Heimkehr ins Lichtreich der Unvergänglichkeit

Das ist mir noch nie passiert, aber vielleicht lebe ich eine andere Logik.


Sorry, aber mein Ideal ist das Himmelreich, das inwendig in mir ist. Daher gelange ich immer mehr zu mir selber.
LG ELi
.
Freuds größter Irrtum bestand darin, dass er in seinen Analysen von sich auf andere schloss. Deshalb würde ich eher C.G. Jung den Vorzug geben.

Jung war durch seine Arbeit in der Traum- und Tiefenanalyse zwangsweise zu der Erkenntnis gekommen, dass für die Menschen die Spiritualität von großer Bedeutung sei. Jungs Vater war Pfarrer und schon in der Kindheit Carl Gustavs entstand zwischen den beiden eine ambivalente Haltung zu den religiösen Grundsätzen.

Sein Vater mahnte seinen Sohn häufig damit, dass man in Sachen Religion nicht denken, sondern glauben soll. Er vertrat aber gegenüber seinem Vater die Meinung, dass man diese Dinge erfahren und wissen müsse. Später beschrieb er dann Gott als das Ursymbol eines persönlichen und kollektiven Selbst (das ultimative Über-Ich).

Ich denke also, dass die Spiritualität nicht nur von Bedeutung für die Menschen ist, sondern ein Grundbedürfnis darstellt. Mit ihr hatte der Mensch begonnen über die Welt, aber auch über sich selbst nachzudenken.

So wurde die Spiritualität zum Motor, unserer evolutionären Entwicklung. Ja und in diesem Zusammenhang muss man auch die Religionen verstehen. Jeder trägt also dieses ultimative Über-Ich in sich – egal, wie er es nun benennen oder ausgestalten mag.


Merlin
@DruideMerlin,

ob der Glaube das Gelbe vom Ei ist, möchte ich bezweifeln.
Es hat Unmengen an Menschenleben gekostet, Material usw.
Verschwendete Energie für eine Wunschvorstellung.

Hätte man es sinnvoll in unserer Entwicklung eingesetzt, wäre es wahrscheinlich mit der Menschheit anderes verlaufen.
Abgewandt von einem Gott, mehr entwickeln aus sich selbst.
Du schreibst von Spiritualität, das erste wäre raus aus der Eigenprojektion, das Wahrnehmen der Umgebung, aber nicht mit den Augen.

Erdbeben, die Tiere suchen das Weite, der Mensch nicht, er merkt nichts mehr.
Oder Unwetter, ohne App kommen wir da nicht weiter.
Die Vögel am Haus wissen es Stunden vorher, sie ändern ihr Verhalten, nutzen die Zeit bis zum Unwetter für die intensive Futtersuche.
Nehmen Menschen wahr, drehen sich ab, weil sie deren Charakter wahrnehmen.

Tiere sind weitaus spiritueller, wie der Mensch, weil sie keinen Gott haben, sondern sich aus sich selbst entwickeln müssen.

Glaube bringt uns in die falsche Richtung, weg von uns selbst.

Siehst du schon im Forum, eigene Erfahrungen sind Mangelware.
Fast nur Links und angelesenes Zeug.
Gott ist anerzogen, Himmelreich auch, Yoga ist übernommen usw.
Suche mal im Forum etwas, dass du nicht 100.000 Mal im Google findest.
Etwas Ureigenes. Keine Erfahrungen, keine Entwicklung, nur angesammelte Information, Wunschdenken usw.
 
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Es ist eine ziemlich banale Schlussfolgerung, wenn man für etwas ist, das es Dinge gibt, gegen die man ist. Für jeden, der nicht erleuchtet ist, ist das üblich. Ich zähle uns beide mit Verlaub mal dazu, gell?Ein Erleuchteter (also für jemanden, der sich allein vom ewigen Sein/dem Himmelreich leiten lässt) gibt es nur noch die absolute Annahme der Dinge, wie sie sind. Es ist wie es ist.
Als guten ersten Schritt ist es nützlich, das Himmelreich nicht als Ideal zu verstehen. Die Lamas sagen uns, wir sind bereits Buddhas, wir sollen uns dessen nur noch gewahr werden. @Alfa-Alfa hatte dazu passende Bibelstellen . Es heißt ja nicht „Ich bin der Weinstock, seht zu das ihr meine Früchtchen werdet“ sondern „Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben“ Wir können gar nicht anders, da braucht’s nur für den Exoteriker ein Ideal, für uns ist es schlicht Fakt.

