hat jemand einen beweis?

Werbung:
Wenn du ein Beweis brauchst, so muss dein Glaube klein sein, wer glaubt und nach innen schaut, braucht keine Beweise.
völlig richtig. was ist daran schlecht?

Völlig FALSCH! Und es ist grottenschlecht! :D

Warum?!

Glauben heißt relativ kritiklos hinnehmen was einem da vorgesetzt wird. Das ist für mich Falsch, völlig falsch. Denn man gibt sein Hirn an der Garderobe ab und lässt denken und lässt leben - beides finde ich total inakzeptabel. Die Sache mit der Beweisführung kann man auch übertreiben, das ist wahr und kann man gerade in der Wissenschaft gut sehen. Aber so kritiklos zu sein das man keinerlei Beweisführung haben will ist für mich eine Form der geistigen Sklaverei.

Mittlerweile rege ich mich über derartige Denkweisen nicht mehr auf, jedoch stelle ich mich auch immer hin und bezeichne dies in aller Öffentlichkeit als FALSCH. Ich füge dann auch immer meine Meinung an und jeder kann wählen, ob er darüber nachdenken will oder nicht. Raten kann ich jedem dazu, ob es dann passiert oder nicht ist nicht mehr meine Sache. :)

In diesem Sinne
LG
Trekker

:morgen:


.
 
lass es mich klarer formulieren:
es ist völlig richtig, dass ich "wenig glauben habe". und das finde ich gut so. sonst würde ich ja alles mögliche glauben.
 
Du glaubst was du glaubst oder glauben willst, denn das ist für den Augenblick deine Realität und doch verändert sich etwas in deiner Wahrnehmung. Und so kommt jeder Stück für Stück, die allumfassende Wahrheit näher.
 
Und dieser Umstand macht die Seele für "die Wissenschaft" etwas unhandlich. Man kann ohne Probleme dran glauben, hat aber keine großen Probleme, wenn man es nicht tut.
"Die Wisssenschaft" gibt es nicht - sondern eine große Bandbreite wissenschaftlicher Arbeitsweisen. (Das zu sehen, setzt allerdings voraus, dass man den eigenen Wissenschaftsbegriff nicht unzulässigerweise verabsolutiert.)

Auch hat die Beschäftigung mit der Seele nicht notwendigerweise etwas mit "Glauben" zu tun - sondern durchaus mit Erfahrungen.

In therapeutischen Vorgangsweisen, die auf schamanistischem Hintergrund stattfinden, ist die "Seelenrückholung" bzw. die "Rückholung von Seelenanteilen" eine wesentliche und manchmal erstaunlich wirksame Vorgangsweise.

Gerade in lebensbedrohlichen Situationen könnte hier eine wesentliche Interventionsmöglichkeit möglich sein. Wenn man den Tod als Trennung der Seele vom Körper versteht, müsste es möglich sein, manche Todesfälle zu verhindern, indem man die Seele zum Bleiben bewegt. Bei Tieren kenne ich es, dass auf diese Weise ihre Gesundung eingeleitet werden konnte - nachdem sie der Tierarzt / die Tierklinik bereits aufgegeben hatten.

In der "Geistheilung" kann man offensichtlich über die Seele Verbesserungen im körperlichen Gesundheitszustand erreichen.

Gawyrd

PS.: Ein sinnvoller Ansprechpartner in dieser Richtung ist zB. der Dachverband Geistiges Heilen e.V.
 
"Die Wisssenschaft" gibt es nicht - sondern eine große Bandbreite wissenschaftlicher Arbeitsweisen. (Das zu sehen, setzt allerdings voraus, dass man den eigenen Wissenschaftsbegriff nicht unzulässigerweise verabsolutiert.)

Jein. Natürlich muss man zwischen der "Wissenschaft" und den Wissenschaftlern, also den Menschen, die sie betreiben, unterscheiden. Und jeder dieser Menschen hat eine unterschiedliche Ansicht darüber, was nun "die Wissenschaft" ist, bzw. was "gute Methodik" ist. Ich habe da auch meine Ansicht, die ich vertrete. "Die Wissenschaft" gibt es allerdings. Es ist die Menge des angesammelten Wissens und Verfahren mit all den Irrtümern, die es gegeben hat, und all den Konsequenzen, die aus den Irrtümern gezogen wurden, und sie überschreitet unser beider Horizont bei weitem.

