Heimkehr ins Lichtreich der Unvergänglichkeit

Ich empfehle immer noch das Buch: Karma, Wie unser Tun zum Schicksal wird.
Das Gesetz von Ursache und Wirkung jenseits von Schuld und Sühne. Virginia Hansen ist die Herausgeberin, es kommen mehrere Autoren zu Wort.

Mir fällt es schwer, Karma als ein Punktesystem zu sehen . Von @Romulus habe ich mal den Begriff "Karmalinien" gehört. Das ist es genau, was mich mein Karma verstehen lässt. Es gibt Themen von Macht und Ordnung, Elend/Armut/Dreck und Hunger, ein glückliches Leben in Südamerika, Schriftstellertum und natürlich noch vieles mehr, das ich nicht weiss. Das ist aber das Wichtigste für mein jetziges Leben.
 
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@SunnY
Vielleicht darf man ja auch dafür dankbar sein, dass man etwas `abbezahlt` hat und damit einen karmischen Saldo zum Guten wendet.
LG ELi
.
Auch wenn einige anderer Meinung sein mögen :D, so bin ich dennoch froh, psychisch einigermaßen gefestigt zu sein.
Wenn ich dies nicht wäre, bräuchte ich spätestens jetzt eine Therapie. :cautious:

Dankbar bin ich durchaus für vieles in meinem Leben, aber nicht in diesem Sinne.
Ich hoffe, Du nimmst mir das nicht übel.
 
Man muss erstmal so weit es geht klar Schiff machen mit diesem „Inneren“ und sich seiner Konditionierungen bewusst werden.

Was passiert mit Dir, wenn äußere ethische und moralische Ansprüche wegbrechen durch einen schlagartigen Wegfall einer funktionalen Gesellschaft? Wie wirst Du Dich verhalten und welchen Wert behält das „Innerliche“?

Welches Innere von Dir entspricht dem „Göttlichen“ und was ist Teil Deiner Erziehung? Gibt es Aspekte, die gesellschaftlich verpönt sind und doch dem göttlichen Willen entsprechen?

Das innere Artigsein hängt doch sehr am äußeren. Wenn nun ein Gesellschaftssystem sich verändert, so wie es damals mit den Nazis geschah, wie frei wird dieses Innere bei sich bleiben? Wie gefeit ist es von einem Massenwahn?
Sich dieser Verstrickungen bewusst zu werden ergibt eine kleine Chance, nicht jeden Scheiss mitzumachen.

Das ist schon klar, das meinte ich aber nicht, ich denke, Du hast mich da missverstanden.

Natürlich hängt das "Artigsein" großteils an äußerlichen Umständen, was ich damit aber meinte ist, dass man im Inneren ein "guter" Mensch sein kann, selbst wenn man im äußeren nicht immer das tut, was man allgemein als "gut" ansieht (in unserem Kulturkreis wohlgemerkt - weil woanders gelten natürlich jeweils andere Vorstellungen von "gut und böse" bzw. "artig") ...

Ich mach´s jetzt wie Ramalon und bring ein Beispiel:
Meine Kinder haben Hunger, ich hab kein Geld, also klau ich ihnen Essen. Damit begehe ich zwar das Verbrechen des Diebstahls, bin aber im inneren "artig" weil ich dieses Verbrechen begangen habe, damit meine Kinder nicht verhungern.

Es gibt auch zig Menschen, die unter Androhung von was weiss ich was (Gewalt, Tod, Bedrohung der Familie etc.), im Äußeren schlimme Dinge tun, die mit ihrem Inneren nichts zu tun haben und nicht zu Minuspunkten (wenn man das so nennen will) auf dem "Karmakonto" führen.

Man kann es auch nur mit einem Satz ausdrücken
"... im Herzen rein" ...
 
Das Leben ist ein Bezahlsystem

Das Bezahlsystem nennt sich Schicksal oder Karma
Mit jedem Schritt, den wir hier tun, hinterlassen wir einen footprint im Ätherleib von Mutter Erde, auch mit jedem Gedanken, jedem Wort und jedem Satz, den wir schreiben. Alles bleibt gespeichert und erwartet uns, wenn wir wieder hier erscheinen.

An dem Potenzial, das ein jeder mit auf diese Erde bringt, können wir erkennen, wie sein karmischer Rucksack beschaffen ist. Hat jemand ein grosses Potenzial, so macht er alles richtig, wenn er seine Verantwortung wahrnimmt und die Mitmenschen an den Erfolgen in der rechten Weise beteiligt. Hat er ein geringes Potenzial, so darf er von den Mitmenschen lernen und von ihnen nehmen, was er braucht.

