Heimkehr ins Lichtreich der Unvergänglichkeit

Nur sind wir hier im Internet. Und ein Lehrender hier hat nicht seine persönlichen Schüler.
Hier kann jeder seine Erfahrungen weitergeben, und jeder der will, kann sich, bei wem auch immer, nehmen, was er will. Und jeder der will, kann auch dagegen anlehren. :D
Das ist bisweilen nervig, bisweilen amüsant. Was daraus von jedem gemacht wird, ist eh nicht ersichtlich, oder nur bedingt. Haben ja alle so ihre Projektiönchen.:LOL:
Es ist ein ziemlich normales Bedürfnis, das was man für sich als wahr und nützlich erlebt hat, so weiterzugeben. Insgeheim steckt vielleicht auch der Wunsch nach einer Verifizierung dahinter. Wichtig ist’s immer, erstmal mit sich selbst zurechtzukommen. Selbst Christus hat seine ersten 30 Lebensjahre die Klappe gehalten und brauchte seine Zeit, bevor er etwas weiter gab.
Heutige Konzepte sind durch die Globalisierung sehr vielseitig. Zudem ist jeder Mensch unterschiedlich bewusst. Was dem einen noch blasphemisch erscheint ist dem anderen sehr eingängig. Deswegen gibt es die Exoterik und die Esoterik. Früher bekam jeder das, was er gerade so noch mit seinem Bewusstsein verkraftete. Es war geheim und man schritt stufenweise unter professioneller Begleitung voran. All das hast Du in einem Forum nicht, deswegen gibts viel Theater.
Ich weiß noch, wie ich vor Jahrzehnten von „hochgradig Eingeweihten“ gelesen habe, Gott sei tot. Das war erschütternd, ärgerlich und blöd….aber jetzt verstehe ich ungefähr wie es gemeint ist:clown:
Und so braucht jeder seine Zeit und muss von unterschiedlicher Stelle abgeholt werden. Wenn er denn überhaupt will.
 
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Es ist ein ziemlich normales Bedürfnis, das was man für sich als wahr und nützlich erlebt hat, so weiterzugeben. Insgeheim steckt vielleicht auch der Wunsch nach einer Verifizierung dahinter. Wichtig ist’s immer, erstmal mit sich selbst zurechtzukommen. Selbst Christus hat seine ersten 30 Lebensjahre die Klappe gehalten und brauchte seine Zeit, bevor er etwas weiter gab.
Heutige Konzepte sind durch die Globalisierung sehr vielseitig. Zudem ist jeder Mensch unterschiedlich bewusst. Was dem einen noch blasphemisch erscheint ist dem anderen sehr eingängig. Deswegen gibt es die Exoterik und die Esoterik. Früher bekam jeder das, was er gerade so noch mit seinem Bewusstsein verkraftete. Es war geheim und man schritt stufenweise unter professioneller Begleitung voran. All das hast Du in einem Forum nicht, deswegen gibts viel Theater.
Ich weiß noch, wie ich vor Jahrzehnten von „hochgradig Eingeweihten“ gelesen habe, Gott sei tot. Das war erschütternd, ärgerlich und blöd….aber jetzt verstehe ich ungefähr wie es gemeint ist:clown:
Und so braucht jeder seine Zeit und muss von unterschiedlicher Stelle abgeholt werden. Wenn er denn überhaupt will.

Alles, was Theorie ist, muss ja letztlich mit der eigenen Erfahrung abgeglichen werden. Das hat eine zeitliche Komponente. Entweder man erkennt sich darin, weil es einer Erfahrung in der Vergangenheit ähnelt, oder man nimmt sich etwas, weil man glaubt, es gebrauchen zu können (Zukunft).
Ich habe zweimal das Buch "Ich ging den Weg des Derwisch gelesen. Das fand ich faszinierend, wie das stufenweise Vorankommen unter Anleitung erzählt wurde, auch weil die Beziehungsebene wichtig war.

