Heimkehr ins Lichtreich der Unvergänglichkeit

Freud bezeichnete die Religion als eine universelle Zwangsneurose
@Abraxas,

in Esoterik Foren treibt sich von allem etwas rum.
Vom Psychopathen bis zur Partnersuche.
Gegen die Religion zu sein ist nicht weniger eine Form der Neurose. Radikal aufs Himmelreich bezogen ist jegliches Festhalten an oder gegen eine Form krank. Was hält die Form fest? Das Urteil.
@Diamantgeist,

was spricht für einen Glauben, eine Religion, im Grunde nichts.
Gegen sie, den Schaden, den sie angerichtet haben.

Das, was ich da eingebracht habe, ist Sigmund Freud, in Bezug des Vorschreibers und Psyche.
 
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@ramalon
Danke für deine interessante Meinung. Wie ich sehe, brennt dein inneres Rajas-Feuerchen der Emotionen noch immer lichterloh.

Du fragst, warum ich hier schreibe.
Die Antwort kann man astrologisch daran erkennen, welcher der `Begrüssungsplanet`ist, der zunächst am Deszendenten (DC) steht. Bei mir ist es Merkur-Morgenstern im Zeichen Schütze, der seine im Leben erworbenen Weisheiten gerne an die Mitmenschen weitergibt. Es ist das Streben nach Gerechtigkeit und Fairness, freimütig im Denken, weltoffen, aufgeschlossen und vielseitig interessiert. Merkur im Schützen ist auf der Suche nach Idealen und idealistisch gesinnten Mitmenschen, mit denen er gerne kommuniziert. Er spricht und schreibt nur, was sinnvoll und sinnwirkend ist, sonst schweigt er lieber.
LG ELi
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@ELi7,

habe dir Beispiele gebracht, die sind emotional deinerseits.
Du willst es nicht sehen, ist schon OK.
Passt halt nicht zu den Emotionen Ablegen. Widerspruch in sich.
Kannst es durchdenken, oder verdrängen.
Im Grunde ändert es nichts.
Du hast nur von konstruktiv geschrieben, denke aber mehr, dass du möchtest, dass man Deine Ansichten übernimmt, auch wenn sie nachweislich Lücken haben.
Es sind einfach verhärtete Fronten, aber kein konstruktiver Austausch.

Ich mache es mir da einfacher. Emotionslos oder Emotionen, je nachdem, was ich gerade benötige.
Als Empath bin ich emotionslos, als Suggestor die Emotion schlechthin.
Nur Emotionen bestimmen weder mein Handeln, noch mein Leben.
 
Wenn Du „für“ etwas bist, bist Du logischerweise auch „gegen“ etwas.
Das ist mir noch nie passiert, aber vielleicht lebe ich eine andere Logik.

Mit Deinen „Idealen“ entfernst Du Dich vom Himmelreich, was Dir viel viel viel näher ist als ein Ideal, zu dem Du strebst, Du also meinst eine Strecke bewältigen zu müssen.
Sorry, aber mein Ideal ist das Himmelreich, das inwendig in mir ist. Daher gelange ich immer mehr zu mir selber.
LG ELi
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Heimkehr ins Lichtreich
Wir müssen mal wieder vom verkopften Denken wegkommen und uns dem Herzensfühlen zuwenden. Denn den Heimweg ins innere Himmelreich kann man sich nicht mental erdenken, sondern muss ihn meditativ erfühlen - und noch dazu ganz praktisch. Ich habe dies bereits mehrfach beschrieben, so in #88, #181, und #515

Der Weg ins Himmelreich ist der Weg zu sich selber, zum eigenen inneren Ort der Begegnung mit der eigenen göttlichen Lichtwesenheit. Mantren begleiten uns auf diesem Weg. Die Blütenblätter der sieben Lotosblumen sind Mantren auf dem Weg ins innere Lichtreich. Zwei dieser Lotosblumen haben wir bereits kennen gelernt, die 16-blättrige und die 12-blättrige, nun ist die 10-blättrige Lotosblume an der Reihe mit einem der stärksten Mantren, dem Sonnen-Mantram
Ich Bin die strahlende Sonne meines Lebens

