondern auch so sprechen, wie die Gottheit sprechen würde: mit Worten der Befreiung voller Erkenntnis und Mitgefühl. Ich finde an der tantrischen Vision besonders die Praxis des Realisierens der Gegenwart der Gottheiten in unserem Körper und das Manifestieren der Göttlichkeit durch unser physisches Handeln faszinierend. Aber es geht nicht nur darum, die Gegenwart der Gottheit zu manifestieren, damit es möglich ist, der Gottheit Verehrung zu erweisen, oder um zu heilen oder um andere Handlungen auszuführen, sondern darum, die Gegenwart der vollen Erleuchtung, der Buddhaschaft, in der Welt zu manifestieren.
siehst du ralrene
darum gehts: die Verbindung mit der Quelle (Buddha) leben und manifestieren
es geht ja um Verinnerlichung und darum ES ZU LEBEN
ich brauche heute keine buddhisteschen Texte mehr
ich habe sie in mir ich lebe sie, ich verlebendige sie
so wie es im Prolog von Johannes heisst:
"Das Wort - in ihm war das Leben
und das Leben war das Licht der Menschen..."
und wenn ich heute ganz einfach bin
wenn ich heute den ganzen angesammelten intelektuellen Ballast
hinter mir lasse so wie Hans im Glück
so erfahre ich das Maha Mudra wie es Tilopa schrieb:
Wer sich an den Geist klammert,
Erkennt die Wahrheit nicht, die jenseits davon ist.
Wer sich bemüht das Dharma einzuüben,
Erkennt die Wahrheit nicht, die jenseits aller Übung ist.
Wer wissen will, was jenseits von Geist und Übung ist
Durchhaut mit einem Schlag die Wurzeln seines Geistes,
Und starrt mit nacktem Blick.
So wirst du frei von aller Unterscheidung -
Und ruhst in dir.
Man sollte weder geben noch nehmen,
Sondern natürlich bleiben - denn Mahamudra
Liegt jenseits von Hingabe und Weigerung.
Siehst du
das ist die wirkliche Freiheit
ohne Netzt und doppeltem Boden
ich spreche von meiner Erfahrung mit Abraham
und ich verwende gerne seine Zitate
die Texte sind gechannelt
wenn ich Geschichten von meinen Kamelen schreibe
so sind sie auch gechannelt - oder meine Gedichte...
es geht bei mir gewiss nicht um Sektenindoktrination
ich bin eingetaucht in die Welt Abrahams
in Abrahams Schoss
aber die Reise geht nie niemals zu Ende
es gibt kein Ankommen, kein Ziel
es ist die Freude an der Reise...
LG Ali
Liebe Ali!
...das hast Du wundervoll beschrieben & ich fühle mich mit Dir in einer Schwingung...
Ja, unsere Reise wird nie zu Ende sein, wir sind ewig, immerwährend & andauernd.
Was ich über Gott denke, schrieb ich bereits die Tage in einem anderen Thread:
Ich gehöre keiner Religion an, (meine Philosopie ist lediglich der Buddhismus) habe nicht einmal die Bibel richtig gelesen, denn ich denke, sie ist im Laufe der Zeit von der Kirche so sehr verfälscht worden, daß sie nicht mehr die *Wahrheit enthält.
Ich habe all dieses Wissen nicht, mich nur wenig damit beschäftigt, sondern lebe lediglich die Liebe (Gott) in mir.
Ich denke, daß wir alle ein Teil von Gott sind, daß Gott die Gesamtheit von allem was Ist & von allem was nicht Ist, ist.
Alles ist Ein Wesen...ein Leben, von dem wir halt alle ein Teil sind.
Ich denke, wir sind auf diese Welt gekommen, weil in Gott alles Wissen vorhanden ist, jedoch keine Erfahrungen & um für Gott ALLE Erfahrungen zu machen, wurden wir als Menschen geboren, die unterschiedlicher nicht sein können, denn egal welche Erfahrung es ist, ob *gut oder *böse...Gott möchte sie alle machen, denn sie gehören zu der Gesamtheit (zu allem was ist) dazu.
Ich denke, daß ein viel größeres Leben in uns angelegt ist, als die meisten Menschen erahnen, ein Leben, dessen Entfaltung in einem Wesens-Zusammenhang mit der Evolution des Universums steht.
Wir & die Welt haben ein gemeinsames Ziel, so wie wir einen gemeinsamen Ursprung haben...& wir haben eine sehr weite Reise vor uns...
Ich habe mich nie damit auseinander gesetzt, welcher Gott es ist, an den ich glaube, ob es der Richtige ist & wieviel es wohl gibt!?
Für mich gibt es nur den Einen..der eben Alles Ist.
Ich spüre diese Verbindung, weil ich (wie wir alle) & die Welt den selben transzendenten Ursprung haben & von daher auch der *Drang kommt, immer mehr von meiner latenten Göttlichkeit manifestiert werden zu lassen.
Ich lese zwar esoterische Bücher, mache Übungen, habe kleine Hilfsmittelchen & meditiere, doch beziehe ich mein Gefühl mit ein, daß sich mit dem Transzendenten verbindet & dies kommt aus Einsichten & Ahnungen, zu denen mich meine eigene Erfahrung führte.
Z.B. gab es in jungen Jahren meines Lebens, irgendwann einmal den Augenblick der *Wachheit in mir, der mich all dies erkennen ließ.
In diesem Augenblicke schlug das gewohnte *In-der-Welt-sein dann plötzlich in etwas ganz außergewöhnliches um.
Dies geschah bei einem Waldspaziergang...Sonnstrahlen durchdrangen das Laub der Bäume & alles war plötzlich wie verwandelt...
Die Farben erscheinen mir seit diesem Tag leuchtender als sonst, die Bäume stehen in einer nie gesehenden Lebendigkeit da, alle Laute sind kristallklar & ich nehme Gerüche wahr, die mir vorher entgangen waren.
Der Wald war lebendig geworden & voller Zauber.
Es kam zu Kontakten mit Menschen die ich liebe, die aber schon tot sind, es ist ihr Duft, der mich mit ihnen verbindet & dann fühle ich ihre Anwesenheit.
Ich denke, daß *man sich nicht alles Wissen aneignen muß...jeder ganz nach seinen eigenen Vorstellungen, denn eigentlich ist ja schon alles Wissen in uns vorhanden...wir müssen uns nur erinnern.
Ich weiß um die *Geschichte der Evolution...jedenfalls so in groben Zügen, von der *Geschichte der Religion, gibt es jedoch so viele verschiedene Theorien, daß sie mich nicht mehr allzu sehr beschäftigen.
Ich habe in die verschiedensten Religionen *hineingesehen & in jeder von ihnen steckt für mich ein kleines bißchen Wahrheit.
Ich denke, so wird der Mensch durch die Wanderung des Geistes auf den Weg der Entfaltung geleitet & wenn wir auch manchmal zu schlafen scheinen...innen ist die Wachheit, welche dem Traum Richtung gibt...
Ich drück Dich - ralrene