Wer dabei allerdings aufgrund der Tatsache, dass ich nicht vor jedem Satz ein "Ich glaube..." oder "Ich denke..." schreibe, von "verabsolutieren" spricht, der sollte selber jeden seiner Sätze mit entsprechenden relativierenden Wörtern füllen.

Auch hat die Beschäftigung mit der Seele nicht notwendigerweise etwas mit "Glauben" zu tun - sondern durchaus mit Erfahrungen.

Soll ich nochmal auf den Wert von Erfahrungen und Erfolgsberichten eingehen, oder reichen die älteren Beiträge, warum darin kein Beweis zu sehen ist? Auch in der großen Bandbreite wissenschaftlicher Arbveitsweisen (da es in Deinen Augen ja "die Wissenschaft" nicht gibt, kann ich dieses Wort auch dafür einsetzen, ohne den Sinn zu verlieren) werden Erfahrungen, die nicht irgendwie versucht werden zu objektivieren, nicht ernst genommen. Und wenn doch, dann ist das einer extrem umstrittene "wissenschaftliche Arbeitsweise".... zu Recht.

In therapeutischen Vorgangsweisen, die auf schamanistischem Hintergrund stattfinden, ist die "Seelenrückholung" bzw. die "Rückholung von Seelenanteilen" eine wesentliche und manchmal erstaunlich wirksame Vorgangsweise.

Gerade in lebensbedrohlichen Situationen könnte hier eine wesentliche Interventionsmöglichkeit möglich sein. Wenn man den Tod als Trennung der Seele vom Körper versteht, müsste es möglich sein, manche Todesfälle zu verhindern, indem man die Seele zum Bleiben bewegt. Bei Tieren kenne ich es, dass auf diese Weise ihre Gesundung eingeleitet werden konnte - nachdem sie der Tierarzt / die Tierklinik bereits aufgegeben hatten.

In der "Geistheilung" kann man offensichtlich über die Seele Verbesserungen im körperlichen Gesundheitszustand erreichen.

Mag sein... ich kann und will nicht schreiben, dass es garantiert nicht so ist.

Aber: Würdest Du Lotto spielen, wenn ich Dir die Namen von 1000 Lottogewinnern nenne (den Wunsch nach diesem finanziellen Reichtum vorrausgesetzt)? Bei all diesen Erfahrungen und Erfolgsberichten wird immer beinahe heimlich verschwiegen, wieviele Misserfolge es gibt. Es sind immer nur Sätze da wie: "Es hat Heilungen gegeben mit..." Nun gut: es hat auch Lottogewinne gegeben.

Wenn man dann noch wissen will, was einem wirklich geholfen hat, ob es das Ritual war, was die Seele am Körper gehalten hat, oder ob es ein grandioser Placebo-Effekt war (dessen Wirkung auch in der therapeutischen Zielsetzung nicht unterschätzt werden darf), kommt man an gewissen Verfahren (die u.U. erst entwickelt werden müssten) nicht vorbei.

PS.: Ein sinnvoller Ansprechpartner in dieser Richtung ist zB. der Dachverband Geistiges Heilen e.V.

Zumindest die Homepage macht auf den ersten Blick einen guten Eindruck. Gut finde ich diesen Satz gleich am Anfang:

Hauptaufgabe des DGH ist es, die breite Öffentlichkeit über Möglichkeiten und Grenzen geistiger Heilweisen zu informieren (...)

Quelle: http://www.dgh-ev.de/

Jetzt muss ich nur noch herausfinden, was sie mit diesen Grenzen meinen, und wie sie ihre Erfahrungen sammeln. Finde ich da auch Berichte von Miserfolgen? Finde ich da Zahlen, wie oft welche Krankheit nicht behandelt werden konnte? Oder ist das auch eine Sammlung von Lottogewinnern?

Joey
 
Werbung:
Zurück
Oben