Kehrst du ein ins Himmelreich, zerstöre es.

Ich denke die Analogie kann man gerne daraus ziehen, wenn die vielen Theorien der verschiedensten Glaubensrichtungen und philosophischen Betrachtungen solange herumjongliert werden bis sie Gott erklären.
Wie war es unter Christen, soll man sich ein Bild von Gott machen?!

Triffst du auf Buddha, töte ihn. Der Grund der Analogie das gleiche mit dem Himmelreich zu tun.

Würde mir ein Mensch erzählen Gott hat durch mich gesprochen und meinte: "Ich bin der Weinstock du bist die Rebe", könnte ich das definitiv nicht für mich hinnehmen.

Nun ja, lieber Gott, wenn du der Weinstock bist, was ist dann der Boden der dein Wachstum möglich machte? Was der Regen? Was die Sonneneinstrahlung? Ich bin also die Rebe, bedingt entstanden, aber wieso bist auch du bedingt entstanden? Der Urgrund der Traube ist nicht der Weinstock, sondern viele andere Bedinungen, woher weiß ich das mit meinem demütigen, kleinen Menschenverstand und du als Gott nicht?

Gott würde sagen: Ja klar, das bin ich natürlich auch alles, ich wollte nur nicht alles aussprechen denn ich wollte nicht arrogant wirken. Ganz bestimmt. Du bist aber nur die "Traube-Vollnuss" Schokolade bzw der Rebstock, weil ich bin Gott und alles und du zu doof zum denken, also nimm es hin. Der Verstand ist immer böse.

Die Stille ist also das Himmelreich. Mir kommt es eher so vor, als müsste Gott da irgendwie mit hinein "instanziert" werden.
Gerade weil der Geist der die Entität verteilt ruhiger wird, breitet sich doch das Bewusstsein aus.

Mit Stille ist schließlich nicht die Abwesenheit von akustischem Lärm gemeint, sondern die Stille des Geistes. Aufhören zu benennen, aufhören Entität zu verteilen bzw. Entität ziehen zu lassen und sich dabei Bewusst zu werden.

Warum muss man dem ganzen wieder eine Entität überhelfen? Nur um Gott iwie wieder in die Rechnung mit einzubeziehen?

Mir ist es egal, nur wenn man schon davon berichtet dann verstehe ich nicht wieso man eine Welt der Begriffe mit einer anderen austauscht, wo doch gerade Dualismus beginnt sich aufzulösen. Gott-Mensch. Erdreich-Himmelreich usw...

Auch sind die übelsten Bewusstseinszustände wie die Lethargie oder die Depression, für mich nicht getrennt vom Sein, sondern auswirkungen gewisser Ursachen, nämlich einer absoluten Welt, die bedingt richtig erscheint, aber nicht aus sich selbst heraus.

Und darum sehe ich das Problem der verschiedensten Ansichten und Glauben nicht als Problem, sondern dass eines davon als absolut dargestellt wird.

Das verursacht mehr Probleme um sich bewusst zu werden.

Ich bin froh, dass ich auf meinem Weg niemandem Vertraute der mir etwas absolutes verkaufen wollte.
 
Kehrst du ein ins Himmelreich, zerstöre es.

Ich denke die Analogie kann man gerne daraus ziehen, wenn die vielen Theorien der verschiedensten Glaubensrichtungen und philosophischen Betrachtungen solange herumjongliert werden bis sie Gott erklären.
Wie war es unter Christen, soll man sich ein Bild von Gott machen?!

Triffst du auf Buddha, töte ihn. Der Grund der Analogie das gleiche mit dem Himmelreich zu tun.

Würde mir ein Mensch erzählen Gott hat durch mich gesprochen und meinte: "Ich bin der Weinstock du bist die Rebe", könnte ich das definitiv nicht für mich hinnehmen.

Nun ja, lieber Gott, wenn du der Weinstock bist, was ist dann der Boden der dein Wachstum möglich machte? Was der Regen? Was die Sonneneinstrahlung? Ich bin also die Rebe, bedingt entstanden, aber wieso bist auch du bedingt entstanden? Der Urgrund der Traube ist nicht der Weinstock, sondern viele andere Bedinungen, woher weiß ich das mit meinem demütigen, kleinen Menschenverstand und du als Gott nicht?