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(eigene Grafik des Verfassers)

Dieser innere Lotos befindet sich etwa eine handbreit oberhalb des Bauchnabels beim Solarplexus. Wenn man dort einen Schmerz verspürt, dann hat man ganz elementare Sorgen. Dann empfiehlt es sich, sich flach auf den Rücken zu legen, tief hineinzuatmen und das Sonnen-Mantram meditativ zu erfühlen. Mit der Meditation über die fünf Mantren der 10-blättrigen Lotosblume gelangt man zur Überwindung der Leid-schaffenden Emotionen.

In der 10-blättrigen Lotosblume wirkt der Planet Venus, der in seinen Begegnungen (Konjunktionen) mit der Sonne durch seine Gestaltbildungskräfte ein Pentagramm mit den fünf Gesichtern der Liebe ausbildet.
Alles Liebe ELi
 
Überall reinschreiten und zu irgendwo irgendwas sagen geht im Alltag nicht. Hier schon. Hier ist es normal. Man könnte sich objektiv nach der psychischen Gesundheit dieser Art der Gespräche auseinandersetzen.

Könnte man, muss man aber nicht zwingend... Jeder, der hier im Forum schreibt, liest, diskutiert, streitet, fragt, antwortet, hat sein ganz persönliches Motiv, das dahinter steht und die Motive sind so vielfältig wie die User hier ...
(... und selbst hinter der Mitteilung, man habe sich gerade ein Nasenhaar ausgerissen ... :whistle: ... steht ein Motiv... Dein Motiv :) , welches nur Du selbst kennst... )
 
Das ist mir noch nie passiert, aber vielleicht lebe ich eine andere Logik.


Sorry, aber mein Ideal ist das Himmelreich, das inwendig in mir ist. Daher gelange ich immer mehr zu mir selber.
LG ELi
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Es ist eine ziemlich banale Schlussfolgerung, wenn man für etwas ist, das es Dinge gibt, gegen die man ist. Für jeden, der nicht erleuchtet ist, ist das üblich. Ich zähle uns beide mit Verlaub mal dazu, gell?Ein Erleuchteter (also für jemanden, der sich allein vom ewigen Sein/dem Himmelreich leiten lässt) gibt es nur noch die absolute Annahme der Dinge, wie sie sind. Es ist wie es ist.
Als guten ersten Schritt ist es nützlich, das Himmelreich nicht als Ideal zu verstehen. Die Lamas sagen uns, wir sind bereits Buddhas, wir sollen uns dessen nur noch gewahr werden. @Alfa-Alfa hatte dazu passende Bibelstellen . Es heißt ja nicht „Ich bin der Weinstock, seht zu das ihr meine Früchtchen werdet“ sondern „Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben“ Wir können gar nicht anders, da braucht’s nur für den Exoteriker ein Ideal, für uns ist es schlicht Fakt.
 
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Könnte man, muss man aber nicht zwingend... Jeder, der hier im Forum schreibt, liest, diskutiert, streitet, fragt, antwortet, hat sein ganz persönliches Motiv, das dahinter steht und die Motive sind so vielfältig wie die User hier ...
(... und selbst hinter der Mitteilung, man habe sich gerade ein Nasenhaar ausgerissen ... :whistle: ... steht ein Motiv... Dein Motiv :) , welches nur Du selbst kennst... )


Muss ja auch Nasenhaare ausreißen. Es ist halt lustig. Diabolus ist ja bekannt als besonders feiner Philosoph auf alle Fragen Antworten zu haben und Don Quichotte als Idealist kämpft gegen Windmühlen und selbstauferlegte Mühen. Inmitten von all dem ruft einer "Budhissmus!", von der anderen Seite schallt es Nein mein Christentum ist das einzig gültige. So geht es hin und her.
Raum, Himmelreich, und Fegefeuer.

Darüber hält Atlas das Firmament mit seinen Armen und stützt den Weltenlauf der Dinge.

