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Heilung einer schlechten Erfahrung

Dieses Thema im Forum "Der Heilkreis" wurde erstellt von notdefteri, 19. April 2016.

  1. Jessey

    Jessey Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    28. Juli 2009
    Beiträge:
    13.611
    Ort:
    Hessen
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    du meinst.... manchmal kann man geben nicht erkennen weil man selbst schlecht annehmen kann oder vielleicht anderes erhofft?
     
  2. Miramoni

    Miramoni Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. Januar 2005
    Beiträge:
    1.794
    Ort:
    münchen
    Die Idee kam wirklich beim Überlesen, auch wenn sie nicht neu ist für mich.
    Gemeint ist, die Erlaubnis des Wählen-könnens verinnerlichen und damit etwas wie Handlungs-Freiheit gewinnen.

    Beispiel: Der Partner ist grad nicht gut drauf.
    Zur Wahl stehen:
    mitfühlen, ggf mit eintauchen,
    sich verantwortlich fühlen, dass es ihm bald besser geht,
    es bemerken, (mehr nicht)
    sich selbst anders fühlen wollen und die Aufmerksamkeit abwenden,
    selbst gut drauf sein und dabei bleiben...usw.

    Selbst wenn ich mich entscheide, dass ich etwas tun möchte, damit der andere sich besser fühlt, steh ich mit meinen Füßen in meinem Kreis: meine Entscheidung, die ich auch wieder ändern kann. Und den anderen soweit respektieren, dass er es annehmen oder ablehnen kann.


    Da gab es vor Urzeiten mal eine Werbung: Papa kommt gestresst von der Arbeit, die Mama sieht das, schickt die Kinder zum Spielen und setzt ihrem Mann eine warme Suppe vor. Sie setzt sich neben ihn. Mehr nicht.

    Zum Nehmen:
    Komplimente annehmen - oder misstrauisch beäugen.
    Auf Erwartungen anspringen - oder sie dankend ablehnen.

    Im eigenen Kreis bleiben.
     
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  3. 0bst

    0bst Guest

    Abgrenzen und nein sagen gehören mit zum Leben, manchmal als Antwort auf beanspruchen und fordern.
     
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  4. Jessey

    Jessey Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    28. Juli 2009
    Beiträge:
    13.611
    Ort:
    Hessen
    wobei ich sagen muß, das mit dem wählen ist je nach eigenem inneren zustand nicht so einfach.

    beispiel komplimente oder das andere einfach etwas so gaben ohne erwartungen zu hegen .... ich war früher nicht in der lage dies annehmen zu können, betrachtete diese immer kritisch. meine erfahrung war wie eingebrannt....wohlwollendes gab es nur wenn ich funktionierte oder wenn was gewollt wurde. ansonsten konsequenzen. erst die wiederholten erfahrungen bzw das immer wieder bewußt machen.... das dies andere menschen auch unabhängig von erwartungen geben, änderte sich die sicht dazu.

    d.h. selbst wenn ich gewollt hätte es anders zu sehen.. es war mir zu diesem zeitpunkt unmöglich.

    mit dem thema abgrenzung lernen.... hatte es sich gegeben. das wiederum ergab sich aus den positiven erfahrungen.
     
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  5. übermütig

    übermütig Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. August 2015
    Beiträge:
    2.214
    Das stimmt wohl. Mir ist es gestern auch erst im Nachhinein klargeworden, dass ich eine Wahlmöglichkeit gehabt habe.
    Sosehr war ich in eine Erwartungshaltung verstrickt.

    Dein Beitrag ist für mich auch deshalb interessant, weil ich Menschen freien Herzens etwas geschenkt habe, sie aber dahinter eine Absicht vermuteten.´
    Da sie doch nichts "getan" hätten, wollte ich wohl bei ihnen etwas "erreichen" mit meinem Geschenk. Dem war - außer eine Freude machen - nicht so.
    Das hat sich nicht gut angefühlt für mich.
     
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  6. Jessey

    Jessey Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    13.611
    Ort:
    Hessen
    das glaub ich dir. nur die meinen es sicherlich nicht böse. ich mußte es auch erstmal lernen das es sowas tatsächlich gibt. und ich bin dankbar das menschen diese geduld hatten und immer wieder erklärten das sie einfach freude dran hatten und ich auch einfach annehmen darf :) egal wie ich etwas "provozierte" oder nein sagte um indirekt zu testen... sie blieben. das war heilung.

     
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  7. Miramoni

    Miramoni Sehr aktives Mitglied

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    münchen
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    Bei meiner Mutter wuchsen die Blumen im Garten und dort gehörten sie scheints auch hin. Sie fanden seltenst den Weg in eine Vase.
    Einmal erzählte sie mir...

    Mein kleiner Bruder, etwa drei damals, pflücke Blumen, brachte sie zwei Treppen hoch zu ihr und hielt sie ihr hin mit einem "Da" und strahlendem Lächeln.
    Sie nahm sie und warf sie aus dem Fenster in den Hof. (Hier fehlt ein Teil der Erzählung.)
    Mein Bruder fand diese Blumen, sammelte sie auf und brachte sie wieder hoch zu ihr mit einem "Mehr".
     
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  8. orion7

    orion7 Sehr aktives Mitglied

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    Du kannst nur in Liebe loslassen, wenn Du das alles als positive Erfahrung betrachten kannst. Denn auch Dich hat es doch etwas über Dich selbst gelehrt?
    Du redest von "man höchstens noch soviel Wert", abgesehen von dieser Aussage, die eh nur in Deinem Kopf statt findet, wen meinst Du, wenn Du von "man" redest? Stellt sich mir die Frage, kannst Du zu Dir selbst stehen, meinst Du Dich wirklich selbst? Denn "man" definiert sich nicht mit "ich bin gemeint".
    Ich möchte Dir nicht weh tun, doch ein Blick nach Innen, was wirklich in Dir ist, könnte Dir vielleicht ganz andere Sichtweisen eröffnen, mit denen Du dann leichter durch Dein Leben gehen kannst und eventuell Dich auch auf eine Beziehung mit Dir selbst einlassen kannst. Worauf es vielleicht auch eine mit einen Partner geben könnte.

    Einen lichtvollen Weg wünsch ich Dir von Herzen, Orion7
     
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  9. Selbstmacher

    Selbstmacher Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. Juni 2016
    Beiträge:
    2.180
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    Hallo, ich weiß nicht, ob das Anliegen noch aktuell ist. Aber ich antworte einmal als unabhängiger Betrachter, nachdem ich ausschließlich deine eigenen Beiträge gelesen habe, die du hier geschrieben hast.
    Diese Welt ist nuneinmal so gemacht, daß Schlechtes schnell getan ist. Es dauert lange, bis ein Mensch aufgewachsen ist, aber nur kurz bis er stirbt.

    Zufriedenheit halte ich für eine persönliche Kompetenz, nicht wie viele Menschen "heutzutage" glauben für etwas das aus äußeren Umständen resultiert.
    Bist du dir wirklich klar darüber, was das für dich bedeuten würde? Und daß deine Mitmenschen wissen, was du erwartest? Ich lebe seit vielen Jahren mit unterschiedlichen Menschen eng zusammen und erlebe immer wieder, daß das ein anspruchsvolles Thema ist. Viele Menschen setzen bestimmte Verhaltensnormen voraus, die andere nicht kennen. Das hängt unter anderem wahrscheinlich damit zusammen, was wir aus den Familien kennen, in denen wir aufgewachsen waren. Es gibt sehr viele verschiedene Vorstellungen davon, was im Alltag "gut" ist. Und viele davon widersprechen sich.
     
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