Gott würde sagen: Ja klar, das bin ich natürlich auch alles, ich wollte nur nicht alles aussprechen denn ich wollte nicht arrogant wirken. Ganz bestimmt. Du bist aber nur die "Traube-Vollnuss" Schokolade bzw der Rebstock, weil ich bin Gott und alles und du zu doof zum denken, also nimm es hin. Der Verstand ist immer böse.

Die Stille ist also das Himmelreich. Mir kommt es eher so vor, als müsste Gott da irgendwie mit hinein "instanziert" werden.
Gerade weil der Geist der die Entität verteilt ruhiger wird, breitet sich doch das Bewusstsein aus.

Mit Stille ist schließlich nicht die Abwesenheit von akustischem Lärm gemeint, sondern die Stille des Geistes. Aufhören zu benennen, aufhören Entität zu verteilen bzw. Entität ziehen zu lassen und sich dabei Bewusst zu werden.

Warum muss man dem ganzen wieder eine Entität überhelfen? Nur um Gott iwie wieder in die Rechnung mit einzubeziehen?

Mir ist es egal, nur wenn man schon davon berichtet dann verstehe ich nicht wieso man eine Welt der Begriffe mit einer anderen austauscht, wo doch gerade Dualismus beginnt sich aufzulösen. Gott-Mensch. Erdreich-Himmelreich usw...

Auch sind die übelsten Bewusstseinszustände wie die Lethargie oder die Depression, für mich nicht getrennt vom Sein, sondern auswirkungen gewisser Ursachen, nämlich einer absoluten Welt, die bedingt richtig erscheint, aber nicht aus sich selbst heraus.

Und darum sehe ich das Problem der verschiedensten Ansichten und Glauben nicht als Problem, sondern dass eines davon als absolut dargestellt wird.

Das verursacht mehr Probleme um sich bewusst zu werden.

Ich bin froh, dass ich auf meinem Weg niemandem Vertraute der mir etwas absolutes verkaufen wollte.
Keine Ahnung was Du sagen willst. Es geht nicht darum Begrifflichkeiten zu ersetzen, sondern sie aufzugeben, falls das Dein Problem ist.
 
Keine Ahnung was Du sagen willst. Es geht nicht darum Begrifflichkeiten zu ersetzen, sondern sie aufzugeben, falls das Dein Problem ist.
Findest du es nicht auch unlogisch zu schreiben " Es ging mir darum Begrifflichkeiten aufzugeben" und dann im nächsten Satz das ganze als Himmelreich zu benennen?

Ich habe kein Problem, ich möchte verstehen wie du darauf kommst, was du schreibst.
 
Findest du es nicht auch unlogisch zu schreiben " Es ging mir darum Begrifflichkeiten aufzugeben" und dann im nächsten Satz das ganze als Himmelreich zu benennen?

Ich habe kein Problem, ich möchte verstehen wie du darauf kommst, was du schreibst.
Der Name ist egal. Man kann es auch Schlaraffenland nennen. Es ist natürlich ein Problem, das Unsagbare zu benennen. Jeder von uns ist mehr oder weniger beschränkt in seiner Wahrnehmung und jedes Wort schränkt das „Sein“ „Himmelreich“. etc. ein, welches unser „göttliches Wesen“ ist. Das Wesentliche wird beschränkt durch das Ich, welches als solches eigentlich ein Fake ist, eine Art Konstrukt aus Denken und Emotionen. Das Ich hat noch niemand gefunden (das Himmelreich allerdings auch noch keiner :D )
Man kann aber Löcher in seine Beschränktheit reißen , indem man seine Abhängigkeit vom Denken und den Emotionen reduziert. Das gelingt, indem man nicht in der Vergangenheit hängt und nicht in der Zukunft, indem man im Hier und Jetzt verbleibt. Wenigstens immer mal ein paar Minuten und immer mal ein wenig mehr. Ca. 90% unserer Gedanken sind völlig unnötig und trennen uns vom Schlaraffenland (o.ä. :D )
Wir sind als Wessis natürlich darauf konditioniert etwas zu leisten.Der Threadersteller bietet entsprechende Techniken an. Aber der Weg heim ins Reich ist extrem kurz, weil wir bereits zu Hause sind, es uns aber nicht bewusst ist.