Karma ist auch ein Punktesystem. Wenn wir wieder gutmachen, was wir angerichtet haben, so bleibt die weisse Weste weiss. Oftmals können wir aber garnicht wieder gutmachen, was wir jemandem angetan haben. Dafür gibt es im karmischen System geistige Minuspunkte. Tun wir aber gute Werke, wie z.B. @ramalon (wenn es denn stimmt, was er sagt), so gibt es Pluspunkte. Ausschlaggebend ist also stets der Saldo in diesem karmischen Bezahlsystem.

Daher habe ich es auch immer als so wiedersinnig gesehen, Menschen ob ihrer Taten in Gefängnisse einzusperren. Sie sollten Gutes tun dürfen, ihr karmisches Konto wieder auszugleichen. Und Schwerverbrecher zum Tode zu verurteilen, halte ich wieder für ein Verbrechen an diesem Menschen, weil man ihm die Möglichkeit nimmt, direkt an dem wieder gutzumachen, an dem er sich vergangen hat.

Der karmische Rucksack enthält den Saldo des Punktesystems. Mit diesem kommen wir wieder auf die Welt und wissen (Gottseidank) nicht mehr, wem wir früher einmal etwas angetan haben. Doch das Schicksal führt die Menschen wieder zusammen. Und die emotional-magnetische Liebe zwischen den Menschen dient auch dazu, den Menschen in einem neuen Leben ggf. wieder zu finden und an ihm wieder gut zu machen, was man ihm früher einmal angetan hat.
Daher soll man aufmerksam und sorgsam mit den Menschen umgehen, vielleicht ist es ja eine neue Chance, mit ihm oder ihr etwas durch Gutes-tun auszugleichen.
Denn das Schicksal straft nicht, es gleicht aus
Alles Liebe ELi
.

Das da oben ist zutiefst infantiles Zeug und zudem Falsch, und ich sage das nicht um
dir @ELi7 einen reinzuwürgen! Es ist einfach falsch, und man kann so etwas vor vielen Mitlesern nicht einfach umkommentiert stehen lassen.
 
Mit jedem Schritt, den wir hier tun, hinterlassen wir einen footprint im Ätherleib von Mutter Erde, auch mit jedem Gedanken, jedem Wort und jedem Satz, den wir schreiben. Alles bleibt gespeichert und erwartet uns, wenn wir wieder hier erscheinen.
nun, Karma gibt es nur, wenn man in "diesen" (materiellen?) Ebenen, die deren Gesetzen (Aktion-Reaktion) unterliegen, Schritte tätigt. In Bezug auf das Lichtreich würde dies nicht mehr zutreffen.
 
es ist sehr religiös geprägt.
Eher Weltlich, wenn man die Entstehungen von den "Dicken Brocken" (Erbsünde, Reinkarnation, Karma) anschaut, kann man sehen daß sie immer in einer Zeit installiert wurden, in der der Staat wieder den Sieg über den Klerus einfuhr. Man hat sich gern die Religionen so geformt, daß man ein nicht zu selbstbewusstes Klientel an Untertanen hat.
@ELi7 s Grundhaltung ist ein gutes Ergebnis dieser Vorgehensweise: Nicht wirklich Hier sein-wollen, separierter Einzelkämpfer, keine Herde ....
Perfektes Ergebnis von Staatsseite aus !
 
Das ist schon klar, das meinte ich aber nicht, ich denke, Du hast mich da missverstanden.

Natürlich hängt das "Artigsein" großteils an äußerlichen Umständen, was ich damit aber meinte ist, dass man im Inneren ein "guter" Mensch sein kann, selbst wenn man im äußeren nicht immer das tut, was man allgemein als "gut" ansieht (in unserem Kulturkreis wohlgemerkt - weil woanders gelten natürlich jeweils andere Vorstellungen von "gut und böse" bzw. "artig") ...

Ich mach´s jetzt wie Ramalon und bring ein Beispiel:
Meine Kinder haben Hunger, ich hab kein Geld, also klau ich ihnen Essen. Damit begehe ich zwar das Verbrechen des Diebstahls, bin aber im inneren "artig" weil ich dieses Verbrechen begangen habe, damit meine Kinder nicht verhungern.

Es gibt auch zig Menschen, die unter Androhung von was weiss ich was (Gewalt, Tod, Bedrohung der Familie etc.), im Äußeren schlimme Dinge tun, die mit ihrem Inneren nichts zu tun haben und nicht zu Minuspunkten (wenn man das so nennen will) auf dem "Karmakonto" führen.

Man kann es auch nur mit einem Satz ausdrücken
"... im Herzen rein" ...
Das Prinzip ist sehr einfach und @upgrade schneidet es in #6468 an. In der -unmittelbaren- Verknüpfung mit der Quelle, dem „Sein“ stellt sich diese Frage nicht mehr.
Und das macht Menschen Angst, weil ihr Koordinatensystem gefährdet erscheint. Da will man steinigen, verbrennen, verunglimpfen, weil es all das, was vermeintlich wichtig ist in Frage stellt.
 
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