Am Ende holt man sich selbst ab, und das ist immer im Jetzt. :sneaky: (Ich meine jetzt nicht den Tod)
 
Zuletzt bearbeitet:
Mancher Christ hat ja ganz gerne so ein Sado-Maso-Ding am Laufen, und das funktioniert auch. Auch dafür gibts Bibelstellen, direkt nach der Vertreibung aus dem Paradies. Oder man muss erst ordentlich was leisten wie der Threadersteller. Auch ich musste erst über Jahre zur Kirche gehen, jahrelang Rituale zelebrieren und jahrelang meditieren bis ich zu der Erkenntnis kam, alles Quatsch.
Hallo @Diamantgeist
Da musste ich auch durch, war mit Leib und Seele Messdiener beim Herrn Kaplan in der Agatha-Kirche in Angelmodde. War eine sehr schöne Zeit, man durfte nur nie dem Altar den Rücken zukehren. Bis ich drauf kam, was die röm.kath. Kirche sich alles hat zuschulden kommen lassen und das Gold der ausgeraubten Menschen noch immer öffentlich in den Kirchen zur Schau stellt. Als ich dann von den sogenannten Häretikern hörte, den Christus-Anhängern der ersten 300 Jahre, die von der kirchlichen Kurie verfolgt wurden, da wurde mir bewusst, wo mein Platz ist. Seither weiss ich, dass ich keinen organisierten Glauben brauche, keine Kirche aus Stein und auch keine kirchlichen Mittler zu Gott, weil jeder Mensch durch sein eigenes inneres Bewusstseinslicht unsterblich mit der Welt des Geistes verbunden ist und in ihr beheimatet ist. Und genau dafür trete ich ein.
Alles Liebe ELi
.
 
@Diamantgeist du hast dich doch jetzt nicht von @Timeless abholen lassen?! :D

Wäre doch schade, du warst doch gut bei der Sache böse Zungen würden behaupten bei der Show. :sneaky:Letztlich gehört das hinweisen auf die Show auch zur Show. Vielleicht kann man danach einfach weiter machen. Erleuchtung ist schließlich nicht in einem sozialen Netzwerk zu finden.
 
Alles, was Theorie ist, muss ja letztlich mit der eigenen Erfahrung abgeglichen werden. Das hat eine zeitliche Komponente. Entweder man erkennt sich darin, weil es einer Erfahrung in der Vergangenheit ähnelt, oder man nimmt sich etwas, weil man glaubt, es gebrauchen zu können (Zukunft).
Ich habe zweimal das Buch "Ich ging den Weg des Derwisch gelesen. Das fand ich faszinierend, wie das stufenweise Vorankommen unter Anleitung erzählt wurde, auch weil die Beziehungsebene wichtig war.

Am Ende holt man sich selbst ab, und das ist immer im Jetzt. :sneaky:
Ich habe früher bei den Freimaurern Vorträge gehalten und war oft völlig baff bei den Rückmeldungen, was sie gehört haben:barefoot: Erwähnte Nebensächlichkeiten haben sie beeindruckt, aber das, was ich eigentlich vermitteln wollte haben nur wenige gehört. Klugerweise haben sie öffentlich geschwiegen.


Am krassesten erscheint mir aber das Forum. So liest jeder Wort für Wort nicht das Wort, sondern sein innewohnendes Konzept.
Oder, um es esoterisch mit viel Weihrauch auszudrücken: Das Geheimnis bewahrt sich immer selbst.
 
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Das ist sicherlich so, ja. Trotzdem kann man in beide Richtungen offen bleiben. Es gibt vielleicht einige, die das Konzept eines Weiterlebens als moralisches Druckmittel diesseits verwenden. Es gibt aber auch einige, welche etwas in dieser Hinsicht zu wissen scheinen, aber bewusst zurückhaltend zu dem Thema sind, um dem Denken keinen Halt zu bieten, denn dieses stirbt sicher. Ich hab da auch so meine Erlebnisse, die lassen sich vom Kopf her sowohl in die eine Richtung als auch in die andere Richtung erklären.
Wir wissen es also schlicht nicht.
Der Tod ist ein Thema das mich zur Zeit stark beschäftigt. So wie du, habe ich persönliche Erlebnisse, die darauf hindeuten, dass es doch mehr gibt danach. Doch dann kommt wieder der klare Verstand und hat für alles eine Erklärung.
Das ganze Thema mach mich wucki. :mad2:
 
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