Er hier kann es vielleicht besser ausdrücken als ich:
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Name ist egal. Man kann es auch Schlaraffenland nennen. Es ist natürlich ein Problem, das Unsagbare zu benennen. Jeder von uns ist mehr oder weniger beschränkt in seiner Wahrnehmung und jedes Wort schränkt das „Sein“ „Himmelreich“. etc. ein, welches unser „göttliches Wesen“ ist. Das Wesentliche wird beschränkt durch das Ich, welches als solches eigentlich ein Fake ist, eine Art Konstrukt aus Denken und Emotionen. Das Ich hat noch niemand gefunden (das Himmelreich allerdings auch noch keiner :D )
Man kann aber Löcher in seine Beschränktheit reißen , indem man seine Abhängigkeit vom Denken und den Emotionen reduziert. Das gelingt, indem man nicht in der Vergangenheit hängt und nicht in der Zukunft, indem man im Hier und Jetzt verbleibt. Wenigstens immer mal ein paar Minuten und immer mal ein wenig mehr. Ca. 90% unserer Gedanken sind völlig unnötig und trennen uns vom Schlaraffenland (o.ä. :D )
Wir sind als Wessis natürlich darauf konditioniert etwas zu leisten.Der Threadersteller bietet entsprechende Techniken an. Aber der Weg heim ins Reich ist extrem kurz, weil wir bereits zu Hause sind, es uns aber nicht bewusst ist.

Er hier kann es vielleicht besser ausdrücken als ich:
Sicher kann man es nennen wie man will, nur sind die Begriffe immer mit Vorstellungen verbunden und das ist die Ursache warum das begriffliche Denken auch eine absolute Realität der Entität erschafft. Dann macht man seine Erfahrungen mit dem Bewusstsein und merkt, oha, das ist aber alles sehr bedingt.
Oder, holla die Waldfee, welch ein Potenzial ist hier vorhanden.

Aus der Vergangenheit seine Schlüsse zu ziehen kann sehr weise sein. Entscheidungen zu treffen mit Hinblick in die Zukunft ebenfalls.

Aber ich teile die Meinung vergangenem und zukünftigem nicht zu viel Aufmerksamkeit zu schenken, wenn es destruktive folgen hat.

Nun ja, das "Ich" ist ein interessantes und komplexes Thema. Sehr sinnvoll, sehr "mächtig" und mMn. doch nur ein Resultat der Bedingungen. Wobei das wieder in absolute Annahmen führt, wenn unbewusst gelassen.

Um noch mal auf die Leerheit zurückzukommen, wie sehr sie sich im entstehen zeigt mit Blick auf die Bedingungen, davon ist etwas vollkommen unberührt und dennoch klar. Vielleicht nicht ganz einfach die Bedingungen dafür zu schaffen aber noch lange nicht unmöglich. ;-)

In dem Sinne, LG
 
Der Name ist egal. Man kann es auch Schlaraffenland nennen. Es ist natürlich ein Problem, das Unsagbare zu benennen. Jeder von uns ist mehr oder weniger beschränkt in seiner Wahrnehmung und jedes Wort schränkt das „Sein“ „Himmelreich“. etc. ein, welches unser „göttliches Wesen“ ist. Das Wesentliche wird beschränkt durch das Ich, welches als solches eigentlich ein Fake ist, eine Art Konstrukt aus Denken und Emotionen. Das Ich hat noch niemand gefunden (das Himmelreich allerdings auch noch keiner :D )
Man kann aber Löcher in seine Beschränktheit reißen , indem man seine Abhängigkeit vom Denken und den Emotionen reduziert. Das gelingt, indem man nicht in der Vergangenheit hängt und nicht in der Zukunft, indem man im Hier und Jetzt verbleibt. Wenigstens immer mal ein paar Minuten und immer mal ein wenig mehr. Ca. 90% unserer Gedanken sind völlig unnötig und trennen uns vom Schlaraffenland (o.ä. :D )
Wir sind als Wessis natürlich darauf konditioniert etwas zu leisten.Der Threadersteller bietet entsprechende Techniken an. Aber der Weg heim ins Reich ist extrem kurz, weil wir bereits zu Hause sind, es uns aber nicht bewusst ist.

Er hier kann es vielleicht besser ausdrücken als ich:
@Diamantgeist,

du schreibst der Weg ist kurz.
Stimmt in gewisser Hinsicht, weil es weder in Gott, noch in einem Jesus liegt.
Nur das Problem ist, wer findet den Weg zu sich selbst?

