Heimkehr ins Lichtreich der Unvergänglichkeit

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Naja, das ist halt auch nur zutreffend, wenn grad alles in Ordnung ist und dem Nachbarn sein Haus abfackelt, dann ist es halt so, wie es ist... weil man kann´s eh nicht ändern.
Diese Einstellung ändert sich aber ratz fatz, wenn das eigene Haus, die eigenen Haustiere, alles Hab und Gut, grade abfackelt oder weggeschwemmt wird und man vor den Trümmern seiner Existenz steht.

Ich denke doch, dass es sich leicht reden lässt.. ich nehme mich da überhaupt nicht aus, mir geht es gut, ich vermisse nichts, ich hab, was ich brauche und noch mehr davon.. und weder die Corona-Krise noch die Unwetterschäden, die zur Zeit herrschen haben mir persönlich geschadet, von daher kann auch ich leicht sagen, ich nehme das Leben wie es ist.
Wenn man grad mitten drin ist, helfen einem derartige Sprüche genau nichts.
Die Kunst des Lebens ist es m.E., auch nach schweren Schlägen wieder einigermaßen in die Balance zurück zu finden.
Nicht in der Verzweiflung zu verharren, sondern trotz Schmerzen nicht den Blick für das Schöne zu verlieren, dem Leben wieder Sinn zu geben.
Nicht zuzulassen, dass die Vergangenheit das ganze weitere Leben bestimmt, weil diese ohnehin nicht mehr veränderbar ist.
Niemand hat bei seiner Geburt einen Garantieschein übergeben bekommen, das alles easy sein wird.
Aber ich hab es selber in der Hand, wie ich mit dem umgehe, was mir widerfahren ist.
Und da sind in der Verarbeitung durchaus gewisse Strategien hilfreich.
 
Die Kunst des Lebens ist es m.E., auch nach schweren Schlägen wieder einigermaßen in die Balance zurück zu finden.

Sehe ich auch so... braucht aber seine Zeit, bis man wieder bereit ist, nicht mehr mit dem Schicksal zu hadern, Schicksalsschläge zu akzeptieren und das Kriegsbeil mit "Gott" zu begraben.
 
Was ich jedoch gelernt habe, ist, dass egal was mir passiert, wenn ich den Kopf (Verstand) dabei verliere, wird es nicht besser, weil es ja schon geschehen ist.

Ja klar... wenn was schlimmes passiert, dann reagiert man eigentlich nur, Manche reagieren eben mit Hysterie, werfen die Nerven weg, sind wie gelähmt und verlieren sich in ihren Emotionen...

Ich persönlich bin in Notsituationen total "cool". Ich handle so, wie es mir gerade passend und nötig scheint, mache, was ich machen kann und so gut ich es kann... der Zusammenbruch kommt bei mir erst immer später... IN der Situation behalte ich immer die Nerven und nen klaren Kopf und Verstand... der arbeitet innerhalb von Sekunden sämtliche Möglichkeiten zur Lösung des Problems aus samt Plan B und C...
 
Das bist ja wohl eher du. Wer definiert eigentlich Leben?
Du bist einfach neidisch, in meinen Augen.
Das Leben definiert sich selbst, aus sich heraus. Du kannst es nur im Leben erfahren, nicht in Gegenständen und nicht im Glauben. Das Leben ist um dir, in dir und der Schlüssel zu allem ist das Leben, das Sein.
Nicht der Tod. Schon oft geschrieben, mit was beschäftigen sich die Menschen, mit Dingen, der Gier und mit dem Glauben.
Aber der Bezug zum Leben selbst fehlt.
 
Sehe ich auch so... braucht aber seine Zeit, bis man wieder bereit ist, nicht mehr mit dem Schicksal zu hadern, Schicksalsschläge zu akzeptieren und das Kriegsbeil mit "Gott" zu begraben.
Wem sagst Du das? :rolleyes:
Mit Gott hab ich allerdings nie gehadert, weil ich von Gott nie etwas erwartet habe.
Irgendwie war mir schon als Kind klar, dass da keine Hilfe zu erwarten war, und dass ich mir nur selber helfen kann. Vielleicht lags daran. :cautious:
 
Das Leben definiert sich selbst, aus sich heraus. Du kannst es nur im Leben erfahren, nicht in Gegenständen und nicht im Glauben. Das Leben ist um dir, in dir und der Schlüssel zu allem ist das Leben, das Sein.
Nicht der Tod. Schon oft geschrieben, mit was beschäftigen sich die Menschen, mit Dingen, der Gier und mit dem Glauben.
Aber der Bezug zum Leben selbst fehlt.

Ich weiss. Du beschäftigst dich aber ja auch mit Dingen, was kümmert dich denn die Internetpräsenz anderer Leute? Hat das was mit deinem Lebendigsein zu tun?
 
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Ja, ich habe vieles ins Internt gestellt, zum Nachweis, was meine Hilfsorganisation geleistet hat und was ich selbst im Leben getan habe.
Wer das nicht macht, der hat Angst, dass sein Tun öffentlich bekannt wird, warum auch immer. Einige können noch nicht einmal ihr Gesicht als Profilbild zeigen, statt dessen werden nichtssagende Bildchen eingestellt.
Ich bevorzuge es, den Menschen beim Gespräch in die Augen zu schauen und so zeige ich auch ein Bild, bei dem ich dich anschaue, wenn du meinen Beitrag liest oder wer auch immer.
Die Augen sind der Spiegel der Seele
ELi
Das nichtssagende Bildchen ist alte Bauweise, neu interpretiert,
Spart Rohstoffe, ist den Gegebenheiten angepasst. Das Baumaterial liegt vor der Tür usw.
Kostengünstig und Umweltverträglich. Sollte dir vom Fach im Grunde aufgefallen sein.
Ein Bild sagt viel aus, wenn man sehen kann.

Mit dem Gespräch hast du recht, Bilder sagen in Bezug Menschen nichts.
Kannst ein Foto reinsetzten, es sagt nichts aus, ein Mensch definiert sich über seine Handlungen.

In Bezug Hilfe, bin ich niemanden Rechenschaft schuldig, da ich verschiedene Dinge mache, stelle ich keinen Bezug her.
Menschen und Neid. Helfe zwei Familien, die von einander wissen, dann tauchen die Probleme auf.
Je mehr man macht, desto weniger sollte man Verknüpfungen erstellen.
Sonst wird es Desaster.
 
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