Wahrscheinlich leuchtet der Eine Stern der Pläjaden, der sieben Schwestern weniger stark, weil sie sich einst schämte indem sie einem Menschen half. Den Sissiphos.
Und so wird es auch Morgen von der einen zur Anderen Ecke schallen, und ich werde mir wieder ein Nasenhaar ausreißen :), weil Atlas ist der Vater der 7 Schwestern.
 
Das ist mir noch nie passiert, aber vielleicht lebe ich eine andere Logik.


Sorry, aber mein Ideal ist das Himmelreich, das inwendig in mir ist. Daher gelange ich immer mehr zu mir selber.
LG ELi
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@ELi7,

In mir sind auch alle Menschen nett, die Umwelt ist sauber, der Glaube ausgelöscht, jeder geht mit jedem rücksichtsvoll um.
Und mache ich die Augen zu, so kann ich in meiner Welt leben.
Mache ich sie auf, ist es nicht so.

Hole mir zwar meine Träume zum Teil ins Leben, aber es ist nur eine Illusion.
Sowohl meine Träume, wie auch das Leben.
Es werden aus zwei Welten eine.
 
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Freuds größter Irrtum bestand darin, dass er in seinen Analysen von sich auf andere schloss. Deshalb würde ich eher C.G. Jung den Vorzug geben.

Jung war durch seine Arbeit in der Traum- und Tiefenanalyse zwangsweise zu der Erkenntnis gekommen, dass für die Menschen die Spiritualität von großer Bedeutung sei. Jungs Vater war Pfarrer und schon in der Kindheit Carl Gustavs entstand zwischen den beiden eine ambivalente Haltung zu den religiösen Grundsätzen.

Sein Vater mahnte seinen Sohn häufig damit, dass man in Sachen Religion nicht denken, sondern glauben soll. Er vertrat aber gegenüber seinem Vater die Meinung, dass man diese Dinge erfahren und wissen müsse. Später beschrieb er dann Gott als das Ursymbol eines persönlichen und kollektiven Selbst (das ultimative Über-Ich).

Ich denke also, dass die Spiritualität nicht nur von Bedeutung für die Menschen ist, sondern ein Grundbedürfnis darstellt. Mit ihr hatte der Mensch begonnen über die Welt, aber auch über sich selbst nachzudenken.

So wurde die Spiritualität zum Motor, unserer evolutionären Entwicklung. Ja und in diesem Zusammenhang muss man auch die Religionen verstehen. Jeder trägt also dieses ultimative Über-Ich in sich – egal, wie er es nun benennen oder ausgestalten mag.


Merlin
@DruideMerlin,

mit der Eigenprojektion hatten wir schon.

Psychologie ist im Normalfall ein Vergleich von Verhaltensweisen, aber anderer Personen.
Schreibe immer von Grundströmungen im Verhalten.
Psychopathen haben immer das Bedürfnis Macht auszuüben.
Das ist das Beispiel einer Grundströmung.
Wie sie sich verhalten, und wie sie versuchen ans Ziel zu kommen, ist unterschiedlich.
Aber es ist immer ein Weg, das Opfer in eine Abhängigkeit zu bekommen.

Bei der Eigenprojektion handelt es sich um Egoisten die daran leiden.
Je mehr der Mensch mit sich selbst beschäftigt ist, desto weniger nimmt er sein Umfeld wahr.
Nimmt als Vergleichsgröße sich selbst, und denkt, alle sind wie er.
Er hat auch keine andere Größe, weil ihm jedes Interesse am Umfeld fehlt.

Es gibt diese psychischen Grunderkrankungen. Depressionen, mangelndes Selbstbewusstsein usw.
Verfallen in Selbstmitleid, dreht sich dann nur noch um das Ich.
Mangelndes Selbstbewusstsein, was denken die anderen von mir, sich minderwertig fühlen usw. reines Ich.
Glaube ist das Gleiche. Ich gehabe. Es dreht sich rein um den Egoismus.
Jeder will da ins Paradies, Himmelreich so sonst wo hin.
 
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