Du schreibst so nett von „Hirntot“. Setzte dich einmal damit auseinander.
Dann bist du frei von allem, auch jeder Interpretation, es ist das reine Sein.
Danach setzt bei einigen wieder der Verstand ein, alle andere suchen Vergleichswerte.
Im Glauben, in den Ängsten usw. und schon übernehmen sie wieder fremde Gedanken, Erziehung und Erklärungen. Aus und vorbei mit der Eigenentwicklung.

Bei dem Hirntot würde ich dann mehr auf Erfahrungswerte aufbauen, wie auf Fremdgedanken.
Hatte es schon geschrieben, Anflug eines Empathen.
Menschen nehmen etwas wahr, und mit was reagieren sie Ängste usw. Geister etc.
Fühlen eine Bedrohung, nur, dass sie ihre eigenen Ängste, die sie fühlen.
Liegt wieder an deren Interpretation.
Oder die Tante, die glaubte, sie wäre damit göttlich und unfehlbar.

Mich hat bei solchen Dingen nie interessiert, was es bedeutet, sondern was es kann.
Erklärungen kommen aus der Anwendung.
Hinnehmen, ohne Wunschdenken, ohne Emotionen, ohne Interpretationen.
Heißt alles weglassen, Hirntot in Bezug jegliche Art von fremden Anhaftungen.
 
Sicher kann man es nennen wie man will, nur sind die Begriffe immer mit Vorstellungen verbunden und das ist die Ursache warum das begriffliche Denken auch eine absolute Realität der Entität erschafft. Dann macht man seine Erfahrungen mit dem Bewusstsein und merkt, oha, das ist aber alles sehr bedingt.
Oder, holla die Waldfee, welch ein Potenzial ist hier vorhanden.

Aus der Vergangenheit seine Schlüsse zu ziehen kann sehr weise sein. Entscheidungen zu treffen mit Hinblick in die Zukunft ebenfalls.

Aber ich teile die Meinung vergangenem und zukünftigem nicht zu viel Aufmerksamkeit zu schenken, wenn es destruktive folgen hat.

Nun ja, das "Ich" ist ein interessantes und komplexes Thema. Sehr sinnvoll, sehr "mächtig" und mMn. doch nur ein Resultat der Bedingungen. Wobei das wieder in absolute Annahmen führt, wenn unbewusst gelassen.

Um noch mal auf die Leerheit zurückzukommen, wie sehr sie sich im entstehen zeigt mit Blick auf die Bedingungen, davon ist etwas vollkommen unberührt und dennoch klar. Vielleicht nicht ganz einfach die Bedingungen dafür zu schaffen aber noch lange nicht unmöglich. ;-)

In dem Sinne, LG
Keine Bedingungen. Das Himmelreich ist unbedingt.
 
@Diamantgeist,

du schreibst der Weg ist kurz.
Stimmt in gewisser Hinsicht, weil es weder in Gott, noch in einem Jesus liegt.
Nur das Problem ist, wer findet den Weg zu sich selbst?

Du schreibst so nett von „Hirntot“. Setzte dich einmal damit auseinander.
Dann bist du frei von allem, auch jeder Interpretation, es ist das reine Sein.
Danach setzt bei einigen wieder der Verstand ein, alle andere suchen Vergleichswerte.
Im Glauben, in den Ängsten usw. und schon übernehmen sie wieder fremde Gedanken, Erziehung und Erklärungen. Aus und vorbei mit der Eigenentwicklung.

Bei dem Hirntot würde ich dann mehr auf Erfahrungswerte aufbauen, wie auf Fremdgedanken.
Hatte es schon geschrieben, Anflug eines Empathen.
Menschen nehmen etwas wahr, und mit was reagieren sie Ängste usw. Geister etc.
Fühlen eine Bedrohung, nur, dass sie ihre eigenen Ängste, die sie fühlen.
Liegt wieder an deren Interpretation.
Oder die Tante, die glaubte, sie wäre damit göttlich und unfehlbar.

Mich hat bei solchen Dingen nie interessiert, was es bedeutet, sondern was es kann.
Erklärungen kommen aus der Anwendung.
Hinnehmen, ohne Wunschdenken, ohne Emotionen, ohne Interpretationen.
Heißt alles weglassen, Hirntot in Bezug jegliche Art von fremden Anhaftungen.
Keine Erfahrung, keine Fremdgedanken. Nichts.
 
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